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Psychologie-lernen.de

Dipl. Psych. Eskil Burck

Beschreibung

"Psychologie-lernen.de" konzentriert sich auf neueste Erkenntnisse der Lehr-/ und Lernpsychologie. Ziel ist es, eine Brücke zu schlagen, zwischen Forschung und Praxis. Denn was nutzt all die psychologische Forschung, wenn wir sie nicht benutzen? (Mehr Infos finden Sie auf www.psychologiederschule.de.)
NEU: Zu allen Episoden gibt es jetzt Video-Versionen auf YouTube! (Kanalname: Psychologie-lernen.de)

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Motivationspsychologie: Das Rubikonmodell

09.08.2026
Was ist Motivation? Wie lässt sich der motivationale Prozess von der Entscheidung („Das will ich tun!“) bis hin zur tatsächlichen Ausführung einer Handlung beschreiben? Eines der prominentesten Motivationsmodelle ist das sogenannte Rubikonmodell der Handlungsphasen von Heinz Heckhausen. Es berücksichtigt nicht nur die Rolle der Motivation, sondern auch die Rolle der Volition (Willensprozesse). Keywords: Psychologie, Gehirn, Motivation, Volition, Heckhausen, Rubikonmodell Für Fragen und Feedback: http://www.psychologie-lernen.de/ Autor: Dipl. Psych. Eskil Burck

Zwangsstörung heilen: Ist die Standard-Therapie wirklich die beste? (Studie: KVT vs. EMDR)

20.06.2026

EMDR-Therapie bei Zwangsstörungen

Die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) hat sich bei posttraumatischen Belastungsstörungen als hilfreich erwiesen. Eine Pilotstudie untersucht, ob diese Therapieform auch bei Zwangsstörungen wirksam ist, jedoch ist die Forschung zu diesem Thema noch begrenzt.

Vergleich mit der kognitiven Verhaltenstherapie

Die Pilotstudie verglich EMDR nicht mit einer Wartekontrollgruppe, sondern mit der etablierten kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), insbesondere der Exposition- und Reaktionsverhinderung (ERP). Diese Methode hilft Patienten, sich ihren Ängsten zu stellen und ihre Zwangsgedanken zu überwinden.

Funktionsweise der EMDR-Therapie

In der EMDR-Therapie werden traumatische Erinnerungen bearbeitet, indem schnelle Augenbewegungen eingesetzt werden, um die belastenden Erinnerungen weniger intensiv zu machen. Dies geschieht durch Gedächtnisrekonsolidierung, bei der die Erinnerung in einen veränderbaren Zustand versetzt wird.

Erfolgsquoten und Fazit

In der Pilotstudie erzielte die ERP-Gruppe numerisch etwas bessere Ergebnisse als die EMDR-Gruppe, jedoch waren die Unterschiede statistisch nicht signifikant. Größere Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit von EMDR bei Zwangsstörungen besser zu evaluieren. Insgesamt könnte EMDR vielversprechend sein, jedoch sollte die ERP-Therapie bevorzugt werden.

EMDR-Therapie bei Zwangsstörungen

Die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) hat sich bei posttraumatischen Belastungsstörungen als hilfreich erwiesen. Eine Pilotstudie untersucht, ob diese Therapieform auch bei Zwangsstörungen wirksam ist, jedoch ist die Forschung zu diesem Thema noch begrenzt.

Vergleich mit der kognitiven Verhaltenstherapie

Die Pilotstudie verglich EMDR nicht mit einer Wartekontrollgruppe, sondern mit der etablierten kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), insbesondere der Exposition- und Reaktionsverhinderung (ERP). Diese Methode hilft Patienten, sich ihren Ängsten zu stellen und ihre Zwangsgedanken zu überwinden.

Funktionsweise der EMDR-Therapie

In der EMDR-Therapie werden traumatische Erinnerungen bearbeitet, indem schnelle Augenbewegungen eingesetzt werden, um die belastenden Erinnerungen weniger intensiv zu machen. Dies geschieht durch Gedächtnisrekonsolidierung, bei der die Erinnerung in einen veränderbaren Zustand versetzt wird.

