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laStaempfli&Raimund Deininger
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Homer, The Odyssey and Women who fight at home. English Podcast by classic scholar and political philosopher Regula Stämpfli (laStaempfli) exploring Homer's epic, Christopher Nolan's The Odyssee, and the women who sustain the world while its heroes wander. A podcast for the Goddesses.
Einführung in die Odyssee
Regula Stämpfli diskutiert in ihrem Podcast die Bedeutung von Homer und der Odyssee, insbesondere die Rolle der Frauen in der Geschichte. Die Odyssee hat über 3000 Jahre überdauert und trifft auf verschiedene kulturelle Kontexte und Interpretationen.
Die Reise von Odysseus und Penelope
Stämpfli hinterfragt, was passiert, wenn das entscheidende Abenteuer nicht nur dem Mann, der geht, sondern auch der Frau, die bleibt, widerfährt. Penelope wird als starke Figur dargestellt, die das Haus regiert und durch Klugheit und Geduld ihren Platz in der Geschichte behauptet.
Christopher Nolans Adaption
Die Diskussion über Christopher Nolans filmische Adaption der Odyssee zeigt, dass er die komplexen Beziehungen zwischen Odysseus, Penelope und ihrem Sohn Telemachus nicht vollständig erfasst. Insbesondere die Rolle von Sprache und der Verlust von Penelopes Intelligenz in der Filmversion werden kritisiert.
Die Macht der Erzählung
Stämpfli betont die Bedeutung der Erzählung und die Art und Weise, wie Geschichten in der Odyssee gewebt werden. Identität wird als dynamisch dargestellt, wobei Odysseus lernt, seine Erfahrungen zu formen und zu erzählen.
Frauen und Heimkehr
Der Podcast thematisiert auch die Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, wenn es darum geht, ihren eigenen Raum und ihre Stimme zu finden. Stämpfli teilt persönliche Erfahrungen, die Parallelen zur Geschichte von Penelope aufzeigen und die Notwendigkeit betonen, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen.
Schlussfolgerung
Die Odyssee bleibt relevant, da sie Fragen der Identität, des Heimkehrens und der weiblichen Erfahrungen anspricht. Stämpfli ermutigt dazu, zurück zu Homer zu gehen und die Stimmen der Frauen in der Literatur zu hören und zu schätzen.

"Daughterland. Kunstprojekte/ Art projects" von Ruth E. Herzka. Ein Gespräch mit der Künstlerin über ihr neues Buch: Memories, Tochtererinnerungen und das Verweben von Geschichte und Kunst. Moderation: Regula Stämpfli.
Einführung in das künstlerische Schaffen
Die Künstlerin Ruth E. Herzka spricht über ihren Werdegang und ihre Entwicklung als Künstlerin. Sie beschreibt ihre ersten Ausstellungen und die Vielfalt ihrer Kunstwerke, die von großen Formaten bis hin zu Installationen und Arbeiten mit Bodenmaterialien reichen.
Einflüsse und Inspiration
Herzka teilt, wie ihre kulturellen Wurzeln und ihre Erfahrungen in verschiedenen Ländern, wie Israel und dem Sinai, ihre künstlerische Praxis geprägt haben. Ihre Verbindung zur Materie und die Inspiration durch verschiedene Kulturen sind zentrale Aspekte ihrer Arbeit.
Kunst und Psychologie
Herzka hat Psychologie und Ethnologie studiert und ist als Kunstpsychotherapeutin tätig. Sie betont die transformative Kraft der Kunst in der Therapie und wie sie ihre Erfahrungen in diesen Bereichen in ihre künstlerische Praxis integriert.
Das Buch "Daughterland" und die Auseinandersetzung mit der Geschichte
Im Gespräch wird das Buch "Daughterland" thematisiert, das sich mit Herzka's jüdischer Familiengeschichte und der Erinnerungskultur auseinandersetzt. Es ist ein Produkt jahrelanger künstlerischer Projekte und reflektiert die subjektive Erinnerung an die eigene Herkunft und die Herausforderungen der zweiten und dritten Generation.
Generationenübergreifende Themen
Herzka diskutiert die Bedeutung von Erinnerungen und den Einfluss ihrer Vorfahren auf ihre künstlerische Arbeit. Sie thematisiert die Herausforderungen und das Erbe, das sie an die nächste Generation weitergeben möchte, sowie die Notwendigkeit, weibliche Perspektiven in der Geschichte zu betonen.
Die aktuelle gesellschaftliche Lage
Das Gespräch schließt mit der Reflexion über den aktuellen Antisemitismus und die Herausforderungen, mit denen jüdische Künstlerinnen und Künstler konfrontiert sind. Herzka betont die Wichtigkeit, weiterhin den Dialog zu suchen und die kulturellen Wurzeln und Geschichten lebendig zu halten.

"Frauen. Weibliche Lebenswelten im Mittelalter." Ein Podcast von Dr.phil. Regula Staempfli zur fantastischen Ausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen, Sommer 2026.
Einführung und Erinnerung an Raimund Deininger
Die Folge beginnt mit einer herzlichen Begrüßung und einer Hommage an Raimund Deininger, der als Partner und Freund vermisst wird. Die Moderatorin Regula Stempfli sucht nach einem neuen Gesprächspartner im Kunst- und Kulturbereich.
Ausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen
Stempfli berichtet von der Ausstellung "Frauen. Weibliche Lebenswelten im Mittelalter" in der Stiftsbibliothek St. Gallen, die sie zusammen mit Isabel Rohner besucht hat. Diese Ausstellung bietet eine neue Perspektive auf das Mittelalter, entgegen dem Klischee eines finsteren Zeitalters und hebt die Rolle von Frauen hervor.
Neues Bild des Mittelalters
Das Mittelalter wird nicht als eine Zeit des Leidens unter männlicher Herrschaft dargestellt, sondern als eine Periode mit starken, einflussreichen Frauen. Stempfli kritisiert die vereinfachten Darstellungen und fordert eine Rückbesinnung auf die vielfältigen Lebensentwürfe von Frauen dieser Zeit.
Viborada von St. Gallen
Die Heilige Viborada wird als Beispiel für eine mächtige Frau aus dem Frühmittelalter angeführt, die durch ihre Handlungen und ihren Rückzug aus der Welt Einfluss ausübte. Ihre Geschichte verdeutlicht die Komplexität weiblicher Rollen im Mittelalter.
Die Rolle von Frauen in der Geschichte
Stempfli betont, dass Frauen in der Geschichte oft unsichtbar gemacht werden, obwohl sie zentrale Rollen in der Gesellschaft einnahmen. Sie fordert eine Neubewertung der historischen Narrative, um die Beiträge von Frauen sichtbar zu machen.
Schlussfolgerung und Appell
Abschließend ermutigt Stempfli die Zuhörer, die Ausstellung zu besuchen und sich für deren dauerhafte Präsenz einzusetzen. Sie appelliert an die Wichtigkeit der Berücksichtigung weiblicher Perspektiven in der Geschichtsschreibung, um ein vollständigeres Bild der Vergangenheit zu erhalten.