#fragmalneda - Systemische Impulse für Dich
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#fragmalneda - Systemische Impulse für Dich

Neda Mohagheghi

Beschreibung

Hey, ich bin NEDA und ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Das mache ich als systemische Beraterin und Therapeutin in eigener Praxis. Hier arbeite ich mit Einzelpersonen und Paaren. Außerdem unterstütze ich Führungskräfte dabei, ihr eigenes Profil (weiter) zu entwickeln. Als Institutsleitung des Kasseler Instituts für systemische Therapie und Beratung e.V. begleite ich Menschen dabei, ihre systemische Berater:innenpersönlichkeit zu entwickeln.

In allem, was ich tue, ist der systemische Ansatz die Basis meines Handelns. Und darum geht es in diesem Podcast. Du bekommst Impulse zu verschiedenen Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Beziehung - immer aus systemischer Sicht. Zwischendurch erkläre ich auch die ein oder andere Methode aus dem systemischen Arbeiten.
Wenn du dir einen Impuls zu einem bestimmten Thema wünscht, kannst du mir diesen als Frage an hallo@neda-mohagheghi.de schicken.
Viel Spaß beim Hören!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#59 Vom "Ja, aber..."

15.08.2026

Einführung in Ja-Aber-Situationen

In Gesprächen mit Klienten begegnen Therapeuten oft dem Phänomen des "Ja, aber", was zu Frustration führen kann. Diese Reaktionen können den Eindruck erwecken, dass der Klient nicht bereit ist, Veränderungen zuzulassen. Es ist wichtig, die Dynamik dieser Interaktionen zu verstehen und zu erkennen, dass beide Gesprächspartner an der Diskussion beteiligt sind.

Die Verantwortung im Veränderungsprozess

Wenn Therapeuten beginnen, Verantwortung für die Veränderung zu übernehmen, kann dies zu einer unproduktiven Schleife führen. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, was in der Interaktion zwischen Therapeut und Klient geschieht und wie man gemeinsam aus der Ja-Aber-Situation herauskommt.

Die Bedeutung des "Aber"

Das "Aber" kann einen guten Grund haben. Es ist entscheidend zu verstehen, warum Klienten zögern, Veränderungen vorzunehmen. Die Gründe können sowohl an inneren Konflikten als auch an äußeren Umständen liegen. Ein Verständnis der Ambivalenz kann helfen, die Situation besser zu navigieren.

Das "Ja" anerkennen

Das "Ja" vor dem "Aber" kann bedeuten, dass der Klient die vorgeschlagene Lösung bereits kennt. Statt weitere Lösungen anzubieten, könnte der Therapeut den Fokus darauf legen, was die Umsetzung der Lösung erschwert.

Aufträge und Erwartungen klären

Manchmal arbeiten Therapeuten an einem Lösungsauftrag, den der Klient nicht hat. Es ist wichtig, zu klären, ob der Klient Hilfe bei der Lösung eines Problems sucht oder ob es um das Verständnis der Situation geht. Offene Kommunikation kann helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Umgang mit wiederkehrenden Themen

Wenn Klienten über längere Zeit mit denselben Themen kommen und keine Veränderungen auftreten, ist es wichtig, diese Dynamik offen anzusprechen. Es kann sein, dass die Gespräche trotzdem einen Wert haben, auch wenn keine sichtbaren Ergebnisse erzielt werden.

Fazit

Die Betrachtung von Ja-Aber-Situationen als Interaktionen zwischen Therapeut und Klient eröffnet neue Perspektiven. Es ist hilfreich, die Dynamik dieser Gespräche zu verstehen und zu hinterfragen, welche Verantwortung jeder für den Veränderungsprozess trägt.

Einführung in Ja-Aber-Situationen

In Gesprächen mit Klienten begegnen Therapeuten oft dem Phänomen des "Ja, aber", was zu Frustration führen kann. Diese Reaktionen können den Eindruck erwecken, dass der Klient nicht bereit ist, Veränderungen zuzulassen. Es ist wichtig, die Dynamik dieser Interaktionen zu verstehen und zu erkennen, dass beide Gesprächspartner an der Diskussion beteiligt sind.

Die Verantwortung im Veränderungsprozess

Wenn Therapeuten beginnen, Verantwortung für die Veränderung zu übernehmen, kann dies zu einer unproduktiven Schleife führen. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, was in der Interaktion zwischen Therapeut und Klient geschieht und wie man gemeinsam aus der Ja-Aber-Situation herauskommt.

Die Bedeutung des "Aber"

Das "Aber" kann einen guten Grund haben. Es ist entscheidend zu verstehen, warum Klienten zögern, Veränderungen vorzunehmen. Die Gründe können sowohl an inneren Konflikten als auch an äußeren Umständen liegen. Ein Verständnis der Ambivalenz kann helfen, die Situation besser zu navigieren.

