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Klinisch Relevant Podcast

Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler

Beschreibung

Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern.

Du arbeitest in einem medizinischen Fachberuf oder interessierst Dich für medizinische Themen? Dann bist Du hier genau richtig.

Mehr Informationen unter https://klinisch-relevant.de

Klinisch Relevant
Intelligence for healthcare professionals

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie bewerten wir eine Betätigung? - mit Jessica Liers

10.09.2026

Einführung in die Ergotherapie

Die Episode behandelt die zentrale Frage, wie Ergotherapeuten die Qualität von Betätigungen bewerten. Es wird darauf hingewiesen, dass es nicht nur um die Verbesserung von motorischen Fähigkeiten geht, sondern um die Beobachtung der Bedeutung und Ausführung von Alltagsaktivitäten.

Qualität der Betätigungsausführung

Ergotherapeuten konzentrieren sich darauf, nicht nur das Ergebnis einer Handlung zu betrachten, sondern auch den Prozess der Durchführung. Anhand von Beispielen wird erläutert, wie zwei Personen eine ähnliche Aufgabe, wie das Brot schmieren, unterschiedlich ausführen können, was die Qualität der Betätigung betrifft.

Kriterien zur Bewertung von Betätigungen

Die Bewertung erfolgt anhand von vier zentralen Kriterien: Anstrengung, Effizienz, Sicherheit und der Bedarf an Unterstützung. Diese Kriterien helfen dabei, die Gesamtqualität der Betätigung zu erfassen und die individuellen Herausforderungen der Klienten zu erkennen.

Der ergotherapeutische Blick

Der Podcast hebt hervor, dass Ergotherapie nicht nur auf Diagnosen oder Symptome fokussiert ist, sondern die Relevanz und Qualität der Betätigungen in den Mittelpunkt stellt. Klienten wünschen sich nicht nur funktionale Verbesserungen, sondern die Rückkehr zu bedeutungsvollen Aktivitäten.

Schlussfolgerung und Ressourcen

Obwohl das EMS-Assessment nicht mehr neu erlernt werden kann, bleibt die Analyse der Betätigungsausführung ein grundlegender Bestandteil der Ergotherapie. Empfehlungen für Ressourcen wie das Buch "Powerful Practice" werden gegeben, um die professionelle Entwicklung zu unterstützen.

Einführung in die Ergotherapie

Die Episode behandelt die zentrale Frage, wie Ergotherapeuten die Qualität von Betätigungen bewerten. Es wird darauf hingewiesen, dass es nicht nur um die Verbesserung von motorischen Fähigkeiten geht, sondern um die Beobachtung der Bedeutung und Ausführung von Alltagsaktivitäten.

Qualität der Betätigungsausführung

Ergotherapeuten konzentrieren sich darauf, nicht nur das Ergebnis einer Handlung zu betrachten, sondern auch den Prozess der Durchführung. Anhand von Beispielen wird erläutert, wie zwei Personen eine ähnliche Aufgabe, wie das Brot schmieren, unterschiedlich ausführen können, was die Qualität der Betätigung betrifft.

Kriterien zur Bewertung von Betätigungen

Die Bewertung erfolgt anhand von vier zentralen Kriterien: Anstrengung, Effizienz, Sicherheit und der Bedarf an Unterstützung. Diese Kriterien helfen dabei, die Gesamtqualität der Betätigung zu erfassen und die individuellen Herausforderungen der Klienten zu erkennen.

Der ergotherapeutische Blick

Der Podcast hebt hervor, dass Ergotherapie nicht nur auf Diagnosen oder Symptome fokussiert ist, sondern die Relevanz und Qualität der Betätigungen in den Mittelpunkt stellt. Klienten wünschen sich nicht nur funktionale Verbesserungen, sondern die Rückkehr zu bedeutungsvollen Aktivitäten.

Schlussfolgerung und Ressourcen

Obwohl das EMS-Assessment nicht mehr neu erlernt werden kann, bleibt die Analyse der Betätigungsausführung ein grundlegender Bestandteil der Ergotherapie. Empfehlungen für Ressourcen wie das Buch "Powerful Practice" werden gegeben, um die professionelle Entwicklung zu unterstützen.

T-Zellen, Mikroglia und BTK-Inhibition bei Multipler Sklerose – mit Prof. Simon Faissner

08.09.2026

Einführung in die Thematik

Der Podcast bietet eine tiefgehende Diskussion über T-Zellen, Mikroglia und neue therapeutische Ansätze bei Multipler Sklerose, präsentiert von Professor Simon Faissner.

Hintergrund von Professor Faissner

Professor Simon Faissner ist Geschäftsführer und Oberarzt an der Uniklinik Bochum mit einem Schwerpunkt auf Neuroimmunologie, insbesondere chronisch entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose.

Rolle der T-Zellen und Immuntherapie

Die Rolle der T-Zellen in der Multiplen Sklerose bleibt komplex. Es gibt ein dynamisches Zusammenspiel zwischen T-Zellen, B-Zellen und Mikroglia, das die Krankheit vorantreibt. B-Zellen spielen eine wichtige Rolle als antigenpräsentierende Zellen, während Mikroglia zunehmend in den Fokus rücken.

Neue Therapieansätze

Es wird über neue Therapieansätze, wie BTK-Inhibitoren, gesprochen, die sowohl B-Zellen als auch Mikroglia beeinflussen. Diese haben das Potenzial, die Erkrankungsprogression bei Patienten mit Multipler Sklerose zu reduzieren.

Forschung und Biomarker

Die Diskussion geht auch auf die Entwicklung von Biomarkern ein, wie Neurofilamenten, die Hinweise auf die Krankheitsprogression geben können. Diese Biomarker sind jedoch noch nicht vollständig in der klinischen Routine implementiert.

