Alter weiser Mann Podcast
Podcast
de

Alter weiser Mann Podcast

Stefan M. Knoll

Beschreibung

Jeden 1. Mittwoch im Monat spricht Stefan M. Knoll – Unternehmer, Offizier, Publizist und Künstler – mit Expertinnen und Experten über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. Im Fokus stehen konkrete Lösungen und die Frage, was sich realistisch verändern lässt, denn ein „Weiter so“ ist oft keine Option. Der Titel spielt mit der Redewendung „Alter weißer Mann“ – einer Schublade für Blockierer. Der Podcast dreht die Perspektive: Mit nur einem Buchstaben Unterschied und einer deutlich anderen Haltung stehen hier Erfahrung, Neugier und der Wille, Dinge besser zu machen im Mittelpunkt.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Erinnerungen einer Holocaust-Überlebenden – Mit Edith Erbrich

05.08.2026

Erinnerungen an die Großmarkthalle

Edith Erbrich beschreibt eindrucksvoll ihre Erinnerungen an die Zeit der Deportation. Begleitet von der SS, gelangte sie mit ihrer Familie zur Großmarkthalle, wo sie Zeugin der Trennung von ihrer Mutter wurde. Diese schicksalhafte Situation prägte sich ihr tief ins Gedächtnis ein.

Kindheit und Diskriminierung

Edith spricht über ihre Kindheit in Frankfurt, geprägt von einer Mischehe zwischen einem jüdischen Vater und einer katholischen Mutter. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus erlebte sie Diskriminierung und Ausgrenzung, weshalb sie auch den Judenstern tragen musste und nicht mehr zur Schule gehen durfte.

Erlebnisse in Theresienstadt

Nach der Deportation lebte sie mit ihrer Schwester im Konzentrationslager Theresienstadt, wo sie unter schwierigen Bedingungen überlebten. Edith schildert die hygienischen Mängel, das Arbeitslager und die ständige Angst vor der Trennung von ihrem Vater.

Überlebensgeschichten und Menschlichkeit

Edith hebt die Menschlichkeit einiger Menschen hervor, die trotz der widrigen Umstände halfen, etwa als ein Kohlenfahrer ihnen zu Hilfe kam. Diese stillen Helden sind für sie unvergessen.

Rückkehr nach Frankfurt

Nach dem Krieg kehrte sie in ein zerstörtes Frankfurt zurück, das sie kaum wiedererkannte. Die emotionale Eingliederung in die Gesellschaft war eine Herausforderung, da sie in ein Land zurückkehrte, das von Tätern geprägt war. Die Unterstützung ihrer Lehrerin half ihr, sich wieder in die Gesellschaft einzugewöhnen.

Verarbeitung der Vergangenheit

Edith erlebte eine lange Phase, in der sie über ihre Vergangenheit nicht sprechen wollte. Erst später begann sie, sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen und gibt diese Erfahrungen heute in Schulen weiter.

Bewusstsein für die deutsche Geschichte

In ihren Vorträgen vermittelt sie den Schülern die Bedeutung der Aufarbeitung der deutschen Geschichte und die Notwendigkeit, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, um aus ihr zu lernen.

Erinnerungen an die Großmarkthalle

Edith Erbrich beschreibt eindrucksvoll ihre Erinnerungen an die Zeit der Deportation. Begleitet von der SS, gelangte sie mit ihrer Familie zur Großmarkthalle, wo sie Zeugin der Trennung von ihrer Mutter wurde. Diese schicksalhafte Situation prägte sich ihr tief ins Gedächtnis ein.

Kindheit und Diskriminierung

Edith spricht über ihre Kindheit in Frankfurt, geprägt von einer Mischehe zwischen einem jüdischen Vater und einer katholischen Mutter. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus erlebte sie Diskriminierung und Ausgrenzung, weshalb sie auch den Judenstern tragen musste und nicht mehr zur Schule gehen durfte.

Erlebnisse in Theresienstadt

Nach der Deportation lebte sie mit ihrer Schwester im Konzentrationslager Theresienstadt, wo sie unter schwierigen Bedingungen überlebten. Edith schildert die hygienischen Mängel, das Arbeitslager und die ständige Angst vor der Trennung von ihrem Vater.

Überlebensgeschichten und Menschlichkeit

Edith hebt die Menschlichkeit einiger Menschen hervor, die trotz der widrigen Umstände halfen, etwa als ein Kohlenfahrer ihnen zu Hilfe kam. Diese stillen Helden sind für sie unvergessen.

Rückkehr nach Frankfurt

Nach dem Krieg kehrte sie in ein zerstörtes Frankfurt zurück, das sie kaum wiedererkannte. Die emotionale Eingliederung in die Gesellschaft war eine Herausforderung, da sie in ein Land zurückkehrte, das von Tätern geprägt war. Die Unterstützung ihrer Lehrerin half ihr, sich wieder in die Gesellschaft einzugewöhnen.

