Cheers! Der Weinpodcast mit Lou
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Cheers! Der Weinpodcast mit Lou

Lou Schmidt & EDEKA

Beschreibung

„Über Wein kann man eigentlich nie genug wissen“, sagt Lou Schmidt. Als Wein-Expertin kennt sie sich bestens aus mit Rebsorten und Regionen, mit Säure und Süße – mit Korken und mit Schraubverschluss. In „Cheers! Der Weinpodcast mit Lou” schenkt sie uns großzügig Weinwissen ein – handgelesen, leicht verständlich und mit trockenem Humor. Was passt zu welchem Essen? Welche Rolle spielen Terroir und Tannine? Und warum gibt es überhaupt so große Qualitätsunterschiede? Co-Host Jonas Frank sorgt mit den richtigen Fragen dafür, dass dein Wissensdurst in Sachen Wein gestillt wird. Außerdem stellt Lou jede Woche einen Wein vor.

Weitere Infos zu unserem Podcast findest du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram: https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

E 203: Die Fragen aller Fragen - Lou räumt auf | Das große Wein-Q&A

18.10.2026
Wie finde ich im Supermarkt was Vernünftiges? Was mache ich mit dem Probeschluck im Restaurant? Wie lange hält eine offene Flasche? Und stimmt das mit den Sulfiten und den Kopfschmerzen wirklich? Heute räumen Lou und Jonas auf. Sieben Fragen aus der Community, sieben ehrliche Antworten ohne Fachchinesisch. Wein der Woche Crémant Princess de Loire, Loire, Frankreich. Ein weißer Crémant aus der Loire, frisch serviert und der perfekte Begleiter für eine Folge voller Alltagsfragen. Alles, was prickelt und nicht aus der Champagne kommt, heißt in Frankreich Crémant. Die Frage der Woche, über Instagram: „Wie haben sich die typischen Weinstile über die Jahre eigentlich entwickelt?” „Grob gesagt lief zwischen 1990 und 2010 fast alles in eine Richtung: später lesen, mehr Reife, mehr Alkohol, mehr Holz. Stark geprägt von Robert Parker, der opulente und säurearme Weine hoch bewertete. Seit etwa 2011 dreht sich das. Heute arbeiten viele Weingüter bewusst an Frische, Präzision und Terroir: früher lesen, weniger neues Holz, weg vom Einheitsstil. In Deutschland lief parallel ein eigener Film: vom süßlichen Massenwein der 80er hin zu trocken als Standard, und jetzt einer neuen Wertschätzung für Restsüße, wenn die Säure sie trägt. Und der jüngste Schub: leichter, kühler, weniger Alkohol. Was früher als unreif galt, gilt heute als elegant. Stil ist nie nur Geschmack, sondern immer auch Klima, Markt und das Selbstbewusstsein einer Region.”

Wie finde ich im Supermarkt was Vernünftiges? Was mache ich mit dem Probeschluck im Restaurant? Wie lange hält eine offene Flasche? Und stimmt das mit den Sulfiten und den Kopfschmerzen wirklich? Heute räumen Lou und Jonas auf. Sieben Fragen aus der Community, sieben ehrliche Antworten ohne Fachchinesisch.

Wein der Woche Crémant Princess de Loire, Loire, Frankreich. Ein weißer Crémant aus der Loire, frisch serviert und der perfekte Begleiter für eine Folge voller Alltagsfragen. Alles, was prickelt und nicht aus der Champagne kommt, heißt in Frankreich Crémant.

Die Frage der Woche, über Instagram: „Wie haben sich die typischen Weinstile über die Jahre eigentlich entwickelt?”

„Grob gesagt lief zwischen 1990 und 2010 fast alles in eine Richtung: später lesen, mehr Reife, mehr Alkohol, mehr Holz. Stark geprägt von Robert Parker, der opulente und säurearme Weine hoch bewertete. Seit etwa 2011 dreht sich das. Heute arbeiten viele Weingüter bewusst an Frische, Präzision und Terroir: früher lesen, weniger neues Holz, weg vom Einheitsstil. In Deutschland lief parallel ein eigener Film: vom süßlichen Massenwein der 80er hin zu trocken als Standard, und jetzt einer neuen Wertschätzung für Restsüße, wenn die Säure sie trägt. Und der jüngste Schub: leichter, kühler, weniger Alkohol. Was früher als unreif galt, gilt heute als elegant. Stil ist nie nur Geschmack, sondern immer auch Klima, Markt und das Selbstbewusstsein einer Region.”

