BirdLife Gezwitscher
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Beschreibung

BirdLife Österreich ist als gemeinnütziger Verein die einzige bundesweit tätige ornithologische Vereinigung Österreichs und verwirklicht seit der Gründung 1953 wissenschaftlich fundierte Natur- und Vogelschutzprojekte in vier Kernbereichen:

1️⃣. Artenschutz
2️⃣. Schutzgebiete und Lebensräume
3️⃣. Nachhaltigkeit
4️⃣. Bewusstseinsbildung

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

94. Wildtierkriminalität: Warum Fälle oft ungelöst bleiben

30.07.2026

Einleitung zur Wildtierkriminalität

In dieser Episode wird die Wildtierkriminalität in Österreich thematisiert, insbesondere die häufig unaufgeklärten Fälle von Verbrechen an Vögeln wie Seeadlern und Eulen. Der Hintergrund wird durch den neuen Wildtierkriminalitätsbericht verdeutlicht, der von BirdLife Österreich und WWF herausgegeben wurde.

Herausforderungen bei der Aufklärung

Die Moderatorin Lisa Lugerbau und ihre Kollegin Alexandra Dürr diskutieren die Schwierigkeiten bei der Aufklärung von Wildtierkriminalität. Oft enden die Fälle ohne Täterverurteilung, da Beweise fehlen und die Dunkelziffer hoch ist.

Fallbeispiele

Ein aktueller Fall betrifft den Seeadler Dante, der durch eine Zugkollision starb und zusätzlich mit einem Schrotkorn verletzt war. Der Fall zeigt die Schwierigkeiten bei der Beweiserhebung und die Unmöglichkeit, den Täter zu ermitteln. Ein weiterer Fall des Kaiseradlers Alois verdeutlicht, dass Ermittlungen zwar eingeleitet werden, jedoch oft keine Verurteilungen erfolgen.

Die Rolle der Öffentlichkeit

Die Bedeutung von Zeugen und Meldungen aus der Bevölkerung wird hervorgehoben. Die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Öffentlichkeit ist entscheidend, um Wildtierkriminalität zu bekämpfen. Die Diskussion umfasst auch die emotionalen Aspekte der Arbeit in diesem Bereich und die Verantwortung, die die Gesellschaft hat, um solche Verbrechen zu melden.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Appell an die Zuhörer, aufmerksam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, um den Schutz der Vögel und anderer Wildtiere zu unterstützen. Der Wildtierkriminalitätsbericht bietet wertvolle Informationen über die aktuelle Situation und die Anstrengungen zur Bekämpfung von Wildtierkriminalität in Österreich.

Einleitung zur Wildtierkriminalität

In dieser Episode wird die Wildtierkriminalität in Österreich thematisiert, insbesondere die häufig unaufgeklärten Fälle von Verbrechen an Vögeln wie Seeadlern und Eulen. Der Hintergrund wird durch den neuen Wildtierkriminalitätsbericht verdeutlicht, der von BirdLife Österreich und WWF herausgegeben wurde.

Herausforderungen bei der Aufklärung

Die Moderatorin Lisa Lugerbau und ihre Kollegin Alexandra Dürr diskutieren die Schwierigkeiten bei der Aufklärung von Wildtierkriminalität. Oft enden die Fälle ohne Täterverurteilung, da Beweise fehlen und die Dunkelziffer hoch ist.

Fallbeispiele

Ein aktueller Fall betrifft den Seeadler Dante, der durch eine Zugkollision starb und zusätzlich mit einem Schrotkorn verletzt war. Der Fall zeigt die Schwierigkeiten bei der Beweiserhebung und die Unmöglichkeit, den Täter zu ermitteln. Ein weiterer Fall des Kaiseradlers Alois verdeutlicht, dass Ermittlungen zwar eingeleitet werden, jedoch oft keine Verurteilungen erfolgen.

Die Rolle der Öffentlichkeit

Die Bedeutung von Zeugen und Meldungen aus der Bevölkerung wird hervorgehoben. Die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Öffentlichkeit ist entscheidend, um Wildtierkriminalität zu bekämpfen. Die Diskussion umfasst auch die emotionalen Aspekte der Arbeit in diesem Bereich und die Verantwortung, die die Gesellschaft hat, um solche Verbrechen zu melden.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Appell an die Zuhörer, aufmerksam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, um den Schutz der Vögel und anderer Wildtiere zu unterstützen. Der Wildtierkriminalitätsbericht bietet wertvolle Informationen über die aktuelle Situation und die Anstrengungen zur Bekämpfung von Wildtierkriminalität in Österreich.

