#frauenorte-der-podcast
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#frauenorte-der-podcast

Anke Triller

Beschreibung

FrauenOrte erzählen Geschichte(n), 52 mal in Sachsen-Anhalt und unter www.frauenorte.net. Der Podcast möchte die markanten FrauenOrte-Tafeln ergänzen, die "Geschichten dahinter" zu Gehör bringen. Akteur*innen vor Ort lassen uns teilhaben an Frauen-Schicksalen, Arbeitswelten und an den historischen Leistungen starker Frauen, die seit dem 10.Jahrhundert in Sachsen-Anhalt gelebt und gewirkt haben. Ergänzt werden diese Geschichten durch Videos auf dem eigenen FrauenOrte YouTube-Kanal.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Elisabeth Hauptmann und die Droyßiger Anstalten (Droyßig, FrauenOrt Nr. 2)

07.08.2025

Einführung in den Frauenort Treusig

Der Podcast behandelt die Geschichten von Frauenorten in Sachsen-Anhalt, wobei der Fokus auf Treusig und der Geschichte der Treusiger Anstalten liegt. Elisabeth Hauke, die Protagonistin, beleuchtet die Bedeutung dieser Institution, die 1847 gegründet wurde, um Frauen eine Ausbildung zu ermöglichen.

Elisabeth Hauptmann und ihre Rolle im Theater

Ein zentraler Punkt ist die Figur Elisabeth Hauptmann, die als Schülerin an der Treusiger Anstalt ausgebildet wurde und später mit Bertolt Brecht zusammenarbeitete. Die Episode thematisiert die oft unzureichende Anerkennung ihrer Leistungen und die allgemeine Unsichtbarkeit von Frauen in der Kunst.

Theateraufführung und Diskussion

Im Rahmen der Episode wird eine Theateraufführung von Schülerinnen des Theaterkurses präsentiert, die sich mit den Lebensumständen von Elisabeth Hauptmann auseinandersetzt. Die Darsteller reflektieren über Geschlechterrollen und die Herausforderungen, mit denen Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert sind.

Reflexion über Frauenbilder und gesellschaftliche Themen

Die Diskussion im Podcast hebt hervor, wie wichtig es ist, die Geschichten von Frauen sichtbar zu machen und die gesellschaftlichen Strukturen zu hinterfragen, die häufig Männer in den Vordergrund stellen. Die Protagonisten betonen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Leistungen von Frauen zu schärfen und die Missstände der Geschlechterungleichheit anzusprechen.

Einführung in den Frauenort Treusig

Der Podcast behandelt die Geschichten von Frauenorten in Sachsen-Anhalt, wobei der Fokus auf Treusig und der Geschichte der Treusiger Anstalten liegt. Elisabeth Hauke, die Protagonistin, beleuchtet die Bedeutung dieser Institution, die 1847 gegründet wurde, um Frauen eine Ausbildung zu ermöglichen.

Elisabeth Hauptmann und ihre Rolle im Theater

Ein zentraler Punkt ist die Figur Elisabeth Hauptmann, die als Schülerin an der Treusiger Anstalt ausgebildet wurde und später mit Bertolt Brecht zusammenarbeitete. Die Episode thematisiert die oft unzureichende Anerkennung ihrer Leistungen und die allgemeine Unsichtbarkeit von Frauen in der Kunst.

Theateraufführung und Diskussion

Im Rahmen der Episode wird eine Theateraufführung von Schülerinnen des Theaterkurses präsentiert, die sich mit den Lebensumständen von Elisabeth Hauptmann auseinandersetzt. Die Darsteller reflektieren über Geschlechterrollen und die Herausforderungen, mit denen Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert sind.

Reflexion über Frauenbilder und gesellschaftliche Themen

Die Diskussion im Podcast hebt hervor, wie wichtig es ist, die Geschichten von Frauen sichtbar zu machen und die gesellschaftlichen Strukturen zu hinterfragen, die häufig Männer in den Vordergrund stellen. Die Protagonisten betonen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Leistungen von Frauen zu schärfen und die Missstände der Geschlechterungleichheit anzusprechen.

