
BRIEFING ROOM | Podcast des SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich
SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Gut. Besser. Greenwashing?
Einführung in den Podcast
Im Briefing Room des Senats der Wirtschaft Österreich werden Themen rund um Nachhaltigkeit und Unternehmenspraktiken behandelt. Johannes Lienhardt begrüßt Dr. Gabriela Straker, eine erfahrene Nachhaltigkeitsexpertin.
Dr. Gabriela Strakers Karriere
Gabriela Straker hat über 30 Jahre Erfahrung in der Nachhaltigkeit, angefangen bei Umweltthemen bis hin zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Environmental Social Governance (ESG). Sie hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre Arbeit in der Dekarbonisierung der Industrie erhalten.
Die EMCO-Richtlinie
Die EMCO-Richtlinie (Empowering Consumer Directive) tritt am 27. September in Kraft und zielt darauf ab, Verbraucher vor unlauteren Geschäftspraktiken zu schützen und Greenwashing zu vermeiden. Unternehmen müssen transparente und belegbare Umwelt- und Sozialaussagen machen.
Verbraucherschutz und Greenwashing
Die Richtlinie verpflichtet Unternehmen, ehrliche Informationen über ihre Produkte bereitzustellen, um Verbraucher vor irreführenden Aussagen zu schützen. Präzedenzfälle zeigen bereits, dass falsche Behauptungen über CO2-Neutralität rechtliche Konsequenzen haben können.
Vorbereitung der Unternehmen
Unternehmen sollten ihre Marketingstrategien und Kommunikationsmaterialien überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den neuen Anforderungen entsprechen. Es wird empfohlen, präzise Informationen zur Nachhaltigkeit zu liefern und sich auf messbare Erfolge zu konzentrieren.
Abschluss und Ausblick
Dr. Straker betont die Wichtigkeit von Transparenz und Glaubwürdigkeit in der Unternehmenskommunikation. Unternehmen müssen sich auf die neuen Regelungen vorbereiten, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem können sie von Plattformen wie EcoHubX profitieren, um nachhaltige Praktiken zu implementieren.

"Führung bedeutet, Menschen wachsen zu lassen – und persönliche Entwicklung beginnt dort, wo man sich trotz Unsicherheit etwas zutraut"
Einführung
Im Podcast des Senats der Wirtschaft Österreich begrüßt Peter Kraus die Bereichsleiterin der UNIQA Österreich, Iva Herzeg. Das Gespräch dreht sich um Ivas beeindruckende Karriere, ihre Führungsphilosophie und die Bedeutung von persönlicher Entwicklung.
Karriereweg von Iva Herzeg
Iva Herzeg spricht über ihre Wurzeln in Bosnien und den Einfluss ihrer Eltern auf ihre Karriere. Sie betont, dass ihre Neugier und das Streben nach Wissen entscheidend für ihren Erfolg waren. Ihre Karriere begann sie in der Versicherungsbranche, nachdem sie Wirtschaft und Recht studiert hatte.
Führungsstil
Herzeg beschreibt ihren Führungsstil als menschlich zentriert, wobei sie großen Wert auf die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter legt. Sie glaubt, dass Führungskräfte auch durch Herausforderungen wachsen können und sieht Veränderungen im Team als Chancen zur Entwicklung.
Tipps für junge Führungskräfte
Iva ermutigt insbesondere Frauen, sich nicht von Ängsten leiten zu lassen und sich auf Positionen zu bewerben, auch wenn sie nicht alle Voraussetzungen erfüllen. Sie hebt hervor, dass oft das Mindset entscheidend ist und dass man Erfahrungen sammeln sollte, um herauszufinden, was einem liegt.
Gesundheit und Resilienz
Die Bedeutung von Gesundheit und Fitness wird betont. Iva teilt ihre persönliche Reise zur Gewichtsreduktion und die positiven Auswirkungen auf ihre Produktivität und Resilienz. Sie sieht Gesundheit als Schlüssel zu langfristigem beruflichem Erfolg.
Diversität und Teamarbeit
Iva hebt die Bedeutung von Diversität in ihrem Team hervor, sowohl in Bezug auf Geschlecht als auch auf Altersstruktur. Sie glaubt, dass ein gemischtes Team aus Jung und Alt einen wertvollen Wissensaustausch fördert und den Erfolg des Teams stärkt.
Abschlussbotschaft
Im Abschluss ruft Iva dazu auf, das eigene Leben aktiv zu gestalten und den persönlichen Sinn im Tun zu finden. Sie warnt vor dem Vergleich mit anderen und ermutigt die Zuhörer, ihren eigenen Weg zu gehen.

„Was Topmanager wirklich verdienen und warum ein starkes Netzwerk entscheidend ist“
Topmanager-Gehalt und Arbeitsmarkt
Die Folge beleuchtet die Bandbreite der Top-Management-Verdienste: Von etwa 80.000 Euro in kleinen Unternehmen bis zu über einer Million Euro in Großkonzernen. Für Unternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitenden, insbesondere ATX-Unternehmen, steigt das Einkommen inklusive Bonus, doch erscheint es in der Praxis oft uneinheitlich. Der Arbeitsmarkt für Führungskräfte ist nicht statisch: Jahr für Jahr zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen, wobei Fachkräftemangel bleibt, während Bewerbermärkte sich wandeln.
50plus, Netzwerken und Gegenmaßnahmen
Für die Altersgruppe 50plus wird Netzwerken als zentrale Erfolgsstrategie hervorgehoben. Kompetenzen, Vertrauen und ein starkes Netzwerk verbinden sich zu Chancen, die über klassische Medienkanäle entstehen. Junge sowie erfahrene Fachkräfte sollten Gelegenheiten durch persönliche Kontakte nutzen und bereit sein, sich weiterzuentwickeln. Das Gespräch betont die Bedeutung, den Markt proaktiv zu betreten, statt passiv auf Anrufe zu warten.
Persönlicher Weg, Investitionen und Unternehmertum
Konrad Bramböck schildert seinen Wechsel von Jurist zu Personalberatung und Unternehmer zu Upstyle Consulting. Er beschreibt Zufälle als Treiber für Karriereschritte, ergänzt durch strategische Investments als Business Angel in Tourismusprojekte weltweit. Die Verbindung aus Beratung, Networking und gezielten Investments bietet Erfüllung, während Wachstumsmöglichkeiten jenseits des eigenen Landes genutzt werden.
Resilienz, Dankbarkeit und Tipps für Jungunternehmer
Resilienz wird als zentrale Fähigkeit in belasteten Zeiten betont, begleitet von Sport, Ernährung, Meditation und Dankbarkeit. Dankbarkeit gegenüber Lebensumständen in Österreich wird als Grundlage für Stabilität gesehen. Junge Entrepreneure sollen Perspektive und Umfeld priorisieren, sich mit vertrauensvollen Menschen umgeben und Kompetenzen aufbauen – inklusive sinnvoller Nutzung von KI –, um langfristig unabhängig zu bleiben und Chancen zu erkennen.