
Body-Mind-Soul Podcast
Dr. Alina Lessenich
Beschreibung
Weitere Informationen zu meiner Arbeit findet Ihr hier:
🌸 Telegram-Kanal: www.t.me/dralinalessenich
🌸 Website: www.drlessenich.com
Hinweis: Meine Empfehlungen und Ratschläge geben meine persönliche Meinung wieder. Es handelt sich nicht um einen ärztlichen Rat (ich bin Tierärztin) oder medizinische Therapieempfehlungen. Wenn Ihr über Euren Gesundheitszustand im Unklaren seid oder Zweifel habt, holt bitte ärztlichen Rat ein.
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Episodenübersicht

Der unterschätzte Grund für Diabetes, Übergewicht, Schilddrüse & Co.: Endokrine Disruptoren
Endokrine Disruptoren: Wirkung und Folge
Endokrine Disruptoren sind Umweltgifte, die das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen, indem sie Hormone imitieren, aktivieren oder blockieren. Sie können Diabetesrisiken erhöhen, zu Obesogenität beitragen, Unfruchtbarkeit begünstigen sowie hormonabhängige Tumore und Schilddrüsenerkrankungen verursachen. Die Gesamtheit der Toxine bildet oft einen Mischungs-Cocktail, der das Hormonsystem umfassend beeinflusst.
Häufige Quellen und Verbreitung
Zu den relevanten Substanzen zählen BPA, Phthalate, PFAS, Dioxine, DDT, PCBs und Flammschutzmittel. Diese Stoffe finden sich in Plastikprodukten, Konservenverpackungen, Kosmetik, Textilien, Düften, Lebensmitteln und Technik. Pestizide gelangen über Luft, Wasser und Lebensmittel in den Körper. Die Toxine reichern sich in Fettgewebe an und gelangen über die Nahrungskette in den Organismus.
Zusammenhang mit Krankheiten und Gewicht
Es gibt Hinweise darauf, dass Endokrine Disruptoren Diabetes Typ 2 stärker beeinflussen als Zuckerkonsum oder Übergewicht. Pestizide können das Risiko verdoppeln; bestimmte Substanzen stören Enzymwege, die Energie in Fett umwandeln. Die Belastung trägt zudem zu Immun- und Schilddrüsenerkrankungen bei und erschwert Gewichtsabnahmen durch hormonelle Regelkreise.
Umgang und Beobachtung
Zur Reduktion des Aufnahmevolumens zählen Maßnahmen wie sauberes Wasser, frische Lebensmittel, weniger Konserven, geprüfte Kosmetik auf Toxine und eine emissionsarme Umgebung. Die Entgiftung der drei Leber- und Nierentätigkeiten sollte unterstützt werden, während Giftstoffe schrittweise aus dem Körper entfernt werden. Die Thematik betont eine systematische, langfristige Auseinandersetzung mit dem Hormonsystem.

Entgiftungsfehler: Fast alle vergessen das! Nur so kann dein Körper wirklich entgiften!
Einführung in die drei Entgiftungsphasen
Es wird erklärt, wie Phasen der Entgiftung zusammenwirken: Phase 1 Bioaktivierung, Phase 2 Konjugation und Phase 3 Elimination. Wenn Phase 3 nicht funktioniert, können toxische Zwischenprodukte in den Körper zurückfließen und Schaden verursachen. Ein Gleichgewicht der Phasen ist essenziell, damit Gifte ordnungsgemäß ausgeschieden werden können und der Körper nicht überlastet wird.
Elimination über Darm, Nieren und Haut
In Phase 3 erfolgt die Ausscheidung hauptsächlich über Darm und Nieren, während Schweiß (z. B. über Sauna) ergänzend wirkt. Galle transportiert Fett- und wasserlösliche Toxine in den Darm, wo sie ausgeschieden oder enterohepatisch recycelt werden können. Wichtige Faktoren sind ausreichende Ballaststoffe und eine gute Darmgesundheit, um Gifte zuverlässig zu eliminieren.
Phase 1 und Phase 2 im Gleichgewicht
Phase 1 aktiviert Gifte durch Enzyme der Zytochrom-P450-Gruppe, Phase 2 konjugiert sie, um sie unschädlich zu machen. Werden beide Phasen nicht im Gleichgewicht bedient, drohen Leberschäden durch toxische Zwischenprodukte. Mikronährstoffe sind hierbei entscheidend; eine ausreichende Versorgung unterstützt beide Phasen und reduziert Giftstauungen.
Nährstoffe, Ergänzungen und Balance
Für Phase 1 benötigen sich Vitamine, Eisen, Zink, Selen und Magnesium; Phase 2 erfordert zusätzlich Cholin, Glutathion, Glycin, Glutamin, Cystein und Taurin. Veganer können spezielle Formen benötigen. Gleichzeitig wird vor einer Überbetonung einzelner Leberhilfen gewarnt, damit Phasen 1 und 2 nicht unausgeglichen bleiben und Leberschäden vermieden werden.

Warum gesund Essen heute NICHT mehr reicht! (Detox & Nährstoffe)
Die Notwendigkeit von Mikronährstoff-Supplementierung
Gesunde Ernährung allein reicht nicht aus, um den Mikronährstoffbedarf zu decken. Regelmäßige Supplementierung ist unerlässlich, auch während Detox-Kuren. Ein Multivitaminpräparat ist oft nicht ausreichend, da viele Menschen an essenziellen Mikronährstoffen wie Magnesium, Vitamin D und B-Vitaminen mangeln.
Der Einfluss von Umweltgiften
Umweltgifte, insbesondere Glyphosat, verschärfen Mikronährstoffmängel, indem sie die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung verringern und den Bedarf an Mikronährstoffen erhöhen. Diese Toxine wirken als Freiradikale und schädigen Zellen, was zu einem erhöhten Verbrauch von Antioxidantien wie Vitamin C und E führt.
Verdrängung und Verbrauch von Mikronährstoffen
Umweltgifte können Mikronährstoffe aus Enzymen verdrängen, was zu Stoffwechselstörungen führt. Zudem benötigt die Leber große Mengen an Mikronährstoffen zur Entgiftung, was den Mangel weiter verstärkt. Mikronährstoffe wie Selen und Vitamin C spielen eine wesentliche Rolle bei der Bindung und Ausscheidung von Giften.
Wiederherstellung des Gleichgewichts
Um die Beziehung zwischen Mikronährstoffen und Umweltgiften zu stabilisieren, ist eine gezielte Supplementierung notwendig. Insbesondere während der Entgiftung sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Mikronährstoffen geachtet werden, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.