Das "Ja" anerkennen

Das "Ja" vor dem "Aber" kann bedeuten, dass der Klient die vorgeschlagene Lösung bereits kennt. Statt weitere Lösungen anzubieten, könnte der Therapeut den Fokus darauf legen, was die Umsetzung der Lösung erschwert.

Aufträge und Erwartungen klären

Manchmal arbeiten Therapeuten an einem Lösungsauftrag, den der Klient nicht hat. Es ist wichtig, zu klären, ob der Klient Hilfe bei der Lösung eines Problems sucht oder ob es um das Verständnis der Situation geht. Offene Kommunikation kann helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Umgang mit wiederkehrenden Themen

Wenn Klienten über längere Zeit mit denselben Themen kommen und keine Veränderungen auftreten, ist es wichtig, diese Dynamik offen anzusprechen. Es kann sein, dass die Gespräche trotzdem einen Wert haben, auch wenn keine sichtbaren Ergebnisse erzielt werden.

Fazit

Die Betrachtung von Ja-Aber-Situationen als Interaktionen zwischen Therapeut und Klient eröffnet neue Perspektiven. Es ist hilfreich, die Dynamik dieser Gespräche zu verstehen und zu hinterfragen, welche Verantwortung jeder für den Veränderungsprozess trägt.

#58 Von "zu großen" Themen

14.07.2026

Einführung in die Themen der systemischen Therapie

In dieser Episode wird der Themenwunsch von Anna behandelt, die sich mit den Grenzen der systemischen Therapie beschäftigt. Sie fragt, wann andere Therapieansätze notwendig sind und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen, wenn sie sich um das Wohl einer Klientin oder eines Klienten sorgt.

Grenzen der systemischen Therapie

Die Diskussion beginnt mit den Grenzen der systemischen Therapie, insbesondere außerhalb des Heilauftrags. Es wird klargestellt, dass systemische Weiterbildung auch für Nicht-Psychologen zugänglich ist, jedoch keine Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde beinhaltet. Die Unterscheidung zwischen Entwicklungsanliegen und der Behandlung psychischer Störungen ist entscheidend, um rechtliche und fachliche Grenzen zu wahren.

Umgang mit Anliegen außerhalb des Kompetenzrahmens

Wenn ein Anliegen außerhalb des eigenen Kompetenzrahmens liegt, sollte der Therapeut transparent kommunizieren und gegebenenfalls an andere Fachstellen verweisen. Das frühzeitige Erkennen solcher Situationen ist eine wichtige Kompetenz, die nicht als Schwäche, sondern als professionelles Handeln angesehen werden sollte.

Sorgen um Klientinnen und Klienten

Bei Sorgen um Klientinnen und Klienten, die nicht mit Eigen- oder Fremdgefährdung verbunden sind, wird empfohlen, diese Sorgen offen anzusprechen und gemeinsam zu reflektieren. Dabei sollte der Therapeut seine eigenen Beobachtungen und Gefühle in den Prozess einbringen, um eine bessere Einsicht in die Situation zu ermöglichen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit der Ermutigung, Fragen und Unsicherheiten laut auszusprechen, um den Prozess zu unterstützen. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre Gedanken zu teilen und weitere Themenwünsche zu äußern.

Einführung in die Themen der systemischen Therapie

In dieser Episode wird der Themenwunsch von Anna behandelt, die sich mit den Grenzen der systemischen Therapie beschäftigt. Sie fragt, wann andere Therapieansätze notwendig sind und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen, wenn sie sich um das Wohl einer Klientin oder eines Klienten sorgt.

Grenzen der systemischen Therapie

Die Diskussion beginnt mit den Grenzen der systemischen Therapie, insbesondere außerhalb des Heilauftrags. Es wird klargestellt, dass systemische Weiterbildung auch für Nicht-Psychologen zugänglich ist, jedoch keine Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde beinhaltet. Die Unterscheidung zwischen Entwicklungsanliegen und der Behandlung psychischer Störungen ist entscheidend, um rechtliche und fachliche Grenzen zu wahren.

Umgang mit Anliegen außerhalb des Kompetenzrahmens

Wenn ein Anliegen außerhalb des eigenen Kompetenzrahmens liegt, sollte der Therapeut transparent kommunizieren und gegebenenfalls an andere Fachstellen verweisen. Das frühzeitige Erkennen solcher Situationen ist eine wichtige Kompetenz, die nicht als Schwäche, sondern als professionelles Handeln angesehen werden sollte.