Elisabeth von Thüringen und die Neuenburg (Freyburg/ Unstrut, FrauenOrt Nr. 5)

14.11.2024
Von Alltag und Wundern auf der Neuenburg im Unstruttal „Zahlreiche Geschichten und Legenden berichten vom Wirken dieser beeindruckenden Frau. In atemberaubender Konsequenz wählte sie freiwillig den Weg von höchster gesellschaftlicher Stellung zur tiefsten Armut. Als ungarische Königstochter und Thüringer Landgräfin gehörte Elisabeth zu den vornehmsten Frauen im hochmittelalterlichen Reich. Trotzdem widmete sie ihr Leben in der Nachfolge Christi voll und ganz den Schwächsten der Gesellschaft. Für eine Fürstin war das ein unglaublicher Vorgang. Auf der Neuenburg soll sie einen kranken Bettler nicht nur gepflegt, sondern zur Erholung auch in das landgräfliche Bett gelegt haben! Für die Jahre 1224/25 ist die Anwesenheit Elisabeths auf der Neuenburg urkundlich belegt. Zu ihren Lebzeiten wurde die Doppelkapelle vollendet, die im späten Mittelalter St. Elisabeth geweiht war. Die Neuenburg ist also Lebens- und Verehrungsstätte der heiligen Elisabeth gleichermaßen. Damit verbinden sich heute so herausragende Objekte wie der spätmittelalterliche Elisabeth-Teppich oder die Neuenburger Elisabeth-Figur aus dem 14. Jahrhundert.“ (Quelle: Webseite zur Neuenburg) Wie und wo lebte diese thüringische Landgräfin im 12. Jahrhundert? Wie kam es zu ihrer frühen Heiligsprechung? Und welche Spuren finden sich noch 800 Jahre später hier im Süden Sachsen-Anhalts? Darüber spricht FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller in diesem Podcast mit der Journalistin und Autorin Caroline Vongries sowie Jörg Peukert, dem Museumsdirektor der Neuenburg. Danke an https://geschichtspodcasts.de/ , wo unsere Geschichten jetzt auch zu finden sein werden. Weiterführende Hinweise: Zum FrauenOrt Nr. 5 in 06632 Freyburg (Unstrut) Zum Schloss mit Wein-, Uhren- und Burgmuseum Zur Kinderkemenate und ihren museumspädagogischen Angeboten wie „Man muss die Menschen froh machen“ - Aus dem Leben einer besonderen Prinzessin (Für Schulklassen und sonstige Gruppen, ab 8 Jahre) bzw. "Auf die Schliche gekommen"-selbstständige Erkundung der Innenräume der Neuenburg - wahlweise auch mit dem Schwerpunkt „Heilige Elisabeth“ (Für Schulklassen und sonstige Gruppen, 10–13 Jahre) Literaturempfehlung des Museumsdirektors, die große Neuenburg-Monographie: Schmuhl, Boje E. Hans und Konrad Breitenborn (Hg.): Schloss Neuenburg (= Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, 5). Wettin (Dößel) 2012. Darin finden sich zahlreiche weitere Verweise: Tebruck, Stefan: Burg und Herrschaft im Hochmittelalter - Die Neuenburg in ludowingischer Zeit. Schmitt, Reinhard: Die romanische Neuenburg und ihre Stellung im hochmittelalterlichen Burgenbau. Glatzel, Kristine: Die heilige Elisabeth von Thüringen und die Neuenburg. Lemmer, Manfred: Burgen, Burgherren und mittelalterliche Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Neuenburg und des Thüringer Landgrafenhofes. Peukert, Jörg: "Die Neuenburg muss gerettet werden!" - Schloss Neuenburg und sein Museum seit 1946. Zur Straße der Romanik inkl. 360 Grad-Panorama von der Station Neuenburg Zum Lutherweg inkl. GPX-Dateien für den 80 Kilometer langen südlichen Streckenabschnitt, der seit 2023 nun auch von der Lutherstadt Eisleben, über Freyburg und die Neuenburg bis nach Naumburg führt. Zu weiteren Reisezielen in der Region Saale-Unstrut Deutschland #Romanik #ElisabethvonThüringen #dieNeuenburgimMittelalter #HeiligeElisabeth

