blauschwarzberlin - Der Literaturpodcast
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blauschwarzberlin - Der Literaturpodcast

Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann von blauschwarzberlin

Beschreibung

Wir sind Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann und einmal im Monat öffnen wir eine Flasche Grauburgunder und sprechen über unsere letzten Lektüren.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #85 Juni 2026

05.06.2026

Einführung und thematischer Rahmen

In der Aufnahme wird ein fröhliches, sommerliches Setting beschrieben, der Podcast diskutiert verschiedene Neuerscheinungen und reflektiert über Lyrik, Übersetzungsprozesse und französische, serbokroatische sowie deutschsprachige Texte, wobei der Blick auf die Vielfalt aktueller Stimmen gerichtet ist.

Lyrik, Übersetzungen und Debüts

Besprochen wird eine Gedichtsammlung von Sartorius, deren narrativa Perspektive und Kriegserfahrungen im Fokus stehen, dazu wird ein Debütroman Uppercut von Maja Iskra vorgestellt und in Bezug zu Übersetzungsarbeit, Sprachwahl und biografischen Verflechtungen gesetzt.

Protagonistinnen, Räume und gesellschaftliche Fragen

Der Diskurs betont starke weibliche Figuren, die Lebensentwürfe jenseits gängiger Erzählungen spiegeln, etwa eine junge Protagonistin in Uppercut und eine enttäuschte Erzählerin, die Mut zur Reflektion zeigt, während Gewalt, Armut und Identität szenisch erlebt werden.

Romanbeispiele: Verweigerung, Arbeit und Selbstbildung

Es folgen Gespräche zu Heike Geislers Michaela Kohlhaas, deren Reise eine radikale Verweigerung des Systems darstellt, sowie Domenico Müllensiefens LKW-Roman über Sandra und Mia, der Arbeitswelt, soziale Ungleichheit und Europa im Blick hat, begleitet von Impulsen zu weiteren Titeln wie Ödnis und нове Blickwinkel.

Einführung und thematischer Rahmen

In der Aufnahme wird ein fröhliches, sommerliches Setting beschrieben, der Podcast diskutiert verschiedene Neuerscheinungen und reflektiert über Lyrik, Übersetzungsprozesse und französische, serbokroatische sowie deutschsprachige Texte, wobei der Blick auf die Vielfalt aktueller Stimmen gerichtet ist.

Lyrik, Übersetzungen und Debüts

Besprochen wird eine Gedichtsammlung von Sartorius, deren narrativa Perspektive und Kriegserfahrungen im Fokus stehen, dazu wird ein Debütroman Uppercut von Maja Iskra vorgestellt und in Bezug zu Übersetzungsarbeit, Sprachwahl und biografischen Verflechtungen gesetzt.

Protagonistinnen, Räume und gesellschaftliche Fragen

Der Diskurs betont starke weibliche Figuren, die Lebensentwürfe jenseits gängiger Erzählungen spiegeln, etwa eine junge Protagonistin in Uppercut und eine enttäuschte Erzählerin, die Mut zur Reflektion zeigt, während Gewalt, Armut und Identität szenisch erlebt werden.

Romanbeispiele: Verweigerung, Arbeit und Selbstbildung

Es folgen Gespräche zu Heike Geislers Michaela Kohlhaas, deren Reise eine radikale Verweigerung des Systems darstellt, sowie Domenico Müllensiefens LKW-Roman über Sandra und Mia, der Arbeitswelt, soziale Ungleichheit und Europa im Blick hat, begleitet von Impulsen zu weiteren Titeln wie Ödnis und нове Blickwinkel.

blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #84 Mai 2026

09.05.2026

Lyrik, Weltraumgedichte und Abschied

Im Gespräch wird Alexander Schnickmanns Gestirne als Ausgangspunkt für Reflexionen über kosmische Verhältnisse, Nähe von Menschen und die Funktionsweisen von Erinnerung genutzt. Die letzten Verse von Schrödinger in Dublin bilden einen Fokus, in dem Weltraum, Einsamkeit und poetische Bilder aufeinandertreffen. Nähe, Entfernung und Abschied werden als zentrale Erfahrungen skizziert, die im Alltagstaumel und in persönlichen Begegnungen weiterwirken.

