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Ach, komm! - der Podcast für Körper, Seele, Herz und... Sex

RedaktionsNetzwerk Deutschland

Beschreibung

Wie viel Porno braucht es im Bett? Ich werde nicht (mehr) feucht, warum? Fremdgehen oder nicht? Sex und Liebe, gehört das zusammen? Was kann ich meiner Partnerin im Alter noch bieten? Diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Sexualität und Beziehung sind auch heute noch - in allen Generationen - mit starker Scham und vielen Vorurteilen verbunden. Nicht selten mit der Folge, dass die Sexualität darunter leidet, Wünsche offen bleiben, Hemmungen und Barrieren weiter existieren. Doch das muss nicht sein! Bestsellerautorin, Paar- und Sexualtherapeutin Ann-Marlene Henning galt einst als Deutschlands erste Sexologin. Im RND-Podcast "Ach, komm!" will die gebürtige Dänin Unwissenheit und Scham abbauen - im Gespräch mit Caro Burchardt, Teamleitung im RND-Ressort Magazin, greift Henning die drängendsten Fragen auf und scheut auch vor frechen Antworten nicht zurück. Jeden Donnerstag eine neue Folge.

Impressum: https://www.rnd.de/impressum/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Endometriose, Vulvodynie & Co. - Wenn es "untenrum" schmerzt, was dann?

03.09.2026

Einführung in das Thema

In dieser Episode diskutieren Ann-Marlene Henning und Caro Burchardt gemeinsam mit Anne-Karin von Beckeradis, einer Gynäkologin und Sexualmedizinerin, über wichtige Themen rund um Frauenheilkunde und Sexualität. Der Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen von Schmerzen im Intimbereich, insbesondere bei Endometriose und Vulvodynie.

Endometriose und Vulvodynie

Anne-Karin erklärt, dass Endometriose bedeutet, dass Gewebe, das normalerweise nur in der Gebärmutter vorkommt, auch an anderen Stellen im Körper wächst, was zu Schmerzen führen kann. Vulvodynie bezeichnet Schmerzen an der Vulva, die sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Beide Erkrankungen stellen für Betroffene oft eine große Herausforderung dar und werden häufig erst nach langem Leidensweg diagnostiziert.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose von Endometriose ist oft schwierig, da sie nicht immer durch bildgebende Verfahren sichtbar ist. Häufig erfolgt die Diagnosestellung über die Anamnese und die Beschwerden der Patientinnen. Anne-Karin betont, dass Schmerzen während der Periode nicht normal sind und ernst genommen werden sollten. Behandlungsoptionen reichen von medikamentösen Therapien bis hin zu alternativen Ansätzen wie Entspannungstechniken und Beckenbodentraining.

Schmerzbewusstsein und Aufklärung

Ein zentrales Thema ist das Schmerzbewusstsein. Frauen müssen lernen, dass sie nicht einfach mit Schmerzen leben müssen. Die Aufklärung über den eigenen Körper und über sexuelle Gesundheit ist entscheidend, um Missverständnisse und Scham abzubauen. Anne-Karin weist darauf hin, dass viele Frauen nicht wissen, wie sie ihren Beckenboden richtig wahrnehmen oder entspannen können.

Gesellschaftliche Aspekte der Sexualität

Die Diskussion thematisiert auch den sozialen Druck, der auf Frauen lastet, insbesondere in Bezug auf sexuelle Erwartungen und das, was als „richtiger“ Sex gilt. Anne-Karin unterstreicht, dass erfüllende Sexualität nicht nur durch penetrativen Geschlechtsverkehr definiert werden sollte und dass individuelle Bedürfnisse und Wünsche respektiert werden müssen.

Fazit

Die Episode schließt mit der Botschaft, dass Schmerzen nicht ignoriert werden sollten und dass Frauen ermutigt werden müssen, über ihre Erfahrungen zu sprechen und Unterstützung zu suchen. Die Aufklärung über sexuelle Gesundheit und der Zugang zu qualifizierten Fachleuten sind von entscheidender Bedeutung für eine bessere Lebensqualität.

