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Beschreibung
In dem Reise-Podcast spricht Vicky von der Potsdam Marketing und Service GmbH mit Potsdamer Persönlichkeiten über Stadtgeschichte und Geschichten, Lieblingsorte und das wahre Potsdam-Gefühl.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Dit is ja wie im Film Teil 2 – 80 Jahre DEFA-Filme
Einführung in die DEFA
In dieser Episode des Podcasts wird die DEFA (Deutsche Film-Aktiengesellschaft) vorgestellt, die von 1946 bis 1992 das staatliche Filmproduktionsunternehmen der DDR war. Philipp Zengel von der DEFA-Stiftung erläutert, dass die DEFA nicht nur durch ihre Filme, sondern auch durch die Menschen, die dort arbeiteten, geprägt wurde.
Philipp Zengels Verbindung zur DEFA
Philipp Zengel beschreibt seine persönliche Verbindung zur DEFA, die bereits in seiner Kindheit begann, als er DEFA-Filme schaute, die ihm seine Eltern schenkten. Seine Leidenschaft führte ihn schließlich zu einem Praktikum bei der DEFA-Stiftung, wo er bis heute tätig ist.
Die Vielfalt der DEFA-Filme
Die DEFA produzierte über 700 Spielfilme, zahlreiche Animations- und Dokumentarfilme. Zengel betont, dass die DEFA-Filme unterschiedliche künstlerische Handschriften widerspiegeln und nicht als bloße Propaganda betrachtet werden sollten.
Oscar-nominierter Film und politische Einflüsse
Jakob der Lügner, der einzige DEFA-Film, der für einen Oscar nominiert wurde, wird besprochen. Zengel erklärt die politischen Herausforderungen, denen DEFA-Regisseure ausgesetzt waren, und wie diese die Themen und die Kreativität der Filme beeinflussten.
Restaurierung und Digitalisierung der Filme
Ein zentrales Anliegen der DEFA-Stiftung ist die Digitalisierung und Restaurierung der Filme, um sie für zukünftige Generationen zugänglich zu machen. Zengel äußert Besorgnis über Kürzungen der Fördermittel, die diese Arbeit gefährden könnten.
Internationale Rezeption der DEFA-Filme
Die DEFA-Filme finden auch international großes Interesse, und Zengel berichtet von Projekten und Koproduktionen, die Filme in anderen Ländern zeigen und zur Diskussion anregen.
Frauen in der DEFA
Die Rolle der Frauen in der DEFA wird thematisiert. Zengel erläutert, dass es nur wenige Regisseurinnen gab und hebt einige wichtige Namen hervor. Die Herausforderungen, die Frauen im Filmgeschäft hatten, werden ebenfalls diskutiert.
Schlussgedanken und Empfehlungen
Abschließend wird auf die DEFA-Filmwelt auf YouTube hingewiesen, wo viele Filme kostenfrei angesehen werden können. Zengel ermutigt die Zuhörer, die DEFA-Filme zu entdecken und die aktuellen Veranstaltungen im Filmmuseum Potsdam zu besuchen.

Was wäre gewesen, wenn? Visionen für den Alten Markt
Sammlung und Ausstellung
Die Podcast-Episode beleuchtet die bedeutende Sammlung des Potsdam Museums, insbesondere die Original-Einreichungen eines Wettbewerbs von 1960. Verena und Steffi diskutieren die Sonderausstellung "Platz für Neues", die die Entwicklungen des Alten Marktes von 1945 bis 2025 thematisiert.
Kuratorische Ansätze
Dr. Wenke Nitz, die Kuratorin der Ausstellung, erklärt, wie die Ausstellung im Team entwickelt wurde. Die Kuratoren haben bei ihrer Recherche zahlreiche Archive durchforstet, was zu vielen spannenden Entdeckungen und Aha-Momenten führte, darunter überraschende historische Fotos und Pläne.
Einfluss der Kunst und Geschichte
Die Ausstellung umfasst auch künstlerische Perspektiven, die die Zerstörung Potsdams nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentieren. Künstler wurden beauftragt, um diese Erlebnisse festzuhalten, da Fotografie in der Nachkriegszeit eingeschränkt war.
Städtebauliche Entwicklungen
Die Diskussion um den Alten Markt zeigt, wie politische und gesellschaftliche Einflüsse die Stadtgestaltung prägten. Die Planungswirtschaft der DDR und die ideologischen Überlegungen hinter den Bauprojekten wurden thematisiert, ebenso wie die Herausforderungen der Denkmalschutzmaßnahmen.
Partizipation und Zukunft
Die Ausstellung legt Wert auf Partizipation und ermöglicht es Besuchern, aktiv mit dem Material zu interagieren. Zukünftige Veranstaltungen und die Integration weiterer Inhalte in die Potsdam History App sind geplant, um das historische Verständnis zu vertiefen.

The Power of Love
Ursprung und mission des Festivals
Kunst als Mittel zur Öffnung von Perspektiven wird als reflektierte Praxis beschrieben. Ziel ist, Räume in der Stadt sichtbar zu machen und zu hinterfragen, wem sie gehören und wofür sie genutzt werden. Dabei soll kein festgelegtes Narrativ verhindern, dass verschiedene Sichtweisen gehört werden. Die Beteiligung verschiedener Akteurinnen und Akteure ermöglicht eine vielschichtige Auseinandersetzung mit urbanen Orten und deren Machtstrukturen.
Ort und politische Dimension des diesjährigen Umfelds
Der Ort Brauhausberg mit dem ehemaligen Landtag dient als Zentrum der Auseinandersetzung über Macht und Geschichte. Die Räume stehen symbolisch für Herrschaft und Wandel, während das Konzept Liebe als politische Praxis die Verbindung von Gesellschaft und Ort betont. Die Spielorte öffnen eine Diskussion über Zukunftsgestaltung, Baugeschichte und die Verantwortung gegenüber der Stadt.
Ablauf, Formate und Programm-Entwicklung
Das Festival entwickelt sich jedes Jahr neu durch wechselnde Leitungsteams und wechselnde Orte. Einreichungen werden sorgfältig gesichtet, um Arbeiten zu zeigen, die sich mit dem Ort auseinandersetzen und ihn architektonisch oder performativ beeinflussen. Kooperationen mit Hochschulen und lokalen Institutionen prägen das Programm, während Zeiträume, Genehmigungen und bauliche Rahmenbedingungen die Umsetzung beeinflussen.
Rolle der Nachbarschaft, Zukunftsaussichten und Mitwirkung
Die Einbindung von Anwohnerinnen und Zeitzeugen sowie regionalen Akteurinnen stärkt die Stadtgeschichte und schafft partizipative Blickwinkel. Der Austausch mit der Öffentlichkeit, Stimmen aus der Nachbarschaft und der Frage nach zukünftigen Nutzungen des Geländes stehen im Fokus. Es wird diskutiert, wie langfristige Unterstützung organisiert werden könnte und welche Rolle künstlerische Räume bei der Stadtentwicklung spielen.