E: 202: Weingenussreise Schweiz – Klein, fein und völlig unterschätzt

12.10.2026
Bergpanorama, Käse, Schokolade – und Wein? Ja! Die Schweiz ist vielleicht das am meisten unterschätzte Weinland Europas. Gerade mal 14.500 Hektar Rebfläche, verteilt auf alle 26 Kantone, über 240 verschiedene Rebsorten – und weniger als zwei Prozent davon verlassen das Land. Lou und Jonas nehmen euch heute mit auf eine Rundreise durch sechs Weinregionen: vom Wallis mit seinen steilen Terrassenlagen bis ins sonnige Tessin, vom UNESCO-Weltkulturerbe Lavaux bis zu den elegantesten Pinot Noirs der Deutschschweiz. Und am Ende gibt's die Antwort auf die Frage, warum ihr im deutschen Supermarkt fast nie einen Schweizer Wein findet – und ob das wirklich an der Qualität liegt. Wein der Woche Jardin du Soleil Blanc Ein aromatischer Weißwein, der genau das erfüllt, was sein Name verspricht: Sonnengarten im Glas. Fruchtig, einladend, mild – perfekt als Aperitif vor dem Abendessen oder als Begleiter zu leichten Desserts und fruchtigem Käse. Wer gerne einen eleganten, aromatischen Weißwein zum Entspannen trinkt, liegt hier genau richtig. Weinlexikon: C wie Chasselas Chasselas – gesprochen „Schass-lá"". In Deutschland kennt man die Sorte als Gutedel, im Wallis heißt sie Fendant. Eine Traube, drei Namen – und die weiße Seele der Schweiz. Chasselas ist von sich aus eher zurückhaltend, fast neutral, und genau das ist seine Stärke: Er ist wie eine leere Leinwand und zeigt, wo er herkommt – den Boden, die Lage, das Klima. Typisch sind eine mild eingebundene Säure und Aromen von Birne, Zitronenzeste, weißen Blüten, einem Hauch Butter und Feuerstein. Und was viele nicht ahnen: Guter Chasselas kann richtig alt werden. Nach 10 bis 20 Jahren auf der Flasche entfaltet er Aromen von getrockneter Aprikose, gerösteten Mandeln, Honig und Salzzitrone – und bleibt trotzdem frisch.

Bergpanorama, Käse, Schokolade – und Wein? Ja! Die Schweiz ist vielleicht das am meisten unterschätzte Weinland Europas. Gerade mal 14.500 Hektar Rebfläche, verteilt auf alle 26 Kantone, über 240 verschiedene Rebsorten – und weniger als zwei Prozent davon verlassen das Land. Lou und Jonas nehmen euch heute mit auf eine Rundreise durch sechs Weinregionen: vom Wallis mit seinen steilen Terrassenlagen bis ins sonnige Tessin, vom UNESCO-Weltkulturerbe Lavaux bis zu den elegantesten Pinot Noirs der Deutschschweiz. Und am Ende gibt's die Antwort auf die Frage, warum ihr im deutschen Supermarkt fast nie einen Schweizer Wein findet – und ob das wirklich an der Qualität liegt.

Wein der Woche Jardin du Soleil Blanc Ein aromatischer Weißwein, der genau das erfüllt, was sein Name verspricht: Sonnengarten im Glas. Fruchtig, einladend, mild – perfekt als Aperitif vor dem Abendessen oder als Begleiter zu leichten Desserts und fruchtigem Käse. Wer gerne einen eleganten, aromatischen Weißwein zum Entspannen trinkt, liegt hier genau richtig.

Weinlexikon: C wie Chasselas Chasselas – gesprochen „Schass-lá"". In Deutschland kennt man die Sorte als Gutedel, im Wallis heißt sie Fendant. Eine Traube, drei Namen – und die weiße Seele der Schweiz. Chasselas ist von sich aus eher zurückhaltend, fast neutral, und genau das ist seine Stärke: Er ist wie eine leere Leinwand und zeigt, wo er herkommt – den Boden, die Lage, das Klima. Typisch sind eine mild eingebundene Säure und Aromen von Birne, Zitronenzeste, weißen Blüten, einem Hauch Butter und Feuerstein. Und was viele nicht ahnen: Guter Chasselas kann richtig alt werden. Nach 10 bis 20 Jahren auf der Flasche entfaltet er Aromen von getrockneter Aprikose, gerösteten Mandeln, Honig und Salzzitrone – und bleibt trotzdem frisch.

