Dlubal Podcast
Podcast
de

Dlubal Podcast

Daniel Dlubal

Beschreibung

Ob Stadt, Land oder Fluss – gebaut wird immer und überall. Im Dlubal Podcast geht es vor allem um gescheiterte Bauprojekte, Baukatastrophen und die aktuelle Entwicklung und Zukunft unserer Baubranche.

Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge, regelmäßig auch mit interessanten Gästen. Schon gespannt wie ein Drahtseil im Windkanal? Dann hört rein!

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#192 Bau-News September 2026

14.09.2026

KfW-Förderprogramm für barrierefreien Umbau

Die Fördermittel des KfW-Programms für den barrierefreien Umbau sind bereits ausgeschöpft, was für Eigentümer mit Umbauplänen große Unsicherheiten bedeutet. Das Programm förderte Maßnahmen wie den Abbau von Türschwellen und die Installation bodengleicher Duschen. Angesichts der hohen Nachfrage bleibt unklar, ob neue Mittel bereitgestellt werden.

Hitze auf Baustellen

Die extremen Temperaturen in diesem Jahr haben das Unfallrisiko auf Baustellen erhöht. Die BG Bau empfiehlt, Hitzeschutzmaßnahmen bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.

Neue Ausbildungsordnung für Bauberufe

Seit August 2026 gilt eine neue Ausbildungsordnung für 19 Bauberufe, die eine Umstellung in der überbetrieblichen Ausbildung mit sich bringt. Der Fokus liegt auf einer Anpassung der Ausbildungsinhalte und einer Erhöhung der finanzierten Ausbildungstage.

Erholung der deutschen Bauwirtschaft

Die deutsche Bauwirtschaft zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Der RICS Global Construction Monitor berichtet von einer Verbesserung der Stimmung und einer steigenden Auslastung in verschiedenen Bauabteilungen. Die Baugenehmigungen für Wohnungen sind ebenfalls gestiegen, was auf eine positive Entwicklung hindeutet.

Technologische Entwicklungen: Selbstheilender Beton und elektrische Baustellen

Innovationen wie selbstheilender Beton, der die Lebensdauer von Bauwerken verlängern soll, und Tests von elektrischen Baumaschinen in realen Projekten zeigen, dass die Bauindustrie auf Nachhaltigkeit und Effizienz setzt. Diese Technologien könnten zukünftig eine zentrale Rolle im Bauwesen spielen.

KfW-Förderprogramm für barrierefreien Umbau

Die Fördermittel des KfW-Programms für den barrierefreien Umbau sind bereits ausgeschöpft, was für Eigentümer mit Umbauplänen große Unsicherheiten bedeutet. Das Programm förderte Maßnahmen wie den Abbau von Türschwellen und die Installation bodengleicher Duschen. Angesichts der hohen Nachfrage bleibt unklar, ob neue Mittel bereitgestellt werden.

Hitze auf Baustellen

Die extremen Temperaturen in diesem Jahr haben das Unfallrisiko auf Baustellen erhöht. Die BG Bau empfiehlt, Hitzeschutzmaßnahmen bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.

Neue Ausbildungsordnung für Bauberufe

Seit August 2026 gilt eine neue Ausbildungsordnung für 19 Bauberufe, die eine Umstellung in der überbetrieblichen Ausbildung mit sich bringt. Der Fokus liegt auf einer Anpassung der Ausbildungsinhalte und einer Erhöhung der finanzierten Ausbildungstage.

Erholung der deutschen Bauwirtschaft

Die deutsche Bauwirtschaft zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Der RICS Global Construction Monitor berichtet von einer Verbesserung der Stimmung und einer steigenden Auslastung in verschiedenen Bauabteilungen. Die Baugenehmigungen für Wohnungen sind ebenfalls gestiegen, was auf eine positive Entwicklung hindeutet.

Technologische Entwicklungen: Selbstheilender Beton und elektrische Baustellen

Innovationen wie selbstheilender Beton, der die Lebensdauer von Bauwerken verlängern soll, und Tests von elektrischen Baumaschinen in realen Projekten zeigen, dass die Bauindustrie auf Nachhaltigkeit und Effizienz setzt. Diese Technologien könnten zukünftig eine zentrale Rolle im Bauwesen spielen.

#191 Fit für die Baustelle: Praxisorientiertes Baumanagement feat. Dr. Manuela Kramp

03.09.2026

Einführung in das Thema Fachkräftemangel

In dieser Episode wird der Fachkräftemangel in der Baubranche thematisiert, insbesondere wie praxisorientiertes Baumanagement zur Lösung beitragen kann. Die Gesprächspartner reflektieren über die Diskrepanz zwischen theoretischer Ausbildung an Universitäten und praktischen Anforderungen auf Baustellen.

