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bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Dr. Daniel Stelter

Beschreibung

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

300 Milliarden falsch angelegt!

09.09.2026
Deutschlands Netto-Auslandsvermögen ist auf 3,7 Billionen Euro geklettert. Das sind 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Vermögenszuwachs ist doch eine gute Sache, würde man meinen. Doch in diesem Fall ist es nicht so, denn die Renditelücke des Auslandsvermögens gegenüber deutschen Inlandsanlagen ist auf 4,66 Prozentpunkte pro Jahr angewachsen. Heißt im Klartext, Deutschland verkauft es fast fünf Prozent unter Wert. Und natürlich schließt sich der Gedanke an, warum wir nicht mehr aus unserem Geld machen.Diese Frage haben wir bei bto schon einmal aufgeworfen: Im Oktober 2019 war Prof. Dr. Moritz Schularick – heute Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel – als Experte zu Gast in Episode 90. Gemeinsam mit Franziska Hünnekes und Christoph Trebesch hatte er damals die Studie „Exportweltmeister: The Low Returns on Germany's Capital Exports" verfasst. Die Kernbotschaft des Papiers war so eindeutig wie unbequem, denn Deutschland exportiert nicht nur Waren, sondern auch Kapital in dreistelliger Milliardenhöhe pro Jahr – und legt es außerdem systematisch schlechter an als jedes andere G7-Land.Sechs Jahre später ist diese Diagnose noch schärfer geworden. Was also tun? Zeit für ein bto REFRESH mit aktuellen Zahlen.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Podcast #90 Die fatale Sparbuchkultur der Deutschen (Oktober 2019) mit Moritz Schularick: https://t1p.de/gvblaStudie Exportweltmeister: Germany's Foreign Investment Returns in International Comparison (aktualisiert 2023) von Franziska Hünnekes, Maximilian Konradt, Moritz Schularick, Christoph Trebesch, Julian Wingenbach, publiziert im Journal of International Economics 2025: https://t1p.de/f9pza Information der Deutschen Bundesbank zum Auslandsvermögensstatus Deutschlands: https://t1p.de/h896cbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Wachstum gibt’s nicht per Formular

06.09.2026

Gründungsdynamik in Deutschland

Der Podcast thematisiert die Herausforderungen der Gründungslandschaft in Deutschland, trotz einer hohen Anzahl an Gründungen. Es wird diskutiert, warum nur wenige Unternehmen zu Großkonzernen heranwachsen können. Finanzminister Lars Klingbeil hat eine neue Gründerzeit ausgerufen, doch es gibt Skepsis, ob die Maßnahmen der Regierung ausreichen, um einen Gründerboom zu entfachen.

Fehlendes Ökosystem

Ein zentrales Problem ist das Fehlen eines geeigneten Ökosystems für die Skalierung von Unternehmen, was sowohl von der Politik als auch von der Struktur des Marktes abhängt. Die Fragmentierung des europäischen Marktes und bürokratische Hürden erschweren das Wachstum von Startups und deren Zugang zu Kapital.

Vergleich mit den USA

Die Unterschiede zwischen den USA und Europa werden deutlich. Während amerikanische Unternehmen schneller und effizienter wachsen können, kämpfen europäische Firmen aufgrund von bürokratischen Hemmnissen und einem fragmentierten Markt um Skalierungsmöglichkeiten.

Kritik an der Politik

Die Maßnahmen der Bundesregierung, einschließlich der Startup- und Scale-Up-Strategie, werden als unzureichend kritisiert. Es fehlt an klaren Zielen und einem fokussierten Ansatz, um echte Weltmarktführer zu schaffen. Der Podcast fordert eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, einschließlich einer Reduzierung der Bürokratie und einer Anpassung der Steuerpolitik.

Schlussfolgerung

Um eine echte Gründerzeit einzuleiten, sind mutige politische Entscheidungen erforderlich, die den Fokus auf unternehmerisches Wachstum und Innovation legen, anstatt neue Bürokratie zu schaffen. Der Podcast schließt mit einem Aufruf zur Weiterentwicklung des Ökosystems, um echte Skalierung und Erfolg zu ermöglichen.

Gründungsdynamik in Deutschland

Der Podcast thematisiert die Herausforderungen der Gründungslandschaft in Deutschland, trotz einer hohen Anzahl an Gründungen. Es wird diskutiert, warum nur wenige Unternehmen zu Großkonzernen heranwachsen können. Finanzminister Lars Klingbeil hat eine neue Gründerzeit ausgerufen, doch es gibt Skepsis, ob die Maßnahmen der Regierung ausreichen, um einen Gründerboom zu entfachen.

Fehlendes Ökosystem

Ein zentrales Problem ist das Fehlen eines geeigneten Ökosystems für die Skalierung von Unternehmen, was sowohl von der Politik als auch von der Struktur des Marktes abhängt. Die Fragmentierung des europäischen Marktes und bürokratische Hürden erschweren das Wachstum von Startups und deren Zugang zu Kapital.

