Geschichte ist Gegenwart! Der History & Politics Podcast der Körber-Stiftung
Podcast
de

Geschichte ist Gegenwart! Der History & Politics Podcast der Körber-Stiftung

Körber-Stiftung

Beschreibung

Warum Geschichte immer Gegenwart ist, besprechen wir mit unseren Gästen im History & Politics Podcast.

Wir zeigen, wie uns die Geschichte hilft, die Gegenwart besser zu verstehen.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Re-Release: Erinnerungskämpfe #4 - Sicherheit. Wer ist schützenswert?

24.08.2026

Einführung und Kontext

In der letzten Folge der Podcast-Reihe 'Erinnerungskämpfe' diskutiert Hadid Shaharouna Elka mit Florian Bigge und der Journalistin Ann-Kathrin Müller das Thema Sicherheit und die Frage, wer als schützenswert gilt. Die Episode reflektiert die Werte der pluralen Demokratie und beleuchtet, wie Gewaltbetroffene medial dargestellt werden.

Mediale Wahrnehmung und politische Narrative

Die Diskussion thematisiert die Rolle der Medien in der Berichterstattung über antidemokratische Bedrohungen, insbesondere im Kontext der AfD. Müller betont, dass Empathie und Menschlichkeit in der Berichterstattung zunehmend in den Hintergrund gedrängt werden und dass dies globale Implikationen hat. Es wird diskutiert, wie diese Narrative in der Gesellschaft verankert sind und welchen Einfluss sie auf die politische Landschaft haben.

Journalistische Verantwortung und Herausforderungen

Im Gespräch wird die Verantwortung der Medien in der Berichterstattung über Hassverbrechen und die Notwendigkeit, kritisch zu bleiben, hervorgehoben. Müller spricht über die Herausforderungen, denen sich Journalisten gegenübersehen, insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und die Gefahr von Gewalt durch rechtsextreme Gruppen. Sie plädiert für eine differenzierte und kontextuelle Berichterstattung.

Die Rolle von Geschichte und Erinnerungskultur

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Wichtigkeit, historische Kontexte in die aktuelle Berichterstattung einzubeziehen. Die Gesprächspartner sind sich einig, dass ein besseres Verständnis der Vergangenheit notwendig ist, um gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Es wird betont, dass die Erinnerungskultur eine Schlüsselrolle spielt, um die Werte der Demokratie zu bewahren.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass eine konstruktive und kontextbasierte Berichterstattung notwendig ist, um den unterschiedlichen Dimensionen von Sicherheit und Gewalt gerecht zu werden. Die Gesprächspartner ermutigen Medienschaffende, mutig zu bleiben und sich für eine gerechte und empathische Gesellschaft einzusetzen.

Einführung und Kontext

In der letzten Folge der Podcast-Reihe 'Erinnerungskämpfe' diskutiert Hadid Shaharouna Elka mit Florian Bigge und der Journalistin Ann-Kathrin Müller das Thema Sicherheit und die Frage, wer als schützenswert gilt. Die Episode reflektiert die Werte der pluralen Demokratie und beleuchtet, wie Gewaltbetroffene medial dargestellt werden.

Mediale Wahrnehmung und politische Narrative

Die Diskussion thematisiert die Rolle der Medien in der Berichterstattung über antidemokratische Bedrohungen, insbesondere im Kontext der AfD. Müller betont, dass Empathie und Menschlichkeit in der Berichterstattung zunehmend in den Hintergrund gedrängt werden und dass dies globale Implikationen hat. Es wird diskutiert, wie diese Narrative in der Gesellschaft verankert sind und welchen Einfluss sie auf die politische Landschaft haben.

Journalistische Verantwortung und Herausforderungen

Im Gespräch wird die Verantwortung der Medien in der Berichterstattung über Hassverbrechen und die Notwendigkeit, kritisch zu bleiben, hervorgehoben. Müller spricht über die Herausforderungen, denen sich Journalisten gegenübersehen, insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und die Gefahr von Gewalt durch rechtsextreme Gruppen. Sie plädiert für eine differenzierte und kontextuelle Berichterstattung.

Die Rolle von Geschichte und Erinnerungskultur

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Wichtigkeit, historische Kontexte in die aktuelle Berichterstattung einzubeziehen. Die Gesprächspartner sind sich einig, dass ein besseres Verständnis der Vergangenheit notwendig ist, um gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Es wird betont, dass die Erinnerungskultur eine Schlüsselrolle spielt, um die Werte der Demokratie zu bewahren.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass eine konstruktive und kontextbasierte Berichterstattung notwendig ist, um den unterschiedlichen Dimensionen von Sicherheit und Gewalt gerecht zu werden. Die Gesprächspartner ermutigen Medienschaffende, mutig zu bleiben und sich für eine gerechte und empathische Gesellschaft einzusetzen.

