CAISzeit – In welcher digitalen Gesellschaft wollen wir leben?
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CAISzeit – In welcher digitalen Gesellschaft wollen wir leben?

Center for Advanced Internet Studies, Matthias Begenat

Beschreibung

In welcher digitalen Gesellschaft wollen wir eigentlich leben? Dieser Frage widmet sich die CAISzeit. Im Podcast des Center for Advanced Internet Studies (CAIS) diskutieren wir mit Forscher:innen aus verschiedenen Disziplinen, wie die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert.
Welche Gefahren gibt es im digitalen Raum und welche Potentiale eröffnet er? Welche digitalen Innovationen bestimmen die Zukunft? Wie verändern digitale Technologien schon jetzt, wie wir arbeiten, uns informieren und uns unsere Meinung bilden?

Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Forschung blicken Dr. Matthias Begenat und seine Gäste auf Phänomene der digitalen Transformation. Der digitale Wandel ist dabei mehr als eine rein technologische Entwicklung. Vielmehr ist er ein Prozess, der Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und unser gesamtes soziales Zusammenleben prägt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Willkommen im Gruselgraben: Künstliche Avatare und echtes Vertrauen in der Wissenschaftskommunikation

16.02.2026

Forschung zur Farbenblindheit

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen arbeitet an einer Gentherapie zur Behandlung von Rot-Grün-Schwäche, indem sie das richtige Gen über einen Virus ins Auge einführen. Erste Versuche an Totenkopf-Affen waren erfolgreich.

Künstliche Avatare und Vertrauen

Im Podcast wird das Vertrauen in KI-generierte Avatare thematisiert, insbesondere in der Wissenschaftskommunikation. Jasmin Barke erklärt, dass sie KI-Avatare verwendet, um komplexe Inhalte verständlich zu machen, und diskutiert deren Glaubwürdigkeit.

Uncanny Valley Konzept

Das Konzept des Uncanny Valley beschreibt, dass menschenähnliche Figuren, die jedoch nicht ganz realistisch wirken, als unheimlich empfunden werden. Jasmin erläutert, dass dies bei der Gestaltung von KI-Avataren berücksichtigt werden muss.

Vertrauensstudie mit KI-Avataren

In einer Studie wurden verschiedene KI-Avatare getestet, um zu messen, wie vertrauenswürdig sie wahrgenommen werden. Überraschenderweise wurden realistisch gestaltete Avatare als kompetenter und wohlwollender eingeschätzt als stilisierte. Die Ergebnisse zeigen, dass Vorerfahrungen mit ähnlichen Technologien das Vertrauen beeinflussen können.

Empfehlungen für die Wissenschaftskommunikation

Jasmin empfiehlt Transparenz bei der Verwendung von KI-Avataren in der Wissenschaftskommunikation. Zuschauer sollten klar erkennen, dass sie mit KI-generierten Inhalten konfrontiert werden. Zudem sollten Faktenchecks unerlässlich sein, um die Integrität der Informationen zu gewährleisten.

Forschung zur Farbenblindheit

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen arbeitet an einer Gentherapie zur Behandlung von Rot-Grün-Schwäche, indem sie das richtige Gen über einen Virus ins Auge einführen. Erste Versuche an Totenkopf-Affen waren erfolgreich.

Künstliche Avatare und Vertrauen

Im Podcast wird das Vertrauen in KI-generierte Avatare thematisiert, insbesondere in der Wissenschaftskommunikation. Jasmin Barke erklärt, dass sie KI-Avatare verwendet, um komplexe Inhalte verständlich zu machen, und diskutiert deren Glaubwürdigkeit.

Uncanny Valley Konzept

Das Konzept des Uncanny Valley beschreibt, dass menschenähnliche Figuren, die jedoch nicht ganz realistisch wirken, als unheimlich empfunden werden. Jasmin erläutert, dass dies bei der Gestaltung von KI-Avataren berücksichtigt werden muss.

Vertrauensstudie mit KI-Avataren

In einer Studie wurden verschiedene KI-Avatare getestet, um zu messen, wie vertrauenswürdig sie wahrgenommen werden. Überraschenderweise wurden realistisch gestaltete Avatare als kompetenter und wohlwollender eingeschätzt als stilisierte. Die Ergebnisse zeigen, dass Vorerfahrungen mit ähnlichen Technologien das Vertrauen beeinflussen können.

Empfehlungen für die Wissenschaftskommunikation

Jasmin empfiehlt Transparenz bei der Verwendung von KI-Avataren in der Wissenschaftskommunikation. Zuschauer sollten klar erkennen, dass sie mit KI-generierten Inhalten konfrontiert werden. Zudem sollten Faktenchecks unerlässlich sein, um die Integrität der Informationen zu gewährleisten.

Agile Wissenschaft – Forschung in Sprints?

