
Feminismus für alle. Der Lila Podcast.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wer leckt wessen Eier? Merz-Diskurs mit feministischer Brille - Live vom Kosmos Festival
Live vom Kosmos Festival
Özge und Katharina, die Hosts des Lila Podcasts, diskutieren live über die Probleme der aktuellen Bundesregierung unter Friedrich Merz und betrachten diese aus einer feministischen Perspektive. Sie reflektieren über die Herausforderungen, die Merz in seinen politischen Äußerungen und Entscheidungen mit sich bringt.
Kritik an Friedrich Merz
Die Hosts thematisieren Merz' unzureichende Kommunikation und Empathielosigkeit, insbesondere in Bezug auf gesundheitspolitische Themen und den Umgang mit Kritik. Sie zeigen auf, dass Merz häufig in den Medien negativ dargestellt wird und seine Popularität in der Bevölkerung stark sinkt.
Interaktive Elemente und Humor
Das Live-Format enthält interaktive Teile, wie ein Quiz und humorvolle Anspielungen auf aktuelle politische Ereignisse, um mit der ernsten Thematik kreativ umzugehen. Die Hosts nutzen Social Media und Kunst, um den Unmut der jungen Generation gegenüber der Politik zu kanalisieren.
Gesellschaftliche Verantwortung
Özge und Katharina betonen die Wichtigkeit des zivilgesellschaftlichen Engagements und der politischen Teilhabe. Sie hoffen, dass Veranstaltungen wie das Kosmos Festival und kreative Ausdrucksformen helfen, die Demokratie zu stärken und die Bevölkerung zu mobilisieren.
Abschließende Gedanken
In einer abschließenden Botschaft ermutigen die Hosts die Zuhörer, kritisch zu bleiben und sich aktiv an politischen Diskussionen zu beteiligen, um eine positive Veränderung herbeizuführen. Sie bedanken sich beim Publikum für die Teilnahme und den Austausch.

Status, Schmerz und Schönheit: Wie Frauenkörper in Form gezwungen werden – mit Evke Rulffes
Einführung in den Büchersommer
Im Lila Podcast wird der Büchersommer fortgesetzt, und die Moderatorin Katrin begrüßt die Autorin und Moderatorin Sally Scharell-Delin, die ein Buch von Evke Rulfes vorgestellt hat.
Über Sally Scharell-Delin
Sally Scharell-Delin arbeitet seit etwa zehn Jahren als Autorin und Moderatorin, hauptsächlich im Bereich Hörfunk und Podcasts, wo sie sich intensiv mit Literatur und gesellschaftskritischen sowie feministischen Themen auseinandersetzt.
Das Buch von Evke Rulfes
Das Buch "Eingeschnürt: Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde" von Evke Rulfes untersucht historische Schönheitspraktiken, insbesondere das Füßebinden in China und das Tragen von Korsetts in Europa. Sally erklärt, dass diese Praktiken tief in den gesellschaftlichen Schönheitsnormen verwurzelt sind und dass viele Frauen diesen Normen über Generationen hinweg folgen mussten.
Historische Schönheitspraktiken
Rulfes analysiert, wie das Füßebinden und das Korsett als Statussymbole dienten und wie sie Frauen unter Druck setzten, sich den gesellschaftlichen Erwartungen anzupassen. Trotz der schmerzhaften Folgen zeigen beide Praktiken auch, wie Frauen durch das Einhalten dieser Normen gesellschaftliche Sicherheit erlangen wollten.
Optimistische Perspektiven
Sally hebt hervor, dass Rulfes optimistisch auf das Thema blickt und auch Parallelen zu modernen Schönheitsnormen wie Botox und Shapewear zieht. Diese Themen sind nach wie vor relevant und bieten Anlass zur Reflexion über den eigenen Körper und die gesellschaftlichen Erwartungen.
Ein Blick auf die Gegenwart
Die Diskussion beleuchtet, wie Schönheitsnormen auch heute noch viele Frauen beeinflussen. Es wird die Frage aufgeworfen, inwieweit Frauen ihre Selbstbestimmung zurückgewinnen können und welche Rolle gesellschaftliche Normen dabei spielen.
Schlussfolgerung
Die Auseinandersetzung mit diesen Themen zeigt, dass trotz Fortschritten in der Selbstbestimmung und Freiheit von Frauen, Schönheitsnormen weiterhin bestehen und hinterfragt werden sollten. Sally und Evke ermutigen dazu, den eigenen Körper so zu akzeptieren, wie er ist, und sich von äußeren Erwartungen zu befreien.

Brutal fragile Typen: Ole Liebl über Männer und Gefühle
Krise der Männlichkeit
Der Podcast behandelt die Thematik der Krise der Männlichkeit, wobei Ole Liebl betont, dass Männlichkeit nicht eine natürliche Gegebenheit ist, sondern konstruiert wird. Diese Konstruktion führt zu einer Vielzahl von emotionalen Problemen bei Männern, die soziale Einsamkeit und hohe Suizidraten zur Folge haben.
Emotionen und Maskulinismus
Ein zentrales Thema ist die Verbindung von Gefühlen und Macht. Ole Liebl diskutiert, wie Männer oft nicht in der Lage sind, eine breite Palette an Emotionen auszudrücken, und dass dies zu einer ungesunden Männlichkeit führt, die sich in extremen maskulinistischen Bewegungen manifestiert.
Emotionale Ausbeutung
Das Gespräch thematisiert auch die emotionale Ausbeutung, die Frauen und queere Menschen erleben, wenn Männer ihre Gefühle nicht selbst verarbeiten können. Ole schlägt vor, dass emotionale Arbeit nicht gerecht verteilt wird und oft Frauen zugeschrieben wird, während Männer emotionalen Rückhalt erwarten.
Feminismus und Männlichkeit
Feminismus wird nicht als Allheilmittel betrachtet. Ole argumentiert, dass die Welt durch feministische Bewegungen für Frauen besser wird, aber für Männer auch herausfordernder. Die Diskussion über toxische Männlichkeit wird differenziert betrachtet, wobei Ole die Notwendigkeit betont, dass Männer sich mit ihren Emotionen auseinandersetzen müssen.
Der Weg zu einer neuen Männlichkeit
Abschließend wird die Notwendigkeit betont, dass Männer lernen sollten, Vorbilder unabhängig von Geschlecht zu finden und ihre emotionale Fragilität nicht mit Brutalität zu verwechseln. Ein Aufruf zur Reflexion über die eigene Männlichkeit ist zentral.