Re-Release: Erinnerungskämpfe #3 - Überleben. Der Wert des Erinnerns

10.08.2026

Einleitung zur Erinnerungskultur

Hadid Shaharouna Oelker, die Gastmoderatorin dieser Podcast-Sonderreihe, begrüßt die Hörer und stellt das zentrale Thema der Episode vor: den Wert des Erinnerns in einer pluralen Demokratie und die Herausforderungen der deutschen Erinnerungskultur.

Gespräch über Gewaltgeschichte und Emotionen

In dieser Folge diskutieren Oelker und Kirsten Pörschke die deutsche Gewaltgeschichte, die Bedeutung von Erinnerungskultur und die Emotionen, die mit dem Überleben verbunden sind. Sie betonen die Relevanz von Erinnerungsallianzen und dem gegenseitigen Verständnis in einer pluralen Gesellschaft.

Erinnerung als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Gesprächspartnerinnen reflektieren über die Notwendigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Erinnerungskultur aktiv zu gestalten, um den Herausforderungen von Rechtsextremismus und sozialen Konflikten zu begegnen.

Interview mit Miriam Sadov

Oelker führt ein tiefgründiges Gespräch mit der Historikerin Miriam Sadov, in dem sie die Kontinuität von Gewalt und die Bedeutung des Erinnerns in der Gegenwart erkunden. Sadov betont, dass Erinnern eine zentrale Rolle für das Verständnis der Gesellschaft spielt und dass das Versäumnis, Gewalt aufzuarbeiten, fatale Folgen hat.

Persönliche Erfahrungen und Verantwortung der Institutionen

Sadov spricht über die Verantwortung von Institutionen wie dem NS-Dokumentationszentrum, Räume für Erinnerungsarbeit zu schaffen und die verschiedenen Perspektiven von Opfern zu integrieren. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die aus der politischen Instrumentalisierung von Erinnerung entstehen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Appell, die Trauer und den Schmerz der Vergangenheit zu anerkennen, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Oelker kündigt die nächste Folge an, die sich mit dem Thema Sicherheit und schützenswerten Gruppen beschäftigen wird.

Einleitung zur Erinnerungskultur

Hadid Shaharouna Oelker, die Gastmoderatorin dieser Podcast-Sonderreihe, begrüßt die Hörer und stellt das zentrale Thema der Episode vor: den Wert des Erinnerns in einer pluralen Demokratie und die Herausforderungen der deutschen Erinnerungskultur.

Gespräch über Gewaltgeschichte und Emotionen

In dieser Folge diskutieren Oelker und Kirsten Pörschke die deutsche Gewaltgeschichte, die Bedeutung von Erinnerungskultur und die Emotionen, die mit dem Überleben verbunden sind. Sie betonen die Relevanz von Erinnerungsallianzen und dem gegenseitigen Verständnis in einer pluralen Gesellschaft.

Erinnerung als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Gesprächspartnerinnen reflektieren über die Notwendigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Erinnerungskultur aktiv zu gestalten, um den Herausforderungen von Rechtsextremismus und sozialen Konflikten zu begegnen.

Interview mit Miriam Sadov

Oelker führt ein tiefgründiges Gespräch mit der Historikerin Miriam Sadov, in dem sie die Kontinuität von Gewalt und die Bedeutung des Erinnerns in der Gegenwart erkunden. Sadov betont, dass Erinnern eine zentrale Rolle für das Verständnis der Gesellschaft spielt und dass das Versäumnis, Gewalt aufzuarbeiten, fatale Folgen hat.

Persönliche Erfahrungen und Verantwortung der Institutionen

Sadov spricht über die Verantwortung von Institutionen wie dem NS-Dokumentationszentrum, Räume für Erinnerungsarbeit zu schaffen und die verschiedenen Perspektiven von Opfern zu integrieren. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die aus der politischen Instrumentalisierung von Erinnerung entstehen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Appell, die Trauer und den Schmerz der Vergangenheit zu anerkennen, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Oelker kündigt die nächste Folge an, die sich mit dem Thema Sicherheit und schützenswerten Gruppen beschäftigen wird.

