DDV-Thinkpods
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DDV-Thinkpods

Nikolaus van Graeve, Petra Maelzer, Mark Brauch, Sebastian Deubelli, Christian Heinrich, Markus Geiger, Boris von Nagy

Beschreibung

Bei den Thinkpods handelt es sich um eine Podcast-Reihe des Deutschen Dialogmarketing Verbands ausgerichtet vom ThinkTank OnetoOne Multichannel. Dieser Arbeitskreis hat sich Ende 2015 gegründet und zum Ziel gesetzt, Entscheidungsträgern in Unternehmen Handlungsanweisungen mit auf den Weg zu geben, anhand derer erfolgreiche One-to-One Multichannel-Strategien gemeinsam erarbeitet, etabliert und auch umgesetzt werden können. Das gelingt nach Ansicht des ThinkTanks nur dann, wenn die verschiedenen Unternehmensbereiche wie beispielsweise Vertrieb, Marketing, Geschäftsführung und die IT eng zusammenarbeiten. Die Teilnehmer des ThinkTanks sind Führungskräfte aus Agenturen, Unternehmen und von Technologieanbietern und echte Profis auf dem Gebiet des Dialogmarketings. Der ThinkTank trifft sich mehrmals im Jahr an verschiedenen Standorten – aktuell in Zeiten von Corona virtuell – und hat bereits mehrere Fachbeiträge zu dem Thema veröffentlicht, die alle auf der Webseite des DDV kostenlos abrufbar sind.

Weitere Infos unter:
https://www.ddv.de/verband/thinktanks/thinktank-one-to-one-multichannel.html

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

E-Mail-Marketing zwischen KPI-Realität und Benchmark-Druck

29.04.2026

Benchmark-Analyse und Kernthemen

Eine Benchmark-Studie dient als Orientierung für zentrale Newsletter-Kennzahlen und zeigt branchenrelevante Unterschiede sowie Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Versand. Die Diskussion geht darum, wie Kennzahlen sinnvoll interpretiert werden, welche Einflüsse Benchmarks liefern und wie man Ergebnisse in der Praxis sauber einordnet, ohne sich blind auf Zahlen zu verlassen.

KPI-Chaos, Messung und Kontext

Es herrscht ein großes KPI-Chaos: Öffnungsraten sind durch Maskierungen, Pre-Fetching und Datenschutz unscharf. Unterscheidungen zwischen Unique- und Gesamtöffnungen fehlen oft, und Amp-, Prefetching-Phänomene verzerren Vergleiche. Transaktions- bzw. Versandzeiten beeinflussen Kennzahlen stark. Eine einheitliche KPI-Definition, Abgrenzung von Mail-Typen und Branchenkontext erleichtern belastbare Vergleiche.

Multichannel-Perspektive und Zielorientierung

KPIs aus anderen Kanälen sollten berücksichtigt werden, um die Gesundheit des Systems ganzheitlich zu bewerten. Öffnungen allein reichen nicht; der Customer Lifetime Value und konkrete Zielhandlungen sind wichtiger. Deshalb sollten Kennzahlen auf Unternehmensziele abgestimmt und nicht rein zum Benchmark-Vergleich genutzt werden, wobei Kontext, Branchencharakter und Geschäftsmodell eine zentrale Rolle spielen.

Praxisorientierte Schlussfolgerungen

Benchmarks liefern Orientierung, sollten aber auf das eigene Unternehmen angepasst werden. Unterschiedliche Mail-Typen, Datenschutz-Einwilligungen und Branchenunterschiede erfordern individuelle KPIs. Mut zu eigenständigen Experimenten, Klärung der Datenbasis und klare Ableitungen aus Benchmarks helfen, reale Ziele zu unterstützen statt oberflächliche Vergleiche zu fördern.

Benchmark-Analyse und Kernthemen

Eine Benchmark-Studie dient als Orientierung für zentrale Newsletter-Kennzahlen und zeigt branchenrelevante Unterschiede sowie Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Versand. Die Diskussion geht darum, wie Kennzahlen sinnvoll interpretiert werden, welche Einflüsse Benchmarks liefern und wie man Ergebnisse in der Praxis sauber einordnet, ohne sich blind auf Zahlen zu verlassen.

KPI-Chaos, Messung und Kontext

Es herrscht ein großes KPI-Chaos: Öffnungsraten sind durch Maskierungen, Pre-Fetching und Datenschutz unscharf. Unterscheidungen zwischen Unique- und Gesamtöffnungen fehlen oft, und Amp-, Prefetching-Phänomene verzerren Vergleiche. Transaktions- bzw. Versandzeiten beeinflussen Kennzahlen stark. Eine einheitliche KPI-Definition, Abgrenzung von Mail-Typen und Branchenkontext erleichtern belastbare Vergleiche.

