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Stimmen zu den Anfängen der zeitgenössischen Kunst im Rheinland.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Timm Rautert

07.05.2026

Herkunft und Familienhintergrund

Aus Westpreußen stammend, wuchs die Erzählerin in einer Familie auf, deren Vater aus Dortmund stammte und Arzt war. Die Mutter war Leipzigerin. Der Vater starb im Krieg, die Mutter floh mit der Erzählerin und weiteren Verwandten. Eine jüdische Herkunft der Mutter wird erwähnt; Beziehungen und Heiratsdruck werden als belastend skizziert. Die Herkunft prägt das frühe Erleben von Verlust, Flucht und Unsicherheit.

Frühe Prägungen und künstlerische Neigungen

In Fulda wuchs sie in einem katholischen Umfeld auf, lernte grafische Arbeit kennen und begann früh, Plakate zu gestalten. Plakate von Schauspielern weckten ihr Interesse, Lithographien und Farbfeldgestaltungen faszinierten sie. Begegnungen mit Künstlern wie Erdwalter, Vedova und Steinert beeinflussten ihr Verständnis von Kunst als Technik und Ausdruck. Erste Versuche zielten auf eine bildanalytische Herangehensweise ab.

Ausbildung, Konflikte und Aufbrüche

In Essen startete sie 1966 ein Studium, das stark von Autorität geprägt war. Steiner forderte Konsequenten, machte Unterschiede zwischen handwerklicher Übung und eigenständiger Bildsprache deutlich. Es folgten Auslandsaufenthalte in New York, Begegnungen mit Becher-Gruppen und frühe dokumentarische Projekte. Bedeutend war der Wechsel von sozialdokumentarischer Arbeit zur reflexiveren Fotografie, begleitet von persönlichen Auseinandersetzungen mit Notenpolitik, Würdigung und Selbstverständnis als Lehrende.

Leipzig, Lehre und künstlerische Haltung

Bezüge zu Leipzig blieben zentral: Verwandte, Orte und später eine Lehre an einer Leipziger Hochschule. Die Lehre betonte klare Beurteilung von Bildern, Distanz zur Kumpanei und die Verantwortung des Fotografen. Es entstanden Lehreinflüsse durch Professoren, Stipendien und Referenzprojekte. Eine nachhaltige Haltung zeigt sich in der Wertschätzung handwerklicher Genauigkeit, dem Verständnis von Raum und Zeit sowie der Bereitschaft, Geduld und Prozess als Teil der Kunst zu sehen.

Herkunft und Familienhintergrund

Aus Westpreußen stammend, wuchs die Erzählerin in einer Familie auf, deren Vater aus Dortmund stammte und Arzt war. Die Mutter war Leipzigerin. Der Vater starb im Krieg, die Mutter floh mit der Erzählerin und weiteren Verwandten. Eine jüdische Herkunft der Mutter wird erwähnt; Beziehungen und Heiratsdruck werden als belastend skizziert. Die Herkunft prägt das frühe Erleben von Verlust, Flucht und Unsicherheit.

Frühe Prägungen und künstlerische Neigungen

In Fulda wuchs sie in einem katholischen Umfeld auf, lernte grafische Arbeit kennen und begann früh, Plakate zu gestalten. Plakate von Schauspielern weckten ihr Interesse, Lithographien und Farbfeldgestaltungen faszinierten sie. Begegnungen mit Künstlern wie Erdwalter, Vedova und Steinert beeinflussten ihr Verständnis von Kunst als Technik und Ausdruck. Erste Versuche zielten auf eine bildanalytische Herangehensweise ab.

Ausbildung, Konflikte und Aufbrüche

In Essen startete sie 1966 ein Studium, das stark von Autorität geprägt war. Steiner forderte Konsequenten, machte Unterschiede zwischen handwerklicher Übung und eigenständiger Bildsprache deutlich. Es folgten Auslandsaufenthalte in New York, Begegnungen mit Becher-Gruppen und frühe dokumentarische Projekte. Bedeutend war der Wechsel von sozialdokumentarischer Arbeit zur reflexiveren Fotografie, begleitet von persönlichen Auseinandersetzungen mit Notenpolitik, Würdigung und Selbstverständnis als Lehrende.

