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Tagesspiegel
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Grünen-Kandidat Werner Graf: „Es gibt keine Politik für alle“
Schock über den Anschlag
Werner Graf, Spitzenkandidat der Grünen, spricht über den Schock und die Trauer nach dem Attentat auf den CSD. Er betont, dass Freiheit und Demokratie verteidigt werden müssen, um die Gemeinschaft zu schützen und Extremismus, einschließlich islamistischem Terror, entschieden entgegenzutreten.
Politische Instrumentalisierung und Extremismus
Graf äußert Bedenken, dass der Anschlag im Wahlkampf instrumentalisiert werden könnte. Er fordert einen klaren Konsens für die demokratischen Werte und die Bekämpfung aller extremistischen Strömungen, während er die Differenzierung zwischen Muslimen und islamistischen Terroristen betont.
Die Rolle der Sprache in der Politik
Graf spricht über die Notwendigkeit einer differenzierten Sprache in der politischen Diskussion. Er plädiert dafür, Extremismus klar zu benennen, um ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft zu fördern.
Die Herausforderungen der Verkehrspolitik
Im Gespräch über Verkehrspolitik zeigt Graf Interesse an nachhaltigen Lösungen, die sowohl Autofahrern als auch Radfahrern zugutekommen. Er betont die Wichtigkeit der Verkehrswende und des Ausbaus von Infrastruktur für den öffentlichen Nahverkehr.
Wohnen und Mieten in Berlin
Graf erklärt, dass die Grünen weiterhin für die Mieterinteressen kämpfen wollen und innovative Ansätze zur Schaffung von Wohnraum diskutieren, auch im Hinblick auf die Vergesellschaftung von Immobilien.
Die Bedeutung von Kultur und Gemeinschaft
Er betont die Notwendigkeit, kulturelle und gemeinschaftliche Werte in Berlin zu fördern und zu schützen, um eine lebendige Stadt für alle Bürger zu erhalten. Graf spricht sich gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes aus und sieht in der Förderung der Kultur eine Chance für Berlin.
Fazit und Ausblick
Graf schließt mit der Vision einer lebenswerten Stadt, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Lebensweise frei leben können. Er fordert ein respektvolles Miteinander und eine Politik, die die Bedürfnisse der Bürger ernst nimmt.

Linken-Kandidatin Eralp: „Ich thematisiere linken Antisemitismus“
Willkommen im Café Pfeifers
In dieser Episode trifft Anke Mürre die Linken-Kandidatin Elif Eralp im beliebten Café Pfeifers in Kreuzberg. Eralp erläutert ihre enge Verbindung zur Gegend und thematisiert die Herausforderungen der Verdrängung in Berlin.
Das persönliche Leben von Elif Eralp
Sie berichtet über ihre Freizeitaktivitäten und ihre Familienzeit, betont jedoch, dass berufliche Verpflichtungen oft ihre Abende dominieren. Zudem äußert sie, dass sie nicht religiös aufgewachsen ist, aber Respekt für Gläubige hat.
Linke Kultur und Migrationsgeschichte
Eralp erklärt, dass linke Kultur für sie alternative Orte umfasst, an denen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen. Das Café spiegelt ihre Migrationsgeschichte wider und steht für die Vielfalt Berlins.
Wahlversprechen und Finanzierungsfragen
Die Kandidatin spricht über ihr Wahlprogramm, das zahlreiche soziale Maßnahmen fordert, und räumt ein, dass die Finanzierung dieser Ziele herausfordernd ist. Sie betont die Notwendigkeit einer Umverteilung und eine Erhöhung von Steuern für wohlhabende Bürger.
Der Umgang mit Antisemitismus
Eralp thematisiert die Notwendigkeit, Antisemitismus in Berlin zu bekämpfen und jüdisches Leben zu fördern. Sie hat einen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, der auch den linken Antisemitismus adressiert.
Der Einfluss der Linken in Berlin
Die Linke hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, indem sie sich verstärkt um die Mietenfrage kümmert. Eralp hebt hervor, dass sie die soziale Realität vieler Berlinerinnen und Berliner kennt und ihre Politik darauf ausrichtet.
Zukunftsvision für Berlin
Zum Abschluss betont sie die Vielfalt Berlins als wertvolles Gut und das dringende Bedürfnis, die Mieten wieder bezahlbar zu machen, um die Lebensqualität für alle Berlinerinnen und Berliner zu sichern.

SPD-Kandidat Krach: „Wir werden für Recht und Ordnung auf Wohnungsmarkt sorgen“
Einführung und persönliche Verbindung
Jessica Gummersbach begrüßt Steffen Krach von der SPD zu einem Interview im Biergarten auf dem Tempelhofer Feld. Krach erzählt von seinen persönlichen Erinnerungen an den Ort, insbesondere von Ausflügen mit seiner Familie.
Floskel-Bingo und politische Ehrlichkeit
Im Interview wird ein Floskel-Bingo eingeführt, um die häufigen Phrasen von Politikern zu thematisieren. Krach diskutiert die Notwendigkeit von Ehrlichkeit in der Politik, gibt jedoch zu, dass nicht alles offenbart werden muss, insbesondere in sicherheitsrelevanten Angelegenheiten.
Motivation für die Kandidatur
Krach erklärt seine Motivation, Regierender Bürgermeister zu werden, und betont die Verantwortung, die Demokratie zu verteidigen. Er spricht über seine langjährige Verbindung zu Berlin und die Herausforderungen, die die Stadt derzeit hat.
Wohnen und Wohnungsbau
Krach äußert sich zu den Wohnungsproblemen in Berlin und betont, dass er gegen die Randbebauung des Tempelhofer Feldes ist. Er sieht in der Nachverdichtung und der Nutzung von bereits bestehenden Flächen die Lösung für die Schaffung von 100.000 neuen Wohnungen in der Legislaturperiode.
Politik und Verantwortung
Krach verteidigt die SPD und erklärt, dass die Partei für viele Probleme verantwortlich gemacht wird, die sie nicht alleine verursacht hat. Er fordert eine stärkere Demokratiebildung in Schulen und spricht sich für den Schutz queerer Menschen aus.
Haushalts- und Sparpolitik
Er betont die Notwendigkeit einer soliden Haushaltsführung und will keine populistischen Versprechen abgeben. Stattdessen setzt er auf digitale Lösungen zur Effizienzsteigerung.
Abschluss und Ausblick
Krach schließt das Gespräch mit der Zusicherung, sich für die wichtigen Themen wie Sicherheit, Sauberkeit und bezahlbaren Wohnraum einzusetzen, wenn er ins Amt kommt.