Einführung in das Thema

In dieser Episode diskutieren Ann-Marlene Henning und Caro Burchardt gemeinsam mit Anne-Karin von Beckeradis, einer Gynäkologin und Sexualmedizinerin, über wichtige Themen rund um Frauenheilkunde und Sexualität. Der Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen von Schmerzen im Intimbereich, insbesondere bei Endometriose und Vulvodynie.

Endometriose und Vulvodynie

Anne-Karin erklärt, dass Endometriose bedeutet, dass Gewebe, das normalerweise nur in der Gebärmutter vorkommt, auch an anderen Stellen im Körper wächst, was zu Schmerzen führen kann. Vulvodynie bezeichnet Schmerzen an der Vulva, die sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Beide Erkrankungen stellen für Betroffene oft eine große Herausforderung dar und werden häufig erst nach langem Leidensweg diagnostiziert.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose von Endometriose ist oft schwierig, da sie nicht immer durch bildgebende Verfahren sichtbar ist. Häufig erfolgt die Diagnosestellung über die Anamnese und die Beschwerden der Patientinnen. Anne-Karin betont, dass Schmerzen während der Periode nicht normal sind und ernst genommen werden sollten. Behandlungsoptionen reichen von medikamentösen Therapien bis hin zu alternativen Ansätzen wie Entspannungstechniken und Beckenbodentraining.

Schmerzbewusstsein und Aufklärung

Ein zentrales Thema ist das Schmerzbewusstsein. Frauen müssen lernen, dass sie nicht einfach mit Schmerzen leben müssen. Die Aufklärung über den eigenen Körper und über sexuelle Gesundheit ist entscheidend, um Missverständnisse und Scham abzubauen. Anne-Karin weist darauf hin, dass viele Frauen nicht wissen, wie sie ihren Beckenboden richtig wahrnehmen oder entspannen können.

Gesellschaftliche Aspekte der Sexualität

Die Diskussion thematisiert auch den sozialen Druck, der auf Frauen lastet, insbesondere in Bezug auf sexuelle Erwartungen und das, was als „richtiger“ Sex gilt. Anne-Karin unterstreicht, dass erfüllende Sexualität nicht nur durch penetrativen Geschlechtsverkehr definiert werden sollte und dass individuelle Bedürfnisse und Wünsche respektiert werden müssen.

Fazit

Die Episode schließt mit der Botschaft, dass Schmerzen nicht ignoriert werden sollten und dass Frauen ermutigt werden müssen, über ihre Erfahrungen zu sprechen und Unterstützung zu suchen. Die Aufklärung über sexuelle Gesundheit und der Zugang zu qualifizierten Fachleuten sind von entscheidender Bedeutung für eine bessere Lebensqualität.

Unser Quickie Vol. 20 - No-Gos in der Therapie

27.08.2026

Thema der Episode

In dieser Episode wird das Thema der No-Gos in der Therapie behandelt, insbesondere im Kontext von Erotik und den Grenzen zwischen Therapeut und Klient. Ann-Marlene Henning und Caro Burchardt reflektieren über eine Rückmeldung, die sie zu einer früheren Episode erhalten haben, in der Erotik behandelt wurde.

Persönliche Erfahrungen

Caro teilt eine persönliche Erfahrung aus ihrer Therapie, in der ihr Therapeuten auffiel, dass ihre Körperhaltung eine erotisierende Wirkung haben könnte. Diese Rückmeldung hat sie damals überrascht und sie sieht es als wichtig an, solche Rückmeldungen in der Therapie zu vermeiden, um Übergriffigkeit zu verhindern.

No-Gos in der Therapie

Beide Sprecherinnen diskutieren, was als No-Go in der Therapie gilt, und betonen die Notwendigkeit, Grenzen zu respektieren. Ann-Marlene hebt hervor, dass es wichtig ist, die eigene Wahrnehmung und die des Klienten zu differenzieren und in einem geschützten Rahmen zu kommunizieren.