Leipzig, Lehre und künstlerische Haltung

Bezüge zu Leipzig blieben zentral: Verwandte, Orte und später eine Lehre an einer Leipziger Hochschule. Die Lehre betonte klare Beurteilung von Bildern, Distanz zur Kumpanei und die Verantwortung des Fotografen. Es entstanden Lehreinflüsse durch Professoren, Stipendien und Referenzprojekte. Eine nachhaltige Haltung zeigt sich in der Wertschätzung handwerklicher Genauigkeit, dem Verständnis von Raum und Zeit sowie der Bereitschaft, Geduld und Prozess als Teil der Kunst zu sehen.

Ute Eskildsen

05.05.2026

Frühe Ausbildung und prägenden Einflüsse

Geboren in Schleswig-Holstein, folgt eine Ausbildung im Gymnasium, eine Sprachenschule und eine fotografische Lehre in Etzehoe. Traditionelle Dunkelkammerarbeit, eigene Chemikalien und Praxis prägten den Grundstein. Die Lehre umfasst Regelstrukturen und begrenzte schulische Formeln, ergänzt durch Besuche in Kiel und externen Arbeitsphasen.

Wasserkante der Bildung und erste berufliche Schritte

Aufstieg über Volontärszeiten, Auslandserfahrungen in New York und Stationen bei Paul Sviridov sowie Charlotte de March formen Techniken, Zusammenarbeit und Bildästhetik. Das Studium der Fotografie vermittelt erste eigenständige Arbeiten, klare Kritik und den Anspruch, als Professionelle zu arbeiten.

Publikumsorientierte Forschung und Rekonstruktion

Für ein spezialisiertes Forschungsprojekt rekonstruiert der Vortragende Film und Foto der 20er Jahre, arbeitet mit Kassenauswertungen, Besprechungen und internationalen Quellen. Die Tätigkeit umfasst Interviews mit Zeitzeugen, Reisen und die Verbindung von Dokumentation, Filmgeschichte und Fotografie.

Sammlung, Lehre und Netzwerkpflege

Als Leiter der Fotografischen Sammlung baut er Bestände systematisch aus, pflegt Beziehungen zu Bechers-Schülern und fördert zeitgenössische Fotografie. Initiativen wie Stipendienprogramme, Kuratorenprogramme und transnationale Kooperationen stärken das Verständnis von Fotografie als Kulturgut und fördern Nachwuchs.

Frühe Ausbildung und prägenden Einflüsse

Geboren in Schleswig-Holstein, folgt eine Ausbildung im Gymnasium, eine Sprachenschule und eine fotografische Lehre in Etzehoe. Traditionelle Dunkelkammerarbeit, eigene Chemikalien und Praxis prägten den Grundstein. Die Lehre umfasst Regelstrukturen und begrenzte schulische Formeln, ergänzt durch Besuche in Kiel und externen Arbeitsphasen.

Wasserkante der Bildung und erste berufliche Schritte

Aufstieg über Volontärszeiten, Auslandserfahrungen in New York und Stationen bei Paul Sviridov sowie Charlotte de March formen Techniken, Zusammenarbeit und Bildästhetik. Das Studium der Fotografie vermittelt erste eigenständige Arbeiten, klare Kritik und den Anspruch, als Professionelle zu arbeiten.

Publikumsorientierte Forschung und Rekonstruktion

Für ein spezialisiertes Forschungsprojekt rekonstruiert der Vortragende Film und Foto der 20er Jahre, arbeitet mit Kassenauswertungen, Besprechungen und internationalen Quellen. Die Tätigkeit umfasst Interviews mit Zeitzeugen, Reisen und die Verbindung von Dokumentation, Filmgeschichte und Fotografie.

Sammlung, Lehre und Netzwerkpflege

Als Leiter der Fotografischen Sammlung baut er Bestände systematisch aus, pflegt Beziehungen zu Bechers-Schülern und fördert zeitgenössische Fotografie. Initiativen wie Stipendienprogramme, Kuratorenprogramme und transnationale Kooperationen stärken das Verständnis von Fotografie als Kulturgut und fördern Nachwuchs.

Volker Döhne, Becher Schüler

28.03.2026

Frühe Einflüsse und Ausbildung

Der Sprecher wurde in Remscheid geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Schriftsetzerlehre. Die Umstellung auf Offsetdruck führte zur Reproduktionsfotografie und damit zu seinem Interesse an Fotografie. In seiner Kindheit hatte er Kontakt zur örtlichen Akademie, die verschiedene Kunstrichtungen förderte, was seine Neugier weckte.