Verarbeitung der Vergangenheit

Edith erlebte eine lange Phase, in der sie über ihre Vergangenheit nicht sprechen wollte. Erst später begann sie, sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen und gibt diese Erfahrungen heute in Schulen weiter.

Bewusstsein für die deutsche Geschichte

In ihren Vorträgen vermittelt sie den Schülern die Bedeutung der Aufarbeitung der deutschen Geschichte und die Notwendigkeit, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, um aus ihr zu lernen.

Warum digitale Souveränität über unsere Zukunft entscheidet mit Prof. Dr. Haya Schulmann

01.07.2026

Einführung in digitale Souveränität

Digitale Souveränität wird als entscheidend für die Freiheit und die Werte in Deutschland betrachtet. Der Podcast hostet Stefan Knoll, der mit der Expertin Prof. Dr. Haya Schulmann über digitale Souveränität und ihre Bedeutung diskutiert.

Bedeutung der digitalen Souveränität

Prof. Schulmann erläutert, dass digitale Souveränität bedeutet, dass Staaten in der Lage sind, eigene Technologien zu entwickeln und nicht nur konsumieren. Dies ist wichtig, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die Kontrolle über digitale Infrastrukturen zu behalten.

Die Illusion der Digitalisierung

Eine der größten digitalen Illusionen in Deutschland ist das unzureichende Verständnis der Digitalisierung. Die unklare Verfügbarkeit und Kontrolle über Technologien in verschiedenen Sektoren wird als problematisch angesehen.

Aspekte der digitalen Souveränität

Schulmann identifiziert drei zentrale Aspekte der digitalen Souveränität: die Wahl der Technologie durch den Nutzer, die Fähigkeit des Staates, eigene Technologien zu produzieren, und die Kontrolle über die IT-Infrastruktur.

Die Rolle von KI

Künstliche Intelligenz wird als Schlüsseltechnologie für die Zukunft betrachtet. Schulmann warnt vor den Risiken, die mit der Nutzung ausländischer KI-Systeme verbunden sind, da diese unsere Werte und Sichtweisen beeinflussen können.

Herausforderungen in Deutschland

Die Fragmentierung der technologischen Infrastruktur in Deutschland und die fehlende Priorisierung von Ressourcen werden als große Herausforderungen gesehen. Es wird betont, dass klare Strategien und Verantwortlichkeiten notwendig sind, um in der digitalen Welt konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Notwendigkeit von Fachexpertise

Ein Mangel an Fachexpertise in der Politik wird als Hindernis für die Umsetzung effektiver digitaler Strategien identifiziert. Es wird gefordert, dass mehr Experten in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Schlussfolgerung

Digitale Souveränität ist entscheidend für die Freiheit und Identität Deutschlands. Der Podcast schließt mit der Aufforderung, die Diskussion über digitale Souveränität und deren Bedeutung für die Zukunft voranzutreiben.

Einführung in digitale Souveränität

Digitale Souveränität wird als entscheidend für die Freiheit und die Werte in Deutschland betrachtet. Der Podcast hostet Stefan Knoll, der mit der Expertin Prof. Dr. Haya Schulmann über digitale Souveränität und ihre Bedeutung diskutiert.

Bedeutung der digitalen Souveränität

Prof. Schulmann erläutert, dass digitale Souveränität bedeutet, dass Staaten in der Lage sind, eigene Technologien zu entwickeln und nicht nur konsumieren. Dies ist wichtig, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die Kontrolle über digitale Infrastrukturen zu behalten.

Die Illusion der Digitalisierung

Eine der größten digitalen Illusionen in Deutschland ist das unzureichende Verständnis der Digitalisierung. Die unklare Verfügbarkeit und Kontrolle über Technologien in verschiedenen Sektoren wird als problematisch angesehen.

Aspekte der digitalen Souveränität

Schulmann identifiziert drei zentrale Aspekte der digitalen Souveränität: die Wahl der Technologie durch den Nutzer, die Fähigkeit des Staates, eigene Technologien zu produzieren, und die Kontrolle über die IT-Infrastruktur.

Die Rolle von KI

Künstliche Intelligenz wird als Schlüsseltechnologie für die Zukunft betrachtet. Schulmann warnt vor den Risiken, die mit der Nutzung ausländischer KI-Systeme verbunden sind, da diese unsere Werte und Sichtweisen beeinflussen können.