Multichannel-Perspektive und Zielorientierung

KPIs aus anderen Kanälen sollten berücksichtigt werden, um die Gesundheit des Systems ganzheitlich zu bewerten. Öffnungen allein reichen nicht; der Customer Lifetime Value und konkrete Zielhandlungen sind wichtiger. Deshalb sollten Kennzahlen auf Unternehmensziele abgestimmt und nicht rein zum Benchmark-Vergleich genutzt werden, wobei Kontext, Branchencharakter und Geschäftsmodell eine zentrale Rolle spielen.

Praxisorientierte Schlussfolgerungen

Benchmarks liefern Orientierung, sollten aber auf das eigene Unternehmen angepasst werden. Unterschiedliche Mail-Typen, Datenschutz-Einwilligungen und Branchenunterschiede erfordern individuelle KPIs. Mut zu eigenständigen Experimenten, Klärung der Datenbasis und klare Ableitungen aus Benchmarks helfen, reale Ziele zu unterstützen statt oberflächliche Vergleiche zu fördern.

Relevanz entsteht im Posteingang: Wie KI die E-Mail neu interpretiert

22.04.2026

KI verändert Personalisierung und den Posteingang

Im Gespräch wird deutlich, dass KI die E-Mail-Personalisierung von Absendern hin zu situativem, empfängerorientiertem Kontext verschiebt. KI-Partnerschaften können E-Mails zusammenfassen, interpretieren und relevanter aufbereiten, wodurch der Empfänger stärker auf Inhalte eingeht. Die Frage nach Vertrauen entsteht: Wird E-Mail durch maschinelle Aufbereitung verlässlicher, oder wandert Vertrauen in den KI-Assistenten, der Inhalte kuratiert?

Kontext, Vertrauen und Barrierefreiheit

Der Posteingang wird zum Ort, an dem der Kontext der Person durch KI stärker genutzt wird. Gleichzeitig wächst die Bedeutung barrierefreier Lesbarkeit, damit Assistenzsysteme Inhalte verstehen. Ob Nutzer Inhalte wirklich bevorzugen, hängt davon ab, wie gut die KI Informationen aus dem Verhalten ableiten und wie transparent der Kontext vermittelt wird.

Technik und Gestaltung von Inhalten

Preheader, Betreff und Zusammenfassungen gewinnen an Einfluss, weil KI Inhalte auswertet und priorisiert. Multipart-E-Mails mit kurzer HTML-Version und langer Textvariante erleichtern maschinelles Lesen, während manuelle Barrierefreiheit und Crawling-Regeln beachtet werden. Die Gestaltung von Inhalten muss maschinenlesbar sein, ohne die Lesbarkeit für Menschen zu beeinträchtigen.

Praxisansätze und Perspektiven

Es wird empfohlen, Inhalte schrittweise zu optimieren, Signale der Relevanz zu erhöhen und die Kontextinformationen möglichst in der Korrespondenz sichtbar zu machen. Gleichzeitig gilt es, die eigene Sichtbarkeit zu testen, Inhalte regelmäßig zu prüfen und Werbemittel von rein theoretischen Konzepten zu lösen. Beobachtungen aus Praxisprojekten zeigen, dass iterative Tests und gezielte Optimierung frühe Erkenntnisse liefern.

KI verändert Personalisierung und den Posteingang

Im Gespräch wird deutlich, dass KI die E-Mail-Personalisierung von Absendern hin zu situativem, empfängerorientiertem Kontext verschiebt. KI-Partnerschaften können E-Mails zusammenfassen, interpretieren und relevanter aufbereiten, wodurch der Empfänger stärker auf Inhalte eingeht. Die Frage nach Vertrauen entsteht: Wird E-Mail durch maschinelle Aufbereitung verlässlicher, oder wandert Vertrauen in den KI-Assistenten, der Inhalte kuratiert?

Kontext, Vertrauen und Barrierefreiheit

Der Posteingang wird zum Ort, an dem der Kontext der Person durch KI stärker genutzt wird. Gleichzeitig wächst die Bedeutung barrierefreier Lesbarkeit, damit Assistenzsysteme Inhalte verstehen. Ob Nutzer Inhalte wirklich bevorzugen, hängt davon ab, wie gut die KI Informationen aus dem Verhalten ableiten und wie transparent der Kontext vermittelt wird.

