
17grad - Radio für den Rest
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

293 TrippleA: Artists against Antisemitism
Einführung in Artists Against Antisemitism
Im Podcast diskutieren die Gastgeber über die Initiative Artists Against Antisemitism, die 2021 von Björn Peng und Torsun Burkhardt gegründet wurde. Der Fokus liegt auf der Bekämpfung des Antisemitismus in der Kunst- und Musikszene, insbesondere im Kontext der israelfeindlichen Strömungen, die während des Gaza-Kriegs an Bedeutung gewannen.
Hintergrund und Motivation
Die Gründung der Initiative war eine Reaktion auf die zunehmende Verbreitung antisemitscher Narrative, die mit der BDS-Bewegung in Verbindung stehen. Die Künstler wollten ein starkes Zeichen gegen diese Normalisierung setzen und ein Netzwerk zur Unterstützung von Betroffenen aufbauen.
Die Rolle der Musik
Die Diskussion umfasst verschiedene Musikstücke, die sich kritisch mit Antisemitismus auseinandersetzen, sowie die Unterstützung von Bands und Künstlern, die sich für die Initiative engagieren. Ein Beispiel ist die Band Egotronic, deren Texte bereits frühzeitig auf antisemitische Ressentiments hinwiesen.
Aktuelle Herausforderungen
Die Teilnehmer erörtern die Herausforderungen, denen sich die Initiative gegenübersieht, insbesondere nach den Ereignissen vom 7. Oktober, die eine neue Qualität des Antisemitismus offenlegten. Es wird betont, dass es wichtig ist, sich klar gegen antisemitische Narrative zu positionieren und jüdische Stimmen hörbar zu machen.
Lokale Initiativen und Vernetzung
Die Initiative hat lokale Teams in verschiedenen Städten, darunter Augsburg und Berlin, gebildet, um aktiv gegen Antisemitismus zu arbeiten. Diese Gruppen organisieren Veranstaltungen, um jüdische Kultur zu fördern und einen Dialog zu ermöglichen.
Schlussfolgerung
Abschließend wird betont, dass die Bekämpfung des Antisemitismus in der Kunst und Gesellschaft ein gemeinsames Anliegen ist, das breite Bündnisse erfordert. Die Künstler sind entschlossen, gegen den wachsenden Antisemitismus anzukämpfen und für Solidarität zu werben.

292 Die UN und Israel
Einleitung zur UN und Israel
Die Sendung schließt eine dreiteilige Reihe über das Verhältnis der Vereinten Nationen zu Israel ab, mit einem Fokus auf die einseitige Behandlung Israels durch den UN-Menschenrechtsrat.
UN-Menschenrechtsrat und Israel
Der UN-Menschenrechtsrat behandelt die Menschenrechtslage in Palästina unter Tagesordnungspunkt 7, der sich ausschließlich auf israelische Vergehen konzentriert, während Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern allgemein behandelt werden.
Einseitige Berichterstattung
Der Goldstone-Bericht, der Israel einseitig Kriegsverbrechen vorwarf, zeigt die Voreingenommenheit des Rates, die sich auch nach dem Gaza-Krieg 2008-2009 fortsetzte. Goldstone selbst zog später zentrale Vorwürfe zurück.
Unabhängige Untersuchungskommission
Eine 2021 gegründete Kommission soll unbefristet gegen Israel ermitteln, was die Vorurteile und die politische Agenda der UN gegen den jüdischen Staat verstärkt.
Institutionelle Diskriminierung
Die institutionelle Diskriminierung Israels innerhalb der UN zeigt sich in der überproportionalen Aufmerksamkeit und den unzähligen verurteilenden Resolutionen, während andere Konflikte eher vernachlässigt werden.
Aktuelle Entwicklungen
Nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 wurde die einseitige Kritik der UN an Israel deutlich, während die Verbrechen der Hamas nicht ausreichend thematisiert wurden.
Francesca Albanese und antisemitische Äußerungen
Francesca Albanese, die Sonderberichterstatterin, äußerte sich wiederholt antisemitisch und rechtfertigte palästinensische Gewalt, was auf die tief verwurzelte Voreingenommenheit innerhalb der UN hinweist.
Schlussfolgerung
Die Vereinten Nationen haben sich über die Jahre als eine der größten israelfeindlichen Organisationen etabliert, was die Notwendigkeit einer kritischen Betrachtung ihres Handelns und ihrer Strukturen unterstreicht.

291 Die UN und Israel
Einführung in die Beziehung zwischen der UNO und Israel
Diese Sendung behandelt den zweiten Teil einer dreiteiligen Reihe über das Verhältnis der Vereinten Nationen zu Israel, basierend auf Florian Markels Text "Die UNO und Israel". Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und deren Akzeptanz im internationalen Kontext.
Arafats Rede und die UNO-Generalversammlung
Yassir Arafats Rede in der UNO-Generalversammlung 1974 wird als Wendepunkt betrachtet, in dem er den bewaffneten Kampf für die palästinensische Sache legitimierte. Die Generalversammlung begrüßte seine Ansprache mit Applaus, was die PLO als legitime Vertreterin der Palästinenser stärkte.
Resolutionen der UNO und deren Auswirkungen
Die UNO-Generalversammlung verabschiedete mehrere Resolutionen, die die Rechte der Palästinenser bestätigten, ohne israelische Rechte zu erwähnen. Resolution 3236 forderte die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung der Palästinenser auf und legitimierte den bewaffneten Kampf, was zu einem Anstieg palästinensischer Terroranschläge führte.
Antisemitismus und die Rolle der UNO
Die Diskussion um einen neuen Antisemitismus wird angestoßen, insbesondere im Kontext der anti-israelischen Haltung innerhalb der UNO. Historische Resolutionen, wie die Resolution 3379, die Zionismus als Rassismus erklärte, tragen zur Wahrnehmung bei, dass Israel auf internationaler Ebene diskriminiert wird.
Aktuelle Entwicklungen im UN-Menschenrechtsrat
Der UN-Menschenrechtsrat wird kritisiert, weil er sich hauptsächlich auf Israel konzentriert und die Menschenrechtsverletzungen anderer Länder ignoriert. Zahlreiche Resolutionen wurden gegen Israel verabschiedet, während andere Staaten, die gravierende Menschenrechtsverletzungen begehen, weitgehend unbehelligt bleiben.
Ausblick auf die nächste Episode
Im nächsten Teil der Reihe wird eine tiefere Analyse des UN-Menschenrechtsrates und seiner Agitation gegen Israel erfolgen, um die Mechanismen und Motive hinter den Resolutionen zu beleuchten.