
Coach the Coach - der Podcast für wirksame Coachingprozesse
Oliver Teufel
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Was KI mit deinem Coaching macht – Interview mit Birgit Permantier | CTC 43
Einfluss von KI auf das Coaching
In dieser Episode wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz (KI) das Coaching verändert. Birgit Permantier, Coach und KI-Expertin, erklärt, dass sie KI in ihre Coaching-Prozesse integriert, um Coachees zu unterstützen und zu reflektieren. Sie führt Gespräche auf, die teilweise aufgezeichnet und anschließend von KI analysiert werden, um tiefere Einsichten zu gewinnen.
Der "dritte Raum" im Coaching
Birgit beschreibt die Idee des "dritten Raums", in dem die KI als zusätzliche Instanz neben Coach und Coachee agiert. Diese Erweiterung ermöglicht neue Perspektiven und Reflexionen, die in traditionellen Coaching-Sitzungen oft fehlen.
Die Rolle der KI im Coaching-Prozess
Die KI kann spezifische Fragen stellen und Coachees dazu anregen, sich mit ihren Emotionen und Denkprozessen auseinanderzusetzen. Birgit betont, dass KI nicht dazu da ist, menschliche Coaches zu ersetzen, sondern als Werkzeug zur Unterstützung und Bereicherung des Coaching-Prozesses dient.
Ethik und Datenschutz
Birgit thematisiert auch die ethischen Überlegungen und Datenschutzfragen im Umgang mit KI im Coaching. Sie erklärt, wie sie Daten anonymisiert und sicherstellt, dass die Privatsphäre der Coachees gewahrt bleibt.
Empfehlungen für Coaches
Coaches werden ermutigt, sich mit KI vertraut zu machen und eigene KIs zu erstellen, um ihre Arbeit zu optimieren. Birgit empfiehlt, mit einfachen Experimenten zu beginnen und die Möglichkeiten der KI im Coaching zu erkunden, um den Coachees einen Mehrwert zu bieten.

Hilfe, mein Coachee hat zehn Anliegen (Hörerinnenfrage) | CTC 42
Umgang mit vielen Anliegen und Fokusfindung
In Coaching-Situationen bringt der Coachee oft mehrere Themen gleichzeitig ein. Statt sofort zu priorisieren, wird betont, dass Klärung Zeit braucht und der Fokus nicht erzwungen werden sollte. Der Coach begleitet den Coachee dabei, eigene Prioritäten zu erkennen, ohne sich in den Themenzuordnungen zu verlieren. Durch eine zurückhaltende Haltung wird verhindert, dass der Coach vordrängt, stattdessen wird eine gemeinschaftliche Sicht auf die Themen geschaffen.
Drei Schritte: sammeln, visualisieren, spiegeln; Zusammenhang klären
Der erste Schritt besteht darin, alle Themen sichtbar zu machen, etwa auf Flipcharts oder Karten. Anschließend wird überprüft, ob es Zusammenhänge oder übergeordnete Muster gibt. Oft erkennt der Coachee, dass mehrere Punkte unter einem gemeinsamen Thema liegen. Dieser Prozess verzögert Stress und schafft eine klare Landkarte der Themen, die als Ausgangspunkt für das weitere Vorgehen dient.
Priorisierung und Intuition einsetzen
Wenn kein eindeutiges Oberthema entsteht, kommt der dritte Schritt zum Einsatz: Priorisieren der verbleibenden Themen. Dabei wird die Intuition des Coachee angesprochen und unterstützt, eine Startpriorität zu wählen. Methoden wie Karten auf dem Raum oder Skalen helfen, eine pragmatische Entscheidung zu treffen, während andere Themen festgehalten und später betrachtet bleiben.
Haltung des Coaches und Abschlussgedanke
Wichtige Grundhaltung ist, sich nicht in den Themensalat hineinziehen zu lassen. Der Coach bleibt außerhalb der Themen und begleitet stattdessen den Coachee, eigene Antworten zu finden. Geduld und Klarheit über die Prozesse stehen im Vordergrund, wodurch der Fokus der Sitzung erhalten bleibt und wirksame Schritte möglich werden, ohne rushed Ergebnisse zu erzeugen.

Was ich nach zehn Jahren als Coach gelernt habe | CTC 41
Wellenbewegung des Coachings und innere Unsicherheit
Der Weg als Coach verläuft nicht linear. Sowohl geschäftlicher Erfolg als auch das Selbstvertrauen schwanken, doch die Grundrichtung zeigt tendenziell nach oben. Tiefphasen gehören dazu und können durch langsames Vorankommen, Geduld und das Einordnen der eigenen Gefühle besser verstanden werden. Die Erfahrung zeigt, dass Belastungen im Anlauf oft zu neuen Einsichten führen und die Entwicklung langfristig stärken.
Zeit für Strategie und Lernfähigkeit
Zu Beginn entstand der Druck, sofort eine feste Positionierung zu haben. Heute gilt: Bewusstheit erprobt sich durch Praxis, und Strategien werden angepasst. Nicht am Anfang alles festzulegen, sondern Schritt für Schritt zu verfeinern, erlaubt Entdeckungen darüber, welche Kunden wirklich passen. Verwerfen, Nachjustieren und Lernen werden als normale Entwicklung betrachtet, nicht als Planlosigkeit.
Umgang mit äußeren Stimmen und ethische Haltung
LAute Versprechen in Social Media können verunsichern. Pakete oder Ergebnisversprechen werden hinterfragt, während Einzelsitzungen ethisch vertretbar bleiben. Impulse von außen werden geprüft, passend zum eigenen Stil. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen bietet Orientierung, ohne die eigene Überzeugung zu kompromitieren. Offen bleiben für Feedback, aber Impulse kritisch prüfen, um den eigenen Weg zu wahren.
Praxis, Präsenz und kontinuierliche Weiterentwicklung
Coache so viel wie möglich, auch ohne primären Verdienstfokus, denn echte Erfahrungen fördern Kompetenzen. Die Haltung, Präsenz und passende Fragen sind wichtiger als Tools in Hülle und Fülle. Weiterbildung und regelmäßiger Austausch mit Intervisions- oder Peer-Gruppen stärken Stabilität und Perspektiven. Langfristig trägt Qualität der Coaching-Arbeit am stärksten zum nachhaltigen Wirksamwerden bei.