Ned Wuascht
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Ned Wuascht

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Beschreibung

NED WUASCHT – WIR GEH’N FISCH’N
der Podcast fürs feministische Filmlesen.

ist ein kritisch, feministischer Filmpodcast der Wiener Filmwissenschaftlerinnen Bianca Jasmina Rauch und Barbara Wolfram.
Alle paar Wochen analysieren wir Filme zwischen Arthouse und Popkultur.

https://nedwuascht.com/
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Staffel IV: Über Gespenster, Zeit und Sorgearbeit mit Simon Nagy

17.08.2026

Einführung und Buchbesprechung

In dieser Episode sprechen Bianca und Simon über Simons Buch "Zeit abschaffen", das sich mit der Herrschaft der Zeit, Arbeit und Familie auseinandersetzt. Simon erklärt die Motivation hinter dem Buch und dessen Struktur, die durch verschiedene Gedanken und Gespensterstimmen geprägt ist. Das Buch wirft die Frage auf, ob die Abschaffung von Zeit ein linkes Projekt sein kann.

Filmprojekte und deren Verknüpfungen

Simon und Bianca diskutieren auch über Simons Filme "Invisible Hands" und "Kein Wunder", die mit Archivmaterial arbeiten und sich thematisch mit der unsichtbaren Arbeit und den Herausforderungen des Hausalltags befassen. Sie reflektieren, wie diese Filme aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und in einen Dialog treten.

Der Film "A Useful Ghost" und seine Themen

Sie analysieren den Film "A Useful Ghost" von Raja Bum Bum Bum Chodchok, der in Thailand spielt und queere Themen sowie die Herausforderungen von ArbeiterInnen behandelt. Die Handlung dreht sich um Geister, die aus der Vergangenheit zurückkehren und die gegenwärtigen sozialen und politischen Strukturen beeinflussen.

Gespenster und deren Bedeutung

Ein zentrales Thema ist die Verbindung zwischen Geistern und Erinnerung. Die Protagonisten müssen sich an die Geister erinnern, damit diese in der Gegenwart sichtbar bleiben. Simon und Bianca diskutieren die unterschiedlichen Motivationen der Geister und die Rolle der Erinnerung in Bezug auf soziale Kämpfe und politische Geschichte.

Feministische Perspektiven und Leihmutterschaft

Ein weiterer Aspekt des Gesprächs ist die Leihmutterschaft, die im Film angesprochen wird. Bianca und Simon ziehen Parallelen zu Sophie Lewis' Arbeiten und diskutieren, wie reproduktive Arbeit und die Organisation des Zusammenlebens in einem kapitalistischen Kontext betrachtet werden können.

Einführung und Buchbesprechung

In dieser Episode sprechen Bianca und Simon über Simons Buch "Zeit abschaffen", das sich mit der Herrschaft der Zeit, Arbeit und Familie auseinandersetzt. Simon erklärt die Motivation hinter dem Buch und dessen Struktur, die durch verschiedene Gedanken und Gespensterstimmen geprägt ist. Das Buch wirft die Frage auf, ob die Abschaffung von Zeit ein linkes Projekt sein kann.

Filmprojekte und deren Verknüpfungen

Simon und Bianca diskutieren auch über Simons Filme "Invisible Hands" und "Kein Wunder", die mit Archivmaterial arbeiten und sich thematisch mit der unsichtbaren Arbeit und den Herausforderungen des Hausalltags befassen. Sie reflektieren, wie diese Filme aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und in einen Dialog treten.

Der Film "A Useful Ghost" und seine Themen

Sie analysieren den Film "A Useful Ghost" von Raja Bum Bum Bum Chodchok, der in Thailand spielt und queere Themen sowie die Herausforderungen von ArbeiterInnen behandelt. Die Handlung dreht sich um Geister, die aus der Vergangenheit zurückkehren und die gegenwärtigen sozialen und politischen Strukturen beeinflussen.

Gespenster und deren Bedeutung

Ein zentrales Thema ist die Verbindung zwischen Geistern und Erinnerung. Die Protagonisten müssen sich an die Geister erinnern, damit diese in der Gegenwart sichtbar bleiben. Simon und Bianca diskutieren die unterschiedlichen Motivationen der Geister und die Rolle der Erinnerung in Bezug auf soziale Kämpfe und politische Geschichte.

Feministische Perspektiven und Leihmutterschaft

Ein weiterer Aspekt des Gesprächs ist die Leihmutterschaft, die im Film angesprochen wird. Bianca und Simon ziehen Parallelen zu Sophie Lewis' Arbeiten und diskutieren, wie reproduktive Arbeit und die Organisation des Zusammenlebens in einem kapitalistischen Kontext betrachtet werden können.