Herausforderungen in Deutschland

Die Fragmentierung der technologischen Infrastruktur in Deutschland und die fehlende Priorisierung von Ressourcen werden als große Herausforderungen gesehen. Es wird betont, dass klare Strategien und Verantwortlichkeiten notwendig sind, um in der digitalen Welt konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Notwendigkeit von Fachexpertise

Ein Mangel an Fachexpertise in der Politik wird als Hindernis für die Umsetzung effektiver digitaler Strategien identifiziert. Es wird gefordert, dass mehr Experten in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Schlussfolgerung

Digitale Souveränität ist entscheidend für die Freiheit und Identität Deutschlands. Der Podcast schließt mit der Aufforderung, die Diskussion über digitale Souveränität und deren Bedeutung für die Zukunft voranzutreiben.

Familie, Feminismus und der Wahnsinn der Gegenwart mit Laura Karasek

03.06.2026

Frauenbild und öffentliche Kritik

In dem Gespräch wird deutlich, dass Frauen häufig stark kommentiert werden – über Aussehen, Auftreten und Stimme. Misogynie zeigt sich, wenn Frauen auf Bühnen oder in der Öffentlichkeit bewertet und abgewertet werden. Der Austausch verweist darauf, dass frühe Formen des Redens und Platznehmens für Frauen lange nicht vorgesehen waren und dass das Ergreifen von Wort und Raum eine bedeutende Entwicklung darstellt.

Rollenbilder, Kleidung und Selbstverortung

Es wird thematisiert, wie Kleidung und Erscheinung als Ausdruck von Identität dienen. Männer empfinden Anzüge als Schutz oder Neutralität, Frauen werden durch Trends und Social-M Media stark bewertet. Das Gespräch beschreibt das Spiel mit Rollen, Schminken oder Ungezähmtheit als Wege, Beziehungen, Beziehungen zu Männern sowie zur Gesellschaft zu erforschen und sichtbar zu machen.

Öffentlichkeit, Medien, Empörung und Verantwortung

Die Moderation reflektiert über digitale Hate-Kommentare, Anonymität und die Entstehung von Empörung als aktuelle Volksdrog. Es wird betont, dass Öffentlichkeit Verantwortung bedeutet und dass viel Kritik oft aus Unzufriedenheit entsteht. Gleichzeitig wird betont, wie wichtig sachliche Debatten, Bildung und eine differenzierte Sicht auf politische Themen sind, um konstruktiv zu handeln.

Lebensentwürfe, Privilegien, Mut und Fürsorge

Es geht um Privilegien, Charakter und Verantwortung. Das Gespräch verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Anforderungen, betont Mut, Selbstreflexion und die Notwendigkeit, kommende Generationen zu unterstützen. Es wird deutlich, dass ein sinnvolles Leben nicht nur aus Karriere besteht, sondern auch aus Fürsorge, gemeinsamem Lernen und dem offenen Umgang mit Unsicherheiten sowie chronischen Erkrankungen.

Frauenbild und öffentliche Kritik

In dem Gespräch wird deutlich, dass Frauen häufig stark kommentiert werden – über Aussehen, Auftreten und Stimme. Misogynie zeigt sich, wenn Frauen auf Bühnen oder in der Öffentlichkeit bewertet und abgewertet werden. Der Austausch verweist darauf, dass frühe Formen des Redens und Platznehmens für Frauen lange nicht vorgesehen waren und dass das Ergreifen von Wort und Raum eine bedeutende Entwicklung darstellt.

Rollenbilder, Kleidung und Selbstverortung

Es wird thematisiert, wie Kleidung und Erscheinung als Ausdruck von Identität dienen. Männer empfinden Anzüge als Schutz oder Neutralität, Frauen werden durch Trends und Social-M Media stark bewertet. Das Gespräch beschreibt das Spiel mit Rollen, Schminken oder Ungezähmtheit als Wege, Beziehungen, Beziehungen zu Männern sowie zur Gesellschaft zu erforschen und sichtbar zu machen.

Öffentlichkeit, Medien, Empörung und Verantwortung

Die Moderation reflektiert über digitale Hate-Kommentare, Anonymität und die Entstehung von Empörung als aktuelle Volksdrog. Es wird betont, dass Öffentlichkeit Verantwortung bedeutet und dass viel Kritik oft aus Unzufriedenheit entsteht. Gleichzeitig wird betont, wie wichtig sachliche Debatten, Bildung und eine differenzierte Sicht auf politische Themen sind, um konstruktiv zu handeln.

Lebensentwürfe, Privilegien, Mut und Fürsorge

Es geht um Privilegien, Charakter und Verantwortung. Das Gespräch verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Anforderungen, betont Mut, Selbstreflexion und die Notwendigkeit, kommende Generationen zu unterstützen. Es wird deutlich, dass ein sinnvolles Leben nicht nur aus Karriere besteht, sondern auch aus Fürsorge, gemeinsamem Lernen und dem offenen Umgang mit Unsicherheiten sowie chronischen Erkrankungen.