Re-Release: Erinnerungskämpfe #2 - Survival of the Fittest. Was Menschen wert sind

27.07.2026

Einführung und Themenüberblick

Hadid Shaharuna Oelker, Journalistin und Gastgeberin der Podcast-Sonderreihe "Erinnerungskämpfe", stellt die zentrale Frage, was die plurale Demokratie wert ist. In der zweiten Folge diskutiert sie mit Felix Fug das Thema "Survival of the Fittest" und beleuchtet den Sozialdarwinismus und dessen menschenverachtende Haltung gegenüber sozial benachteiligten Gruppen.

Sozialdarwinismus und seine Auswirkungen

Sozialdarwinismus beschreibt die diskriminierende Sichtweise, dass sozial benachteiligte Menschen als Last für die Gesellschaft gelten. Oelker und Fug reflektieren über die fehlende Präsenz des Themas im Bildungssystem und dessen historische Wurzeln in der Eugenik und Euthanasie des Nationalsozialismus. Diese Denkmuster sind bis heute relevant und beeinflussen die gesellschaftliche Wahrnehmung von Bedürftigkeit und Verletzlichkeit.

Intersektionale Betrachtung und Solidarität

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die intersektionale Betrachtung von Behinderung und Rassismus. Die Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit, Solidarität zu fördern, um eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der Bedürftigkeit nicht stigmatisiert wird. Oelker und Fug diskutieren, wie gesellschaftliche Strukturen und politische Entscheidungen Menschenleben beeinflussen.

Aktuelle Debatten um den Sozialstaat

Die Debatte um den Sozialstaat wird kritisch betrachtet. Oelker und Fug argumentieren, dass Kürzungen bei Sozialleistungen nicht nur die Bedürftigen treffen, sondern langfristig auch der Gesellschaft schaden. Sie plädieren für ein Umdenken in der Politik, das die Bedürfnisse der Schwächsten in den Vordergrund stellt.

Gemeinschaft und Widerstand

Das Gespräch endet mit einem Aufruf zur Solidarität und Gemeinschaftsbildung. Oelker hebt hervor, dass echte menschliche Beziehungen und das gegenseitige Kümmern essenziell für ein funktionierendes Zusammenleben sind. Die Gesprächspartner glauben an die Kraft des Miteinanders, um den Herausforderungen von heute zu begegnen.

Einführung und Themenüberblick

Hadid Shaharuna Oelker, Journalistin und Gastgeberin der Podcast-Sonderreihe "Erinnerungskämpfe", stellt die zentrale Frage, was die plurale Demokratie wert ist. In der zweiten Folge diskutiert sie mit Felix Fug das Thema "Survival of the Fittest" und beleuchtet den Sozialdarwinismus und dessen menschenverachtende Haltung gegenüber sozial benachteiligten Gruppen.

Sozialdarwinismus und seine Auswirkungen

Sozialdarwinismus beschreibt die diskriminierende Sichtweise, dass sozial benachteiligte Menschen als Last für die Gesellschaft gelten. Oelker und Fug reflektieren über die fehlende Präsenz des Themas im Bildungssystem und dessen historische Wurzeln in der Eugenik und Euthanasie des Nationalsozialismus. Diese Denkmuster sind bis heute relevant und beeinflussen die gesellschaftliche Wahrnehmung von Bedürftigkeit und Verletzlichkeit.

Intersektionale Betrachtung und Solidarität

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die intersektionale Betrachtung von Behinderung und Rassismus. Die Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit, Solidarität zu fördern, um eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der Bedürftigkeit nicht stigmatisiert wird. Oelker und Fug diskutieren, wie gesellschaftliche Strukturen und politische Entscheidungen Menschenleben beeinflussen.

Aktuelle Debatten um den Sozialstaat

Die Debatte um den Sozialstaat wird kritisch betrachtet. Oelker und Fug argumentieren, dass Kürzungen bei Sozialleistungen nicht nur die Bedürftigen treffen, sondern langfristig auch der Gesellschaft schaden. Sie plädieren für ein Umdenken in der Politik, das die Bedürfnisse der Schwächsten in den Vordergrund stellt.

Gemeinschaft und Widerstand

Das Gespräch endet mit einem Aufruf zur Solidarität und Gemeinschaftsbildung. Oelker hebt hervor, dass echte menschliche Beziehungen und das gegenseitige Kümmern essenziell für ein funktionierendes Zusammenleben sind. Die Gesprächspartner glauben an die Kraft des Miteinanders, um den Herausforderungen von heute zu begegnen.