Auf Buchfühlung
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Auf Buchfühlung

Irene Zanol & Rebekka Zeinzinger u. a.

Beschreibung

Im Literaturpodcast Auf Buchfühlung geht es einmal im Monat um all das, was Literatur ist und all das, was Literatur kann. Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren, besuchen literarische Veranstaltungen und berichten über Literaturpreise und -festivals, Buchmessen, literarische Cafés, Poetry Slams… eben über alles, was das literarische Leben in Österreich und auch darüber hinaus spannend macht.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Im Gespräch mit Johanna Sebauer

14.07.2026

Einführung in den Roman "Popom"

Johanna Seebauer, die Autorin des neuen Romans "Popom", spricht über die Entstehung und die Themen ihres Buches. Der Roman behandelt die Begegnung eines jüngeren Mannes mit seinem älteren Ich, was zu Fragen über Identität und Selbstwahrnehmung führt.

Die Emotionen vor der Buchveröffentlichung

Seebauer beschreibt ihre Gefühle vor der Veröffentlichung des Romans, die von Nervosität und der Angst vor Rezensionen geprägt sind. Im Vergleich zu ihrem Debütroman hat sie jetzt das Bewusstsein, dass ihr Werk von vielen gelesen und bewertet wird.

Der Schreibprozess

Der Schreibprozess für "Popom" war für Seebauer anders als bei ihrem Debüt. Sie hat sich entschieden, als Vollzeitautorin zu arbeiten, was ihr ermöglichte, intensiver und kreativer zu schreiben. Der Roman entstand in einem kürzeren Zeitraum und sie reflektiert über die Veränderungen in ihrem Leben während des Schreibens.

Der Einfluss des Wohnorts

Seebauer diskutiert, wie das Leben im Burgenland im Gegensatz zu Hamburg ihre Schreibweise beeinflusst hat. Sie betrachtet, wie die Distanz zu einem Schauplatz die Perspektive und den Schreibprozess verändern kann.

Die Themen des Romans

Der Roman thematisiert nicht nur die Selbstbegegnung, sondern auch Verlustangst und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Seebauer betont die universelle menschliche Erfahrung von Verlust und die damit verbundenen Ängste.

Humor und Ernsthaftigkeit

Der Humor, der in die Erzählung eingeflochten ist, dient dazu, ernste Themen aufzulockern. Seebauer möchte ihre Leser unterhalten, auch während sie tiefgründige Fragen behandelt.

Schlussfolgerung und Ausblick

Seebauer hofft, dass ihr Roman Leser anspricht und zum Nachdenken anregt. Sie teilt ihre Vorfreude auf die bevorstehenden Lesungen und die Reaktionen des Publikums.

Einführung in den Roman "Popom"

Johanna Seebauer, die Autorin des neuen Romans "Popom", spricht über die Entstehung und die Themen ihres Buches. Der Roman behandelt die Begegnung eines jüngeren Mannes mit seinem älteren Ich, was zu Fragen über Identität und Selbstwahrnehmung führt.

Die Emotionen vor der Buchveröffentlichung

Seebauer beschreibt ihre Gefühle vor der Veröffentlichung des Romans, die von Nervosität und der Angst vor Rezensionen geprägt sind. Im Vergleich zu ihrem Debütroman hat sie jetzt das Bewusstsein, dass ihr Werk von vielen gelesen und bewertet wird.

Der Schreibprozess

Der Schreibprozess für "Popom" war für Seebauer anders als bei ihrem Debüt. Sie hat sich entschieden, als Vollzeitautorin zu arbeiten, was ihr ermöglichte, intensiver und kreativer zu schreiben. Der Roman entstand in einem kürzeren Zeitraum und sie reflektiert über die Veränderungen in ihrem Leben während des Schreibens.

Der Einfluss des Wohnorts

Seebauer diskutiert, wie das Leben im Burgenland im Gegensatz zu Hamburg ihre Schreibweise beeinflusst hat. Sie betrachtet, wie die Distanz zu einem Schauplatz die Perspektive und den Schreibprozess verändern kann.

Die Themen des Romans

Der Roman thematisiert nicht nur die Selbstbegegnung, sondern auch Verlustangst und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Seebauer betont die universelle menschliche Erfahrung von Verlust und die damit verbundenen Ängste.

Humor und Ernsthaftigkeit

Der Humor, der in die Erzählung eingeflochten ist, dient dazu, ernste Themen aufzulockern. Seebauer möchte ihre Leser unterhalten, auch während sie tiefgründige Fragen behandelt.

