
Bonn hört hin
Presseamt der Bundesstadt Bonn
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
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Bonn hört hin - Folge 63 (Kinderfreundliche Kommune)
Kinderfreundliche Kommune Bonn
Bonn hat seit März 2025 ein Siegel als kinderfreundliche Kommune, das die Stadtverwaltung dazu verpflichtet, die Interessen von Kindern und Jugendlichen aktiv zu berücksichtigen. Barbara Löcherbach spricht mit Felicitas Müller vom Dezernat für Schule, Soziales und Jugend über die Bedeutung und Umsetzung dieses Konzepts.
Bedeutung von Kinderfreundlichkeit
Kinderfreundlichkeit wird unterschiedlich interpretiert, umfasst jedoch Aspekte wie die Abwesenheit von Armut, saubere Schulen und sichere Schulwege. Der Fokus liegt darauf, die Bedürfnisse von Kindern in der Stadtverwaltung zu priorisieren.
Der Weg zum Siegel
Der Stadtrat beschloss im Dezember 2022, dass Bonn kinderfreundlich werden soll. Nach einer umfassenden Befragung von über 2000 Kindern und Jugendlichen wurde ein Aktionsplan mit über 50 Empfehlungen entwickelt, um die Stadt kinderfreundlicher zu gestalten.
Ergebnisse der Befragung
Die Befragung ergab, dass die meisten Kinder zufrieden sind, jedoch auch Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Schulweg bestehen. Positive Aspekte wie das Stadtbild wurden hervorgehoben, während der Bedarf an mehr Freizeiteinrichtungen und sicheren Wegen erkannt wurde.
Aktionsplan
Der Aktionsplan enthält konkrete Maßnahmen, die darauf abzielen, die Kinderfreundlichkeit in Bonn zu verbessern. Der Rat der Stadt hat diesen Plan beschlossen, der die Verpflichtung zur Kinderfreundlichkeit dokumentiert.
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse ist zentral. Regelmäßige Befragungen sollen sicherstellen, dass ihre Stimmen gehört werden und ihre Anliegen in die Stadtentwicklung einfließen.
Persönliche Einschätzungen
Felicitas Müller betont die Notwendigkeit der Sensibilisierung der Verwaltung und einer kinder- und jugendfreundlichen Stadtplanung. Es wird angestrebt, die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen.
Weiterführende Informationen
Interessierte können sich auf der Website der Stadt Bonn weiter über die kinderfreundliche Kommune informieren und Kontaktanfragen stellen.
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Bonn hört hin - Folge 62 (Kinder- und Jugendbeteiligung)
Die Bedeutung der Kinder- und Jugendbeteiligung
Kinder und Jugendliche sind essentielle Teile unserer Gesellschaft, deren Perspektiven und Ideen Gehör finden müssen. Der Podcast beleuchtet, wie junge Menschen in Bonn aktiv an Entscheidungen beteiligt werden können und wie ihre Ideen in konkrete Projekte umgesetzt werden.
Vorstellung der Gäste
Barbara Löcherbach, Sprecherin der Stadt Bonn, begrüßt Daniela Nohr und Janine Schmutzler von der Abteilung Bürgerbeteiligung. Beide berichten von ihren Erfahrungen und der Entwicklung von Beteiligungsformaten für Kinder und Jugendliche.
Aktuelle Initiativen und Beirat
Der Beirat für Kinder- und Jugendbeteiligung überwacht, wie junge Stimmen in städtische Entscheidungen integriert werden. Ein Beispiel ist die Beteiligung von Jugendlichen an der Planung der Rheingärten, wo kreative Beteiligungsmethoden wie Fotoaktionen zur Anwendung kommen.
Methoden der Beteiligung
Die Teilnehmenden werden durch aufsuchende Beteiligung und verständliche Kommunikation in den Prozess einbezogen. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Resultate der Beteiligung sichtbar zu machen und mit den Jugendlichen zu arbeiten.
Entwicklung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Bonn
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Bonn hat eine lange Geschichte, die 2007 mit einem Bürgerantrag begann. Die Stadt hat seither unterschiedliche Methoden entwickelt, um die junge Generation aktiv in Planungsprozesse einzubinden.
Herausforderungen und Ziele
Die Herausforderung besteht darin, die jungen Menschen zu erreichen und ihre Vorschläge ernst zu nehmen. Die Stadtverwaltung arbeitet daran, die Beteiligung nicht nur symbolisch, sondern wirksam zu gestalten und den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen zu äußern.
Aufruf zur aktiven Teilnahme
Der Podcast schließt mit dem Aufruf an die jungen Zuhörenden, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen und ihre Stimme zu erheben, um Bonn mitzugestalten.
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Bonn hört hin - Folge 61 (Sport in Bonn)
Sportstadt Bonn – Potenziale und Strukturen
Bonn strebt eine umfassende Sportlandschaft an, in der Infrastruktur, Vereine und Freizeitangebote zusammenwirken. Es besteht noch Sanierungsbedarf bei Sportstätten, Hallenkapazitäten und der Bäderlandschaft. Rund 275 Sportvereine und 85 Betriebssportgemeinschaften geben der Stadt ein aktives Rückgrat, das etwa ein Viertel der Bevölkerung einbindet. Ziel ist eine Stadt, in der Sport breitenwirksam zugänglich ist und das Zusammenleben durch sportliche Aktivitäten gestärkt wird.
Vielfältige Veranstaltungen, Angebote und Stadterlebnis
In Bonn prägen zahlreiche Events das Sportjahr: Marathon, Endrunden im Hockey, Triathlon und ein internationales Tennisturnier gehören zu den Highlights. Breitensport, Basketballkultur und öffentlich nutzbare Sportflächen prägen den Alltag, vom Beuls Skatepark bis zu Sportanlagen in Parks. Zusätzlich ermöglichen Parks, Bewegungslandschaften und Outdoor- Fitnessangebote flexibles, informelles Training – oft gemeinsam mit Vereinen und freien Nutzenden.
Trends, Inklusion und neue Sportarten
Urban Sports, 3x3-Basketball, Paddle-Sport und Parcours gewinnen an Bedeutung. Neue Anlagen entstehen, um Trendsportarten zugänglich zu machen, während das Thema Inklusion weiter voranschreitet: Netzwerke und kooperative Angebote verbinden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Auch ungewöhnliche Sportarten wie Kunstradfahren, Rollkunstlauf oder Quadball zeigen Bonns sportliche Breite und Innovationskraft.
Ausblick und Blick auf Struktur und Zusammenarbeit
Der Weg führt über bessere Infrastruktur sowie eine klare Sportstrategie. Investitionen in Hallen, Außenanlagen und Bäder sollen das Sporttreiben ermöglichen. Gleichzeitig wird die Sportentwicklungsplanung fortgeschrieben und Kooperationen mit Partnern wie dem Stadtsportbund gestärkt, um Sport mehr ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu rücken und Angebote für alle Altersgruppen zu sichern.