Die Rolle der Therapeutin

Ann-Marlene spricht auch über ihre Erfahrungen als Sexologin und die Herausforderungen, die sich aus sexueller Anziehung zwischen Therapeut und Klient ergeben können. Sie betont die Wichtigkeit, professionell zu bleiben und die eigene emotionale Distanz zu wahren.

Aufruf zur Interaktion

Am Ende der Episode laden die beiden Hörer dazu ein, ihre eigenen Erfahrungen und Fragen zu teilen, um das Thema weiter zu vertiefen und möglicherweise einen weiteren Quickie zu diesem wichtigen Thema aufzunehmen.

Thema der Episode

In dieser Episode wird das Thema der No-Gos in der Therapie behandelt, insbesondere im Kontext von Erotik und den Grenzen zwischen Therapeut und Klient. Ann-Marlene Henning und Caro Burchardt reflektieren über eine Rückmeldung, die sie zu einer früheren Episode erhalten haben, in der Erotik behandelt wurde.

Persönliche Erfahrungen

Caro teilt eine persönliche Erfahrung aus ihrer Therapie, in der ihr Therapeuten auffiel, dass ihre Körperhaltung eine erotisierende Wirkung haben könnte. Diese Rückmeldung hat sie damals überrascht und sie sieht es als wichtig an, solche Rückmeldungen in der Therapie zu vermeiden, um Übergriffigkeit zu verhindern.

No-Gos in der Therapie

Beide Sprecherinnen diskutieren, was als No-Go in der Therapie gilt, und betonen die Notwendigkeit, Grenzen zu respektieren. Ann-Marlene hebt hervor, dass es wichtig ist, die eigene Wahrnehmung und die des Klienten zu differenzieren und in einem geschützten Rahmen zu kommunizieren.

Die Rolle der Therapeutin

Ann-Marlene spricht auch über ihre Erfahrungen als Sexologin und die Herausforderungen, die sich aus sexueller Anziehung zwischen Therapeut und Klient ergeben können. Sie betont die Wichtigkeit, professionell zu bleiben und die eigene emotionale Distanz zu wahren.

Aufruf zur Interaktion

Am Ende der Episode laden die beiden Hörer dazu ein, ihre eigenen Erfahrungen und Fragen zu teilen, um das Thema weiter zu vertiefen und möglicherweise einen weiteren Quickie zu diesem wichtigen Thema aufzunehmen.

Für den Genuss und die Gesundheit: Solosex im "Alter"

20.08.2026

Einführung und Gäste

In dieser Episode begrüßen Ann-Marlene Henning und Caro Burchardt die Sexologin und Hebamme Ines Rudolph in einer anregenden Diskussionsrunde. Ein zentrales Thema ist die Masturbation, insbesondere bei älteren Frauen, und deren gesellschaftliche Bedeutung.

Der Ursprung des Themas

Ines erläutert, dass ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Masturbation begann, als sie während ihres Studiums eine Diskussion über die Sexualität von Pflegebedürftigen hörte. Dies führte zu der Erkenntnis, dass Solosex auch in Pflegeheimen eine relevante Rolle spielt und oft nicht ausreichend thematisiert wird.

Scham und gesellschaftliche Tabus

Die Gesprächspartnerinnen reflektieren, wie tief verwurzelte gesellschaftliche Schamgefühle Frauen daran hindern, ihren eigenen Körper zu erkunden und über Sexualität zu sprechen. Insbesondere im Kontext der Pflege von weiblichen Neugeborenen wird die Scham deutlich, die viele Mütter empfinden.

Die Bedeutung von Solosexualität

Ines berichtet von ihren Interviews mit älteren Frauen, die oft nie über ihre Sexualität sprachen, jedoch die Bedeutung von Masturbation für ihr Wohlbefinden erkannten. Viele Frauen äußerten Dankbarkeit, dass sie endlich offen über dieses Thema sprechen konnten.

