"rehalitätsnah" - ein Wissenschaftspodcast mit Dr. Marco Streibelt
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"rehalitätsnah" - ein Wissenschaftspodcast mit Dr. Marco Streibelt

Deutsche Rentenversicherung Bund

Beschreibung

Die Deutsche Rentenversicherung geht neue Wege - und zwar ins Ohr. Mit dem neuen Wissenschaftspodcast "rehalitätsnah".

Hintergrund: Im Forschungsschwerpunkt zur Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation der Rentenversicherung werden seit Herbst 2021 neun wissenschaftliche Projekte gefördert. Ganz "rehalitätsnah" wird Dr. Marco Streibelt, Leiter des Dezernats Reha-Wissenschaften der Deutschen Rentenversicherung Bund, die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben genauer vorstellen - und die Projekte, die individuelle und passgenaue Konzepte für die Zukunft der beruflichen Rehabilitation entwickeln sollen.


Impressum: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Service/Footer/Impressum/impressum_node.html

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mitsprache bedeutet Menschlichkeit

14.07.2026

Einführung in die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung Bund wird selbstverwaltet von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die in der Vertreterversammlung und im Vorstand tätig sind. Diese SelbstverwalterInnen setzen sich für die Interessen der Beitragszahlenden ein und gestalten wichtige Aufgaben rund um die Rentenversicherung und Rehabilitation.

Rebecca Liebig: Einblicke einer Selbstverwalterin

Rebecca Liebig, Mitglied im Bundesvorstand der Gewerkschaft Verdi, beleuchtet die Bedeutung von Menschlichkeit in der Rentenversicherung. Sie erklärt, dass Selbstverwaltung bedeutet, dass die Betroffenen in Entscheidungen einbezogen werden, die ihre sozialen Sicherungssysteme betreffen.

Der Weg zur Selbstverwaltung

Liebig teilt ihren persönlichen Weg in die Selbstverwaltung, der durch ihre Erfahrungen in der Unfallkasse und der Krankenkasse geprägt wurde. Sie beschreibt, dass man sich ehrenamtlich engagieren kann, indem man gewählt wird, um die Interessen der Versicherten zu vertreten.

Die Rolle der SelbstverwalterInnen

SelbstverwalterInnen entscheiden über die Verwendung von Finanzmitteln, die Qualität der Reha-Einrichtungen und die Ausstattung der Kliniken. Sie arbeiten zusammen, um konsensuale Entscheidungen zu treffen, die sowohl die Bedürfnisse der Versicherten als auch die finanziellen Möglichkeiten der Rentenversicherung berücksichtigen.

Aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation

Die Selbstverwaltung beschäftigt sich mit der Verteilung von Reha-Einrichtungen in Deutschland und der Modernisierung der Kliniken. Diese Aspekte sind entscheidend, um eine zeitgemäße und effektive Rehabilitation zu gewährleisten.

Engagement in Widerspruchsausschüssen

Rebecca Liebig beschreibt ihre Arbeit im Widerspruchsausschuss, wo sie für die Rechte der Versicherten eintritt, indem sie Anträge auf Leistungen überprüft und gegebenenfalls Widersprüche unterstützt.

Aufruf zur Mitgestaltung

Liebig ermutigt Interessierte, sich in der Selbstverwaltung zu engagieren, indem sie sich an Gewerkschaften wenden. Die nächste Sozialwahl findet 2029 statt, und es ist wichtig, dass die Versicherten von ihren Rechten und Möglichkeiten erfahren.

Schlussfolgerung

Die Selbstverwaltung in der Deutschen Rentenversicherung ist ein essenzieller Bestandteil des sozialen Sicherungssystems in Deutschland. Engagierte SelbstverwalterInnen wie Rebecca Liebig tragen dazu bei, dass die Interessen der Versicherten gehört und berücksichtigt werden, was letztlich die Qualität der Rehabilitation und sozialen Leistungen beeinflusst.

Einführung in die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung Bund wird selbstverwaltet von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die in der Vertreterversammlung und im Vorstand tätig sind. Diese SelbstverwalterInnen setzen sich für die Interessen der Beitragszahlenden ein und gestalten wichtige Aufgaben rund um die Rentenversicherung und Rehabilitation.

Rebecca Liebig: Einblicke einer Selbstverwalterin

Rebecca Liebig, Mitglied im Bundesvorstand der Gewerkschaft Verdi, beleuchtet die Bedeutung von Menschlichkeit in der Rentenversicherung. Sie erklärt, dass Selbstverwaltung bedeutet, dass die Betroffenen in Entscheidungen einbezogen werden, die ihre sozialen Sicherungssysteme betreffen.

Der Weg zur Selbstverwaltung

Liebig teilt ihren persönlichen Weg in die Selbstverwaltung, der durch ihre Erfahrungen in der Unfallkasse und der Krankenkasse geprägt wurde. Sie beschreibt, dass man sich ehrenamtlich engagieren kann, indem man gewählt wird, um die Interessen der Versicherten zu vertreten.

