
Besser. Bei uns. - Der Podcast
Hessische Steuerverwaltung
Beschreibung
Nähere Informationen, warum es Besser bei uns ist, findest du auf unserer Homepage: https://besserbeiuns.hessen.de/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 17 – Cesarina Hilp: Was passiert im Einführungsjahr?
Einstieg und Struktur des Einführungsjahres
Nach dem zweiten Staatsexamen wechselte Cesaria Hilb in die hessische Steuerverwaltung. Das Einführungsjahr gliedert sich in Praxisphasen im Finanzamt, Unterteilung in Innendienst und Außendienst, einen Vorabaufenthalt in der OFD sowie ein Probesachgebiet. Dazu gehören strukturierte Lernpfade, Begleitung durch eine Mentorin und ein Jahr mit schrittweisen Verantwortlichkeiten.
Begleitung, erste Eindrücke und praktische Abläufe
Am ersten Tag empfängt eine Mentorin; ein gemeinsames Frühstück erleichtert das Ankommen. Man erhält Zugangsdaten, wird eingearbeitet und lernt früh Kolleginnen und Kollegen kennen. Die Atmosphäre gilt als offen, und der Einstieg unterscheidet sich deutlich vom „kalten Wasser“ in der freien Wirtschaft, da kontinuierliche Unterstützung vorhanden ist.
Lehrgänge, fachliche Tiefe und Führungsaspekte
Im Lehrgangsaufbau der Bundesfinanzakademie (A, B, C) vertieft man Steuerrecht und Führungskompetenzen. Die ABC-Lehrgänge ermöglichen praktische Anwendung, während der Umgang mit dem demografischen Wandel thematisiert wird. Zusätzliches Lernen erfolgt durch Mitlaufen in Ämtern und das Arbeiten mit SGLs, um Führungsverantwortung zeitnah zu erproben.
Kanzlei versus Verwaltung: Sinn, Sicherheit und Perspektiven
Der Wechsel in den öffentlichen Dienst bringt Sinnstiftung, mehr Planbarkeit und Sicherheit. Der Austausch mit Mitarbeitenden und die klare Rollenverteilung schaffen Vertrauen. Die Erfahrungen zeigen, dass Aufgaben anspruchsvoll, aber transparent sind, wodurch Kompetenzen wachsen und Führungserfahrung gezielt aufgebaut wird.

Folge 16 – Silvia Birkhäuser: Einstellungsprozess im höheren Dienst der Hessischen Steuerverwaltung
Einstellungsprozess und Bewerbungsunterlagen
Die Personalführung der Hessischen Steuerverwaltung regelt den Einstellungsprozess für angehende juristische Führungskräfte. Bewerbende finden Ausschreibungen auf der Kampagnen-Seite sowie auf Dienststellenwebseiten. Typische Unterlagen umfassen Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse des ersten und zweiten Staatsexamens, Arbeitszeugnisse sowie eine Freigabeerklärung für OLG-Akten. Die Vorauswahl basiert primär auf konstitutiven Merkmalen; individuelle Merkmale ergänzen das Bild, ohne die Tür zu einer Ablehnung zu öffnen.
Vorauswahl, Kriterien und Bewerbungsgespräch
Für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch gelten als Orientierung sechs Punkte pro Staatsexamen und eine Gesamtsumme von fünfzehn Punkten. Weiterhin wird die deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit verlangt; ein Höchstalter von fifty Jahren wird genannt. Das Gespräch erfolgt telefonisch im Vorfeld, um die Terminplanung zu erleichtern, und dient der Einschätzung von Sozialkompetenzen statt steuerrechtlicher Vorkenntnisse.
Ablauf des Vorstellungsgesprächs und Rollenspiele
Das Gespräch läuft online ab und umfasst drei Blöcke: Fragen zu Sozialkompetenzen, einen Infoblog mit Erwartungen an Einführungsjahr und Entwicklungsmöglichkeiten sowie interaktive Situationen, in denen Bewerbende Rollen als Führungskräfte spielen. Es geht um alltägliche Führungs- und Kommunikationssituationen, nicht um klare Fachauskünfte im Steuerrecht. Gruppenübungen entfallen; individuelle Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt.
Auswahlprozess, Einführungsjahr und Anforderungen an Führungskräfte
Nach dem Gespräch folgt eine zeitnahe Rückmeldung, in der Regel telefonisch gefolgt von schriftlicher Bestätigung. Die Ausgestaltung berücksichtigt wohnortnahe Einsätze, behält aber landesweite Einsatzbereitschaft bei. Werdegang durchläuft Ernennungsprozess, Gesundheits- und Disziplinarprüfungen sowie Amtsratsanhörungen. Das Einführungsjahr mit einer Mentorin oder einem Mentor bereitet auf Tätigkeiten als Sachgebietsleitung vor, ergänzt durch drei Monate theoretische Studien.
