Bonjourno Podcast
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Olivia Samnick

Beschreibung

Was braucht die Zukunft des Journalismus? Finden wir es gemeinsam raus! Ideenfundus und Gesprächsrunde mit smarten Gästen aus Medien und Forschung.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#35 Meinung in Medien: Wie wir berichten sollten in Zeiten von Krisen LIVE

12.05.2026

Hauptthemen des Gesprächs

Der Dialog dreht sich um Meinungsjournalismus als zentrale Form des journalistischen Denkens in Krisenzeiten. Es geht darum, wie Perspektiven fundiert formuliert, Debatten angeregt und komplexe Themen verständlich erklärt werden können, ohne in plakative Polemik zu verfallen. Die Diskussion beleuchtet den Umgang mit persönlichen Ansichten, Rechercheprozessen und der Verantwortung von Kommentaren gegenüber Gesellschaft und Öffentlichkeit.

Werdegang und Ansatz der_Gastgeberin

Özge İnan schildert ihren Weg in den Journalismus über Social Media, Journalismus-Schule und Kolumnenarbeit. Sie betont den Balanceakt zwischen persönlicher Haltung und sachlicher Vermittlung, wie juristische Kompetenzen ihr Verständnis politischer Fragen prägen und wie sie Inhalte jenseits reiner Empörung mit fundierter Begründung präsentiert.

Aufbau, Grenzen und Lernprozesse

Die Unterhaltung thematisiert, wie man Meinungen systematisch entwickelt, Konfliktbereitschaft aushält und Kritik als Teil des Prozesses akzeptiert. Es geht darum, die eigene Weltanschauung zu kontextualisieren, Grenzen des Wissens zu erkennen und zu vermeiden, fragwürdige Zuschreibungen zu riskieren, um differenzierte Standpunkte sichtbar zu machen.

Praxishinweise und Perspektiven für Hörerinnen

Es werden Einsichten zu publikumswirkung, Lurker-Verhalten und der Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven gegeben. Zudem wird reflektiert, wann Meinungsbeiträge sinnvoll sind, wie man Gegenargumente anerkennt und welche Haltung hilfreich ist, um in Debatten konstruktiv mitzuwirken, ohne sich selbst zu verleugnen oder zu entfremden.

Hauptthemen des Gesprächs

Der Dialog dreht sich um Meinungsjournalismus als zentrale Form des journalistischen Denkens in Krisenzeiten. Es geht darum, wie Perspektiven fundiert formuliert, Debatten angeregt und komplexe Themen verständlich erklärt werden können, ohne in plakative Polemik zu verfallen. Die Diskussion beleuchtet den Umgang mit persönlichen Ansichten, Rechercheprozessen und der Verantwortung von Kommentaren gegenüber Gesellschaft und Öffentlichkeit.

Werdegang und Ansatz der_Gastgeberin

Özge İnan schildert ihren Weg in den Journalismus über Social Media, Journalismus-Schule und Kolumnenarbeit. Sie betont den Balanceakt zwischen persönlicher Haltung und sachlicher Vermittlung, wie juristische Kompetenzen ihr Verständnis politischer Fragen prägen und wie sie Inhalte jenseits reiner Empörung mit fundierter Begründung präsentiert.

Aufbau, Grenzen und Lernprozesse

Die Unterhaltung thematisiert, wie man Meinungen systematisch entwickelt, Konfliktbereitschaft aushält und Kritik als Teil des Prozesses akzeptiert. Es geht darum, die eigene Weltanschauung zu kontextualisieren, Grenzen des Wissens zu erkennen und zu vermeiden, fragwürdige Zuschreibungen zu riskieren, um differenzierte Standpunkte sichtbar zu machen.

Praxishinweise und Perspektiven für Hörerinnen

Es werden Einsichten zu publikumswirkung, Lurker-Verhalten und der Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven gegeben. Zudem wird reflektiert, wann Meinungsbeiträge sinnvoll sind, wie man Gegenargumente anerkennt und welche Haltung hilfreich ist, um in Debatten konstruktiv mitzuwirken, ohne sich selbst zu verleugnen oder zu entfremden.

#34 The State of US-Journalism: Talking Washington Post, Trump, and the future

28.04.2026

Gegenwärtiger Zustand des US-Journalismus

Im Gespräch wird die aktuelle Lage des US-Journalismus skizziert, insbesondere die Auswirkungen von Stellenabbau, Internationalität der Berichterstattung und der Abhängigkeit von wenigen milliardenschweren Eigentümern. Die Redaktionen reagieren mit Umstrukturierungen, Grätschen zwischen Lokal- und Nationalberichterstattung sowie verstärkter Suche nach alternativen Finanzierungswegen, um die journalistische Arbeit fortzuführen.

Wenderungen im Arbeitsmarkt und in den Wirtschaftsmodellen

Es wird betont, dass der Arbeitsmarkt für Journalistinnen und Journalisten schwierig bleibt. Freiberufliche Arbeit, Projekte mit Zuschüssen und spärliche Festanstellungen prägen die Branche. Gleichzeitig werden Diversifizierung der Einnahmequellen und neue Formate diskutiert, um langfristig stabile Strukturen zu schaffen, ohne sich zu stark auf einzelne Investoren zu stützen.

Politische Dynamik und journalistische Strategien

Die Gespräche beleuchten, wie politische Entwicklungen, insbesondere aggressive Rhetorik gegenüber Medien und Veränderungen in der Berichterstattung, das journalistische Arbeiten beeinflussen. Es wird diskutiert, wie Redaktionen mit Blöcken wie nationalen Schlagzeilen, internationalen Themen und komplexen Analysen umgehen, um glaubwürdig zu bleiben und dennoch relevante Geschichten zu liefern.