Technik und Gestaltung von Inhalten

Preheader, Betreff und Zusammenfassungen gewinnen an Einfluss, weil KI Inhalte auswertet und priorisiert. Multipart-E-Mails mit kurzer HTML-Version und langer Textvariante erleichtern maschinelles Lesen, während manuelle Barrierefreiheit und Crawling-Regeln beachtet werden. Die Gestaltung von Inhalten muss maschinenlesbar sein, ohne die Lesbarkeit für Menschen zu beeinträchtigen.

Praxisansätze und Perspektiven

Es wird empfohlen, Inhalte schrittweise zu optimieren, Signale der Relevanz zu erhöhen und die Kontextinformationen möglichst in der Korrespondenz sichtbar zu machen. Gleichzeitig gilt es, die eigene Sichtbarkeit zu testen, Inhalte regelmäßig zu prüfen und Werbemittel von rein theoretischen Konzepten zu lösen. Beobachtungen aus Praxisprojekten zeigen, dass iterative Tests und gezielte Optimierung frühe Erkenntnisse liefern.

CEIW 2026: Neue Impulse für E-Mail, KI und strategische Orientierung

12.03.2026

Einleitung und Kontext

In dieser Folge berichten die Teilnehmer live von der CRM und E-Mail Innovations World 2026 in München. Die Diskussion dreht sich um die zukünftige Entwicklung des E-Mail-Marketings und digitaler Kommunikation angesichts der Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz (KI), neue regulatorische Anforderungen und veränderte Marktbedingungen.

Impulse und Erkenntnisse

Die Teilnehmer teilen ihre Eindrücke von den Vorträgen und betonen die Notwendigkeit, E-Mail-Marketing und Customer Journeys neu zu denken. Die Bedeutsamkeit emotionaler Erlebnisse im Einkauf wird hervorgehoben, während gleichzeitig die Rolle der Maschinen und KI als zunehmend zentral wahrgenommen wird.

Strategische Souveränität und Compliance

Ein zentrales Thema ist die strategische Souveränität der Unternehmen, welche die Balance zwischen menschlicher und maschineller Optimierung in der Marketingkommunikation adressiert. Der neue KI-Akt wird als Chance gesehen, mehr Vertrauen und Sicherheit in die Nutzung von KI im E-Mail-Marketing zu schaffen.

Emotionale Ansprache und Relevanz

Die Diskussion verdeutlicht, dass Emotionen und Relevanz für die Kunden entscheidend sind, um im E-Mail-Marketing erfolgreich zu sein. KI soll dabei helfen, personalisierte Inhalte zu erstellen, die für die Empfänger von Bedeutung sind.

Fazit und Ausblick

Die Teilnehmer kommen überein, dass die Integration von KI in Marketingstrategien unvermeidlich ist, und betonen die Wichtigkeit, sich aktiv mit den neuen Technologien auseinanderzusetzen, um die Chancen und Herausforderungen zu meistern. Die Flexibilität der Unternehmen wird als Schlüssel für den zukünftigen Erfolg angesehen.

Einleitung und Kontext

In dieser Folge berichten die Teilnehmer live von der CRM und E-Mail Innovations World 2026 in München. Die Diskussion dreht sich um die zukünftige Entwicklung des E-Mail-Marketings und digitaler Kommunikation angesichts der Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz (KI), neue regulatorische Anforderungen und veränderte Marktbedingungen.

Impulse und Erkenntnisse

Die Teilnehmer teilen ihre Eindrücke von den Vorträgen und betonen die Notwendigkeit, E-Mail-Marketing und Customer Journeys neu zu denken. Die Bedeutsamkeit emotionaler Erlebnisse im Einkauf wird hervorgehoben, während gleichzeitig die Rolle der Maschinen und KI als zunehmend zentral wahrgenommen wird.

Strategische Souveränität und Compliance

Ein zentrales Thema ist die strategische Souveränität der Unternehmen, welche die Balance zwischen menschlicher und maschineller Optimierung in der Marketingkommunikation adressiert. Der neue KI-Akt wird als Chance gesehen, mehr Vertrauen und Sicherheit in die Nutzung von KI im E-Mail-Marketing zu schaffen.

Emotionale Ansprache und Relevanz

Die Diskussion verdeutlicht, dass Emotionen und Relevanz für die Kunden entscheidend sind, um im E-Mail-Marketing erfolgreich zu sein. KI soll dabei helfen, personalisierte Inhalte zu erstellen, die für die Empfänger von Bedeutung sind.

Fazit und Ausblick

Die Teilnehmer kommen überein, dass die Integration von KI in Marketingstrategien unvermeidlich ist, und betonen die Wichtigkeit, sich aktiv mit den neuen Technologien auseinanderzusetzen, um die Chancen und Herausforderungen zu meistern. Die Flexibilität der Unternehmen wird als Schlüssel für den zukünftigen Erfolg angesehen.