Der Wandel in der Hochschulausbildung

Dr. Manuela Kramp stellt fest, dass die Ausbildung an Hochschulen sich stark gewandelt hat. Früher waren viele Studierende aus handwerklichen Berufen, heute sind es überwiegend Abiturienten, die oft ohne praktische Erfahrung studieren. Dies führt zu einem Mangel an praktischen Fähigkeiten bei den Absolventen.

Fehlende Praxis und deren Auswirkungen

Die Gesprächsteilnehmer diskutieren, dass viele Absolventen Schwierigkeiten haben, die theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Es wird betont, dass ohne praktische Erfahrung viele Absolventen in Verwaltungsjobs enden oder frustriert aufgeben. Zudem wird der Verlust von wichtigen Leistungsphasen in der Ausbildung kritisiert.

Dr. Manuela Kramp und ihr Ansatz

Dr. Kramp hat ein Seminar entwickelt, das sich auf praxisorientiertes Baumanagement konzentriert. Der Kurs umfasst Baustellenbesuche und die Arbeit an realen Projekten, um den Absolventen zu helfen, ihre theoretischen Kenntnisse anzuwenden und praktische Fähigkeiten zu entwickeln.

Wichtige Fähigkeiten für Bauleiter

Im Seminar werden essentielle Fähigkeiten wie Konfliktmanagement, Kommunikation und Organisation vermittelt. Rollenspiele helfen den Teilnehmern, praktische Situationen zu üben und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Empfehlungen für Studierende

Dr. Kramp gibt den Studierenden den Rat, Praktika auf Baustellen zu machen, sich aktiv mit ihrem zukünftigen Beruf auseinanderzusetzen und mit Begeisterung und Engagement in die Bauleitung zu gehen. Dies fördert nicht nur die berufliche Entwicklung, sondern auch persönliche Kompetenzen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Aufruf, mehr Wert auf praxisorientierte Ausbildung zu legen, um den Fachkräftemangel in der Baubranche zu bekämpfen. Es wird betont, dass praktische Erfahrung unerlässlich ist, um die Herausforderungen im Bauwesen erfolgreich zu meistern.

Einführung in das Thema Fachkräftemangel

In dieser Episode wird der Fachkräftemangel in der Baubranche thematisiert, insbesondere wie praxisorientiertes Baumanagement zur Lösung beitragen kann. Die Gesprächspartner reflektieren über die Diskrepanz zwischen theoretischer Ausbildung an Universitäten und praktischen Anforderungen auf Baustellen.

Der Wandel in der Hochschulausbildung

Dr. Manuela Kramp stellt fest, dass die Ausbildung an Hochschulen sich stark gewandelt hat. Früher waren viele Studierende aus handwerklichen Berufen, heute sind es überwiegend Abiturienten, die oft ohne praktische Erfahrung studieren. Dies führt zu einem Mangel an praktischen Fähigkeiten bei den Absolventen.

Fehlende Praxis und deren Auswirkungen

Die Gesprächsteilnehmer diskutieren, dass viele Absolventen Schwierigkeiten haben, die theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Es wird betont, dass ohne praktische Erfahrung viele Absolventen in Verwaltungsjobs enden oder frustriert aufgeben. Zudem wird der Verlust von wichtigen Leistungsphasen in der Ausbildung kritisiert.

Dr. Manuela Kramp und ihr Ansatz

Dr. Kramp hat ein Seminar entwickelt, das sich auf praxisorientiertes Baumanagement konzentriert. Der Kurs umfasst Baustellenbesuche und die Arbeit an realen Projekten, um den Absolventen zu helfen, ihre theoretischen Kenntnisse anzuwenden und praktische Fähigkeiten zu entwickeln.

Wichtige Fähigkeiten für Bauleiter

Im Seminar werden essentielle Fähigkeiten wie Konfliktmanagement, Kommunikation und Organisation vermittelt. Rollenspiele helfen den Teilnehmern, praktische Situationen zu üben und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Empfehlungen für Studierende

Dr. Kramp gibt den Studierenden den Rat, Praktika auf Baustellen zu machen, sich aktiv mit ihrem zukünftigen Beruf auseinanderzusetzen und mit Begeisterung und Engagement in die Bauleitung zu gehen. Dies fördert nicht nur die berufliche Entwicklung, sondern auch persönliche Kompetenzen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Aufruf, mehr Wert auf praxisorientierte Ausbildung zu legen, um den Fachkräftemangel in der Baubranche zu bekämpfen. Es wird betont, dass praktische Erfahrung unerlässlich ist, um die Herausforderungen im Bauwesen erfolgreich zu meistern.

