
Dibaba hat Besuch
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Traumjob gefunden: Maren Brouwer ist Bestatter-Meisterin
Ein ungewöhnlicher Beruf
Jared die Barbar begrüßt Maren Brouwer, eine 26-jährige Bestattermeisterin aus der Grafschaft Bentheim. Maren erklärt, dass der Tod ihr Geschäft ist, was viele als herzlos empfinden könnten, sie jedoch nicht so sieht. Sie betrachtet ihre Arbeit eher als eine Art Eventmanagement, bei dem es um die Planung von Abschiedsfeiern geht.
Erinnerungen an den ersten Abschied
Maren berichtet von ihrer ersten Erfahrung mit dem Tod, als sie als Kind ihre Großmutter verabschiedete. Diese Erfahrung prägte ihren Werdegang und ihre Neugier auf den Beruf des Bestatters. Sie hebt hervor, dass Kinder oft offener mit dem Thema Tod umgehen als Erwachsene.
Trauerphasen und Umgang mit Trauernden
Sie erläutert die vier Trauerphasen und die Bedeutung, diese schnell zu erkennen, um den Trauernden bestmöglich zur Seite zu stehen. Maren betont die Wichtigkeit der Empathie und der Fähigkeit, den richtigen Umgang mit den Hinterbliebenen zu finden.
Der Beruf des Bestatters
Maren spricht über die Vielseitigkeit ihres Berufs, der neben emotionaler Unterstützung auch handwerkliche Fähigkeiten erfordert. Sie erzählt von ihrer Ausbildung und den verschiedenen Aufgaben, die sie erlernt hat, und erklärt, dass Bestatter oft mehr sind als nur Dienstleister.
Gesellschaftlicher Umgang mit dem Tod
Sie reflektiert über den Umgang der Gesellschaft mit dem Tod und die Unterschiede, die es gibt. Während einige Menschen den Tod als Teil des Lebens akzeptieren, meiden andere das Thema. Maren selbst hat ihre eigene Beerdigung bereits geplant und möchte, dass es eine Lebensfeier wird.
Fazit und Inspiration
Das Gespräch schließt mit der Erkenntnis, dass der offene Umgang mit dem Tod inspirierend sein kann. Maren ermutigt andere, über das Thema nachzudenken und sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen, um den Hinterbliebenen nicht unnötigen Stress zu bereiten.

Simon Kirchmann: Kinobetreiber mit Leib und Seele
Einführung in die Kinokultur
Im Podcast wird die Kinokultur und die Geschichte des Zentraltheaters Bracke thematisiert. Gastgeber Jarad begrüßt Simon Kirchmann, der das Kino leitet und über seine Erfahrungen spricht.
Simon Kirchmanns Hintergrund
Simon Kirchmann, 33 Jahre alt, hat Philosophie, Kunst und Medienwissenschaften studiert. Nach seiner Promotion entschied er sich, in die Kulturebene zu wechseln und übernahm die Leitung des Zentraltheaters Bracke.
Die Faszination für Filme
Kirchmann nennt "Space Odyssey" als seinen Lieblingsfilm und beschreibt die anhaltende Rätselhaftigkeit des Films als faszinierend. Diese Faszination für das Kino hat ihn dazu gebracht, eine Karriere im Bereich Film zu verfolgen.
Der Weg zum Kino
Kirchmann schildert, wie er durch die Suche nach einem Job und die Liebe zur Kultur zum Zentraltheater fand. Der besondere Charme des alten Kinosaals überzeugte ihn sofort.
Herausforderungen und Verantwortung
Die Verantwortung, ein Kino zu leiten, ist groß, insbesondere im Umgang mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Kirchmann betont die Bedeutung von Anerkennung und Motivation in der Arbeit mit Ehrenamtlichen.
Kino als kultureller Treffpunkt
Das Zentraltheater wird als wichtiger kultureller Ort beschrieben, der nicht nur Filme zeigt, sondern auch als Veranstaltungsort für Konzerte und Diskussionen dient.
Besucherstruktur und Programmgestaltung
Kirchmann beobachtet eine diverse Besucherstruktur, vorwiegend über 30 Jahre alt. Er plant ein abwechslungsreiches Programm, das auch Horrorfilme und Klassiker umfasst, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
Die Bedeutung des Kinos
Das Kino wird als ein einzigartiger Ort des Gemeinschaftserlebnisses hervorgehoben, der durch persönliche Interaktionen und gemeinsames Erleben der Filme geprägt ist.
Wünsche an die Politik
Kirchmann äußert den Wunsch nach leichteren Zugang zu Fördermitteln für Kinos, um die nötige Technik zu aktualisieren und die kulturelle Bedeutung des Kinos zu unterstützen.

Tim Tietz: Ortsbürgermeister mit 24 Jahren
Jung, lokal verankert und engagiert
Tim Tietz ist Ortsbürgermeister von Lauenstein und arbeitet als Anlagenmechaniker. Trotz jungen Alters beeinflusst er aktiv das Dorfleben, leitet Sitzungen, pflegt Kontakte zu Vereinen und gestaltet die Infrastruktur. Er betont, dass Entscheidungen auf kleiner Ebene greifbar sind und das Gemeinwesen direkt spürbar prägen können.
Dorfleben, Arbeit und Verantwortung
Der Alltag verbindet Handwerk mit Politik: Vier Tage Arbeit in der Woche, der Rest für Rathausangelegenheiten. Vereinliche Verpflichtungen, Gespräche mit Eltern zum Spielplatz, sowie Termine mit Bürgerinnen und Bürgern stehen auf dem Plan. Trotz Zeitdruck bleibt Raum für Familie, Freunde und persönliche Freizeit.
Wie Politik begann und wieso junge Stimmen zählen
Der Einstieg erfolgte durch den damaligen Ortsbürgermeister; Wahlen brachten ihn ins Ortsparlament, später ins Amt. Politisches Interesse entstand aus dem Wunsch, jüngere Perspektiven einzubringen und zu zeigen, dass Veränderungen vor Ort möglich sind. Er sieht die Auseinandersetzung mit Bürgern als wesentlichen Lernprozess und als Chance, Verantwortung zu übernehmen.
Zukunftsvisionen und Lernwege für Demokratie
Mobilität, Arbeitswege und Teilhabe beschäftigen die Gemeinde. Um Jugendliche stärker zu involvieren, plädiert er für sichtbare Beispiele, einfache Zugänge zur Mitbestimmung und praxisnahe Bildung in Schulen. Die Orientierung bleibt auf Mitgestaltung, feines Abwägen zwischen Orts- und Kreispolitik sowie der Bereitschaft, Verantwortung auch auf höherem Niveau zu übernehmen.