Prosa über Familie, Migration und Identität

Der Roman King Cobra von Mori Darida entfaltet eine bewegende Reise einer Protagonistin zurück in ungarische Familienlandschaften. Eine Erzählebene verbindet Vergangenheit, Fluchtgeschichten und Gegenwart, während eine zweite Ebene Identität, Transition und queere Erfahrungen in einem dörflichen wie urbanen Umfeld beleuchtet. Die Spannung entsteht durch multiple Perspektiven, die Tradition, Rache, Familie und Selbstfinding miteinander verweben.

Aufarbeitung von Abschied, Gewalt und Gedenken

Sharon Dodua O'Toole präsentiert Amatahs Geständnis als dialogische Audio‑Transkription, in der Mord, Kolonialismus und Machtstrukturen verschränkt erscheinen. Das Buch lässt offene Deutungen zu, setzt keine eindeutige Ausrichtung und regt dazu an, Perspektiven zu wechseln: Herausgeberin, Erzählerin und Leserinnen interpretieren unterschiedlich, während Fragen zu Gewalt, Racismus und Verantwortung unbeantwortet bleiben.

Literarische Fenster in Europa: Goldstrand und Geld in der Tasche

Goldstrand von Katharina Pollert verwebt Familiensagen mit historischen Kontexten der Ostsee-Region, wobei Heimat, Flucht und generationelle Verstrickungen im Fokus stehen. Geld in der Tasche von Asta Olivia Nordenhof konzentriert sich auf Beziehungsdynamiken, Empty Nest-Situationen und eine düstere Blickweise auf familiäre Verstrickungen, während ein residierendes Motiv der Fähre als literarisches Symbol auftaucht und die Struktur des Romans mit Spannung trägt.

Lyrik, Weltraumgedichte und Abschied

Im Gespräch wird Alexander Schnickmanns Gestirne als Ausgangspunkt für Reflexionen über kosmische Verhältnisse, Nähe von Menschen und die Funktionsweisen von Erinnerung genutzt. Die letzten Verse von Schrödinger in Dublin bilden einen Fokus, in dem Weltraum, Einsamkeit und poetische Bilder aufeinandertreffen. Nähe, Entfernung und Abschied werden als zentrale Erfahrungen skizziert, die im Alltagstaumel und in persönlichen Begegnungen weiterwirken.

Prosa über Familie, Migration und Identität

Der Roman King Cobra von Mori Darida entfaltet eine bewegende Reise einer Protagonistin zurück in ungarische Familienlandschaften. Eine Erzählebene verbindet Vergangenheit, Fluchtgeschichten und Gegenwart, während eine zweite Ebene Identität, Transition und queere Erfahrungen in einem dörflichen wie urbanen Umfeld beleuchtet. Die Spannung entsteht durch multiple Perspektiven, die Tradition, Rache, Familie und Selbstfinding miteinander verweben.

Aufarbeitung von Abschied, Gewalt und Gedenken

Sharon Dodua O'Toole präsentiert Amatahs Geständnis als dialogische Audio‑Transkription, in der Mord, Kolonialismus und Machtstrukturen verschränkt erscheinen. Das Buch lässt offene Deutungen zu, setzt keine eindeutige Ausrichtung und regt dazu an, Perspektiven zu wechseln: Herausgeberin, Erzählerin und Leserinnen interpretieren unterschiedlich, während Fragen zu Gewalt, Racismus und Verantwortung unbeantwortet bleiben.

Literarische Fenster in Europa: Goldstrand und Geld in der Tasche

Goldstrand von Katharina Pollert verwebt Familiensagen mit historischen Kontexten der Ostsee-Region, wobei Heimat, Flucht und generationelle Verstrickungen im Fokus stehen. Geld in der Tasche von Asta Olivia Nordenhof konzentriert sich auf Beziehungsdynamiken, Empty Nest-Situationen und eine düstere Blickweise auf familiäre Verstrickungen, während ein residierendes Motiv der Fähre als literarisches Symbol auftaucht und die Struktur des Romans mit Spannung trägt.

blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #83 April 2026

18.04.2026

Lyrik, Übersetzung und die Silhouette des Schreibens

Im Fokus stehen Gedichte aus der Lyriksammlung von Tove Ditlevsen, übersetzt von Ursel Allenstein. Das vorgestellte Gedicht ruft Bilder von einem runden Zimmer, Stille und Schreiben auf. Diskussionen öffnen verschiedene Lesarten—von Tod über das Schreiben bis zur Mutterschaft und Verzweiflung. Die Übersetzung dient dabei als Tür zu neuen Sinnzusammenhängen, in denen sich Leben, Kunst und Stille gegenseitig befragen.