Schlussfolgerung und Ausblick

Seebauer hofft, dass ihr Roman Leser anspricht und zum Nachdenken anregt. Sie teilt ihre Vorfreude auf die bevorstehenden Lesungen und die Reaktionen des Publikums.

Lyriksprechstunde mit Siljarosa Schletterer

01.07.2026

Einführung in die Lyrik

Silja Rosa Schletterer, eine engagierte Lyrikerin und Kulturvermittlerin, widmet sich der Aufgabe, Lyrik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Ihr Format der Lyrik-Sprechstunde, das sie 2025 auf Instagram ins Leben rief, bietet eine Plattform für Diskussionen über Poesie, Lesen und Schreiben, angereichert mit eigenen Gedichten und Empfehlungen.

Der Zugang zur Lyrik

Schletterer betont die Wichtigkeit, die Angst vor der Lyrik abzubauen und sie als Kunstform zu genießen, ohne den Druck, alles richtig interpretieren zu müssen. Sie vergleicht das Lesen von Gedichten mit dem Verkosten von Wein und ermutigt dazu, Gedichte mit allen Sinnen zu erleben.

Vorurteile und Herausforderungen

Im Gespräch werden gängige Vorurteile über Lyrik thematisiert, wie etwa die Annahme, dass Gedichtbände unverkäuflich sind. Schletterer argumentiert, dass Lyrik durchaus erfolgreich sein kann, wenn sie richtig vermittelt wird, und hebt die Bedeutung von Veranstaltungen und Lesungen hervor.

Persönliche Lyrikerfahrungen

Schletterer reflektiert über ihre eigene Beziehung zur Lyrik, die von persönlicher Erfahrung und sozialer Verantwortung geprägt ist. Sie sieht Lyrik als ein Mittel, um gesellschaftliche Themen und persönliche Gefühle auszudrücken.

Empfehlungen für Lyrikinteressierte

Für alle, die in die Lyrik einsteigen möchten, empfiehlt Schletterer, viel zu lesen und sich mit anderen AutorInnen zu vernetzen. Sie hebt die Wichtigkeit von Geduld und dem Vertrauen in die eigene Stimme hervor.

Abschluss und Ausblick

Schletterer schließt das Gespräch mit einem Gedicht und einer Einladung, sich mit Lyrik auseinanderzusetzen und diese zu genießen. Das internationale Lyrikfestival Worte wird 2027 erneut stattfinden, was die fortdauernde Relevanz der Lyrik unterstreicht.

Einführung in die Lyrik

Silja Rosa Schletterer, eine engagierte Lyrikerin und Kulturvermittlerin, widmet sich der Aufgabe, Lyrik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Ihr Format der Lyrik-Sprechstunde, das sie 2025 auf Instagram ins Leben rief, bietet eine Plattform für Diskussionen über Poesie, Lesen und Schreiben, angereichert mit eigenen Gedichten und Empfehlungen.

Der Zugang zur Lyrik

Schletterer betont die Wichtigkeit, die Angst vor der Lyrik abzubauen und sie als Kunstform zu genießen, ohne den Druck, alles richtig interpretieren zu müssen. Sie vergleicht das Lesen von Gedichten mit dem Verkosten von Wein und ermutigt dazu, Gedichte mit allen Sinnen zu erleben.

Vorurteile und Herausforderungen

Im Gespräch werden gängige Vorurteile über Lyrik thematisiert, wie etwa die Annahme, dass Gedichtbände unverkäuflich sind. Schletterer argumentiert, dass Lyrik durchaus erfolgreich sein kann, wenn sie richtig vermittelt wird, und hebt die Bedeutung von Veranstaltungen und Lesungen hervor.

Persönliche Lyrikerfahrungen

Schletterer reflektiert über ihre eigene Beziehung zur Lyrik, die von persönlicher Erfahrung und sozialer Verantwortung geprägt ist. Sie sieht Lyrik als ein Mittel, um gesellschaftliche Themen und persönliche Gefühle auszudrücken.

Empfehlungen für Lyrikinteressierte

Für alle, die in die Lyrik einsteigen möchten, empfiehlt Schletterer, viel zu lesen und sich mit anderen AutorInnen zu vernetzen. Sie hebt die Wichtigkeit von Geduld und dem Vertrauen in die eigene Stimme hervor.

Abschluss und Ausblick

Schletterer schließt das Gespräch mit einem Gedicht und einer Einladung, sich mit Lyrik auseinanderzusetzen und diese zu genießen. Das internationale Lyrikfestival Worte wird 2027 erneut stattfinden, was die fortdauernde Relevanz der Lyrik unterstreicht.