Filmgespräche Nachwuchs mit Reza Rasouli

10.08.2026

Einführung und Gastvorstellung

Barbara begrüßt die Hörer und stellt den iranisch-österreichischen Regisseur und Drehbuchautor Reza Rasouli vor, der zahlreiche Preise für seine Kurzfilme gewonnen hat und an seinem ersten Langfilm arbeitet.

Rezas Weg nach Österreich

Reza gibt Einblicke in seine Migration nach Österreich, seine künstlerische Entwicklung und die Herausforderungen, die er während seiner Studienzeit an der Kunstuniversität Linz und der Filmakademie Wien erlebt hat.

Künstlerische Erfahrungen und Filmprojekte

Reza reflektiert über seine Erfahrungen im Film und Theater, die ihn geprägt haben, und spricht über seine Kurzfilme "Night of Passage" und "Found and Lost". Er betont die Wichtigkeit, verschiedene Rollen in der Filmproduktion zu verstehen und sich ständig weiterzuentwickeln.

Über "Night of Passage"

Der Kurzfilm erzählt von drei iranischen Flüchtlingen, die versuchen, über die Grenze nach Österreich zu gelangen. Reza diskutiert die Herausforderungen und Konflikte, die die Charaktere durchleben, und die Intention, die menschliche Perspektive trotz politischer Themen zu zeigen.

Über "Found and Lost"

Reza thematisiert die Erlebnisse eines Toilettenmannes in einem Club und die Frage der Integration. Der Film spielt mit verschiedenen Perspektiven und der Wahrnehmung von Klischees. Reza erläutert, wie er mit Humor und Ernsthaftigkeit arbeitet, um komplexe gesellschaftliche Themen zu beleuchten.

Der Langfilm "Wurzel und Wind"

Reza gibt einen Ausblick auf seinen Langfilm, der sich mit einer Teenagerschwangerschaft und den damit verbundenen Herausforderungen beschäftigt. Er beschreibt die verschiedenen Charaktere und deren Konflikte sowie die zentrale Frage nach Identität und Zugehörigkeit.

Prozess und Herausforderungen

Der kreative Prozess ist für Reza eine ständige Herausforderung, die viel Geduld erfordert. Er reflektiert über das Scheitern und die Notwendigkeit, aus Erfahrungen zu lernen, um sich als Filmemacher weiterzuentwickeln.

Abschlussgedanken

Reza schließt das Gespräch mit einem Appell an die Zuhörer, die Freude und Leidenschaft für das Filmemachen zu finden und zu bewahren. Er lädt dazu ein, seine Arbeiten über soziale Medien zu verfolgen und gibt Hinweise auf bevorstehende Filmvorführungen.

Einführung und Gastvorstellung

Barbara begrüßt die Hörer und stellt den iranisch-österreichischen Regisseur und Drehbuchautor Reza Rasouli vor, der zahlreiche Preise für seine Kurzfilme gewonnen hat und an seinem ersten Langfilm arbeitet.

Rezas Weg nach Österreich

Reza gibt Einblicke in seine Migration nach Österreich, seine künstlerische Entwicklung und die Herausforderungen, die er während seiner Studienzeit an der Kunstuniversität Linz und der Filmakademie Wien erlebt hat.

Künstlerische Erfahrungen und Filmprojekte

Reza reflektiert über seine Erfahrungen im Film und Theater, die ihn geprägt haben, und spricht über seine Kurzfilme "Night of Passage" und "Found and Lost". Er betont die Wichtigkeit, verschiedene Rollen in der Filmproduktion zu verstehen und sich ständig weiterzuentwickeln.

Über "Night of Passage"

Der Kurzfilm erzählt von drei iranischen Flüchtlingen, die versuchen, über die Grenze nach Österreich zu gelangen. Reza diskutiert die Herausforderungen und Konflikte, die die Charaktere durchleben, und die Intention, die menschliche Perspektive trotz politischer Themen zu zeigen.

Über "Found and Lost"

Reza thematisiert die Erlebnisse eines Toilettenmannes in einem Club und die Frage der Integration. Der Film spielt mit verschiedenen Perspektiven und der Wahrnehmung von Klischees. Reza erläutert, wie er mit Humor und Ernsthaftigkeit arbeitet, um komplexe gesellschaftliche Themen zu beleuchten.