E:201 Die 5 größten Wein-Feinde – und wie ihr sie zu Freunden macht

05.10.2026
Kennt ihr das? Ihr habt einen richtig guten Wein im Glas – und plötzlich schmeckt er nach gar nichts mehr oder sogar metallisch. Schuld ist oft das Essen auf dem Teller. Lou und Jonas nehmen sich heute fünf berüchtigte Kandidaten vor: Artischocke, rohe Tomate, Spinat, Sauerkraut und alles Scharfe. Für jeden gibt es die Erklärung, warum er den Wein killt – und den konkreten Trick, ab wann es trotzdem klappt. Denn fast jeder Wein-Feind wird zum Freund, wenn man ihn richtig zubereitet, clever kombiniert oder den passenden Wein wählt. Und am Ende löst Lou den Klassiker schlechthin: Was passt eigentlich zu Spargel? Wein der Woche Finca de la Vega Cava Seco – D.O. Cava, Spanien | Rheinberg Kellerei Hergestellt nach der traditionellen Methode in Flaschengärung aus den klassischen Cava-Rebsorten Macabeo, Xarel·lo und Parellada aus dem Herzen Nordspaniens. Frisch, fruchtig, spritzig – mit einer eleganten, harmonischen Süße, 11 % vol. und einer lebendigen Säure. Gut gekühlt serviert ist er der perfekte Begleiter zu Fisch, Meeresfrüchten und leichten Vorspeisen – und damit der ideale Kontrapunkt zu einer Folge voller kniffliger Kombinationen. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Die Frage der Woche – von Miriam aus Stuttgart: „Ich liebe Spargel, aber sobald ich ihn esse, schmeckt jeder Wein komisch – oft richtig metallisch. Was passt denn wirklich?" „Der Trick heißt: grün zu grün. Nimm einen Wein, der selbst eine leicht grüne, krautige Note mitbringt – dann kollidiert nichts. Mein Klassiker: ein Grüner Veltliner. Genauso gut: ein Sauvignon Blanc, ein Silvaner oder ein Weißburgunder. Und dein Joker ist die Beilage: Spargel mit Butter, Hollandaise oder Schinken ist durch das Fett viel weinfreundlicher als Spargel pur. Weißer Spargel ist außerdem milder als grüner – der lässt dir mehr Spielraum."

Kennt ihr das? Ihr habt einen richtig guten Wein im Glas – und plötzlich schmeckt er nach gar nichts mehr oder sogar metallisch. Schuld ist oft das Essen auf dem Teller. Lou und Jonas nehmen sich heute fünf berüchtigte Kandidaten vor: Artischocke, rohe Tomate, Spinat, Sauerkraut und alles Scharfe. Für jeden gibt es die Erklärung, warum er den Wein killt – und den konkreten Trick, ab wann es trotzdem klappt. Denn fast jeder Wein-Feind wird zum Freund, wenn man ihn richtig zubereitet, clever kombiniert oder den passenden Wein wählt. Und am Ende löst Lou den Klassiker schlechthin: Was passt eigentlich zu Spargel? Wein der Woche Finca de la Vega Cava Seco – D.O. Cava, Spanien | Rheinberg Kellerei Hergestellt nach der traditionellen Methode in Flaschengärung aus den klassischen Cava-Rebsorten Macabeo, Xarel·lo und Parellada aus dem Herzen Nordspaniens. Frisch, fruchtig, spritzig – mit einer eleganten, harmonischen Süße, 11 % vol. und einer lebendigen Säure. Gut gekühlt serviert ist er der perfekte Begleiter zu Fisch, Meeresfrüchten und leichten Vorspeisen – und damit der ideale Kontrapunkt zu einer Folge voller kniffliger Kombinationen. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Die Frage der Woche – von Miriam aus Stuttgart: „Ich liebe Spargel, aber sobald ich ihn esse, schmeckt jeder Wein komisch – oft richtig metallisch. Was passt denn wirklich?" „Der Trick heißt: grün zu grün. Nimm einen Wein, der selbst eine leicht grüne, krautige Note mitbringt – dann kollidiert nichts. Mein Klassiker: ein Grüner Veltliner. Genauso gut: ein Sauvignon Blanc, ein Silvaner oder ein Weißburgunder. Und dein Joker ist die Beilage: Spargel mit Butter, Hollandaise oder Schinken ist durch das Fett viel weinfreundlicher als Spargel pur. Weißer Spargel ist außerdem milder als grüner – der lässt dir mehr Spielraum."