Im Gespräch mit Fiona Sironic

20.04.2026

Hintergrund und Entstehung

Die Gastautorin Fiona Sironic, bekannt für ihren Debütroman, wird in der Nähe von Düsseldorf geboren und lebt in Wien. Sie studierte kreatives Schreiben, Sprachkunst und Gender Studies und veröffentlicht Prosa sowie journalistische Texte über Videospiele; Workshops im kreativen Schreiben runden ihr Profil ab. Die Aufmerksamkeit für ihren ersten Roman entstand durch Nominierungen und Stimmen der Kritik, die das Buch breit verhandeln.

Weltbild, Handlung und Hauptfiguren

Der Roman spielt in einer nahen Zukunft mit eskalierender Klimakrise, Waldbränden, Artensterben und knappen Ressourcen. Er erzählt aus der Perspektive der 16-jährigen Era, die Vogelarten dokumentiert, parallel beobachten Maya und Merle, zwei Schwestern, das öffentliche Leben der Influencerinnen-Generation. Eine Liebesgeschichte zwischen Era und Maya entwickelt sich, während sich aus Einzelakten der Zerstörung eine Bewegung formt.

Themen und Struktur

Zentrale Motive sind Klimawandel, digitale Identität, Überdokumentation und der Umgang mit Verlust. Die Kapitel benennen sich nach Vögeln, die Aussterben thematisieren oder bereits ausgestorben sind, wodurch sich Real- und Fantasieebenen vermischen. Die Figuren repräsentieren unterschiedliche Strategien des Kontrollerlebens: Era archiviert, Maya zerstört Dokumente, und beide suchen nach Orten der Nähe in einer lebensfeindlichen Welt.

Sprache, Rezeption und Perspektive

Die Sprache spiegelt eine jugendliche Perspektive wider, ohne Klischees zu reproduzieren, und bedient sich Medien-Referenzen, ohne konventionelle Begriffe festzulegen. Der Text verhandelt die Frage, wie persönliche Vergangenheit im digitalen Zeitalter kontrolliert oder gelöscht werden kann. Die Autorin betont, dass das Werk keine einfache Einordnung in Dystopie oder Gegenwart vornimmt, sondern verschiedene Zukunfts- und Gegenwartsdimensionen miteinander verknüpft.

Hintergrund und Entstehung

Die Gastautorin Fiona Sironic, bekannt für ihren Debütroman, wird in der Nähe von Düsseldorf geboren und lebt in Wien. Sie studierte kreatives Schreiben, Sprachkunst und Gender Studies und veröffentlicht Prosa sowie journalistische Texte über Videospiele; Workshops im kreativen Schreiben runden ihr Profil ab. Die Aufmerksamkeit für ihren ersten Roman entstand durch Nominierungen und Stimmen der Kritik, die das Buch breit verhandeln.

Weltbild, Handlung und Hauptfiguren

Der Roman spielt in einer nahen Zukunft mit eskalierender Klimakrise, Waldbränden, Artensterben und knappen Ressourcen. Er erzählt aus der Perspektive der 16-jährigen Era, die Vogelarten dokumentiert, parallel beobachten Maya und Merle, zwei Schwestern, das öffentliche Leben der Influencerinnen-Generation. Eine Liebesgeschichte zwischen Era und Maya entwickelt sich, während sich aus Einzelakten der Zerstörung eine Bewegung formt.

Themen und Struktur

Zentrale Motive sind Klimawandel, digitale Identität, Überdokumentation und der Umgang mit Verlust. Die Kapitel benennen sich nach Vögeln, die Aussterben thematisieren oder bereits ausgestorben sind, wodurch sich Real- und Fantasieebenen vermischen. Die Figuren repräsentieren unterschiedliche Strategien des Kontrollerlebens: Era archiviert, Maya zerstört Dokumente, und beide suchen nach Orten der Nähe in einer lebensfeindlichen Welt.

Sprache, Rezeption und Perspektive

Die Sprache spiegelt eine jugendliche Perspektive wider, ohne Klischees zu reproduzieren, und bedient sich Medien-Referenzen, ohne konventionelle Begriffe festzulegen. Der Text verhandelt die Frage, wie persönliche Vergangenheit im digitalen Zeitalter kontrolliert oder gelöscht werden kann. Die Autorin betont, dass das Werk keine einfache Einordnung in Dystopie oder Gegenwart vornimmt, sondern verschiedene Zukunfts- und Gegenwartsdimensionen miteinander verknüpft.