20.11.2025

Einführung in agile Wissenschaft

Im Gespräch wird das Konzept der agilen Wissenschaft untersucht, das Forschung in Sprints organisieren will. Samuel Simon, der Gast des Moderators Matthias, diskutiert, wie agile Methoden in der Wissenschaft implementiert werden können, um Flexibilität und Gründlichkeit zu vereinen.

Agilität und Forschung

Samuel erklärt, dass agile Methoden ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammen und sich auf eine strukturierte Arbeitsweise konzentrieren, die es Teams ermöglicht, in unsicheren und komplexen Umfeldern zu arbeiten. Dabei stehen iterative Prozesse und regelmäßiges Feedback im Vordergrund.

Spannungsfeld zwischen Agilität und Wissenschaft

Das Gespräch thematisiert das Spannungsfeld zwischen den Anforderungen der wissenschaftlichen Forschung und der Flexibilität agiler Methoden. Samuel betont, dass Forschung oft durch starre Prozesse behindert wird, und plädiert für eine Verbindung beider Ansätze, um interdisziplinäre Projekte zu fördern.

Praktische Beispiele für agile Methoden in der Forschung

Konkrete Beispiele, wie agile Methoden in der Forschung angewendet werden können, werden genannt, darunter das Forschungszentrum CERN, das agile Prinzipien zur Verbesserung der Zusammenarbeit einsetzt. Diese Methoden helfen, Missverständnisse zwischen verschiedenen Disziplinen zu verringern.

Herausforderungen und strukturelle Hindernisse

Samuel spricht auch über strukturelle Hürden im akademischen System, wie lange Entscheidungswege und starre Förderlogiken, die die Einführung agiler Methoden erschweren. Vorschläge zur Verbesserung dieser Situation werden ebenfalls diskutiert.

Rolle des Facilitators

Ein wichtiger Punkt ist die Rolle des Facilitators, der als Prozessmanager fungiert und dafür sorgt, dass die Teamdynamik und die Kollaboration reibungslos verlaufen. Diese Rolle kann helfen, die Verantwortlichkeiten in Forschungsteams klar zu trennen und die Zusammenarbeit zu optimieren.

Fazit und Ausblick

Samuel ermutigt dazu, agile Methoden in der Forschung auszuprobieren und mit kleinen Pilotprojekten zu beginnen. Er verweist auf kommende Ressourcen, die bei der Implementierung agiler Prinzipien in der Wissenschaft helfen können.

Einführung in agile Wissenschaft

Im Gespräch wird das Konzept der agilen Wissenschaft untersucht, das Forschung in Sprints organisieren will. Samuel Simon, der Gast des Moderators Matthias, diskutiert, wie agile Methoden in der Wissenschaft implementiert werden können, um Flexibilität und Gründlichkeit zu vereinen.

Agilität und Forschung

Samuel erklärt, dass agile Methoden ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammen und sich auf eine strukturierte Arbeitsweise konzentrieren, die es Teams ermöglicht, in unsicheren und komplexen Umfeldern zu arbeiten. Dabei stehen iterative Prozesse und regelmäßiges Feedback im Vordergrund.

Spannungsfeld zwischen Agilität und Wissenschaft

Das Gespräch thematisiert das Spannungsfeld zwischen den Anforderungen der wissenschaftlichen Forschung und der Flexibilität agiler Methoden. Samuel betont, dass Forschung oft durch starre Prozesse behindert wird, und plädiert für eine Verbindung beider Ansätze, um interdisziplinäre Projekte zu fördern.

Praktische Beispiele für agile Methoden in der Forschung

Konkrete Beispiele, wie agile Methoden in der Forschung angewendet werden können, werden genannt, darunter das Forschungszentrum CERN, das agile Prinzipien zur Verbesserung der Zusammenarbeit einsetzt. Diese Methoden helfen, Missverständnisse zwischen verschiedenen Disziplinen zu verringern.

Herausforderungen und strukturelle Hindernisse

Samuel spricht auch über strukturelle Hürden im akademischen System, wie lange Entscheidungswege und starre Förderlogiken, die die Einführung agiler Methoden erschweren. Vorschläge zur Verbesserung dieser Situation werden ebenfalls diskutiert.

Rolle des Facilitators

Ein wichtiger Punkt ist die Rolle des Facilitators, der als Prozessmanager fungiert und dafür sorgt, dass die Teamdynamik und die Kollaboration reibungslos verlaufen. Diese Rolle kann helfen, die Verantwortlichkeiten in Forschungsteams klar zu trennen und die Zusammenarbeit zu optimieren.

Fazit und Ausblick

Samuel ermutigt dazu, agile Methoden in der Forschung auszuprobieren und mit kleinen Pilotprojekten zu beginnen. Er verweist auf kommende Ressourcen, die bei der Implementierung agiler Prinzipien in der Wissenschaft helfen können.

