
30 Minuten Kunst
Jens Trocha
Beschreibung
Mit diesem Podcast will ich Sie regelmäßig und unkompliziert für alte und neue Meisterwerke begeistern. Ich bin Jens Trocha, Journalist & Autor, in Dresden aufgewachsen und zu Hause. In diesem Projekt steckt jede Menge Herzblut: Recherchen und Vorbereitungen sind zeitaufwendig, Produktion und technische Umsetzung kosten. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Edmund Kesting - der unbekannte Avantgardist
13.08.2026
Er hat gemalt, fotografiert, Collagen gebaut, Kunst immer wieder neu erfunden.
Nur in wenigen öffentlichen Sammlungen gibt es Werke von Edmund Kesting. Warum? Er ist ein Künstler der Übergänge: von der expressionistischen Malerei zur experimentellen Fotografie, von der Figur zur Abstraktion, von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis in die frühe DDR. Zwischen diesen Umbrüchen ging Wissen über ihn und seinen Arbeiten verloren, er stellte selten aus. Um so erstaunlicher ist, dass für die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg über 200 ganz unterschiedliche Werke zusammengetragen wurden, die dort bis zum 25.10. 2026 zu sehen sind. Danach zieht die Ausstellung weiter:
Musée de Grenoble | 14.11.2026−07.02.2027 www.museedegrenoble.fr
Kunstmuseum Ahrenshoop | 20.03.−13.06.2027 www.kunstmuseum-ahrenshoop.de
Osthaus Museum, Hagen | 13.11.2027−27.02.2028 www.osthausmuseum.de
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg in Halle/Saale, über Werke wie „Bild mit rotem Zickzack“, „Der Tänzer Dean Goodelle“ und „Das Karussell“ von Kesting. Dabei wird klar, warum Kesting so schwer in eine Stil-Schublade passt und welche Rolle die politischen Umbrüche für sein Lebenswerk spielten.
Link zur Ausstellung:
https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/museum-ausstellungen/sonderausstellungen/
Katalog: https://www.seemann-henschel.de/produkt/edmund-kesting/
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Repro-Credits: Konstantin Kesting: Bildnis Prof. Edmund Kesting Berlin, 1956, Silbergelatineabzug, Mehrfachbelichtung, 24 x 17,7 cm, Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt © Nachlass des Künstlers

Paul Cassirer: Ein Galerist und die neue Kunst
30.07.2026
Leidenschaftlich und erfolgreich für den Impressionismus
Diese Podcastfolge führt in eine Ausstellung, die weit mehr ist als eine Sammlung schöner Bilder. Im Mittelpunkt steht Paul Cassirer, ein Berliner Kunsthändler, der mit seiner Galerie den französischen Impressionismus in Deutschland bekannt machte und zugleich die Berliner Secession und die junge Moderne förderte. Anhand von Werken von Manet, Renoir, van Gogh, Liebermann und anderen zeigt die Alte Nationalgalerie, wie Kunst sich ihren Platz im Museum eroberte — gegen Vorurteile, gegen Geschmacksvorgaben und gegen den Widerstand ihrer Zeit. Über die Idee zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung und ausgewählte Meisterwerke spreche ich mit Kuratorin Josephine Klinger.
Link zur Ausstellung: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/cassirer-und-der-durchbruch-des-impressionismus/
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Repro-Credits: Leopold von Kalckreuth, Paul Cassirer, 1912, © Sammlung Stiftung Stadtmuseum, Reproduktion: Hans-Joachim Bartsch, Berlin
Kapitel-Bilder:
Max Liebermann, Schusterwerkstatt, 1881/82, © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jürgen Liepe
Vincent van Gogh, Selbstporträt, 1887, © Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)
Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus", © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker
Edouard Manet, Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil, 1874, © The Metropolitan Museum of Art, New York, Bequest of Joan Whitney Payson, 1975
Paul Cassirer in den frühen 1920er-Jahren, © Nimbus. Kunst und Bücher
Max Slevogt, Porträt Suzanne Aimée Cassirer, 1901, © Privatbesitz, ehemalige Sammlung Suzanne Aimée Cassirer
Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker
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Die 434: Das Geheimnis der verlorenen Bilder
16.07.2026
Ein Bilderschatz wird wieder sichtbar
Wie können Kunstwerke verschwinden, und was bleibt von ihnen zurück? Diese Folge erzählt die Geschichte der verlorenen Meisterwerke der Berliner Gemäldegalerie. Über 400 Meisterwerke der Kunstgeschichte werden seit Kriegsende 1945 vermisst. Jetzt hat ein Team der Gemäldergalerie sie wieder sichtbar gemacht. Rund 430 historische Glasnegative wurden digitalisiert und in einer Online-Galerie für die Weltöffentlichkeit präsentiert. Was mit den Bildern geschah, wie es gelang, fragile Glasnegative zu scannen warum das heute wichtig ist, erklären mir die Projektleiterin Dr. Katja Kleinert und die Provenienzforscherin Franziska May.
Das Projekt bei Google Arts: https://artsandculture.google.com/story/oQWhutX6JtY75w?hl=de
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Repro-Credits: Staatliche Museen Berlin