Die Rolle der SelbstverwalterInnen

SelbstverwalterInnen entscheiden über die Verwendung von Finanzmitteln, die Qualität der Reha-Einrichtungen und die Ausstattung der Kliniken. Sie arbeiten zusammen, um konsensuale Entscheidungen zu treffen, die sowohl die Bedürfnisse der Versicherten als auch die finanziellen Möglichkeiten der Rentenversicherung berücksichtigen.

Aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation

Die Selbstverwaltung beschäftigt sich mit der Verteilung von Reha-Einrichtungen in Deutschland und der Modernisierung der Kliniken. Diese Aspekte sind entscheidend, um eine zeitgemäße und effektive Rehabilitation zu gewährleisten.

Engagement in Widerspruchsausschüssen

Rebecca Liebig beschreibt ihre Arbeit im Widerspruchsausschuss, wo sie für die Rechte der Versicherten eintritt, indem sie Anträge auf Leistungen überprüft und gegebenenfalls Widersprüche unterstützt.

Aufruf zur Mitgestaltung

Liebig ermutigt Interessierte, sich in der Selbstverwaltung zu engagieren, indem sie sich an Gewerkschaften wenden. Die nächste Sozialwahl findet 2029 statt, und es ist wichtig, dass die Versicherten von ihren Rechten und Möglichkeiten erfahren.

Schlussfolgerung

Die Selbstverwaltung in der Deutschen Rentenversicherung ist ein essenzieller Bestandteil des sozialen Sicherungssystems in Deutschland. Engagierte SelbstverwalterInnen wie Rebecca Liebig tragen dazu bei, dass die Interessen der Versicherten gehört und berücksichtigt werden, was letztlich die Qualität der Rehabilitation und sozialen Leistungen beeinflusst.

Missverstehen wir uns richtig?

15.06.2026

Einführung in die Kommunikation in Prozessen

Dr. Marco Streibelt und Dr. Michelle Möhring diskutieren die Bedeutung von Kommunikation in Prozessen, insbesondere in der Rehabilitation. Es wird betont, dass Missverständnisse oft zu einem Scheitern von Projekten führen können, und dass Kommunikation eine Schlüsselrolle spielt.

Die Rolle der Menschlichkeit in der Kommunikation

Für Dr. Möhring ist es wichtig, Menschen mit Behinderungen nicht auf ihre Defizite zu reduzieren, sondern sie als Ganzes zu betrachten. Ehrlichkeit in der Kommunikation ist ebenfalls entscheidend, um Vertrauen aufzubauen.

Evidenzbasierte Kommunikation

Dr. Möhring plädiert für evidenzbasierte Kommunikation, die auf Forschungsergebnissen basiert, um die Wirksamkeit von Kommunikationsstrategien in der Rehabilitation zu erhöhen. Eine umfassende Literaturrecherche identifizierte zahlreiche Studien und erarbeitete Kommunikationsempfehlungen.

Herausforderungen in der Rehabilitation

Typische Probleme in der Kommunikation während des Rehabilitationsprozesses sind fehlendes Vertrauen, Missverständnisse und unklare Darstellungen. Es wird betont, dass Kommunikation nicht explizit als Teil des Prozesses betrachtet wird, obwohl sie eine zentrale Rolle spielt.

Verbesserung der Kommunikationsstrategien

Um die Kommunikation zu optimieren, müssen spezifische Kontexte und Zielgruppen berücksichtigt werden. Dr. Möhring schlägt vor, dass zukünftige Forschungen sich intensiver mit den Kommunikationsprozessen in der Rehabilitation auseinandersetzen sollten.

Schlussfolgerung

Zusammenfassend ist Kommunikation ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Rehabilitationsprozessen. Es ist wichtig, die Wirkung der Kommunikation zu messen und als eigenständigen Wirkfaktor zu betrachten, um die Effektivität von Rehabilitationsmaßnahmen zu steigern.

Einführung in die Kommunikation in Prozessen

Dr. Marco Streibelt und Dr. Michelle Möhring diskutieren die Bedeutung von Kommunikation in Prozessen, insbesondere in der Rehabilitation. Es wird betont, dass Missverständnisse oft zu einem Scheitern von Projekten führen können, und dass Kommunikation eine Schlüsselrolle spielt.

Die Rolle der Menschlichkeit in der Kommunikation

Für Dr. Möhring ist es wichtig, Menschen mit Behinderungen nicht auf ihre Defizite zu reduzieren, sondern sie als Ganzes zu betrachten. Ehrlichkeit in der Kommunikation ist ebenfalls entscheidend, um Vertrauen aufzubauen.

Evidenzbasierte Kommunikation

Dr. Möhring plädiert für evidenzbasierte Kommunikation, die auf Forschungsergebnissen basiert, um die Wirksamkeit von Kommunikationsstrategien in der Rehabilitation zu erhöhen. Eine umfassende Literaturrecherche identifizierte zahlreiche Studien und erarbeitete Kommunikationsempfehlungen.