#190 Hitzefest statt Sauna: Bauen für die nächste Hitzewelle

28.08.2026

Einführung in das Thema Hitzeschutz

Der Sommer 2026 hat extreme Temperaturen und Hitzewellen deutlich gemacht, dass solche Wetterbedingungen künftig zur Regel werden. Die Herausforderung besteht darin, wie Gebäude und Städte mit dieser Hitze umgehen, da sie oft an ihre Grenzen stoßen.

Herausforderungen beim sommerlichen Wärmeschutz

Obwohl die Wärmedämmung in Gebäuden gut funktioniert, stellt sich das Problem der Überhitzung bei anhaltender Hitze. Wenn Wärme einmal im Gebäude ist, ist es schwierig, sie wieder abzuführen. Insbesondere in Bürogebäuden können interne Wärmelasten durch technische Geräte die Situation verschärfen.

Städtische Hitzeschutzproblematik

In urbanen Gebieten bilden sich Wärmeinseln, wo Materialien wie Beton und Asphalt tagsüber Wärme speichern und nachts nur langsam abgeben. Dies wird durch die Versiegelung von Flächen und das Fehlen von Grünflächen verstärkt, was die Abkühlung der Städte erschwert.

Internationale Ansätze zur Hitzebewältigung

Im Mittelmeerraum und in Japan gibt es zahlreiche traditionelle Baupraktiken, die den Umgang mit Hitze optimieren. Dazu gehören Erschattung, Innenhöfe zur Kühlung und natürliche Luftbewegung durch gezielte Gebäudeorientierung und offene Grundrisse.

Zukunft des Bauens in Deutschland

Für zukunftsfähiges Bauen sind passive Maßnahmen wie eine geeignete Gebäudeorientierung und außenliegender Sonnenschutz entscheidend. Technische Kühlung sollte nur als letzte Option betrachtet werden. Zudem ist eine ganzheitliche Stadtplanung nötig, die Grünflächen und Wasserressourcen einbezieht.

Hitzeschutz als langfristige Herausforderung

Die Zukunft des Bauens erfordert, sowohl den Hitzeschutz als auch den Wärmeschutz im Winter zu berücksichtigen. Hitzeschutz wird zu einer langfristigen Planungsaufgabe, insbesondere für den Gebäudebestand, der oft nicht auf die heutigen klimatischen Bedingungen ausgelegt ist.

Einführung in das Thema Hitzeschutz

Der Sommer 2026 hat extreme Temperaturen und Hitzewellen deutlich gemacht, dass solche Wetterbedingungen künftig zur Regel werden. Die Herausforderung besteht darin, wie Gebäude und Städte mit dieser Hitze umgehen, da sie oft an ihre Grenzen stoßen.

Herausforderungen beim sommerlichen Wärmeschutz

Obwohl die Wärmedämmung in Gebäuden gut funktioniert, stellt sich das Problem der Überhitzung bei anhaltender Hitze. Wenn Wärme einmal im Gebäude ist, ist es schwierig, sie wieder abzuführen. Insbesondere in Bürogebäuden können interne Wärmelasten durch technische Geräte die Situation verschärfen.

Städtische Hitzeschutzproblematik

In urbanen Gebieten bilden sich Wärmeinseln, wo Materialien wie Beton und Asphalt tagsüber Wärme speichern und nachts nur langsam abgeben. Dies wird durch die Versiegelung von Flächen und das Fehlen von Grünflächen verstärkt, was die Abkühlung der Städte erschwert.

Internationale Ansätze zur Hitzebewältigung

Im Mittelmeerraum und in Japan gibt es zahlreiche traditionelle Baupraktiken, die den Umgang mit Hitze optimieren. Dazu gehören Erschattung, Innenhöfe zur Kühlung und natürliche Luftbewegung durch gezielte Gebäudeorientierung und offene Grundrisse.

Zukunft des Bauens in Deutschland

Für zukunftsfähiges Bauen sind passive Maßnahmen wie eine geeignete Gebäudeorientierung und außenliegender Sonnenschutz entscheidend. Technische Kühlung sollte nur als letzte Option betrachtet werden. Zudem ist eine ganzheitliche Stadtplanung nötig, die Grünflächen und Wasserressourcen einbezieht.

Hitzeschutz als langfristige Herausforderung

Die Zukunft des Bauens erfordert, sowohl den Hitzeschutz als auch den Wärmeschutz im Winter zu berücksichtigen. Hitzeschutz wird zu einer langfristigen Planungsaufgabe, insbesondere für den Gebäudebestand, der oft nicht auf die heutigen klimatischen Bedingungen ausgelegt ist.