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Der tägliche Podcast über Geschichte von der Antike bis heute, über Europa und die Welt, über die Geschichte der Menschheit: 15 Minuten zu historischen Persönlichkeiten und Erfindungen. Von George Washington bis Rosa Luxemburg, vom Büstenhalter bis Breaking Bad.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Whiskey on the Rocks: U-Boot-Alarm in Schwedens Schären

28.10.2026
Ein Navigationsfehler? Eine Spionagemission? Als am 28.10.1981 ein sowjetisches U-Boot in den Schären auf Grund läuft, beginnt eine der größten Krisen des Kalten Krieges.In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:warum viele Schweden nicht an einen Navigationsfehler glauben,warum Schweden später sogar Heringe für feindliche U-Boote hält,wie ein einziges Funkwort die geheime Bergung des U-Boots einleitet,warum der Vorfall den Spitznamen "Whiskey on the Rocks" bekommt.In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober 1981 passiert genau das, wovor die schwedische Marine seit Jahren warnt. Mitten im streng bewachten Küstengebiet sitzt plötzlich ein U‑Boot fest - nicht irgendeins, sondern ein sowjetisches. Der Kommandant Pjotr Guschtschin erklärt die Havarie mit ausgefallenen Navigationsgeräten. Das Boot habe sich schlicht verirrt.In Schweden schenkt man dieser Version wenig Glauben - kann man sich um 60 Seemeilen verrechnen? Viele halten den Vorfall für eine gezielte Spionagemission. Als Messungen zudem Hinweise auf Atomwaffen an Bord ergeben, wird aus dem festgefahrenen U-Boot eine internationale Krise. Am Ende lenkt die Sowjetunion ein: Es gibt eine offizielle Entschuldigung, der Kommandant wird von schwedischen Behörden befragt und die Sowjets übernehmen die Bergungskosten. Der Vorfall geht als "Whiskey on the Rocks in die Geschichte des Kalten Krieges ein.Das ist unser wichtigster Interviewpartner:Lennart Eliasson, ehemaliger FährkapitänWeiterführende Links:Planet Wissen: Kalter KriegPlanet Wissen: Der Warschauer PaktPlanet Wissen: Geschichte der U-BooteWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Martina MeißnerRedaktion: Frank Zirpins

Ein Navigationsfehler? Eine Spionagemission? Als am 28.10.1981 ein sowjetisches U-Boot in den Schären auf Grund läuft, beginnt eine der größten Krisen des Kalten Krieges.



In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:

  • warum viele Schweden nicht an einen Navigationsfehler glauben,
  • warum Schweden später sogar Heringe für feindliche U-Boote hält,
  • wie ein einziges Funkwort die geheime Bergung des U-Boots einleitet,
  • warum der Vorfall den Spitznamen "Whiskey on the Rocks" bekommt.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober 1981 passiert genau das, wovor die schwedische Marine seit Jahren warnt. Mitten im streng bewachten Küstengebiet sitzt plötzlich ein U‑Boot fest - nicht irgendeins, sondern ein sowjetisches. Der Kommandant Pjotr Guschtschin erklärt die Havarie mit ausgefallenen Navigationsgeräten. Das Boot habe sich schlicht verirrt.

In Schweden schenkt man dieser Version wenig Glauben - kann man sich um 60 Seemeilen verrechnen? Viele halten den Vorfall für eine gezielte Spionagemission. Als Messungen zudem Hinweise auf Atomwaffen an Bord ergeben, wird aus dem festgefahrenen U-Boot eine internationale Krise. Am Ende lenkt die Sowjetunion ein: Es gibt eine offizielle Entschuldigung, der Kommandant wird von schwedischen Behörden befragt und die Sowjets übernehmen die Bergungskosten. Der Vorfall geht als "Whiskey on the Rocks in die Geschichte des Kalten Krieges ein.