Der Langfilm "Wurzel und Wind"

Reza gibt einen Ausblick auf seinen Langfilm, der sich mit einer Teenagerschwangerschaft und den damit verbundenen Herausforderungen beschäftigt. Er beschreibt die verschiedenen Charaktere und deren Konflikte sowie die zentrale Frage nach Identität und Zugehörigkeit.

Prozess und Herausforderungen

Der kreative Prozess ist für Reza eine ständige Herausforderung, die viel Geduld erfordert. Er reflektiert über das Scheitern und die Notwendigkeit, aus Erfahrungen zu lernen, um sich als Filmemacher weiterzuentwickeln.

Abschlussgedanken

Reza schließt das Gespräch mit einem Appell an die Zuhörer, die Freude und Leidenschaft für das Filmemachen zu finden und zu bewahren. Er lädt dazu ein, seine Arbeiten über soziale Medien zu verfolgen und gibt Hinweise auf bevorstehende Filmvorführungen.

Podiumsdiskussion - Bruchpunkte der Geschichte

04.08.2026

Einführung in die Veranstaltung

Bianca-Jasmina Rauch eröffnet die Podiumsdiskussion und begrüßt die Anwesenden. Sie stellt Barbara vor, die das Festival-Programm kuratiert hat, und lädt das Publikum ein, Fragen zu stellen.

Thema der Diskussion: Bruchpunkte der Geschichte

Barbara thematisiert die zentrale Frage nach Bruchpunkten in historischen und biografischen Narrativen sowie deren filmischer Repräsentation. Sie diskutiert, wie Erinnerungen und familiäre Geschichten durch Gewalt, Verlust und Migration geprägt sind und welche spezifisch feministischen Formen des Erinnerns existieren.

Vorstellung der Gäste

Asia Makariewicz und Cordula Rieger werden als Gäste vorgestellt. Asia hat über die filmische Repräsentation von Nachkriegszuständen geforscht, während Cordula sich mit individuellen und kollektiven Erzählungen von Trauma und Verlust beschäftigt.

Methoden und Ansätze in der Filmkunst

Die Diskussion beleuchtet, wie beide Filmemacherinnen mit ihren jeweiligen Themen umgehen. Asia erläutert die Bedeutung von non-repräsentationalen Bildern im Film, während Cordula die Wichtigkeit des Erzählens von Fragmenten und Erinnerungen hervorhebt.

Stimmen und Narrative

Die Bedeutung von Stimmen und Narration wird behandelt, wobei die Rolle der Off-Stimme und die Komplexität der visuellen und auditiven Erzählung im Film diskutiert werden.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Teilnehmer reflektieren über die Wichtigkeit, Archive zu schaffen und Geschichten sichtbar zu machen, um marginalisierte Stimmen zu stärken. Die Verbindung zwischen Kunst und sozialem Engagement wird als zentraler Aspekt hervorgehoben.

Einführung in die Veranstaltung

Bianca-Jasmina Rauch eröffnet die Podiumsdiskussion und begrüßt die Anwesenden. Sie stellt Barbara vor, die das Festival-Programm kuratiert hat, und lädt das Publikum ein, Fragen zu stellen.

Thema der Diskussion: Bruchpunkte der Geschichte

Barbara thematisiert die zentrale Frage nach Bruchpunkten in historischen und biografischen Narrativen sowie deren filmischer Repräsentation. Sie diskutiert, wie Erinnerungen und familiäre Geschichten durch Gewalt, Verlust und Migration geprägt sind und welche spezifisch feministischen Formen des Erinnerns existieren.

Vorstellung der Gäste

Asia Makariewicz und Cordula Rieger werden als Gäste vorgestellt. Asia hat über die filmische Repräsentation von Nachkriegszuständen geforscht, während Cordula sich mit individuellen und kollektiven Erzählungen von Trauma und Verlust beschäftigt.

Methoden und Ansätze in der Filmkunst

Die Diskussion beleuchtet, wie beide Filmemacherinnen mit ihren jeweiligen Themen umgehen. Asia erläutert die Bedeutung von non-repräsentationalen Bildern im Film, während Cordula die Wichtigkeit des Erzählens von Fragmenten und Erinnerungen hervorhebt.

Stimmen und Narrative

Die Bedeutung von Stimmen und Narration wird behandelt, wobei die Rolle der Off-Stimme und die Komplexität der visuellen und auditiven Erzählung im Film diskutiert werden.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Teilnehmer reflektieren über die Wichtigkeit, Archive zu schaffen und Geschichten sichtbar zu machen, um marginalisierte Stimmen zu stärken. Die Verbindung zwischen Kunst und sozialem Engagement wird als zentraler Aspekt hervorgehoben.