Y-Kollektiv – Der Podcast
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Y-Kollektiv – Der Podcast

Radio Bremen | rbb

Beschreibung

Wir zeigen die Welt, wie wir sie erleben. Echt und nah. In der neuen Staffel "Y-Kollektiv – Der Podcast" spricht Host Annika Prigge mit den Y-Reporterinnen und Reporter über ihre Recherchen. In jeder Folge eine neue, spannende Geschichte. Tiefe, journalistische Recherchen, ganz persönlich erzählt. Zwischen Clubkultur und Politik, sozialem Engagement und Drogen, mentaler Gesundheit und Sex.
Y-Kollektiv – Der junge Reportage-Podcast der ARD. Immer freitags alle 14 Tage eine neue Reportage.
Alle Folgen könnt ihr auch auf ARD Sounds hören: https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast
Habt ihr Feedback und Kritik, dann schreibt uns gerne: y-podcast@ard.de oder auf Insta: https://www.instagram.com/y_kollektiv/
Redaktionsleitung Radio Bremen: Pamina Rosenthal, Jana Wagner
Redaktionsleitung rbb: Romy Sickmüller
Formatredaktion Y-Kollektiv: Julia Rehkopf
Distribution: Stella Vespermann
Cover-Design: Josephine Gotzes
Sounddesign: Marcel Becker-Neu
"Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb in Zusammenarbeit mit dem SR.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

"Niemand weiß, dass wir obdachlos sind": Mutter und Tochter ohne Zuhause

10.09.2026

Elena's Geschichte

Elena, 36 Jahre alt, ist mit ihrer Tochter obdachlos geworden, nachdem ihre Wohnung geräumt wurde. Sie erzählt, dass viele Menschen sie nicht als obdachlos wahrnehmen, was die Stigmatisierung von Frauen in dieser Situation verdeutlicht. Elena beschreibt, wie sie durch persönliche Krisen und den Verlust ihrer Mutter in diese Lage geriet und nun versucht, wieder auf die Beine zu kommen.

Wahrnehmung von Wohnungslosigkeit

Die Reporterin Johanna Sackmeister stellt fest, dass Elena selbstbewusst und modisch auftritt, was zeigt, dass Wohnungslosigkeit nicht immer mit einem bestimmten Erscheinungsbild einhergeht. Die Sichtbarkeit weiblicher Obdachlosigkeit ist gering, und viele Frauen bleiben unerkannt.

Die Herausforderungen des Alltags

Elena lebt mit ihrer Tochter in einer Notunterkunft, wo sie täglich zur Kita pendeln. Trotz der Herausforderungen, wie fehlendem Geld und der Notwendigkeit, ihre Situation geheim zu halten, versucht sie, ihrer Tochter ein normales Leben zu ermöglichen. Die Reportage thematisiert auch die emotionale Belastung und die Scham, die mit der Wohnungslosigkeit einhergehen.

Hürden im System

Die bürokratischen Hürden, um Hilfe zu erhalten, sind oft überwältigend. Elena kämpft nicht nur mit ihrer finanziellen Situation, sondern auch mit psychischen Belastungen und Schulden. Es wird diskutiert, wie das System oft nicht ausreichend Unterstützung bietet.

Positive Entwicklungen

Elena erhält schließlich Rückzahlungen vom Jobcenter, was ihr ein wenig Hoffnung gibt. Sie plant, ihre Situation zu verbessern und träumt von einer Rückkehr in eine eigene Wohnung. Ihr Optimismus bleibt trotz der Schwierigkeiten stark.

Elena's Geschichte

Elena, 36 Jahre alt, ist mit ihrer Tochter obdachlos geworden, nachdem ihre Wohnung geräumt wurde. Sie erzählt, dass viele Menschen sie nicht als obdachlos wahrnehmen, was die Stigmatisierung von Frauen in dieser Situation verdeutlicht. Elena beschreibt, wie sie durch persönliche Krisen und den Verlust ihrer Mutter in diese Lage geriet und nun versucht, wieder auf die Beine zu kommen.

Wahrnehmung von Wohnungslosigkeit

Die Reporterin Johanna Sackmeister stellt fest, dass Elena selbstbewusst und modisch auftritt, was zeigt, dass Wohnungslosigkeit nicht immer mit einem bestimmten Erscheinungsbild einhergeht. Die Sichtbarkeit weiblicher Obdachlosigkeit ist gering, und viele Frauen bleiben unerkannt.

Die Herausforderungen des Alltags

Elena lebt mit ihrer Tochter in einer Notunterkunft, wo sie täglich zur Kita pendeln. Trotz der Herausforderungen, wie fehlendem Geld und der Notwendigkeit, ihre Situation geheim zu halten, versucht sie, ihrer Tochter ein normales Leben zu ermöglichen. Die Reportage thematisiert auch die emotionale Belastung und die Scham, die mit der Wohnungslosigkeit einhergehen.

Hürden im System

Die bürokratischen Hürden, um Hilfe zu erhalten, sind oft überwältigend. Elena kämpft nicht nur mit ihrer finanziellen Situation, sondern auch mit psychischen Belastungen und Schulden. Es wird diskutiert, wie das System oft nicht ausreichend Unterstützung bietet.

Positive Entwicklungen

Elena erhält schließlich Rückzahlungen vom Jobcenter, was ihr ein wenig Hoffnung gibt. Sie plant, ihre Situation zu verbessern und träumt von einer Rückkehr in eine eigene Wohnung. Ihr Optimismus bleibt trotz der Schwierigkeiten stark.