Herausforderungen in der Rehabilitation

Typische Probleme in der Kommunikation während des Rehabilitationsprozesses sind fehlendes Vertrauen, Missverständnisse und unklare Darstellungen. Es wird betont, dass Kommunikation nicht explizit als Teil des Prozesses betrachtet wird, obwohl sie eine zentrale Rolle spielt.

Verbesserung der Kommunikationsstrategien

Um die Kommunikation zu optimieren, müssen spezifische Kontexte und Zielgruppen berücksichtigt werden. Dr. Möhring schlägt vor, dass zukünftige Forschungen sich intensiver mit den Kommunikationsprozessen in der Rehabilitation auseinandersetzen sollten.

Schlussfolgerung

Zusammenfassend ist Kommunikation ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Rehabilitationsprozessen. Es ist wichtig, die Wirkung der Kommunikation zu messen und als eigenständigen Wirkfaktor zu betrachten, um die Effektivität von Rehabilitationsmaßnahmen zu steigern.

Wie wird in Österreich zu Rehabilitation geforscht?

19.05.2026

Vergleich und Kontext der Rehabilitation

Das Gespräch vergleicht das österreichische Reha-System mit Deutschland. Im Fokus stehen Struktur, Forschungskapazitäten und die Frage, wie Versorgungsgerechtigkeit und Teilhabe unabhängig von Lebenslage gestaltet werden können. Dabei wird deutlich, dass in beiden Ländern Forschung eng mit Praxis verbunden ist, um Angebote besser zugänglich zu machen und Bedürfnisse verschiedener Gruppen zu erkennen.

Österreichische Reha-Struktur und Leistungsumfang

In Österreich fungiert die Pensionsversicherung als zentraler Träger der medizinischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation. Es gibt 17 eigene Einrichtungen, 150 Vertragspartnereinrichtungen und ein breites Spektrum von ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten. Die medizinische Rehabilitation dominiert das Leistungsgeschehen, während spezialisierte Programme auch psychosoziale Aspekte berücksichtigen.

Forschungsfokus und praxisnahe Ergebnisse

Ein gezeigtes Projekt untersucht Abbruchquoten in ambulanter Rehabilitation und Unterschiede nach Geschlecht und Altersstruktur. Die Ergebnisse betonen geschlechtersensible Ansätze, flexiblere Angebotsformen wie teilstationäre Reha sowie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, um Teilhabe zu fördern. Zusammenarbeit von Praxis und Forschung ermöglicht schnelle Translation von Erkenntnissen in Angebotsformen.

Zukünftige Perspektiven und methodische Ansätze

Die Gesprächspartnerinnen plädieren für evidenzbasierte, vielschichtige Reha-Konzepte und multivariate Analysen, um kannale Wechselwirkungen zu erfassen. Ziel ist eine noch bessere Zugänglichkeit, individuell angepasste Modelle und eine breite Datennutzung, damit Reha gezielt unterstützt und Chancen zur gesellschaftlichen Teilhabe erhöht werden.

Vergleich und Kontext der Rehabilitation

Das Gespräch vergleicht das österreichische Reha-System mit Deutschland. Im Fokus stehen Struktur, Forschungskapazitäten und die Frage, wie Versorgungsgerechtigkeit und Teilhabe unabhängig von Lebenslage gestaltet werden können. Dabei wird deutlich, dass in beiden Ländern Forschung eng mit Praxis verbunden ist, um Angebote besser zugänglich zu machen und Bedürfnisse verschiedener Gruppen zu erkennen.

Österreichische Reha-Struktur und Leistungsumfang

In Österreich fungiert die Pensionsversicherung als zentraler Träger der medizinischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation. Es gibt 17 eigene Einrichtungen, 150 Vertragspartnereinrichtungen und ein breites Spektrum von ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten. Die medizinische Rehabilitation dominiert das Leistungsgeschehen, während spezialisierte Programme auch psychosoziale Aspekte berücksichtigen.

Forschungsfokus und praxisnahe Ergebnisse

Ein gezeigtes Projekt untersucht Abbruchquoten in ambulanter Rehabilitation und Unterschiede nach Geschlecht und Altersstruktur. Die Ergebnisse betonen geschlechtersensible Ansätze, flexiblere Angebotsformen wie teilstationäre Reha sowie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, um Teilhabe zu fördern. Zusammenarbeit von Praxis und Forschung ermöglicht schnelle Translation von Erkenntnissen in Angebotsformen.

Zukünftige Perspektiven und methodische Ansätze

Die Gesprächspartnerinnen plädieren für evidenzbasierte, vielschichtige Reha-Konzepte und multivariate Analysen, um kannale Wechselwirkungen zu erfassen. Ziel ist eine noch bessere Zugänglichkeit, individuell angepasste Modelle und eine breite Datennutzung, damit Reha gezielt unterstützt und Chancen zur gesellschaftlichen Teilhabe erhöht werden.