Das ist unser wichtigster Interviewpartner:
  • Lennart Eliasson, ehemaliger Fährkapitän

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Martina Meißner
Redaktion: Frank Zirpins

Eine indische Prinzessin rettet in Kassel Juden vor den Nazis

27.10.2026
Catherine Duleep Singh, geboren am 27.10.1871, ist Tochter des letzten Königs von Punjab. In Kassel lebt sie mit ihrer Geliebten. Später rettet sie Juden vor den Nazis.In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:wie die Tochter des letzten Königs von Punjab ausgerechnet in Nordhessen sesshaft wird,welche Rolle die Kasseler Lehrerin Lina Schäfer in ihrem Leben spielt,weshalb Catherine Duleep Singh in der NS-Zeit zur Helferin jüdischer Flüchtlinge wird,warum sie zusammen mit ihren Schwestern in Großbritannien für das Frauenwahlrecht kämpft,auf welche überraschende Weise ihr Wirken Jahrzehnte nach ihrem Tod neu entdeckt wird.Geboren wird Catherine Hilda Duleep Singh in eine Familie, deren Schicksal eng mit der britischen Kolonialgeschichte verbunden ist. Ihr Vater verliert als Kind den Thron des Punjab, wächst später jedoch im Umfeld des britischen Königshauses auf. Catherine erlebt eine privilegierte Kindheit auf einem englischen Landsitz.Sie sucht aber früh ihren eigenen Weg. Ihr Glück findet sie schließlich in Kassel. Ihr Leben verbindet auf außergewöhnliche Weise die Geschichte des Kolonialismus, der Frauenbewegung und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.Das ist unser wichtigster Interviewpartner:Peter Bance (Historiker und Forscher zur Familie Duleep Singh)Weiterführende Links:Zeitzeichen 09.02.1907: Suffragetten demonstrieren in London für FrauenwahlrechtDeutsche Welle: Die mutige Prinzessin, die den Nazis trotztePlanet Wissen: Viktorianisches ZeitalterPlanet Wissen: Kolonialismus - Europas KolonienWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Claudia FriedrichRedaktion: Sefa Inci Suvak

Catherine Duleep Singh, geboren am 27.10.1871, ist Tochter des letzten Königs von Punjab. In Kassel lebt sie mit ihrer Geliebten. Später rettet sie Juden vor den Nazis.



In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:

  • wie die Tochter des letzten Königs von Punjab ausgerechnet in Nordhessen sesshaft wird,
  • welche Rolle die Kasseler Lehrerin Lina Schäfer in ihrem Leben spielt,
  • weshalb Catherine Duleep Singh in der NS-Zeit zur Helferin jüdischer Flüchtlinge wird,
  • warum sie zusammen mit ihren Schwestern in Großbritannien für das Frauenwahlrecht kämpft,
  • auf welche überraschende Weise ihr Wirken Jahrzehnte nach ihrem Tod neu entdeckt wird.

Geboren wird Catherine Hilda Duleep Singh in eine Familie, deren Schicksal eng mit der britischen Kolonialgeschichte verbunden ist. Ihr Vater verliert als Kind den Thron des Punjab, wächst später jedoch im Umfeld des britischen Königshauses auf. Catherine erlebt eine privilegierte Kindheit auf einem englischen Landsitz.

Sie sucht aber früh ihren eigenen Weg. Ihr Glück findet sie schließlich in Kassel. Ihr Leben verbindet auf außergewöhnliche Weise die Geschichte des Kolonialismus, der Frauenbewegung und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

Das ist unser wichtigster Interviewpartner:
  • Peter Bance (Historiker und Forscher zur Familie Duleep Singh)

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Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Claudia Friedrich
Redaktion: Sefa Inci Suvak

Wild-West-Stars Wyatt Earp und Doc Holliday: Helden oder Mörder?

