Angehört - der Podcast für Angehörige psychisch Erkrankter
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Angehört - der Podcast für Angehörige psychisch Erkrankter

Maria Fahnemann

Beschreibung

Angehörige psychisch erkrankter Menschen brauchen Empathie, Unterstützung und Hilfe. Dieser Podcast ist für dich da, wenn du dein Leben mit einem psychisch erkrankten Menschen teilst. Die Kunsttherapeutin Maria Fahnemann hat sich auf die Begleitung Angehöriger spezialisiert und gibt dir hier alle zwei Wochen Impulse und Informationen, die dich dabei unterstützen sollen, wieder stärker zu dir selbst zurückzukommen und deine Balance wiederzufinden.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#103 Wenn das System ins Wanken gerät

19.08.2026

Systemische Perspektive auf psychische Erkrankungen

Die systemische Therapie betrachtet psychische Belastungen nicht als individuelle Störungen, sondern als Ergebnisse von Wechselwirkungen innerhalb eines Systems, insbesondere in familiären Beziehungen. Dieser Ansatz hilft, das Verhalten und die Dynamiken eines gesamten Systems zu verstehen, wenn ein Mitglied psychisch erkrankt.

Das Prinzip der Zirkularität

Das Mobile wird als Metapher verwendet, um zu veranschaulichen, wie die Erkrankung einer Person das gesamte System beeinflusst. Wenn eine Person erkrankt, verändert sich die Dynamik, und andere Mitglieder müssen sich anpassen, was zu einer Störung der Rollen führen kann.

Rollenveränderungen in der Familie

Die Erkrankung kann zu Parentifizierung führen, wo Kinder die Verantwortung übernehmen, die ihnen nicht zusteht, oder Partner in Pflege- und Aufsichtsrollen gedrängt werden, wodurch die Gleichheit in der Beziehung verloren geht. Solche Rollenveränderungen können das familiäre Gleichgewicht destabilisieren.

Geben und Nehmen in Beziehungen

Ein gesundes Beziehungssystem basiert auf einem Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Bei psychischen Erkrankungen gerät dieses Gleichgewicht oft ins Wanken, was zu emotionaler Erschöpfung bei Angehörigen führen kann. Selbstfürsorge wird als wichtig erachtet, um die eigene psychische Gesundheit zu erhalten.

Ressourcen- und Lösungsorientierung

Die systemische Therapie ermutigt, den Fokus von der Erkrankung auf die Ressourcen und positiven Aspekte zu lenken. Angehörige sollten auch die gesunden Anteile der erkrankten Person und eigene Stärken erkennen, um das Gesamtbild zu erweitern und das Leben trotz der Herausforderungen zu verbessern.

Systemische Perspektive auf psychische Erkrankungen

Die systemische Therapie betrachtet psychische Belastungen nicht als individuelle Störungen, sondern als Ergebnisse von Wechselwirkungen innerhalb eines Systems, insbesondere in familiären Beziehungen. Dieser Ansatz hilft, das Verhalten und die Dynamiken eines gesamten Systems zu verstehen, wenn ein Mitglied psychisch erkrankt.

Das Prinzip der Zirkularität

Das Mobile wird als Metapher verwendet, um zu veranschaulichen, wie die Erkrankung einer Person das gesamte System beeinflusst. Wenn eine Person erkrankt, verändert sich die Dynamik, und andere Mitglieder müssen sich anpassen, was zu einer Störung der Rollen führen kann.

Rollenveränderungen in der Familie

Die Erkrankung kann zu Parentifizierung führen, wo Kinder die Verantwortung übernehmen, die ihnen nicht zusteht, oder Partner in Pflege- und Aufsichtsrollen gedrängt werden, wodurch die Gleichheit in der Beziehung verloren geht. Solche Rollenveränderungen können das familiäre Gleichgewicht destabilisieren.

Geben und Nehmen in Beziehungen

Ein gesundes Beziehungssystem basiert auf einem Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Bei psychischen Erkrankungen gerät dieses Gleichgewicht oft ins Wanken, was zu emotionaler Erschöpfung bei Angehörigen führen kann. Selbstfürsorge wird als wichtig erachtet, um die eigene psychische Gesundheit zu erhalten.

Ressourcen- und Lösungsorientierung

Die systemische Therapie ermutigt, den Fokus von der Erkrankung auf die Ressourcen und positiven Aspekte zu lenken. Angehörige sollten auch die gesunden Anteile der erkrankten Person und eigene Stärken erkennen, um das Gesamtbild zu erweitern und das Leben trotz der Herausforderungen zu verbessern.

#102 Angststörungen

05.08.2026

Einführung in das Thema Angststörungen

In dieser Episode wird das Thema Angststörungen behandelt, die zu den häufigsten psychischen Erkrankungen gehören. Die Kunsttherapeutin Maria Fahnemann gibt Angehörigen wertvolle Informationen und Impulse, um besser mit der Situation umzugehen.

Definition und Formen von Angststörungen

Angststörungen sind ein Spektrum von Erkrankungen, die in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Die häufigsten Formen sind: Panikstörung, generalisierte Angststörung, soziale Angststörung und spezifische Phobien. Jede dieser Störungen hat spezifische Symptome und kann das Leben der Betroffenen erheblich einschränken.