Zukunftsausblick

Der Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Therapie der Multiplen Sklerose zeigt vielversprechende Ansätze, die sich in der Forschung abzeichnen. Ein Wunsch für die Zukunft ist eine neuroprotektive Therapie, die die Stabilität der Patienten erhöhen könnte.

Einführung in die Thematik

Der Podcast bietet eine tiefgehende Diskussion über T-Zellen, Mikroglia und neue therapeutische Ansätze bei Multipler Sklerose, präsentiert von Professor Simon Faissner.

Hintergrund von Professor Faissner

Professor Simon Faissner ist Geschäftsführer und Oberarzt an der Uniklinik Bochum mit einem Schwerpunkt auf Neuroimmunologie, insbesondere chronisch entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose.

Rolle der T-Zellen und Immuntherapie

Die Rolle der T-Zellen in der Multiplen Sklerose bleibt komplex. Es gibt ein dynamisches Zusammenspiel zwischen T-Zellen, B-Zellen und Mikroglia, das die Krankheit vorantreibt. B-Zellen spielen eine wichtige Rolle als antigenpräsentierende Zellen, während Mikroglia zunehmend in den Fokus rücken.

Neue Therapieansätze

Es wird über neue Therapieansätze, wie BTK-Inhibitoren, gesprochen, die sowohl B-Zellen als auch Mikroglia beeinflussen. Diese haben das Potenzial, die Erkrankungsprogression bei Patienten mit Multipler Sklerose zu reduzieren.

Forschung und Biomarker

Die Diskussion geht auch auf die Entwicklung von Biomarkern ein, wie Neurofilamenten, die Hinweise auf die Krankheitsprogression geben können. Diese Biomarker sind jedoch noch nicht vollständig in der klinischen Routine implementiert.

Zukunftsausblick

Der Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Therapie der Multiplen Sklerose zeigt vielversprechende Ansätze, die sich in der Forschung abzeichnen. Ein Wunsch für die Zukunft ist eine neuroprotektive Therapie, die die Stabilität der Patienten erhöhen könnte.

Wer ist eigentlich Schuld? - mit Martin Werner

05.09.2026

Einführung in die Fortbildungsakademie

Die Klinisch Relevant Fortbildungsakademie bietet im Herbst neue Live-Online-Kurse an, darunter Themen wie Trachealkanülen-Management und modernes Qualitätsmanagement für MedizinerInnen. Weitere Informationen sind in den Shownotes zu finden.

Die Audiokolumne "Eine Minute Mut" mit Martin Werner

In dieser Episode geht es um die Verantwortlichkeiten im deutschen Gesundheitswesen. Martin Werner diskutiert, dass anhaltende politische Diskussionen oft zu Schuldzuweisungen führen, jedoch die Frage der Verantwortung wichtiger ist. Viele im Gesundheitswesen fühlen sich durch externe Faktoren behindert, doch wahre Verantwortung liegt in der eigenen Handlungsfähigkeit.

Schuld vs. Verantwortung

Werner betont den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Auch wenn man nicht für eine Situation verantwortlich ist, kann man dennoch Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen. Dies gilt für Mediziner, die in schwierigen Situationen agieren müssen, ohne die Schuldfrage zu klären.

Praktische Übung zur Selbstreflexion

Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Probleme in zwei Spalten zu kategorisieren: Dinge, die sie beeinflussen können und solche, die sie nicht beeinflussen können. Der Fokus soll auf den Aspekten liegen, die in ihrer Verantwortung liegen, um proaktiv Lösungen zu finden und Veränderungen herbeizuführen.

Abschluss und Ausblick

Werner bedankt sich bei den Zuhörern und ermutigt sie, aktiv an ihren Herausforderungen zu arbeiten. Zudem gibt es Hinweise auf eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sowie den Newsletter, der weitere Informationen bietet und einen Anreiz in Form eines Gutscheins enthält.

Einführung in die Fortbildungsakademie

Die Klinisch Relevant Fortbildungsakademie bietet im Herbst neue Live-Online-Kurse an, darunter Themen wie Trachealkanülen-Management und modernes Qualitätsmanagement für MedizinerInnen. Weitere Informationen sind in den Shownotes zu finden.

Die Audiokolumne "Eine Minute Mut" mit Martin Werner

In dieser Episode geht es um die Verantwortlichkeiten im deutschen Gesundheitswesen. Martin Werner diskutiert, dass anhaltende politische Diskussionen oft zu Schuldzuweisungen führen, jedoch die Frage der Verantwortung wichtiger ist. Viele im Gesundheitswesen fühlen sich durch externe Faktoren behindert, doch wahre Verantwortung liegt in der eigenen Handlungsfähigkeit.

Schuld vs. Verantwortung

Werner betont den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Auch wenn man nicht für eine Situation verantwortlich ist, kann man dennoch Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen. Dies gilt für Mediziner, die in schwierigen Situationen agieren müssen, ohne die Schuldfrage zu klären.

Praktische Übung zur Selbstreflexion

Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Probleme in zwei Spalten zu kategorisieren: Dinge, die sie beeinflussen können und solche, die sie nicht beeinflussen können. Der Fokus soll auf den Aspekten liegen, die in ihrer Verantwortung liegen, um proaktiv Lösungen zu finden und Veränderungen herbeizuführen.

Abschluss und Ausblick

Werner bedankt sich bei den Zuhörern und ermutigt sie, aktiv an ihren Herausforderungen zu arbeiten. Zudem gibt es Hinweise auf eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sowie den Newsletter, der weitere Informationen bietet und einen Anreiz in Form eines Gutscheins enthält.