
#klassezwanzigzukunft
öbv | Österreichischer Bundesverlag
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Replay: Brauchen wir noch Noten, Jana Groß Ophoff?
Einführung in das Thema Noten
Der Podcast beleuchtet die oft kontrovers diskutierte Frage, ob Noten in der Schule sinnvoll sind und welche Alternativen zur Leistungsbeurteilung bestehen könnten. Der Host Philipp Nussböck führt durch die Episode, die mit Jana Groß-Ophoff, einer Professorin für Bildungswissenschaften, geführt wird.
Kritik an Noten
Noten stehen zunehmend in der Kritik, da sie oft nicht die tatsächliche Leistung und Motivation der Schüler widerspiegeln. Forschungsergebnisse zeigen, dass Noten häufig eher demotivieren und Stress verursachen, anstatt die Lernfreude zu fördern.
Leistungsbeurteilung in Österreich
Die Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO), die seit 1974 in Österreich besteht, definiert, wie Schülerleistungen bewertet werden dürfen. Es wird diskutiert, dass die LBVO zwar klare Rahmenbedingungen festlegt, aber auch viel Spielraum für individuelle Entscheidungen der Lehrkräfte lässt.
Mythen und Missverständnisse
Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, dass Noten objektiv seien. Es wird erklärt, dass Noten oft durch subjektive Faktoren beeinflusst werden, was zu Ungerechtigkeiten führen kann.
Alternativen zu Noten
Es wird der Vorschlag gemacht, Noten abzuschaffen und stattdessen kompetenzorientierte Beurteilungen einzuführen, die den Lernprozess der Schüler besser unterstützen und fördern können.
Empfehlungen für Lehrkräfte
Lehrkräfte sollten sich mit der LBVO auseinandersetzen, den Austausch über Leistungsbeurteilung an ihrer Schule suchen und Selbstbewusstsein in ihrer Rolle als Pädagogen entwickeln, um faire und lernfördernde Bewertungen vorzunehmen.

Replay: Wie gehe ich mit ADHS und Autismus um, Michaela Hartl?
Einführung in das Thema Neurodiversität
In dieser Episode wird das Thema Neurodiversität im Schulunterricht behandelt, insbesondere im Hinblick auf ADHS und Autismus. Der Host, Philipp Nussberg, und die Expertin Michaela Hartl diskutieren, wie Lehrkräfte neurodivergente Kinder besser verstehen und unterstützen können.
Neurodiversität im Klassenzimmer
Neurodiversität wird als eine Vielfalt in der Funktionsweise des Gehirns beschrieben, wobei ADHS und Autismus nicht als Störungen, sondern als unterschiedliche Funktionsweisen betrachtet werden. Das Verständnis dieser Vielfalt ist entscheidend, um neurodivergente Kinder im Unterricht einzubinden.
Herausforderungen für Lehrkräfte
Lehrkräfte stehen oft vor der Herausforderung, dass für viele Schüler keine offizielle Diagnose vorliegt, was den Zugang zu Stützpersonal erschwert. Michaela gibt praktische Tipps, wie Lehrkräfte auch ohne zusätzliche Ressourcen unterstützend wirken können.
Strategien zur Unterstützung neurodivergenter Kinder
Michaela empfiehlt, dass Lehrkräfte Rückzugsmöglichkeiten schaffen, klare Strukturen und visuelle Hilfen einführen. Kleinere Anpassungen im Unterricht können vielen Kindern helfen, unabhängig von einer Diagnose.
Förderung der sozialen Fähigkeiten
Neurodivergente Kinder benötigen oft Unterstützung in sozialen Interaktionen. Michaela schlägt vor, Sozialkompetenztraining durchzuführen und das Klassenklima durch gemeinsame Übungen zu stärken.
Wertschätzung und Anerkennung
Ein zentraler Punkt ist die Wertschätzung der individuellen Stärken jedes Kindes. Lehrer sollten darauf achten, positive Rückmeldungen zu geben und die besonderen Fähigkeiten neurodivergenter Kinder hervorzuheben.
Schule der Zukunft
Die Vision für die Schule der Zukunft umfasst ein besseres Verständnis und eine Akzeptanz der Vielfalt menschlicher Neurologien. Die Gesellschaft sollte offener mit dem Thema Neurodiversität umgehen und die Stärken aller Kinder anerkennen.

#67: Wie landen Lehrkräfte nicht im Burnout, Michaela Ziegler?
Einführung in die Thematik
Im Podcast geht es um die Herausforderungen, denen Lehrkräfte, Schulleitungen, Eltern und Schüler gegenüberstehen. Gastgeber Philipp Nussberg lädt Experten ein, um Lösungen für den Schulalltag zu diskutieren.
Burnout bei Lehrkräften
Die Verantwortung der Lehrkräfte ist enorm, da sie Wissen vermitteln und gleichzeitig Konflikte managen müssen. Michaela Ziegler, Hochschullehrerin, spricht über die weitverbreitete Problematik des Burnouts unter Lehrkräften und betont die Notwendigkeit, dass Lehrkräfte langfristig gesund bleiben.
Ursachen und Warnsignale von Burnout
Lehrkräfte sind oft mit hohem Druck konfrontiert, was zu Stress und letztlich zu Burnout führen kann. Dies wird durch unzureichende Ausbildung und hohe persönliche Ansprüche verstärkt. Frühwarnzeichen wie reduzierte Motivation und emotionale Probleme sollten ernst genommen werden.
Unterstützung unter Kollegen
Unterstützung kann durch einfache Gespräche und das Angebot von Hilfe verbessert werden. Es ist wichtig, Veränderungen im Verhalten von Kollegen zu erkennen und darauf zu reagieren.
Systemische und individuelle Prävention
Ein gutes Arbeitsklima, weniger Verwaltungsaufgaben und eine bessere Ausbildung der Schulleitungen können helfen, Burnout zu verhindern. Flexibilität im System ist entscheidend, um auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte einzugehen.
Resilienz und persönliche Verantwortung
Resilienz, die Fähigkeit, mit Stress umzugehen, spielt eine zentrale Rolle. Lehrkräfte sollten Techniken zur Stressbewältigung erlernen und offen für Veränderungen sein.
Schule der Zukunft
Die Schule der Zukunft sollte sich auf die persönliche Entwicklung und Weiterbildung der Lehrkräfte konzentrieren. Ein stabiler Rahmen für innovative Ansätze ist notwendig, um eine gesunde Lernumgebung zu schaffen.