Grüne Innovationen (un)erwünscht? Das Pop-Up Citizen Lab als neue Form der Bürgerbeteiligung

02.10.2025

Bürgerbeteiligung und grüne Innovationen

Im Pop-up Citizen Lab in Bochum untersucht ein Forschungsteam, wie Bürgerinnen und Bürger auf umweltfreundliche Innovationen reagieren, insbesondere im Kontext der Wärmewende. Anstatt klassische Umfragen zu verwenden, setzt das Team auf innovative Bürgerlabore, um die Meinungen und Ideen der Menschen direkt vor Ort einzuholen.

Die Rolle von Pauline Heger

Pauline Heger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im CAIS-Forschungsprogramm, ist verantwortlich für die Entwicklung der Methoden des Projekts. Sie erklärt, dass die soziale Akzeptanz von technologischen Innovationen, besonders in städtischen Gebieten, im Fokus steht.

Das Konzept der Wärmewende

Die Wärmewende ist ein zentrales Thema, da Deutschland das Ziel verfolgt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Über 50% des Energieverbrauchs entfallen auf Wärme, was die Entwicklung von Wärmenetzen notwendig macht. Das Projekt zielt darauf ab, die Bürger über diese Veränderungen zu informieren und ihre Meinungen einzufangen.

Methoden der Bürgerbeteiligung

Das Forschungsteam nutzt mentale Modelle, um zu erfassen, wie Bürgerinnen und Bürger die Technologie der Wärmenetze verstehen. An verschiedenen Veranstaltungen wurden die Bürger eingeladen, ihre Vorstellungen zu skizzieren und Feedback zu geben.

Ergebnisse und Erkenntnisse

Die Ergebnisse zeigen, dass die Bürger von Bochum im Großen und Ganzen technologieoffen sind und die Idee der Wärmewende unterstützen. Besondere Anliegen waren der Emissionsschutz und finanzielle Aspekte. Die Bürger äußerten Vertrauen in die Stadtwerke und zeigten sich optimistisch hinsichtlich der langfristigen Kosten.

Empfehlungen für Bürgerbeteiligung

Das Forschungsteam empfiehlt, Bürger frühzeitig in Planungsprozesse einzubeziehen, um ihre Meinungen und lokales Wissen zu nutzen. Dies fördert das Vertrauen und die Akzeptanz der Bürger gegenüber neuen Technologien.

Forschung und Öffentlichkeitsarbeit

Das Projekt zielt nicht nur darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch die Ergebnisse mit der Stadt Bochum und den Stadtwerken zu teilen, um zukünftige Planungen zu unterstützen.

Bürgerbeteiligung und grüne Innovationen

Im Pop-up Citizen Lab in Bochum untersucht ein Forschungsteam, wie Bürgerinnen und Bürger auf umweltfreundliche Innovationen reagieren, insbesondere im Kontext der Wärmewende. Anstatt klassische Umfragen zu verwenden, setzt das Team auf innovative Bürgerlabore, um die Meinungen und Ideen der Menschen direkt vor Ort einzuholen.

Die Rolle von Pauline Heger

Pauline Heger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im CAIS-Forschungsprogramm, ist verantwortlich für die Entwicklung der Methoden des Projekts. Sie erklärt, dass die soziale Akzeptanz von technologischen Innovationen, besonders in städtischen Gebieten, im Fokus steht.

Das Konzept der Wärmewende

Die Wärmewende ist ein zentrales Thema, da Deutschland das Ziel verfolgt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Über 50% des Energieverbrauchs entfallen auf Wärme, was die Entwicklung von Wärmenetzen notwendig macht. Das Projekt zielt darauf ab, die Bürger über diese Veränderungen zu informieren und ihre Meinungen einzufangen.

Methoden der Bürgerbeteiligung

Das Forschungsteam nutzt mentale Modelle, um zu erfassen, wie Bürgerinnen und Bürger die Technologie der Wärmenetze verstehen. An verschiedenen Veranstaltungen wurden die Bürger eingeladen, ihre Vorstellungen zu skizzieren und Feedback zu geben.

Ergebnisse und Erkenntnisse

Die Ergebnisse zeigen, dass die Bürger von Bochum im Großen und Ganzen technologieoffen sind und die Idee der Wärmewende unterstützen. Besondere Anliegen waren der Emissionsschutz und finanzielle Aspekte. Die Bürger äußerten Vertrauen in die Stadtwerke und zeigten sich optimistisch hinsichtlich der langfristigen Kosten.

Empfehlungen für Bürgerbeteiligung

Das Forschungsteam empfiehlt, Bürger frühzeitig in Planungsprozesse einzubeziehen, um ihre Meinungen und lokales Wissen zu nutzen. Dies fördert das Vertrauen und die Akzeptanz der Bürger gegenüber neuen Technologien.

Forschung und Öffentlichkeitsarbeit

Das Projekt zielt nicht nur darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch die Ergebnisse mit der Stadt Bochum und den Stadtwerken zu teilen, um zukünftige Planungen zu unterstützen.