Vom Sparer zum Investor
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Vom Sparer zum Investor

Fabian Schuster & Marcus Jurowski

Beschreibung

Vom Sparer zum Investor | Dein Podcast für wissenschaftliches Investieren und Vermögensaufbau mit Immobilien

Fabian Schuster und Marcus Jurowski: Investoren, Business-Strategen & Finanzberater aus Berlin & Dresden

Ob beim Sport, in der S-Bahn oder am Strand: Mit unserem Podcast kannst Du Dich von überall aus weiterbilden, um Herr über Deine eigenen Finanzen zu sein.
Fabian Schuster und Marcus Jurowski, private Investoren und Inhaber einer sehr erfolgreichen Finanzberatung in Deutschland nehmen Dich mit auf eine Reise durch den dichten Urwald von Finanzprodukten. Wenn Du dich für Themen wie Investmentfonds, Immobilien, Aktien, Anleihen, Kredite, Steuern sparen, Erfolg, Geld verdienen und behalten interessierst, findest Du im Podcast - Vom Sparer zum Investor - viele spannende, unterhaltsame Geschichten und Interviews mit besonderen Persönlichkeiten, die aus dem Nähkästchen plaudern und verraten, wie sie es finanziell geschafft haben.
Dabei lösen wir Dich und uns von veralteten Glaubenssätzen und gehen auf Tauchgang zu neuen Lösungen. Denn eine ganze Branche befindet sich im Umbruch. Finde mit uns heraus, wie Du dabei auf der richtigen Seite stehst!
Unzählige Artikel dazu findest Du auch unter
https://www.capri-consult.de/blog/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

297 "400.000 Euro" steuerfrei ans Kind: Warum dein Alter zählt, nicht dein Vermögen

26.08.2026

Erbschaftssteuer: Der entscheidende Denkfehler

Der häufigste Fehler bei der Erbschaftssteuer besteht darin, sich nur auf die Höhe des Freibetrags zu konzentrieren, der gesetzlich festgelegt ist und für alle gleich gilt. Wichtiger ist, wie oft dieser Freibetrag genutzt werden kann, da er sich alle 10 Jahre erneuert. Ein früherer Startzeitpunkt kann zu mehrfachen Ausnutzungen führen, während ein späterer meist nur einmalige Nutzung erlaubt.

Die Grundlagen der Freibeträge

Ein Kind erhält pro Elternteil einen Freibetrag von 400.000 Euro, also bis zu 800.000 Euro insgesamt. Es ist entscheidend, dass nur leibliche, Adoptiv- und Stiefkinder diesen Freibetrag erhalten, während Pflege- und Patenkinder in eine ungünstigere Steuerklasse fallen. Der Unterschied zwischen Freibetrag und Freigrenze ist ebenfalls wichtig: Bei einem Freibetrag wird nur der Betrag über der Freigrenze besteuert.

Die 10-Jahres-Regel

Die zentrale Regel besagt, dass der Freibetrag alle 10 Jahre erneuert wird. Wer frühzeitig mit der Vermögensübertragung beginnt, kann diesen Freibetrag mehrfach nutzen. Stirbt der Schenker jedoch innerhalb von 10 Jahren nach einer Übertragung, wird dieser Betrag auf den Freibetrag im Erbfall angerechnet.

Steuerfreie Übertragung von Immobilien

Erbt ein Kind die selbstgenutzte Immobilie der Eltern, bleibt diese unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Es müssen vier Bedingungen erfüllt sein, darunter die Selbstnutzung der Immobilie durch das Kind für mindestens 10 Jahre und ein zeitnaher Einzug. Ein Wohnortwechsel innerhalb dieser Frist kann zu einer rückwirkenden Steuerpflicht führen.

Wichtige Überlegungen zur Vermögensnachfolge

Die Vermögensnachfolge erfordert strategische Planung und sollte keinesfalls aufgeschoben werden. Es ist wichtig, frühzeitig Gespräche zu führen und die Vermögensstruktur zu klären. Die Bedeutung von Lebensversicherungen wird oft missverstanden, da die Auszahlung ebenfalls der Erbschaftssteuer unterliegt.

Fazit

Vermögensnachfolge ist ein langfristiger Prozess, der klare Fragen und Strategien erfordert. Die frühzeitige Planung und Nutzung der Freibeträge sind entscheidend für eine steueroptimierte Vermögensübertragung.

Erbschaftssteuer: Der entscheidende Denkfehler

Der häufigste Fehler bei der Erbschaftssteuer besteht darin, sich nur auf die Höhe des Freibetrags zu konzentrieren, der gesetzlich festgelegt ist und für alle gleich gilt. Wichtiger ist, wie oft dieser Freibetrag genutzt werden kann, da er sich alle 10 Jahre erneuert. Ein früherer Startzeitpunkt kann zu mehrfachen Ausnutzungen führen, während ein späterer meist nur einmalige Nutzung erlaubt.