93. Der Schneesperling: ein alpiner Klimaverlierer?

24.06.2026

Einführung in den Schneesperling

Der Podcast beleuchtet den Schneesperling, eine hochalpine Vogelart, die auch als Schneefink bekannt ist. Dr. Sabine Hille, Tierökologin und Leiterin des Vereins Artenschutz im Alpenraum, erklärt die Herausforderungen, die diese Art durch den Klimawandel und den Verlust ihres Lebensraums erfährt.

Forschung und Lebensraum

Dr. Hille stellt die Forschungsprojekte vor, in denen untersucht wird, wie sich Vogelpopulationen an veränderte Lebensräume anpassen. Der Schneesperling ist besonders betroffen, da er in Hochgebirgen lebt, wo die Erwärmung drastische Auswirkungen hat. Die Suche nach Brutplätzen und Nahrungsquellen gestaltet sich zunehmend schwierig.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Die Forschung zeigt, dass Schneesperlinge vor allem auf Insektenlarven angewiesen sind, die während der Schneeschmelze verfügbar sind. Eine frühzeitige Schneeschmelze kann zu Nahrungsmangel für die Küken führen, was die Reproduktionsrate negativ beeinflusst.

Populationstrends und Herausforderungen

Die Population des Schneesperlings wird auf 5000 bis 10.000 Brutpaare in Österreich geschätzt, jedoch deutet der Trend auf einen Rückgang hin. Hauptursachen sind der Klimawandel, der Verlust von Lebensräumen durch landwirtschaftliche Veränderungen und Mortalitätsrisiken durch Verkehr und Plastikmüll.

Engagement und Aufruf zum Handeln

Dr. Hille ermutigt die Zuhörer, sich durch kleine Schritte für den Schutz des Schneesperlings und seiner Lebensräume einzusetzen. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung des Projekts sind auf der Website alpine-biodiversity.at zu finden.

Einführung in den Schneesperling

Der Podcast beleuchtet den Schneesperling, eine hochalpine Vogelart, die auch als Schneefink bekannt ist. Dr. Sabine Hille, Tierökologin und Leiterin des Vereins Artenschutz im Alpenraum, erklärt die Herausforderungen, die diese Art durch den Klimawandel und den Verlust ihres Lebensraums erfährt.

Forschung und Lebensraum

Dr. Hille stellt die Forschungsprojekte vor, in denen untersucht wird, wie sich Vogelpopulationen an veränderte Lebensräume anpassen. Der Schneesperling ist besonders betroffen, da er in Hochgebirgen lebt, wo die Erwärmung drastische Auswirkungen hat. Die Suche nach Brutplätzen und Nahrungsquellen gestaltet sich zunehmend schwierig.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Die Forschung zeigt, dass Schneesperlinge vor allem auf Insektenlarven angewiesen sind, die während der Schneeschmelze verfügbar sind. Eine frühzeitige Schneeschmelze kann zu Nahrungsmangel für die Küken führen, was die Reproduktionsrate negativ beeinflusst.

Populationstrends und Herausforderungen

Die Population des Schneesperlings wird auf 5000 bis 10.000 Brutpaare in Österreich geschätzt, jedoch deutet der Trend auf einen Rückgang hin. Hauptursachen sind der Klimawandel, der Verlust von Lebensräumen durch landwirtschaftliche Veränderungen und Mortalitätsrisiken durch Verkehr und Plastikmüll.

Engagement und Aufruf zum Handeln

Dr. Hille ermutigt die Zuhörer, sich durch kleine Schritte für den Schutz des Schneesperlings und seiner Lebensräume einzusetzen. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung des Projekts sind auf der Website alpine-biodiversity.at zu finden.

92. Wanderfalken beringen auf der Herz-Jesu Kirche in Graz

20.05.2026

Wanderfalken in Graz und Hintergrund des Projekts

Im urbanen Umfeld Graz wird an einem Schutzprojekt für Wanderfalken gearbeitet. Die Tiere nutzen Gebäudestrukturen als Brutplätze, und Besucher verfolgen die Entwicklung über eine Live-Kamera. Historisch stand der Wanderfalke am Scheideweg zwischen Rückgang und Erholung, bedingt durch Pestizide, Bruterfahrungen und Schutzmaßnahmen. In Graz begann der Fokus auf Gebäudebrüter, um Brutplätze in Städten zu sichern und Beobachtungen für den Artenschutz nutzbar zu machen.

