
programmier.bar – der Podcast für App- und Webentwicklung
programmier.bar
Beschreibung
Die programmier.bar lädt regelmäßig spannende Gäste aus der Welt der App- und Webentwicklung zum Gespräch ein. Es geht um neue Technologien, unsere liebsten Tools und unsere Erfahrungen aus dem Entwickler-Alltag mit all seinen Problemen und Lösungswegen.Euer Input ist uns wichtig! Schreibt uns eure Themenwünsche und Feedback per Mail an podcast@programmier.bar oder auf Discord (https://discord.gg/SvkGpjxSMe), LinkedIn (@programmier.bar), Bluesky (@programmier.bar), Instagram (@programmier.bar) oder Mastodon (@podcast@programmier.bar).Wir sind Full-Stack-Spieleentwickler bekannter Apps wie 4 Bilder 1 Wort, Quiz Planet und Word Blitz. https://www.programmier.bar/impressum
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers
27.10.2026
Wie hat dir die Folge gefallen?Gut 👍Schlecht 👎 (Keine Anmeldung erforderlich) Wallbox von Hersteller A, Wechselrichter von Hersteller B, dazu Hausspeicher, Wärmepumpe und ein dynamischer Stromtarif: Wer das alles zusammen steuern will, landet schnell zwischen mehreren Apps und geschlossenen Ökosystemen. Genau hier setzt das Open-Source-Energiemanagement evcc an. Darüber sprechen Dennis und Fabi mit Michael Geers, der seit 2020 zum dreiköpfigen Core-Team gehört und sich vor allem um Oberfläche und Web kümmert.Den Anstoß gab eine Nachricht aus der Community nach unserem CTO-Special mit 1KOMMA5°. Michael erzählt, wie aus dem kleinen Projekt eine große Community geworden ist und erklärt das Sponsoring-Modell: Der Code liegt offen auf GitHub, der Großteil steht unter MIT-Lizenz, für viele kommerzielle Wallboxen braucht es aber ein Sponsortoken. Getragen wird evcc so vor allem von den Nutzer:innen selbst.Technisch steckt dahinter ein Go-Backend mit MQTT, REST und MCP, eine Vue.js-Oberfläche, ein Armbian-Image für den Raspberry Pi und eine Companion-App mit nativen Widgets. Bei den Geräten wird es bunt: Wallboxen sprechen oft Modbus, Wärmepumpen lassen sich per SG Ready boosten oder dimmen und bei Fahrzeugen bleibt häufig nur die reverse-engineerte App-API. Fast jede Integration entsteht, weil jemand aus der Community genau dieses Gerät zu Hause hat.Warum ihr an die Daten eures eigenen Autos kommen solltet, zeigt die Geschichte um die Fahrzeug-APIs im VW-Konzern. Während dort Schnittstellen dichtgemacht wurden, ist Škoda nach viel Feedback aus der Community auf das Team zugekommen und bietet jetzt eine offizielle Endkunden-API an.Bisher regelt evcc deterministisch nach Regeln. Mit dem Optimizer kommt eine vorausschauende Planung im Viertelstundenraster dazu, die PV-Prognose, Strompreise und Verbrauchsverhalten einbezieht. Wir diskutieren, warum Wärme dabei viel schwerer planbar ist als ein Autoakku und Dennis bringt sein eigenes Setup mit Heartbeat AI und Wärmepumpe in die Runde.Zum Schluss geht es um den Alltag im Core-Team zwischen GitHub-Issues, seltenen Calls und einem ersten Community-Treffen und darum, wie AI-generierte Pull Requests und ein AI-Bot für Issues die Arbeit am Projekt gerade verändern.Schreibt uns! Schickt uns eure Themenwünsche und euer Feedback: podcast@programmier.barFolgt uns! Bleibt auf dem Laufenden über zukünftige Folgen und virtuelle Meetups und beteiligt euch an Community-Diskussionen. BlueskyInstagramLinkedInMeetupYouTubeMusik: Hanimo

News 43/26: Anthropic Scion // Pi 1.0 // Jev 1.14 // Muse Spark Open
22.10.2026
Wie hat dir die Folge gefallen?Gut 👍Schlecht 👎 (Keine Anmeldung erforderlich) Anthropic ersetzt Git für das eigene Monorepo durch ein selbst gebautes System, Pi erreicht Version 1.0 und Jev versteht jetzt auch Bilder. Dazu gibt es Updates zu Muse Spark Open und zum Rollout von Gemini 4 Argon. Und endlich ist Philipp nach ein paar Wochen Pause wieder mit dabei!Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26. November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/Garrelt hat den Engineering-Blogpost zu Scion mitgebracht, Anthropics eigenem Versionskontrollsystem. Naiv gefetcht wären es im riesigen Monorepo über 600 Petabyte Git-Traffic pro Tag. Scion setzt deshalb nicht auf dezentrales Offline-Arbeiten, sondern darauf, dass Agents immer online sind. Sieben Leute haben in fünf Monaten migriert, CI-Checkouts dauern jetzt Sekunden statt Minuten. Philipp ordnet ein: Google und Meta lösen das mit Piper und Sapling schon lange, und etwas Claude-Marketing steckt auch drin.Philipp stellt uns Pi 1.0 vor, die erste Major-Version des minimalistischen Open-Source-Coding-Agents von Earendil: wenige Default-Tools, alles andere kommt über Extensions. Neu ist unter anderem ein Codemode mit nativer MCP-Unterstützung. Statt dass jeder MCP-Server Kontext frisst, kombiniert das Modell Tools in einem Skript. Dazu kommt das experimentelle Pi Durable für langlebige Agents, deren Sessions ihr von mehreren Geräten aus fortsetzen könnt.Dennis hat ein Update zu Jev dabei, dem System-One-Modell von TypeSafe, das statt Freitext günstige Entscheidungen in Software trifft. Mit Jev 1.14 kommen Bild-Input und ein neuer Typ für Bounding Boxes dazu, damit lassen sich etwa Bilder klassifizieren oder Objekte erkennen. Philipp sieht jede Menge unterschätzte Use Cases, gerade dort, wo heute noch deterministischer Control Flow steht.Außerdem hat Meta mit Muse Spark Open ein Open-Weight-Modell für Agent-Aufgaben veröffentlicht: 816 Milliarden Parameter, 42 Milliarden aktiv, in NVFP4 mindestens 700 GB VRAM oder zwei Mac Studios mit M5 Ultra. Und Philipp sortiert den verwirrenden Rollout von Gemini 4 Argon: Das Modell ist inzwischen in Antigravity auch für Google AI Pro verfügbar, während der neue Gemini agent in Google Cloud auf Enterprise-Use-Cases zielt.Schreibt uns! Schickt uns eure Themenwünsche und euer Feedback: podcast@programmier.barFolgt uns! Bleibt auf dem Laufenden über zukünftige Folgen und virtuelle Meetups und beteiligt euch an Community-Diskussionen. BlueskyInstagramLinkedInMeetupYouTube

Spezialfolge : next.app devCon 2026 aus Berlin
20.10.2026
Wie hat dir die Folge gefallen?Gut 👍Schlecht 👎 (Keine Anmeldung erforderlich) Drei Tage, 24 Tracks, ein neuer Name: Jan war auf der next.app devCon in Berlin und berichtet Dennis, wie die Konferenz für ihn war, die früher unter den Namen droidCon und flutterCon lief. Mit einem Programm, das weit über Mobile hinausgeht, hat sich die Veranstaltung dieses Jahr deutlich breiter aufgestellt.Jan nimmt uns mit durch Setup und Format: dedizierte Tracks für Gaming, XR, Security, Swift und mehr, Sessions über 20 oder 45 Minuten plus Keynotes in mehreren Tracks parallel. Das macht die Orientierung bequem, sorgt aber auch dafür, dass man als Besucher:in schnell drei Tage im selben Raum sitzt. Bei den 20-Minuten-Slots bleibt Jan skeptisch: Für einen Ticketpreis von etwa 500 Euro wünscht er sich mehr Tiefe statt acht Kontextwechsel pro Tag.Inhaltlich spannend wurde es vor allem in den zwei Tracks zu Agentic Coding. Dort hat sich gezeigt, dass gerade zwei Realitäten nebeneinander existieren: auf der einen Seite die Bubble mit Software Factories, Agent-Rollen und von Agents gepflegten Wikis, auf der anderen Entwickler:innen, die Coding Agents aus guten Gründen nicht nutzen dürfen, von Patenten über Firmengeheimnisse bis zu Anforderungen an das Supply Chain Management. Für Jan ein Argument dafür, dass auch das klassische Konferenzformat noch lange relevant bleibt.Zwei Talks sind besonders hängen geblieben: einer über das Factory Pattern, der die Frage aufwirft, ob sich unsere Rolle in Richtung Architekt:innen für das System verschiebt, das Software baut. Und einer zu Clean Code in Zeiten von AI, der sehr faktisch durchgeht, welche Regeln einem Agent tatsächlich nutzen und welche man verwerfen oder neu denken sollte.Beim Eventhandwerk gibt es dagegen Luft nach oben, und das sagen wir hier ehrlich: Das Catering vom Vorjahr ist weggefallen, stattdessen gab es ein paar Food Trucks im Hof. Dazu mehrere Sessions, die schlicht ausgefallen sind, ohne dass es einen Hinweis gegeben hätte. Inhaltlich ist die Konferenz aus Jans Sicht auf einem guten Weg, organisatorisch fehlt an einigen Stellen noch die Kleinigkeit, die den Unterschied macht.Schreibt uns! Schickt uns eure Themenwünsche und euer Feedback: podcast@programmier.barFolgt uns! Bleibt auf dem Laufenden über zukünftige Folgen und virtuelle Meetups und beteiligt euch an Community-Diskussionen. BlueskyInstagramLinkedInMeetupYouTube