Sorgen um Klientinnen und Klienten

Bei Sorgen um Klientinnen und Klienten, die nicht mit Eigen- oder Fremdgefährdung verbunden sind, wird empfohlen, diese Sorgen offen anzusprechen und gemeinsam zu reflektieren. Dabei sollte der Therapeut seine eigenen Beobachtungen und Gefühle in den Prozess einbringen, um eine bessere Einsicht in die Situation zu ermöglichen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit der Ermutigung, Fragen und Unsicherheiten laut auszusprechen, um den Prozess zu unterstützen. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre Gedanken zu teilen und weitere Themenwünsche zu äußern.

#57 Vom Zumuten - Ein Praxisbericht

14.06.2026

Einleitung

In dieser Folge wird ein anonymisiertes Praxisbeispiel einer Klientin behandelt, die sich nach drei Jahren erneut an die Therapeutin wendet. Der Wunsch, beruflich zu verändern und sich nicht länger von Stress und familiären Konflikten überwältigen zu lassen, steht im Fokus.

Der Fall der Klientin

Die Klientin hat sich in der Zwischenzeit erfolgreich selbstständig gemacht, fühlt sich jedoch gestresst und überfordert. Ihre Partnerin hat Bedenken geäußert, was zu einem neuen Kontakt mit der Therapeutin führte. Die Klientin findet es schwierig, ihre Emotionen zu zeigen und fürchtet, dass diese ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen könnten.

Auftragsklärung und Themenfindung

Die Therapeutin stellt fest, dass die Klientin stark von den Meinungen anderer beeinflusst ist. Es wird herausgearbeitet, dass die Klientin sich mehr Ruhe wünscht und gleichzeitig den Drang verspürt, Anerkennung durch ihre Erfolge zu erhalten, was auf ihre familiäre Vergangenheit zurückzuführen ist.

Beziehung und Rückzug

Die Klientin berichtet von einem Rückzug in ihrer Beziehung, da sie fürchtet, ihre Partnerin mit ihren Sorgen zu belasten. Dies führt zu Missverständnissen und einem Gefühl der Distanz zwischen den beiden. Die Therapeutin ermutigt sie, sich selbst mehr zuzumuten und ihre Gedanken und Gefühle zu teilen.

Das Konzept des Zumutens

Das Gespräch dreht sich um das „Zumutens“ von Emotionen und Gedanken gegenüber der Partnerin und anderen. Die Klientin erkennt, dass sie die Kontrolle über das, was sie teilt, hat, und beginnt zu verstehen, dass dies auch ihre Beziehungen stärken könnte.

Abschluss und Ausblick

Die Folge endet mit dem Plan der Klientin, an ihrem Selbstbild zu arbeiten und zu experimentieren, sich anderen mehr zuzumuten. Die Therapeutin hofft, dass der Bericht für die Zuhörer hilfreich ist und ermutigt zu Feedback und weiteren Themenvorschlägen.

Einleitung

In dieser Folge wird ein anonymisiertes Praxisbeispiel einer Klientin behandelt, die sich nach drei Jahren erneut an die Therapeutin wendet. Der Wunsch, beruflich zu verändern und sich nicht länger von Stress und familiären Konflikten überwältigen zu lassen, steht im Fokus.

Der Fall der Klientin

Die Klientin hat sich in der Zwischenzeit erfolgreich selbstständig gemacht, fühlt sich jedoch gestresst und überfordert. Ihre Partnerin hat Bedenken geäußert, was zu einem neuen Kontakt mit der Therapeutin führte. Die Klientin findet es schwierig, ihre Emotionen zu zeigen und fürchtet, dass diese ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen könnten.

Auftragsklärung und Themenfindung

Die Therapeutin stellt fest, dass die Klientin stark von den Meinungen anderer beeinflusst ist. Es wird herausgearbeitet, dass die Klientin sich mehr Ruhe wünscht und gleichzeitig den Drang verspürt, Anerkennung durch ihre Erfolge zu erhalten, was auf ihre familiäre Vergangenheit zurückzuführen ist.

Beziehung und Rückzug

Die Klientin berichtet von einem Rückzug in ihrer Beziehung, da sie fürchtet, ihre Partnerin mit ihren Sorgen zu belasten. Dies führt zu Missverständnissen und einem Gefühl der Distanz zwischen den beiden. Die Therapeutin ermutigt sie, sich selbst mehr zuzumuten und ihre Gedanken und Gefühle zu teilen.

Das Konzept des Zumutens

Das Gespräch dreht sich um das „Zumutens“ von Emotionen und Gedanken gegenüber der Partnerin und anderen. Die Klientin erkennt, dass sie die Kontrolle über das, was sie teilt, hat, und beginnt zu verstehen, dass dies auch ihre Beziehungen stärken könnte.

Abschluss und Ausblick

Die Folge endet mit dem Plan der Klientin, an ihrem Selbstbild zu arbeiten und zu experimentieren, sich anderen mehr zuzumuten. Die Therapeutin hofft, dass der Bericht für die Zuhörer hilfreich ist und ermutigt zu Feedback und weiteren Themenvorschlägen.