Ausblick: Bedürfnisse der Branche und lokale Perspektiven

Als zentrale Frage bleibt, wie der Journalismus glaubwürdig und nachhaltig finanziert werden kann. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung lokaler Newsrooms, der Förderung vielfältiger Perspektiven und der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle. Zudem wird betont, dass robuste lokale Berichterstattung eine Grundlage für gesellschaftliche Transparenz und demokratische Teilhabe bildet.

Gegenwärtiger Zustand des US-Journalismus

Im Gespräch wird die aktuelle Lage des US-Journalismus skizziert, insbesondere die Auswirkungen von Stellenabbau, Internationalität der Berichterstattung und der Abhängigkeit von wenigen milliardenschweren Eigentümern. Die Redaktionen reagieren mit Umstrukturierungen, Grätschen zwischen Lokal- und Nationalberichterstattung sowie verstärkter Suche nach alternativen Finanzierungswegen, um die journalistische Arbeit fortzuführen.

Wenderungen im Arbeitsmarkt und in den Wirtschaftsmodellen

Es wird betont, dass der Arbeitsmarkt für Journalistinnen und Journalisten schwierig bleibt. Freiberufliche Arbeit, Projekte mit Zuschüssen und spärliche Festanstellungen prägen die Branche. Gleichzeitig werden Diversifizierung der Einnahmequellen und neue Formate diskutiert, um langfristig stabile Strukturen zu schaffen, ohne sich zu stark auf einzelne Investoren zu stützen.

Politische Dynamik und journalistische Strategien

Die Gespräche beleuchten, wie politische Entwicklungen, insbesondere aggressive Rhetorik gegenüber Medien und Veränderungen in der Berichterstattung, das journalistische Arbeiten beeinflussen. Es wird diskutiert, wie Redaktionen mit Blöcken wie nationalen Schlagzeilen, internationalen Themen und komplexen Analysen umgehen, um glaubwürdig zu bleiben und dennoch relevante Geschichten zu liefern.

Ausblick: Bedürfnisse der Branche und lokale Perspektiven

Als zentrale Frage bleibt, wie der Journalismus glaubwürdig und nachhaltig finanziert werden kann. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung lokaler Newsrooms, der Förderung vielfältiger Perspektiven und der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle. Zudem wird betont, dass robuste lokale Berichterstattung eine Grundlage für gesellschaftliche Transparenz und demokratische Teilhabe bildet.

#33 Das Halle-Attentat: Berichten über Hassverbrechen

18.03.2026

Einführung ins Thema

Olivia Samnig und die Journalistin Christina Feist diskutieren die Herausforderungen der Medienberichterstattung über extremistische Hassverbrechen. Der Fokus liegt auf dem Halle-Attentat von 2019 und der Notwendigkeit, diese Themen über Gedenktage hinaus zu behandeln.

Christina Feists Erfahrungen

Christina, Überlebende des Halle-Attentats, schildert ihre Erlebnisse in der Medienberichterstattung nach dem Anschlag. Sie hebt hervor, dass die Berichterstattung oft einseitig und nicht ausreichend sensibel war, insbesondere in Bezug auf die verschiedenen Ideologien des Täters.

Kritik an der Medienberichterstattung

Feist kritisiert, dass viele Journalisten nicht ausreichend über die betroffenen Gemeinschaften informiert sind und oft stereotype Fragen stellen. Sie plädiert für eine ethische und traumasensitive Berichterstattung, die die Perspektiven der Betroffenen respektiert.

Der Einfluss von Gewalt auf die Berichterstattung

Die Diskussion beleuchtet auch das Problem des Traumavoyeurismus in den Medien und die Notwendigkeit, den Opfern eine Stimme zu geben, ohne sie auf ihre traumatischen Erlebnisse zu reduzieren.

Ressourcen und Weiterbildung

Christina Feist bietet Workshops für Medienschaffende an und hat Ressourcen zusammengestellt, um den Journalismus zu verbessern und die Berichterstattung über Hassverbrechen zu sensibilisieren. Sie betont die Wichtigkeit von Bildung und Reflexion innerhalb der Medien.

Einführung ins Thema

Olivia Samnig und die Journalistin Christina Feist diskutieren die Herausforderungen der Medienberichterstattung über extremistische Hassverbrechen. Der Fokus liegt auf dem Halle-Attentat von 2019 und der Notwendigkeit, diese Themen über Gedenktage hinaus zu behandeln.

Christina Feists Erfahrungen

Christina, Überlebende des Halle-Attentats, schildert ihre Erlebnisse in der Medienberichterstattung nach dem Anschlag. Sie hebt hervor, dass die Berichterstattung oft einseitig und nicht ausreichend sensibel war, insbesondere in Bezug auf die verschiedenen Ideologien des Täters.

Kritik an der Medienberichterstattung

Feist kritisiert, dass viele Journalisten nicht ausreichend über die betroffenen Gemeinschaften informiert sind und oft stereotype Fragen stellen. Sie plädiert für eine ethische und traumasensitive Berichterstattung, die die Perspektiven der Betroffenen respektiert.

Der Einfluss von Gewalt auf die Berichterstattung

Die Diskussion beleuchtet auch das Problem des Traumavoyeurismus in den Medien und die Notwendigkeit, den Opfern eine Stimme zu geben, ohne sie auf ihre traumatischen Erlebnisse zu reduzieren.

Ressourcen und Weiterbildung

Christina Feist bietet Workshops für Medienschaffende an und hat Ressourcen zusammengestellt, um den Journalismus zu verbessern und die Berichterstattung über Hassverbrechen zu sensibilisieren. Sie betont die Wichtigkeit von Bildung und Reflexion innerhalb der Medien.