Ursachen von Angststörungen

Angststörungen können durch genetische Faktoren, neurobiologischen Ungleichgewichten und belastende Lebensereignisse verursacht werden. Es wird diskutiert, dass Ängste evolutionär sinnvoll sind, aber übersteigerte Ängste zu Erkrankungen führen können.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Angststörungen erfolgt meistens durch Psychotherapie, oft in Kombination mit medikamentöser Therapie. Das Ziel ist, die Ursachen zu identifizieren und den Betroffenen zu helfen, ihre Ängste zu bewältigen.

Rolle der Angehörigen

Für Angehörige ist es wichtig, sich über die Erkrankung zu informieren und Verständnis zu zeigen, ohne das Vermeidungsverhalten zu unterstützen. Professionelle Hilfe sollte gefördert werden, um die Betroffenen auf ihrem Weg zur Genesung zu unterstützen.

Einführung in das Thema Angststörungen

In dieser Episode wird das Thema Angststörungen behandelt, die zu den häufigsten psychischen Erkrankungen gehören. Die Kunsttherapeutin Maria Fahnemann gibt Angehörigen wertvolle Informationen und Impulse, um besser mit der Situation umzugehen.

Definition und Formen von Angststörungen

Angststörungen sind ein Spektrum von Erkrankungen, die in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Die häufigsten Formen sind: Panikstörung, generalisierte Angststörung, soziale Angststörung und spezifische Phobien. Jede dieser Störungen hat spezifische Symptome und kann das Leben der Betroffenen erheblich einschränken.

Ursachen von Angststörungen

Angststörungen können durch genetische Faktoren, neurobiologischen Ungleichgewichten und belastende Lebensereignisse verursacht werden. Es wird diskutiert, dass Ängste evolutionär sinnvoll sind, aber übersteigerte Ängste zu Erkrankungen führen können.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Angststörungen erfolgt meistens durch Psychotherapie, oft in Kombination mit medikamentöser Therapie. Das Ziel ist, die Ursachen zu identifizieren und den Betroffenen zu helfen, ihre Ängste zu bewältigen.

Rolle der Angehörigen

Für Angehörige ist es wichtig, sich über die Erkrankung zu informieren und Verständnis zu zeigen, ohne das Vermeidungsverhalten zu unterstützen. Professionelle Hilfe sollte gefördert werden, um die Betroffenen auf ihrem Weg zur Genesung zu unterstützen.

#101 Zwischen gesunder Resonanz und ungesunder Abhängigkeit

24.06.2026

Emotionale Resonanz und Abhängigkeit

In dieser Episode wird das Konzept der emotionalen Resonanz behandelt, insbesondere bei Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Es wird diskutiert, wie stark die Emotionen eines Partners auf einen selbst wirken können und wann dies in emotionale Abhängigkeit umschlägt. Angehörige entwickeln oft eine erhöhte Feinfühligkeit für die Stimmungen anderer, was sowohl positiv als auch negativ sein kann. Die Fähigkeit, mit anderen zu fühlen, ist biologisch verankert und für soziale Beziehungen essenziell.

Die Auswirkungen der emotionalen Abhängigkeit

Die Grenze zwischen gesunder Resonanz und emotionaler Abhängigkeit ist fließend. Die Episode beschreibt, wie frühere Bindungserfahrungen diese Dynamik beeinflussen. Personen, die als Kinder gelernt haben, die Stimmung ihrer Bezugspersonen zu regulieren, tragen oft diese Muster in späteren Beziehungen weiter. Fünf Fragen helfen den Zuhörern, ihre eigene emotionale Abhängigkeit zu erkennen.

Praktische Übungen zur Selbstfürsorge

Um emotionale Abhängigkeit zu vermeiden, werden verschiedene Übungen vorgestellt. Diese beinhalten das Innehalten bei emotionalen Reaktionen, körperliche Wahrnehmung als Anker und die Entwicklung individueller emotionaler Anker. Es wird betont, dass Selbstfürsorge und die Pflege eigener Interessen wichtig sind, um eine gesunde Balance zu finden.

Emotionale Resonanz und Abhängigkeit

In dieser Episode wird das Konzept der emotionalen Resonanz behandelt, insbesondere bei Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Es wird diskutiert, wie stark die Emotionen eines Partners auf einen selbst wirken können und wann dies in emotionale Abhängigkeit umschlägt. Angehörige entwickeln oft eine erhöhte Feinfühligkeit für die Stimmungen anderer, was sowohl positiv als auch negativ sein kann. Die Fähigkeit, mit anderen zu fühlen, ist biologisch verankert und für soziale Beziehungen essenziell.

Die Auswirkungen der emotionalen Abhängigkeit

Die Grenze zwischen gesunder Resonanz und emotionaler Abhängigkeit ist fließend. Die Episode beschreibt, wie frühere Bindungserfahrungen diese Dynamik beeinflussen. Personen, die als Kinder gelernt haben, die Stimmung ihrer Bezugspersonen zu regulieren, tragen oft diese Muster in späteren Beziehungen weiter. Fünf Fragen helfen den Zuhörern, ihre eigene emotionale Abhängigkeit zu erkennen.

Praktische Übungen zur Selbstfürsorge

Um emotionale Abhängigkeit zu vermeiden, werden verschiedene Übungen vorgestellt. Diese beinhalten das Innehalten bei emotionalen Reaktionen, körperliche Wahrnehmung als Anker und die Entwicklung individueller emotionaler Anker. Es wird betont, dass Selbstfürsorge und die Pflege eigener Interessen wichtig sind, um eine gesunde Balance zu finden.