Die Musen sind weiblich (Start in Weißenfels)

23.09.2024
Frauen der frühen Neuzeit in Musik, Literatur und bildender Kunst Danke an (c) Ungestalt GmbH Leipzig | Stadt Weißenfels für das Musen-Coverbild! In dieser Episode wird von den "Fehlstellen" in der Kunstgeschichte und insbesondere in deutschen Landen, der eigentlichen Ausstellungsentwicklung, von Hildegard von Bingen und Heinrich Schütz, aber auch den Folgen für die Musik(erinnen)auswahl beim Weißemfelser "Frauen-Themenjahr" und im Heinrich-Schütz-Haus berichtet. Dr. Maik Richter, Leiter und Kurator im Heinrich-Schütz-Haus, ist ein langjährig aktiver Mitstreiter im FrauenOrte-Netzwerk und hat die Ausstellung "Die Musen sind weiblich" schon langfristig geplant. Dazu recherchierte er zu Sängerinnen, Instrumentalvirtuosinnen und Komponistinnen und fand Francesca Caccini, Isabella Leonarda und Barbara Strozzi. Als Malerinnen werden Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Judith Leyster und Rachel Ruysch oder die malende und zeichnende Naturforscherin Maria Sibylla Merian vorgestellt. Auskunft wird auch zu Dichterinnen wie u.a. Louise Labé, Gaspara Stampa und María de Zayas y Sotomayor, aber auch der „Sappho von Greifswald“ Sibylla Schwarz gegeben, die zufällig die gleichen Lebensdaten wie die erste Tochter von Heinrich Schütz, Anna Justina (1621-1638) aufweist. Auf der Homepage des Heinrich-Schütz-Haus heißt es dazu: "Einige der Frauen, deren Leben und Werk in der Sonderausstellung veranschaulicht werden sollen, stammen aus Adels-, andere aus wohlhabenden Bürgersfamilien, wiederum andere aber auch aus ärmsten Verhältnissen. Manchen wurde durch ihre Familien, anderen durch den Besuch einer Klosterschule, wiederum anderen durch Kontakte zu berühmten Künstlern eine besondere Ausbildung zuteil, die ihnen eine eigenständige künstlerische Entfaltung ermöglichte. Bei aller Unterschiedlichkeit ist eines unbestritten: Alle diese Frauen und noch viele andere mehr dichteten, malten und musizierten sich in die Herzen auch ihrer männlichen Zeitgenossen." Die Ausstellung "Die Musen sind weiblich" ist als objektfreie Wanderausstellung konzipiert und Dr. Richter würde sich freuen, wenn sie ab dem Frühjahr 2025 an weiteren Orten "… zur Beschäftigung mit Künstlerinnen aus Italien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien anregt, die zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der Zeit um 1700 gelebt und gewirkt haben." Weiterführende Hinweise: zum Heinrich-Schütz-Haus: in der Nikolaistraße 13 in D-06667 Weißenfels. Es wurde 2006 in das Blaubuch der Bundesregierung als ein Kultureller Gedächtnisort (KGO) von besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen. Tel: + 49 (0) 3443 - 30 28 35 zur Ausstellung "Die Musen sind weiblich", die vom 2. Oktober 2024 bis zum 9.März 2025 dort während der regulären Öffnungszeiten zu sehen ist, zu Literaturempfehlungen vom Heinrich-Schütz-Haus: Moderata Fonte: „Das Verdienst der Frauen - Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer“; C-H-Beck Verlag Katy Hessel: „THE STORY OF ART WITHOUT MEN – Große Künstlerinnen und ihre Werke“; Verlag Piper Arno Lücker: „250 Komponistinnen - Frauen schreiben Musikgeschichte“; Die andere Bibliothek 16.Jahrhundert #17.Jahrhundert #Musik #Kunst #Frühe Neuzeit Danke an https://geschichtspodcasts.de/ , wo unsere Geschichten jetzt auch zu finden sein werden.