Die Grundlagen der Freibeträge

Ein Kind erhält pro Elternteil einen Freibetrag von 400.000 Euro, also bis zu 800.000 Euro insgesamt. Es ist entscheidend, dass nur leibliche, Adoptiv- und Stiefkinder diesen Freibetrag erhalten, während Pflege- und Patenkinder in eine ungünstigere Steuerklasse fallen. Der Unterschied zwischen Freibetrag und Freigrenze ist ebenfalls wichtig: Bei einem Freibetrag wird nur der Betrag über der Freigrenze besteuert.

Die 10-Jahres-Regel

Die zentrale Regel besagt, dass der Freibetrag alle 10 Jahre erneuert wird. Wer frühzeitig mit der Vermögensübertragung beginnt, kann diesen Freibetrag mehrfach nutzen. Stirbt der Schenker jedoch innerhalb von 10 Jahren nach einer Übertragung, wird dieser Betrag auf den Freibetrag im Erbfall angerechnet.

Steuerfreie Übertragung von Immobilien

Erbt ein Kind die selbstgenutzte Immobilie der Eltern, bleibt diese unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Es müssen vier Bedingungen erfüllt sein, darunter die Selbstnutzung der Immobilie durch das Kind für mindestens 10 Jahre und ein zeitnaher Einzug. Ein Wohnortwechsel innerhalb dieser Frist kann zu einer rückwirkenden Steuerpflicht führen.

Wichtige Überlegungen zur Vermögensnachfolge

Die Vermögensnachfolge erfordert strategische Planung und sollte keinesfalls aufgeschoben werden. Es ist wichtig, frühzeitig Gespräche zu führen und die Vermögensstruktur zu klären. Die Bedeutung von Lebensversicherungen wird oft missverstanden, da die Auszahlung ebenfalls der Erbschaftssteuer unterliegt.

Fazit

Vermögensnachfolge ist ein langfristiger Prozess, der klare Fragen und Strategien erfordert. Die frühzeitige Planung und Nutzung der Freibeträge sind entscheidend für eine steueroptimierte Vermögensübertragung.

296 Immobilie als Kapitalanlage für Anfänger – so startest Du richtig

19.08.2026

Die Denkweise bei Immobilieninvestitionen

Einsteiger neigen dazu, Immobilien mit der höchsten Mietrendite zu suchen, was jedoch oft ein Denkfehler ist. Eine hohe Rendite ist wertvoll, wenn man verkauft oder in Rente geht, nicht während man Steuern zahlt. Vor dem Kauf sollten zwei Fragen gestellt werden: Gefällt mir die Wohnung? Rechnet sich die Wohnung langfristig? Diese Fragen stehen für unterschiedliche Ansätze - Eigenheim versus Kapitalanlage.

Wichtige Erkenntnisse für Einsteiger

Einrichtung und Strategie sind entscheidend. Die Episode erklärt, wie Immobilien als Kapitalanlage funktionieren, welche Kriterien wichtig sind und welche Risiken es gibt. Am Ende wird betont, dass nicht die Immobilie, sondern die Strategie über den Erfolg entscheidet.

Emotionale vs. strategische Entscheidungen

Ein häufiger Fehler ist die emotionale Kaufentscheidung, die oft zu einem schlechten Investment führt. Die richtige Reihenfolge ist entscheidend: zuerst das Ziel definieren, dann das passende Objekt suchen. Ein Beispiel zeigt, dass die objektive Herangehensweise langfristig bessere Ergebnisse liefert.

Die Bausteine eines erfolgreichen Investments

Wesentliche Aspekte sind laufende Mieteinnahmen, Wertsteigerungen und Inflationsschutz. Das Zusammenspiel von Kaufpreis, Objektzustand, Finanzierung, Mieteinnahmen, laufenden Kosten und steuerlichen Aspekten ist entscheidend für den Erfolg einer Investition.

Finanzierung und Risiken

Die Finanzierung sollte zur persönlichen Situation passen und nicht nur zum Objekt. Risiken wie Leerstand und unerwartete Reparaturen müssen berücksichtigt werden. Ein Netzwerk vor Ort ist wichtig, um Kosten zu minimieren.

Strategische Planung und Zielsetzung

Die Klärung der eigenen Ziele ist essenziell. Ob Vermögensaufbau, mehrere Immobilien oder zusätzliche Einkommensquelle, klare Ziele erleichtern die Objektauswahl. Die Episode betont die Bedeutung einer strukturierten Herangehensweise beim Immobilienkauf.

Die Denkweise bei Immobilieninvestitionen

Einsteiger neigen dazu, Immobilien mit der höchsten Mietrendite zu suchen, was jedoch oft ein Denkfehler ist. Eine hohe Rendite ist wertvoll, wenn man verkauft oder in Rente geht, nicht während man Steuern zahlt. Vor dem Kauf sollten zwei Fragen gestellt werden: Gefällt mir die Wohnung? Rechnet sich die Wohnung langfristig? Diese Fragen stehen für unterschiedliche Ansätze - Eigenheim versus Kapitalanlage.

Wichtige Erkenntnisse für Einsteiger

Einrichtung und Strategie sind entscheidend. Die Episode erklärt, wie Immobilien als Kapitalanlage funktionieren, welche Kriterien wichtig sind und welche Risiken es gibt. Am Ende wird betont, dass nicht die Immobilie, sondern die Strategie über den Erfolg entscheidet.