Erfolgsquoten und Fazit

In der Pilotstudie erzielte die ERP-Gruppe numerisch etwas bessere Ergebnisse als die EMDR-Gruppe, jedoch waren die Unterschiede statistisch nicht signifikant. Größere Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit von EMDR bei Zwangsstörungen besser zu evaluieren. Insgesamt könnte EMDR vielversprechend sein, jedoch sollte die ERP-Therapie bevorzugt werden.

ADHS-Medikamente: Warum der "Limitless"-Effekt nur Einbildung ist!

02.04.2026

ADHS-Medikamente und ihre Wirkung

Es wird oft gefragt, ob ADHS-Medikamente wie Amphetamin die Denkfähigkeit und Gedächtnisleistung steigern können. Eine Studie untersucht, ob die berichteten positiven Effekte tatsächlich real oder nur ein Placebo-Effekt sind.

Studienergebnisse

In der Studie wurden Teilnehmer entweder mit Adderall oder einem Placebo behandelt. Die Ergebnisse zeigten, dass in nur zwei von fast 30 Tests signifikante Verbesserungen bei der Einnahme des Medikaments festgestellt wurden, während in elf Fällen das Placebo besser abschnitt. Die Effekte waren minimal, vergleichbar mit dem Trinken einer starken Tasse Kaffee.

Der Placebo-Effekt

Bemerkenswert war, dass der Glaube an die Einnahme des Medikaments zu besseren Ergebnissen führte. Teilnehmer, die dachten, sie hätten Adderall erhalten, schnitten in fünf Tests signifikant besser ab. Dies deutet darauf hin, dass ein Placebo-Effekt möglicherweise effektiver ist als das Medikament selbst.

Imaginäre Placebopillen

Die Idee, sich eine imaginäre Placebopille vorzustellen, könnte eine Möglichkeit sein, ähnliche Effekte wie bei ADHS-Medikamenten zu erzielen. Eine andere Studie zeigte, dass solche imaginären Pillen bei Prüfungsängsten helfen konnten und die Noten der Teilnehmer verbesserten.

Fazit

Die Ergebnisse legen nahe, dass der Einsatz von ADHS-Medikamenten möglicherweise nicht notwendig ist, um kognitive Verbesserungen zu erzielen. Stattdessen könnte der Glaube an eine Placebopille ähnliche Ergebnisse liefern.

ADHS-Medikamente und ihre Wirkung

Es wird oft gefragt, ob ADHS-Medikamente wie Amphetamin die Denkfähigkeit und Gedächtnisleistung steigern können. Eine Studie untersucht, ob die berichteten positiven Effekte tatsächlich real oder nur ein Placebo-Effekt sind.

Studienergebnisse

In der Studie wurden Teilnehmer entweder mit Adderall oder einem Placebo behandelt. Die Ergebnisse zeigten, dass in nur zwei von fast 30 Tests signifikante Verbesserungen bei der Einnahme des Medikaments festgestellt wurden, während in elf Fällen das Placebo besser abschnitt. Die Effekte waren minimal, vergleichbar mit dem Trinken einer starken Tasse Kaffee.

Der Placebo-Effekt

Bemerkenswert war, dass der Glaube an die Einnahme des Medikaments zu besseren Ergebnissen führte. Teilnehmer, die dachten, sie hätten Adderall erhalten, schnitten in fünf Tests signifikant besser ab. Dies deutet darauf hin, dass ein Placebo-Effekt möglicherweise effektiver ist als das Medikament selbst.

Imaginäre Placebopillen

Die Idee, sich eine imaginäre Placebopille vorzustellen, könnte eine Möglichkeit sein, ähnliche Effekte wie bei ADHS-Medikamenten zu erzielen. Eine andere Studie zeigte, dass solche imaginären Pillen bei Prüfungsängsten helfen konnten und die Noten der Teilnehmer verbesserten.

Fazit

Die Ergebnisse legen nahe, dass der Einsatz von ADHS-Medikamenten möglicherweise nicht notwendig ist, um kognitive Verbesserungen zu erzielen. Stattdessen könnte der Glaube an eine Placebopille ähnliche Ergebnisse liefern.