Der Einfluss der Generationen

Die Diskussion beleuchtet, wie sich die Perspektiven auf Sexualität in verschiedenen Generationen unterscheiden. Ältere Frauen haben oft eine eingeschränkte Sicht auf ihre Sexualität, geprägt von kulturellen Normen und einem Mangel an Aufklärung.

Gesundheitliche Aspekte von Solosex

Der Zusammenhang zwischen Masturbation und gesundheitlichem Wohlbefinden wird thematisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass Orgasmen positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können, was einige der interviewten Frauen bestätigten.

Öffentliches Bewusstsein und Aufklärung

Die Podcasterinnen erörtern die wachsende Sichtbarkeit von Sexualität im Alter und die damit verbundenen Produkte, die für Frauen beworben werden. Es wird angemerkt, dass eine positive Entwicklung in der Aufklärung über weibliche Sexualität stattfindet.

Abschlussgedanken

Ines schließt mit einem eindringlichen Aufruf, die eigene Sexualität zu erkunden und die Klitoris zu nutzen, als Zeichen der Selbstliebe und Akzeptanz. Die Episode endet mit der Aufforderung, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen und die Scham abzubauen.

Einführung und Gäste

In dieser Episode begrüßen Ann-Marlene Henning und Caro Burchardt die Sexologin und Hebamme Ines Rudolph in einer anregenden Diskussionsrunde. Ein zentrales Thema ist die Masturbation, insbesondere bei älteren Frauen, und deren gesellschaftliche Bedeutung.

Der Ursprung des Themas

Ines erläutert, dass ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Masturbation begann, als sie während ihres Studiums eine Diskussion über die Sexualität von Pflegebedürftigen hörte. Dies führte zu der Erkenntnis, dass Solosex auch in Pflegeheimen eine relevante Rolle spielt und oft nicht ausreichend thematisiert wird.

Scham und gesellschaftliche Tabus

Die Gesprächspartnerinnen reflektieren, wie tief verwurzelte gesellschaftliche Schamgefühle Frauen daran hindern, ihren eigenen Körper zu erkunden und über Sexualität zu sprechen. Insbesondere im Kontext der Pflege von weiblichen Neugeborenen wird die Scham deutlich, die viele Mütter empfinden.

Die Bedeutung von Solosexualität

Ines berichtet von ihren Interviews mit älteren Frauen, die oft nie über ihre Sexualität sprachen, jedoch die Bedeutung von Masturbation für ihr Wohlbefinden erkannten. Viele Frauen äußerten Dankbarkeit, dass sie endlich offen über dieses Thema sprechen konnten.

Der Einfluss der Generationen

Die Diskussion beleuchtet, wie sich die Perspektiven auf Sexualität in verschiedenen Generationen unterscheiden. Ältere Frauen haben oft eine eingeschränkte Sicht auf ihre Sexualität, geprägt von kulturellen Normen und einem Mangel an Aufklärung.

Gesundheitliche Aspekte von Solosex

Der Zusammenhang zwischen Masturbation und gesundheitlichem Wohlbefinden wird thematisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass Orgasmen positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können, was einige der interviewten Frauen bestätigten.

Öffentliches Bewusstsein und Aufklärung

Die Podcasterinnen erörtern die wachsende Sichtbarkeit von Sexualität im Alter und die damit verbundenen Produkte, die für Frauen beworben werden. Es wird angemerkt, dass eine positive Entwicklung in der Aufklärung über weibliche Sexualität stattfindet.

Abschlussgedanken

Ines schließt mit einem eindringlichen Aufruf, die eigene Sexualität zu erkunden und die Klitoris zu nutzen, als Zeichen der Selbstliebe und Akzeptanz. Die Episode endet mit der Aufforderung, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen und die Scham abzubauen.