Emotionale vs. strategische Entscheidungen

Ein häufiger Fehler ist die emotionale Kaufentscheidung, die oft zu einem schlechten Investment führt. Die richtige Reihenfolge ist entscheidend: zuerst das Ziel definieren, dann das passende Objekt suchen. Ein Beispiel zeigt, dass die objektive Herangehensweise langfristig bessere Ergebnisse liefert.

Die Bausteine eines erfolgreichen Investments

Wesentliche Aspekte sind laufende Mieteinnahmen, Wertsteigerungen und Inflationsschutz. Das Zusammenspiel von Kaufpreis, Objektzustand, Finanzierung, Mieteinnahmen, laufenden Kosten und steuerlichen Aspekten ist entscheidend für den Erfolg einer Investition.

Finanzierung und Risiken

Die Finanzierung sollte zur persönlichen Situation passen und nicht nur zum Objekt. Risiken wie Leerstand und unerwartete Reparaturen müssen berücksichtigt werden. Ein Netzwerk vor Ort ist wichtig, um Kosten zu minimieren.

Strategische Planung und Zielsetzung

Die Klärung der eigenen Ziele ist essenziell. Ob Vermögensaufbau, mehrere Immobilien oder zusätzliche Einkommensquelle, klare Ziele erleichtern die Objektauswahl. Die Episode betont die Bedeutung einer strukturierten Herangehensweise beim Immobilienkauf.

295 Bundesanleihen: sicher, aber macht dich das reicher?

06.08.2026

Sicherheit versus Vermögensaufbau

Viele Menschen verwechseln Sicherheit mit Vermögensaufbau, was zu einem Gefühl führt, nicht voranzukommen. Sicherheit bedeutet nicht, dass das Vermögen wächst; es bedeutet lediglich, dass man sein Geld zurückbekommt. Bundesanleihen gelten als sicher, da der deutsche Staat seine Zinsen und das Kapital am Ende der Laufzeit garantiert.

Risiken von Bundesanleihen

Das Hauptproblem von Bundesanleihen ist jedoch die Inflation. Auch wenn die Rückzahlung sicher ist, kann die Kaufkraft des Geldes sinken, wenn die Rendite unter der Inflationsrate liegt. Dies führt zu einem schleichenden Verlust der Kaufkraft, der oft erst spät bemerkt wird.

Wertschwankungen und Rendite

Bundesanleihen sind nicht schwankungsfrei. Steigen die Marktzinsen, sinkt der Kurs bestehender Anleihen. Zudem sind die Renditen in der Regel niedriger als bei anderen Anlageklassen wie Aktien oder Immobilien, was sie weniger attraktiv für den langfristigen Vermögensaufbau macht.

Anleihen im Portfolio

Anleihen können jedoch einen stabilisierenden Bestandteil in einem Portfolio darstellen, insbesondere wenn Kapital kurzfristig gesichert werden soll. Die Investition in breit gestreute Indexfonds kann vorteilhafter sein als der Kauf einzelner Anleihen.

Fazit

Ob Bundesanleihen eine gute Geldanlage sind, hängt vom jeweiligen Ziel ab. Für Kapitalschutz und Stabilität können sie sinnvoll sein, während für den langfristigen Vermögensaufbau oft andere Anlageformen attraktiver sind.

Sicherheit versus Vermögensaufbau

Viele Menschen verwechseln Sicherheit mit Vermögensaufbau, was zu einem Gefühl führt, nicht voranzukommen. Sicherheit bedeutet nicht, dass das Vermögen wächst; es bedeutet lediglich, dass man sein Geld zurückbekommt. Bundesanleihen gelten als sicher, da der deutsche Staat seine Zinsen und das Kapital am Ende der Laufzeit garantiert.

Risiken von Bundesanleihen

Das Hauptproblem von Bundesanleihen ist jedoch die Inflation. Auch wenn die Rückzahlung sicher ist, kann die Kaufkraft des Geldes sinken, wenn die Rendite unter der Inflationsrate liegt. Dies führt zu einem schleichenden Verlust der Kaufkraft, der oft erst spät bemerkt wird.

Wertschwankungen und Rendite

Bundesanleihen sind nicht schwankungsfrei. Steigen die Marktzinsen, sinkt der Kurs bestehender Anleihen. Zudem sind die Renditen in der Regel niedriger als bei anderen Anlageklassen wie Aktien oder Immobilien, was sie weniger attraktiv für den langfristigen Vermögensaufbau macht.

Anleihen im Portfolio

Anleihen können jedoch einen stabilisierenden Bestandteil in einem Portfolio darstellen, insbesondere wenn Kapital kurzfristig gesichert werden soll. Die Investition in breit gestreute Indexfonds kann vorteilhafter sein als der Kauf einzelner Anleihen.

Fazit

Ob Bundesanleihen eine gute Geldanlage sind, hängt vom jeweiligen Ziel ab. Für Kapitalschutz und Stabilität können sie sinnvoll sein, während für den langfristigen Vermögensaufbau oft andere Anlageformen attraktiver sind.