26.10.2026
Im Kino sind Wyatt Earp und Doc Holliday Helden, die gegen Schurken kämpfen. Im echten Leben werden sie des Mordes beschuldigt – wegen einer Schießerei am 26.10.1881.In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:wie die Stadt Tombstone (Grabstein) zu ihrem außergewöhnlichen Namen kommt,wie der Silberbergbau Tombstone zur Boomstadt macht und auch zwielichtige Gestalten anzieht,wie die Earp-Brüder in den 1870er Jahren sowohl mit der Rechtspflege als auch dem Glücksspiel und Prostitution berühmt werden,wie unterschiedlich die Schießerei am O.K. Corral in den örtlichen Zeitungen bewertet wird.Am 26. Oktober 1881 kommt es nahe des Mietstalls O.K. (Old Kingsley) Corrals in der Stadt Tombstone zu einer der berühmtesten Schießereien der Geschichte des Wilden Westens. In 30 Sekunden fallen ebenso viele Schüsse.Die Schießerei ist letztlich Ergebnis einer Verordnung, die das Tragen von Waffen in der Stadt verbietet. Virgil Earp ist Marshall der Stadt; seine Brüder Wyatt und Morgan, seine Hilfssheriffs, sowie ihr Freund Doc Holliday legen sich mit einer Gruppe Cowboys an, die auf dem Tragen ihrer Waffen beharren. Der Versuch, sie zu entwaffnen, endet in einem Blutbad.Am Ende der Schießerei sind drei Cowboys tot und einige der berühmt-berüchtigten Gebrüder Earp schwer verletzt. Unverletzt bleibt lediglich Wyatt Earp. Wyatt Earp und Doc Holliday werden vom Sheriff des Countys festgenommen.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Curtis Leslie, Manager des Courthouse-Museums, Historic Park des States ArizonaPaula Mitchell Marks: And Die in the West. The Story of the O.K. Corral Gunfight. 1996Casey Tefertiller: Wyatt Earp. The Life Behind the Legend. 1999Weiterführende Links:Planet Wissen: Der Wilde Westen - ein MythosWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Christoph TiemannRedaktion: Jakob Schiffer, Sefa Inci SuvakTechnik: Moritz Raestrup

Im Kino sind Wyatt Earp und Doc Holliday Helden, die gegen Schurken kämpfen. Im echten Leben werden sie des Mordes beschuldigt – wegen einer Schießerei am 26.10.1881.



In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:

  • wie die Stadt Tombstone (Grabstein) zu ihrem außergewöhnlichen Namen kommt,
  • wie der Silberbergbau Tombstone zur Boomstadt macht und auch zwielichtige Gestalten anzieht,
  • wie die Earp-Brüder in den 1870er Jahren sowohl mit der Rechtspflege als auch dem Glücksspiel und Prostitution berühmt werden,
  • wie unterschiedlich die Schießerei am O.K. Corral in den örtlichen Zeitungen bewertet wird.

Am 26. Oktober 1881 kommt es nahe des Mietstalls O.K. (Old Kingsley) Corrals in der Stadt Tombstone zu einer der berühmtesten Schießereien der Geschichte des Wilden Westens. In 30 Sekunden fallen ebenso viele Schüsse.

Die Schießerei ist letztlich Ergebnis einer Verordnung, die das Tragen von Waffen in der Stadt verbietet. Virgil Earp ist Marshall der Stadt; seine Brüder Wyatt und Morgan, seine Hilfssheriffs, sowie ihr Freund Doc Holliday legen sich mit einer Gruppe Cowboys an, die auf dem Tragen ihrer Waffen beharren. Der Versuch, sie zu entwaffnen, endet in einem Blutbad.

Am Ende der Schießerei sind drei Cowboys tot und einige der berühmt-berüchtigten Gebrüder Earp schwer verletzt. Unverletzt bleibt lediglich Wyatt Earp. Wyatt Earp und Doc Holliday werden vom Sheriff des Countys festgenommen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
  • Curtis Leslie, Manager des Courthouse-Museums, Historic Park des States Arizona
  • Paula Mitchell Marks: And Die in the West. The Story of the O.K. Corral Gunfight. 1996
  • Casey Tefertiller: Wyatt Earp. The Life Behind the Legend. 1999

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Redaktion: Jakob Schiffer, Sefa Inci Suvak
Technik: Moritz Raestrup