Ein Haus als Bogen: Renovieren, Bauhaus und Demokratie

Christine Koschmider erzählt von einem Erwerb eines alten Hauses in einem ländlichen Umfeld, von Renovierung, Materialwahl und Innenarchitektur. Gleichzeitig wird eine größere Geschichte von Bauhaus, Dessau und faschistischen Verstrickungen verhandelt. Das Buch verknüpft Privates mit historischen Erinnerungen und zeigt, wie Raum, Geld und politische Verantwortung miteinander verknüpft sind und sich auf Gegenwart und Demokratie auswirken.

Beziehung, Verlust und schriftstellerische Spurensuche

In einem Memoir-Teil geht es um Siri Hustvedts Ghost Stories, den Tod eines geliebten Partners, Briefe und Tagebuchnotizen. Die Erzählung wird zu einer offenen Diskussion über Beziehungen, literarische Kollaborationen und die Frage, wie man im Angesicht von Verlust weiterliest und schreibt. Die Darstellung verwebt persönliche Erfahrung mit universellen Fragen nach Sinn, Erinnerung und Sprache.

Parasiten, Unterdrückung und der literarische Betrieb

Alicia Garmis’ Parasite behandelt drei Frauengenerationen und Erfahrungen von Migration, Armut und Geschlechterrollen. Jade Yasemin Önder richtet ihren Fokus satirisch auf den Literaturbetrieb, verhandelt Verlangen, Mutterschaft und Social Freezing als Thema. Ergänzend wird eine solidarische Literaturlandschaft skizziert, in der Diskussionen über Repräsentation, Zugang und Gemeinschaft präsent bleiben.

Lyrik, Übersetzung und die Silhouette des Schreibens

Im Fokus stehen Gedichte aus der Lyriksammlung von Tove Ditlevsen, übersetzt von Ursel Allenstein. Das vorgestellte Gedicht ruft Bilder von einem runden Zimmer, Stille und Schreiben auf. Diskussionen öffnen verschiedene Lesarten—von Tod über das Schreiben bis zur Mutterschaft und Verzweiflung. Die Übersetzung dient dabei als Tür zu neuen Sinnzusammenhängen, in denen sich Leben, Kunst und Stille gegenseitig befragen.

Ein Haus als Bogen: Renovieren, Bauhaus und Demokratie

Christine Koschmider erzählt von einem Erwerb eines alten Hauses in einem ländlichen Umfeld, von Renovierung, Materialwahl und Innenarchitektur. Gleichzeitig wird eine größere Geschichte von Bauhaus, Dessau und faschistischen Verstrickungen verhandelt. Das Buch verknüpft Privates mit historischen Erinnerungen und zeigt, wie Raum, Geld und politische Verantwortung miteinander verknüpft sind und sich auf Gegenwart und Demokratie auswirken.

Beziehung, Verlust und schriftstellerische Spurensuche

In einem Memoir-Teil geht es um Siri Hustvedts Ghost Stories, den Tod eines geliebten Partners, Briefe und Tagebuchnotizen. Die Erzählung wird zu einer offenen Diskussion über Beziehungen, literarische Kollaborationen und die Frage, wie man im Angesicht von Verlust weiterliest und schreibt. Die Darstellung verwebt persönliche Erfahrung mit universellen Fragen nach Sinn, Erinnerung und Sprache.

Parasiten, Unterdrückung und der literarische Betrieb

Alicia Garmis’ Parasite behandelt drei Frauengenerationen und Erfahrungen von Migration, Armut und Geschlechterrollen. Jade Yasemin Önder richtet ihren Fokus satirisch auf den Literaturbetrieb, verhandelt Verlangen, Mutterschaft und Social Freezing als Thema. Ergänzend wird eine solidarische Literaturlandschaft skizziert, in der Diskussionen über Repräsentation, Zugang und Gemeinschaft präsent bleiben.