Lebensraum, Brutpraxis und Entwicklungen

Der Wanderfalke zeigt hohe ökologische Flexibilität: Neben Felswänden nutzt er auch Gebäude als Bruthabitate. In Österreich ist das Brüten auf Gebäuden eine jüngere Entwicklung, besonders in der Steiermark und Oberösterreich. Das Brutfeld wird von zwei adulten Vögeln besetzt, während die Jungvögel Aufzucht und Ausflüge erproben. Die Population hat sich dank Schutzmaßnahmen stabilisiert und zeigt wieder vermehrte Nachzuchten.

Beringung, Beobachtung und Praxis am Kirchturm

Bei der Beringung werden Küken zwei bis drei Wochen alt, damit der Fuß groß genug ist und der Ring nicht verrutscht. Das Verfahren erfolgt behutsam, um Absturzrisiken zu minimieren. Die Jungtiere bleiben in der Nisthilfe, während Altvögel aufmerksam beobachten. Die Aktivität der Kamera erzeugt lebendige Einblicke in das Verhalten von Eltern, Jungen und deren Interaktionen in engem urbanen Raum.

Erkenntnisse, Herausforderungen und Ausblick

Die Langzeitbeobachtung liefert Erkenntnisse zu Ausbreitungsdistanzen, Geschlechterrollen und Brutdynamik. Konflikte im Nest werden dokumentiert, etwa Beutetiendiebstahl oder Revierkämpfe, die Überlebenschancen beeinflussen. Die Beringung dient der individuellen Identifikation von Vögeln und der Untersuchung von Todesursachen, Migrationspfaden und Lebensraumwechsel. Der Blick richtet sich auf nachhaltige Städtebrutplätze und die Zukunft des Projekts in der Region.

Wanderfalken in Graz und Hintergrund des Projekts

Im urbanen Umfeld Graz wird an einem Schutzprojekt für Wanderfalken gearbeitet. Die Tiere nutzen Gebäudestrukturen als Brutplätze, und Besucher verfolgen die Entwicklung über eine Live-Kamera. Historisch stand der Wanderfalke am Scheideweg zwischen Rückgang und Erholung, bedingt durch Pestizide, Bruterfahrungen und Schutzmaßnahmen. In Graz begann der Fokus auf Gebäudebrüter, um Brutplätze in Städten zu sichern und Beobachtungen für den Artenschutz nutzbar zu machen.

Lebensraum, Brutpraxis und Entwicklungen

Der Wanderfalke zeigt hohe ökologische Flexibilität: Neben Felswänden nutzt er auch Gebäude als Bruthabitate. In Österreich ist das Brüten auf Gebäuden eine jüngere Entwicklung, besonders in der Steiermark und Oberösterreich. Das Brutfeld wird von zwei adulten Vögeln besetzt, während die Jungvögel Aufzucht und Ausflüge erproben. Die Population hat sich dank Schutzmaßnahmen stabilisiert und zeigt wieder vermehrte Nachzuchten.

Beringung, Beobachtung und Praxis am Kirchturm

Bei der Beringung werden Küken zwei bis drei Wochen alt, damit der Fuß groß genug ist und der Ring nicht verrutscht. Das Verfahren erfolgt behutsam, um Absturzrisiken zu minimieren. Die Jungtiere bleiben in der Nisthilfe, während Altvögel aufmerksam beobachten. Die Aktivität der Kamera erzeugt lebendige Einblicke in das Verhalten von Eltern, Jungen und deren Interaktionen in engem urbanen Raum.

Erkenntnisse, Herausforderungen und Ausblick

Die Langzeitbeobachtung liefert Erkenntnisse zu Ausbreitungsdistanzen, Geschlechterrollen und Brutdynamik. Konflikte im Nest werden dokumentiert, etwa Beutetiendiebstahl oder Revierkämpfe, die Überlebenschancen beeinflussen. Die Beringung dient der individuellen Identifikation von Vögeln und der Untersuchung von Todesursachen, Migrationspfaden und Lebensraumwechsel. Der Blick richtet sich auf nachhaltige Städtebrutplätze und die Zukunft des Projekts in der Region.