ADHS und Knast: "Mit Ritalin wäre ich nicht im Gefängnis gelandet."

27.08.2026
Hinweis: Diese Reportage ist eine Wiederholung vom 7. März 2025.Während nur zwei bis drei Prozent der Allgemeinbevölkerung ADHS haben, sind es in deutschen Gefängnissen bis zu zehnmal so viele. Wie kann das sein? Philipp saß schon drei Mal wegen Drogenhandels im Gefängnis – dort bekommt er die Diagnose ADHS. Er glaubt: Wäre seine Krankheit früher erkannt und behandelt worden, wäre er nicht im Knast gelandet. Doch warum bleibt ADHS oft unerkannt? Kann eine gezielte Therapie wirklich Rückfälle verhindern?Y-Kollektiv-Reporterin Jenny Zimmermann spricht mit Psychiaterinnen und Psychatern, Ex-Häftlingen sowie mit Expertinnen und Experten über ein unterschätztes Thema – und über die Frage, wie viel eine Diagnose im richtigen Moment verändern kann.Dieser Podcast erscheint ab jetzt alle 14 Tage. Die nächste Reportage gibt es damit hier am 11. September 2026 zu dem Thema weibliche Obdachlosigkeit."Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026.Reporterin: Jenny ZimmermannRedaktion: Linda Achtermann  Technische Produktion: Martin ScholzHabt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/

ADHS und Knast: "Mit Ritalin wäre ich nicht im Gefängnis gelandet."

27.08.2026

Einführung in das Thema ADHS und Gefängnis

Im Podcast wird die Verbindung zwischen ADHS und Kriminalität thematisiert, insbesondere durch die Geschichte von Philipp, der aufgrund seiner ADHS und Drogenproblematik mehrfach im Gefängnis war. Die Moderatorin Annika Frigge und Reporterin Jenny Zimmermann diskutieren die Hintergründe und Relevanz der Thematik.

Der Zusammenhang zwischen ADHS und Kriminalität

Jenny Zimmermann schildert, wie sie auf das Thema aufmerksam wurde und die hohe Prävalenz von ADHS unter Häftlingen entdeckte. Statistiken zeigen, dass bis zu 25% der Gefangenen ADHS haben, was die Gefahr von Straftaten erhöhen kann.

Philipps persönliche Erfahrungen

Philipp berichtet von seinen Herausforderungen mit ADHS, seiner Sucht und den Folgen, die zu seiner Inhaftierung führten. Erst im Gefängnis erhielt er eine ADHS-Diagnose und die entsprechende Behandlung, die ihm half, sein Leben zu verändern.

Das System und die Versorgungslücken

Die Diskussion beleuchtet die Mängel in der psychiatrischen Versorgung in Justizvollzugsanstalten, wo es oft an Fachpersonal fehlt. Viele ADHS-Diagnosen werden übersehen oder nicht behandelt, was die Situation der Betroffenen weiter verschärft.

Der Weg zur Besserung

Philipp hat sich seit seiner letzten Haftentlassung bemüht, clean zu bleiben und eine Ausbildung zu beginnen. Die richtige Medikation und Unterstützung sind entscheidend für seine Zukunft und die vieler anderer ADHS-Betroffener.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit dem Appell, das Bewusstsein für ADHS zu schärfen und die Versorgung in Haftanstalten zu verbessern, um die Rückfallquoten zu senken und den Betroffenen eine faire Chance auf ein Leben ohne Kriminalität zu ermöglichen.

Einführung in das Thema ADHS und Gefängnis

Im Podcast wird die Verbindung zwischen ADHS und Kriminalität thematisiert, insbesondere durch die Geschichte von Philipp, der aufgrund seiner ADHS und Drogenproblematik mehrfach im Gefängnis war. Die Moderatorin Annika Frigge und Reporterin Jenny Zimmermann diskutieren die Hintergründe und Relevanz der Thematik.

Der Zusammenhang zwischen ADHS und Kriminalität

Jenny Zimmermann schildert, wie sie auf das Thema aufmerksam wurde und die hohe Prävalenz von ADHS unter Häftlingen entdeckte. Statistiken zeigen, dass bis zu 25% der Gefangenen ADHS haben, was die Gefahr von Straftaten erhöhen kann.

Philipps persönliche Erfahrungen

Philipp berichtet von seinen Herausforderungen mit ADHS, seiner Sucht und den Folgen, die zu seiner Inhaftierung führten. Erst im Gefängnis erhielt er eine ADHS-Diagnose und die entsprechende Behandlung, die ihm half, sein Leben zu verändern.

Das System und die Versorgungslücken

Die Diskussion beleuchtet die Mängel in der psychiatrischen Versorgung in Justizvollzugsanstalten, wo es oft an Fachpersonal fehlt. Viele ADHS-Diagnosen werden übersehen oder nicht behandelt, was die Situation der Betroffenen weiter verschärft.

Der Weg zur Besserung

Philipp hat sich seit seiner letzten Haftentlassung bemüht, clean zu bleiben und eine Ausbildung zu beginnen. Die richtige Medikation und Unterstützung sind entscheidend für seine Zukunft und die vieler anderer ADHS-Betroffener.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit dem Appell, das Bewusstsein für ADHS zu schärfen und die Versorgung in Haftanstalten zu verbessern, um die Rückfallquoten zu senken und den Betroffenen eine faire Chance auf ein Leben ohne Kriminalität zu ermöglichen.