
Die Moderatorinnen
Die Moderatorinnen
Beschreibung
Miriam und Tina starten Tiefenbohrungen darüber, was moderieren bedeutet.
Die beiden schauen aus verschiedenen Perspektiven darauf: Miriam Janke aus der Veranstaltungsmoderation, Tina Gadow aus der Prozessmoderation. Ob Bühne, Meeting-Raum oder Büro, die beiden erleben: Moderieren verbindet.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Die Moderatorinnen | Folge Nr. 48: Beziehungen aufbauen
Beziehungen in der Moderation
In dieser Episode wird das Thema Beziehungsarbeit in der Moderation behandelt. Die Moderatorinnen Tina Gado und Miriam Janke betonen, dass der Erfolg von Veranstaltungen stark von den Beziehungen abhängt, die zwischen Moderatoren, Gästen und verschiedenen Stakeholdern aufgebaut werden.
Intensive Partnerschaften
Moderationen sind oft kurzfristige, aber intensive Partnerschaften, die eine Chemie und Interaktion erfordern. Die Moderatorinnen diskutieren, wie wichtig es ist, mit den Menschen und nicht nur mit deren Standpunkten zu arbeiten, um die besten Inhalte zu fördern.
Vertrauen aufbauen
Ein wesentlicher Aspekt ist das Vertrauen, das durch Vorgespräche und persönliche Interaktionen geschaffen wird. Die Moderatorinnen geben Tipps, wie man Vertrauen bei Gästen aufbauen kann, indem man ihnen die Möglichkeit gibt, sich persönlich vorzustellen und ihre Beziehung zu dem Thema zu erläutern.
Gastgeberrolle
Die Rolle der Moderatorin als Gastgeberin wird hervorgehoben. Kurze persönliche Begegnungen vor der Veranstaltung sind entscheidend, um eine positive Atmosphäre zu schaffen und die Nervosität der Gäste zu mindern.
Beziehungsmanagement
Die Moderatorinnen empfehlen, auch Beziehungen zu technischen Teams und anderen Beteiligten zu pflegen, um das Veranstaltungserlebnis zu verbessern. Die Kommunikation und das Verständnis zwischen allen Beteiligten sind Schlüssel zu einem erfolgreichen Event.
Langfristige Beziehungen
Langfristige Beziehungen zu Auftraggebern und Stakeholdern sind ebenso wichtig. Diese Beziehungen können über Jahre bestehen und beeinflussen die gesamte Zusammenarbeit und die Qualität der Moderation.
Fazit der Episode
Insgesamt betonen Tina und Miriam, dass der menschliche Kontakt und die Pflege von Beziehungen zentrale Elemente der Moderation sind. Sie ermutigen dazu, Zeit und Aufmerksamkeit in diese Beziehungen zu investieren, um eine tiefere und effektivere Zusammenarbeit zu erreichen.

Die Moderatorinnen | Folge Nr. 47: Resonanz
Resonanz als lebendige Reaktion auf die Welt
Resonanz wird als eine ganzheitliche Beziehung zur Welt beschrieben, in der etwas in mir reagiert und sich verwandelt. Sie umfasst Sinneswahrnehmungen, Körperempfindungen und eine spürbare Lebendigkeit, die über rein logische Antworten hinausgeht. Der Begriff bleibt unverfügbar und lässt sich nicht planen oder inszenieren, sondern entsteht in der Begegnung von Person, Raum und Situation.
Kontextbedingungen und innere Ausgangslage
Wichtig sind vorbereitete Rahmenbedingungen, aber auch die Bereitschaft, sich von Konzepten lösen zu können. Innere Ruhe, Klarheit und Offenheit ermöglichen, dass der Resonanzraum sichtbar wird. Selbst wenn Umstände schwierig sind, kann eine entspannte Haltung und intakte Aufmerksamkeit das Öffnen für Resonanz fördern. Verletzlichkeit und Intuition helfen, den Raum menschlich erfahrbar zu machen.
Auswirkungen auf Moderation und Interaktion
Raum, Pausen, Essen und Begegnungen beeinflussen das Entstehen von Resonanz maßgeblich. Spontanes Improvisieren, ehrliches Zuhören und die Bereitschaft, Erwartungen abzuwägen, ermöglichen lebendige Momente. Beziehungen zu den Teilnehmenden, klare Blickkontakte und das Hineinspüren in die Gruppe verstärken die Resonanz. Nicht-formale Elemente können Räume schaffen, in denen sich Menschen wahrgenommen fühlen und gemeinsam etwas entsteht.
Wirkung und Zielrichtung
Resonanz dient als Gegenmittel zur Beschleunigung und als Anstoß zu echter Veränderung, indem sie innere und äußere Prozesse in Bewegung setzt. Wenn Moderation nicht nur Inhalte vermittelt, sondern Lebendigkeit und Wahrheit sichtbar macht, bleiben Eindrücke länger erhalten. Die Praxis fördert Gelassenheit, autentische Begegnungen und ein gemeinsames Erleben, das über reine Wissensvermittlung hinausgeht.

Die Moderatorinnen | Folge Nr. 46: Unterbrechen
Warum Unterbrechen Teil der Moderation ist
Die Folge diskutiert, wie Unterbrechen als hilfreicher Faktor wahrgenommen wird, um Gespräche zu strukturieren und alle Stimmen hörbar zu machen. Es geht um die Balance zwischen Höflichkeit, Publikumspflicht und der Aufgabe, Gespräche zu lenken. Unterbrechen wird als notwendige Aktivität beschrieben, die dem Prozess dient und nicht gegen Beteiligte gerichtet ist.
Techniken und Haltung beim Unterbrechen
Es werden verschiedene Ansätze vorgestellt: warme, respektvolle Unterbrechung durch Zusammenfassen, Namensnennung, klare Pausen und nonverbale Signale. Wichtig ist eine ruhige, klare Haltung, die Zuhörenden Sicherheit gibt, dass der Redner respektiert bleibt. Selbstoffenbarung, Humor und kontrollierte Lautstärke unterstützen den Moment des Hinschauens und Eingreifens.
Signale, Muster und Dynamiken in Gruppen
Die Gestaltung von Raum, Blickführung, Distanz und Body Language hilft, Redner zu stoppen, ohne die Beziehung zu beschädigen. Methoden wie Timeout, eskalierende Moderation oder gezieltes Umleiten setzen auf Transparenz, Frames und kollektive Regeln, damit Moderation als gemeinsamer Prozess wahrgenommen wird.
Praxisbeispiele und Rituale
Konkrete Situationen zeigen, wie Moderatoren mit Überziehung, Dynamiken wie Schweigespiralen oder Klagemauer umgehen. Techniken beinhalten das Benennen von Beobachtungen, das Einführen von Pausen, das Verwenden von Namen zum Umlenken und das Vorleben von Ruhe, damit das Publikum Vertrauen in den Prozess behält.