House of Trusted Advisor
Johannes Rasch
Beschreibung
Im House of Trusted Advisor spricht Johannes Rasch offen und ehrlich über die bewegten Zeiten im IT-Markt: Er lernt von seinen Gästen, wie IT-Unternehmen die Digitalisierung des Mittelstands erfolgreich vorantreiben und Unternehmer wirklich ins Machen kommen können.
Es geht um reale und handfeste Beispiele aus der Praxis, Beobachtungen aus dem IT-Markt und Erfahrungen aus Johannes Alltag mit IT-Unternehmen, die sich auf dem Weg zum Trusted Advisor befinden.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Was IT-Führung heute leisten muss
Vertrauen als Kern der Führungsrolle
Im Gespräch wird Vertrauen zur Grundlage jeglicher Zusammenarbeit. Christian Scholz beschreibt, wie IT nicht nur Technik, sondern Zweckorientierung ist. Verstehen, wofür eine Lösung dient, macht Entscheidungen greifbar und schafft eine Basis für Vertrauen zwischen Team, Kunde und Führung. Aus dieser Einsicht entsteht der Anspruch, Führung zu übernehmen und das Geschäft mit Blick auf nachhaltige Ergebnisse zu gestalten, ohne den Menschen hinter den Projekten aus den Augen zu verlieren.
Teamführung, Transparenz und Widerstände überwinden
Wichtige Lehren beziehen sich auf Team-Alignment, klare Ziele und offene Kommunikation. Er betont, dass der Weg zum Trusted Advisor nur gelingt, wenn man das Team schützt, Risiken ehrlich bewertet und regelmäßig über Fortschritte berichtet. Verantwortung übernehmen, realistische Pläne formulieren und unangenehme Gespräche führen sind zentrale Stützen, um Blockaden zu lösen und Vertrauen dauerhaft zu sichern.
Praxisbeispiele: Großprojekte, Risiko, Beziehungsaufbau
Anhand großer IT-Umzüge, wie der Migration einer Krankenkasse, zeigt er, wie man Stakeholder-Interessen vereint, Transparenz wahrt und Lösungen schrittweise sichtbar macht. Offene Kommunikation über Gefahren, Lernprozesse und Zwischenziele stärkt die Kundenbeziehung. Mentoring-Erfahrungen und konkrete Entscheidungen demonstrieren, wie Vertrauen entsteht, wenn Führungspersonen Verantwortung übernehmen und das Team gemeinsam am Ziel arbeitet.
Vision, Personal Brand und Zukunftsdenken
Scholz verfolgte das Ziel, Führung als Beitrag zur nationalen IT-Vorherrschaft zu gestalten. Er spricht über Personal Brand, Verlagstätigkeiten und die Bedeutung einer klaren europäischen Vision. Mut, Naivität und das Bereits-Dran-bleiben prägen seinen Weg, Menschen zu entwickeln und Prozesse zu gestalten. Die Botschaft: Nutzen, was in der IT möglich ist, und gemeinsam Großes schaffen – mit Menschlichkeit, Klarheit und Engagement.
Ehrliches Status-Update
Wandel und aktuellen Zustand
In der Folge wird ein veränderter Fokus erklärt: Erik Otselmann ist nicht dabei, und Max fungiert als Kopf des Contents und der Planung. Es geht um einen kurzen Statusbericht, Einordnung der Lage am Markt und die Frage, wie Vertrauen als neue Währung genutzt wird. Es entsteht der Eindruck eines dynamischen Umfelds mit großen Veränderungen und Chancen.
Entwicklung des Trust Advisor-Ansatzes
Es wird beschrieben, wie sich der Ansatz vom reinen Dienstleister- oder Systemhaus-Modell zu einer umfassenden Transformationsberatung entwickelt. Ausbildung, Reichweite, wachsende Teilnehmerzahlen und neue Formen der Zusammenarbeit mit Partnern prägen die Strategie. Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle, wodurch neue Beratungs- und Serviceformen entstehen, die Mehrwert schaffen.
Herausforderungen, Markt und Zukunftsorientierung
Die Hauptschmerzpunkte der Branche umfassen Veränderungen im Vertrieb, steigende Transformationserwartungen und den Bedarf, bestehende Kunden weiterzuentwickeln. Konkurrenz aus Outsourcing, Herstellerdirect-Vertrieb und Beratungshäusern verschärft den Wettbewerb. Notwendig scheint schnelles Umsetzen, verlässliches Vertrauensmarketing und der Aufbau starker Partner- und Kundenbeziehungen zu sein.
Aussicht, Pause und kommende Schritte
Es wird eine kurze Pause angekündigt, um Systeme zu stabilisieren und Inhalte entsprechend vorzubereiten. Gleichzeitig plant man, neue Gäste und Formate einzubringen, das Angebot zu erweitern und weiterzubringen. Parallel dazu werden Offene Positionen kommuniziert, um Team und Kompetenzbasis zu stärken und die nächste Staffel mit frischer Energie zu starten.
Vertrauen schlägt Fakten
Vertrauen als zentrale Größe in Politik und Wirtschaft
Vertrauen wird als wesentliches Gut verstanden, das politische Handlungen legitime macht und wirtschaftliche Kooperation erleichtert. Die Gespräche zeigen, dass Glaubwürdigkeit, Transparenz und Empathie entscheidend sind, um Menschen für Anliegen zu gewinnen. Die Frage nach Vertrauen berührt sowohl politische Prozesse als auch unternehmerische Kommunikation, denn eine stabile Vertrauensbasis beeinflusst Entscheidungen, Zusammenarbeit und langfristigen Erfolg.
Authentizität, Empathie und klare Orientierung
Erfolgreiche Vertrauensbildung hängt eng mit authentischer Ansprache und dem Verstehen der Perspektiven der Zielgruppe zusammen. Beispielhaft werden Empathie, nachvollziehbare Prioritäten und ein ehrlicher Plan betont. Nachvollziehbare Grenzen bei Umsetzbarkeit kombininert mit realistischen Zielen schafft Vertrauen; überzogene Versprechen zerstören es oft schneller als scharf formulierte, ehrliche Abwägungen.
Narrative, Rollenverständnis und Strategie
Vertrauen entsteht, wenn eine Botschaft in einem konsistenten Narrativ getragen wird, das über bloße Worte hinausgeht. Wichtige Bausteine sind: Sichtbare Rollen, klare Ziele, konkrete Schritte und die Bereitschaft, Auswirkungen auf verschiedene Gruppen zu benennen. Die Kunst besteht darin, Empathie mit einem tragfähigen Plan zu verbinden und Inhalte so aufzubereiten, dass sie glaubwürdig wirken, ohne zu manipulieren.
Ausblick und Lektionen aus Beispielen
Aus den Beispielen lassen sich Schlüsse ziehen: Nähe zur Zielgruppe, Authentizität in der Darstellung und eine klare Vision sind hilfreiche Faktoren. Gleichzeitig wird deutlich, dass kurze Content-Formate und spontane Momente Vertrauen nicht dauerhaft stärken, wenn sie nicht von substanziellem Inhalt begleitet werden. Langfristige Zuversicht wächst dort, wo Debatten offen geführt und kommunikative Prinzipien konsequent angewendet werden.