Vergleich mit den USA

Die Unterschiede zwischen den USA und Europa werden deutlich. Während amerikanische Unternehmen schneller und effizienter wachsen können, kämpfen europäische Firmen aufgrund von bürokratischen Hemmnissen und einem fragmentierten Markt um Skalierungsmöglichkeiten.

Kritik an der Politik

Die Maßnahmen der Bundesregierung, einschließlich der Startup- und Scale-Up-Strategie, werden als unzureichend kritisiert. Es fehlt an klaren Zielen und einem fokussierten Ansatz, um echte Weltmarktführer zu schaffen. Der Podcast fordert eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, einschließlich einer Reduzierung der Bürokratie und einer Anpassung der Steuerpolitik.

Schlussfolgerung

Um eine echte Gründerzeit einzuleiten, sind mutige politische Entscheidungen erforderlich, die den Fokus auf unternehmerisches Wachstum und Innovation legen, anstatt neue Bürokratie zu schaffen. Der Podcast schließt mit einem Aufruf zur Weiterentwicklung des Ökosystems, um echte Skalierung und Erfolg zu ermöglichen.

Wenn der Staat die Preise treibt

02.09.2026

Ursachen der Inflation

Die Inflation wird primär durch fiskalische Inkontinenz verursacht, wenn Staaten übermäßig Geld ausgeben und Schulden anhäufen. Dies führt zu einem Vertrauensverlust der Bürger in die Fähigkeit des Staates, seine Verpflichtungen zu erfüllen, was wiederum die Inflation antreibt.

Fiskalische Theorie des Preisniveaus

Die fiskalische Theorie des Preisniveaus besagt, dass sowohl die Menge an Geld als auch die Staatsanleihen Verbindlichkeiten sind, die durch zukünftige Steuereinnahmen gedeckt werden müssen. Ein Verlust des Vertrauens in die Rückzahlung dieser Verbindlichkeiten führt zu Inflation.

Aktuelle Herausforderungen

Die steigenden Zinsen stellen eine erhebliche Belastung für Staaten dar, die bereits hohe Schulden haben. Die Regierungen sind oft nicht bereit, Ausgaben zu kontrollieren, was zu weiteren fiskalischen Manipulationen führt.

Einfluss von Zinsen auf Inflation

Erhöhte Zinsen können kurzfristig die Inflation dämpfen, aber auch langfristig zu höheren Defiziten führen, was die Inflation wieder anheizen könnte. Eine nachhaltige Lösung erfordert sowohl fiskalische als auch geldpolitische Maßnahmen.

Vertrauen in Institutionen

Das Vertrauen in die finanziellen Institutionen und die politische Stabilität ist entscheidend für die Stabilität der Inflation. Ein Rückgang des Vertrauens kann schnell zu einem Anstieg der Inflation führen.

Ausblick und Lösungen

Eine Reform der Staatsfinanzen und der politischen Institutionen ist notwendig, um das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Wachstum ist der Schlüssel zur Bewältigung von Schuldenproblemen, nicht Sparmaßnahmen.

Ursachen der Inflation

Die Inflation wird primär durch fiskalische Inkontinenz verursacht, wenn Staaten übermäßig Geld ausgeben und Schulden anhäufen. Dies führt zu einem Vertrauensverlust der Bürger in die Fähigkeit des Staates, seine Verpflichtungen zu erfüllen, was wiederum die Inflation antreibt.

Fiskalische Theorie des Preisniveaus

Die fiskalische Theorie des Preisniveaus besagt, dass sowohl die Menge an Geld als auch die Staatsanleihen Verbindlichkeiten sind, die durch zukünftige Steuereinnahmen gedeckt werden müssen. Ein Verlust des Vertrauens in die Rückzahlung dieser Verbindlichkeiten führt zu Inflation.

Aktuelle Herausforderungen

Die steigenden Zinsen stellen eine erhebliche Belastung für Staaten dar, die bereits hohe Schulden haben. Die Regierungen sind oft nicht bereit, Ausgaben zu kontrollieren, was zu weiteren fiskalischen Manipulationen führt.

Einfluss von Zinsen auf Inflation

Erhöhte Zinsen können kurzfristig die Inflation dämpfen, aber auch langfristig zu höheren Defiziten führen, was die Inflation wieder anheizen könnte. Eine nachhaltige Lösung erfordert sowohl fiskalische als auch geldpolitische Maßnahmen.

Vertrauen in Institutionen

Das Vertrauen in die finanziellen Institutionen und die politische Stabilität ist entscheidend für die Stabilität der Inflation. Ein Rückgang des Vertrauens kann schnell zu einem Anstieg der Inflation führen.

Ausblick und Lösungen

Eine Reform der Staatsfinanzen und der politischen Institutionen ist notwendig, um das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Wachstum ist der Schlüssel zur Bewältigung von Schuldenproblemen, nicht Sparmaßnahmen.