
Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes
Dr. Susanne Pusarnig
Beschreibung
mehr essen? Wie wirkt sich Stress aus auf meine Zuckerwerte? Was mache ich bei Überzucker und Unterzucker?
Im Podcast der Zuckertante gibt es Geschichten und viele Informationen für Neulinge und auch für die erfahrenen Diabetiker ist immer etwas dabei
Mein Name ist Dr. Susanne Pusarnig, ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin und im Internet "die Zuckertante". Ich begleite, berate und betreue Menschen mit Typ 2 Diabetes seit über 25 Jahren. Übers Internet und hier im Podcast kann ich viele Menschen erreichen, Angst vor Diabetes nehmen und alles was man als Diabetiker wissen sollte, verständnisvoll und humorvoll weitergeben..
Dieser Podcast ersetzt keinen Arztbesuch und dient rein zur Information und Aufklärung.
Noch viel mehr Informationen finden Sie auf meiner Webseite
www.zuckertante.at
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Chartplatzierungen
Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.
Apple Podcasts
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

129 - Ozempic 2 mg: soll ich die Dosis erhöhen?
Einführung in die Ozempic-Dosierung
Dr. Susanne Pusarnik informiert über die Einführung von Ozempic 2 mg in Österreich, das ab dem 1. September 2026 erhältlich sein wird. Die Episode behandelt die Fragen, ob Patienten, die bereits Ozempic 1 mg verwenden, auf die höhere Dosis umsteigen sollten.
Wirkungsweise von Ozempic
Ozempic gehört zur Gruppe der GLP-1-Analoga, die die Insulinproduktion anregen und die Magenentleerung verlangsamen. Die Hormone fördern ein früheres Sättigungsgefühl und senken den Blutzucker sowie das Körpergewicht. Sie haben auch positive Nebeneffekte auf Herz und Nieren.
Studienlage zur Dosissteigerung
Die Sustain-Forte-Studie zeigt, dass die Erhöhung von 1 mg auf 2 mg zu einer stärkeren Senkung des HbA1c-Wertes führt. Bei 2 mg haben mehr Patienten ihr Ziel von HbA1c unter 7% erreicht. Gewichtsverlust ist ebenfalls bei der höheren Dosis signifikant höher, allerdings mit ähnlichen Nebenwirkungen wie bei 1 mg.
Überlegungen zur Dosisanpassung
Patienten sollten ihre individuellen Fortschritte und Erfahrungen mit der aktuellen Dosis betrachten, bevor sie auf 2 mg umsteigen. Faktoren wie die Verträglichkeit, die Blutzuckerwerte und persönliche Lebensumstände sollten in die Entscheidung einfließen. Regelmäßige Evaluierung der Therapie ist wichtig.

128 - die Zuckertante liest: 4 Diabetes-Studien Juli 2026
Einführung in die Studien
Die Zuckertante begrüßt die Zuhörer und stellt vor, dass sie monatlich vier praxisrelevante Studien zu Typ-2-Diabetes präsentiert. Diese Studien sollen das Wissen über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen fördern und praktische Anwendungen aufzeigen.
Studie 1: Sustain Optimized
Die erste Studie untersucht den Einfluss von GLP-1-Medikamenten wie Semaglutid (Ozempic) bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die bereits Basalinsulin verwenden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination der beiden Behandlungen eine signifikante Verbesserung der Blutzuckerwerte und Gewichtsreduktion bewirken kann, jedoch auch mit häufigeren Nebenwirkungen verbunden ist.
Studie 2: Insulinpumpen bei Typ-2-Diabetes
Die zweite Studie zeigt, dass moderne Insulinpumpen, insbesondere Hybrid-Closed-Loop-Systeme, auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes positive Ergebnisse erzielen können. Diese Systeme ermöglichen stabilere Blutzuckerwerte und erhöhen die Zeit im Zielbereich.
Studie 3: Bewegung und geistige Leistungsfähigkeit
In der dritten Studie wird der Einfluss eines individuell gestalteten Trainingsprogramms auf die Körperzusammensetzung und die geistige Leistungsfähigkeit untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass gezielte Bewegung nicht nur zur Gewichtsreduktion beiträgt, sondern auch die kognitive Funktion verbessert.
Studie 4: Telemedizinische Betreuung
Die vierte Studie beleuchtet die Vorteile einer kontinuierlichen Betreuung zwischen Arztterminen. Die Ergebnisse belegen, dass regelmäßige Kommunikation mit Fachleuten zu besseren Blutzuckerwerten führt und das Patientenwohl steigert.
Fazit und Verbindung der Studien
Die Zuckertante schlussfolgert, dass es keine universelle Lösung für die Behandlung von Typ-2-Diabetes gibt. Vielmehr ist eine individuelle Herangehensweise entscheidend, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten eingeht. Das Wissen über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten ist grundlegend, um informierte Entscheidungen zu treffen.

127 - die Zuckertante liest: 4 Diabetes-Studien Juni 2026
Einführung in die Diabetes-Forschung
Dr. Susanne Pusarnik, bekannt als die Zuckertante, teilt ihre Erkenntnisse zu aktuellen Studien über Typ 2 Diabetes. Sie betont die Wichtigkeit von qualitativ hochwertigen Studien für die tägliche Arbeit mit Diabetikern und kündigt an, vier ausgewählte Studien aus dem Juni 2026 zu diskutieren.
Studie 1: Cagri-Sema
Die erste Studie untersucht das neue Kombinationsmedikament Cagri-Sema, das Semaglutid und Amylin-Analogon kombiniert. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen in der Blutzuckerregulation und Gewichtsreduktion über verschiedene Patientengruppen hinweg, obwohl einige Nebenwirkungen wie Übelkeit auftreten können.
Studie 2: Connect-Studie
Die Connect-Studie zeigt, dass das Tragen von Zuckersensoren auch bei Patienten ohne Insulintherapie zu einer signifikanten HbA1c-Senkung führt. Die Ergebnisse unterstützen den Einsatz von kontinuierlichem Glukosemonitoring zur Verbesserung der Blutzuckerwerte.
Studie 3: Bedeutung der Gewichtsreduktion
Diese Studie analysiert die langfristigen Vorteile einer Gewichtsreduktion von mindestens 15% innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Diabetesdiagnose. Die Ergebnisse belegen, dass dies das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senkt.
Studie 4: Glukagon und Leberstoffwechsel
Die letzte Studie untersucht die Rolle von Glukagon bei Menschen mit Typ 2 Diabetes und zeigt, dass diese Patienten nach dem Essen höhere Glukagonspiegel aufweisen. Dies könnte auf eine verminderte Reaktion der Leber auf Glukagon hindeuten und hebt die Bedeutung der Lebergesundheit im Diabetesmanagement hervor.
Abschluss und Ausblick
Dr. Pusarnik ermutigt die Zuhörer, Feedback zu geben und ihre App für weitere Informationen zu Diabetes zu nutzen. Sie betont die Wichtigkeit, die Zusammenhänge im Diabetesmanagement zu verstehen und die Patienten umfassend aufzuklären.