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

Nach der Lehre entschloss er sich, an der Kunstakademie Düsseldorf zu studieren, wo er zunächst im Orientierungsbereich war. Durch eine Empfehlung wurde er in die Fotoklasse von Bernd Becher aufgenommen, was einen Wendepunkt in seiner Karriere darstellte.

Erfahrungen in der Fotografie

Der Sprecher beschreibt seine Erfahrungen mit der Fotografie, einschließlich der Herausforderungen, die er bei der Verwendung von Kameras hatte. Er entwickelte eine eigene Fotografie-Praxis, indem er eigene Ausrüstungen nutzte und verschiedene Techniken ausprobierte. Seine Arbeiten, darunter Aufnahmen von Eisenbahnbrücken und Verkehrsschildern, spiegeln die Entwicklung seiner künstlerischen Vision wider.

Zusammenarbeit mit Bernd Becher

Die enge Zusammenarbeit mit Bernd Becher war entscheidend für seine Entwicklung als Fotograf. Becher unterstützte ihn nicht nur technisch, sondern auch kreativ, indem er ihn ermutigte, das Verschwinden bestimmter Objekte fotografisch festzuhalten.

Karriere und spätere Projekte

Nach seiner Zeit an der Akademie arbeitete der Sprecher in verschiedenen Bereichen der Fotografie, einschließlich Kataloggestaltung. Er reflektiert über seine Ausstellungen und die Entwicklung seiner Projekte, die oft mit seiner Heimatregion verbunden sind. Ein bedeutendes Projekt war die fotografische Dokumentation des Niederrheins entlang der Limesstraße.

Abschluss und Rückblick

Der Sprecher hebt hervor, dass ohne die Unterstützung von Bernd Becher seine fotografischen Ambitionen möglicherweise nie realisiert worden wären. Er ist dankbar für die Möglichkeit, seine Arbeiten in Ausstellungen zu zeigen und in Büchern zu veröffentlichen, die einen bleibenden Wert haben.

Frühe Einflüsse und Ausbildung

Der Sprecher wurde in Remscheid geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Schriftsetzerlehre. Die Umstellung auf Offsetdruck führte zur Reproduktionsfotografie und damit zu seinem Interesse an Fotografie. In seiner Kindheit hatte er Kontakt zur örtlichen Akademie, die verschiedene Kunstrichtungen förderte, was seine Neugier weckte.

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

Nach der Lehre entschloss er sich, an der Kunstakademie Düsseldorf zu studieren, wo er zunächst im Orientierungsbereich war. Durch eine Empfehlung wurde er in die Fotoklasse von Bernd Becher aufgenommen, was einen Wendepunkt in seiner Karriere darstellte.

Erfahrungen in der Fotografie

Der Sprecher beschreibt seine Erfahrungen mit der Fotografie, einschließlich der Herausforderungen, die er bei der Verwendung von Kameras hatte. Er entwickelte eine eigene Fotografie-Praxis, indem er eigene Ausrüstungen nutzte und verschiedene Techniken ausprobierte. Seine Arbeiten, darunter Aufnahmen von Eisenbahnbrücken und Verkehrsschildern, spiegeln die Entwicklung seiner künstlerischen Vision wider.

Zusammenarbeit mit Bernd Becher

Die enge Zusammenarbeit mit Bernd Becher war entscheidend für seine Entwicklung als Fotograf. Becher unterstützte ihn nicht nur technisch, sondern auch kreativ, indem er ihn ermutigte, das Verschwinden bestimmter Objekte fotografisch festzuhalten.

Karriere und spätere Projekte

Nach seiner Zeit an der Akademie arbeitete der Sprecher in verschiedenen Bereichen der Fotografie, einschließlich Kataloggestaltung. Er reflektiert über seine Ausstellungen und die Entwicklung seiner Projekte, die oft mit seiner Heimatregion verbunden sind. Ein bedeutendes Projekt war die fotografische Dokumentation des Niederrheins entlang der Limesstraße.

Abschluss und Rückblick

Der Sprecher hebt hervor, dass ohne die Unterstützung von Bernd Becher seine fotografischen Ambitionen möglicherweise nie realisiert worden wären. Er ist dankbar für die Möglichkeit, seine Arbeiten in Ausstellungen zu zeigen und in Büchern zu veröffentlichen, die einen bleibenden Wert haben.