Die Schule des Sprechens
SoundCloud Feeds
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Shifting Baselines: Was Du für normal hältst, war einmal spektakulär
Einführung in das Shifting Baseline Syndrome
In dieser Episode wird das Konzept des Shifting Baseline Syndrome erörtert, das beschreibt, wie jede Generation ihren gegenwärtigen Zustand der Welt als Normalität wahrnimmt, ohne sich der Veränderungen im Laufe der Zeit bewusst zu sein. Dies führt dazu, dass Menschen die Verschlechterung ihrer Umgebung nicht erkennen.
Beispiele aus der Natur
Es werden verschiedene Beispiele angeführt, wie junge Menschen in Japan oder Florida eine andere Wahrnehmung der Natur haben als ältere Generationen, die von üppigeren Landschaften und reichhaltiger Tierwelt berichten. Diese Unterschiede verdeutlichen, wie sich das Gefühl für Normalität über die Generationen hinweg verschiebt.
Veränderungen in der Medienwelt
Das Phänomen zeigt sich auch in der Medienlandschaft, wo sich die Art und Weise, wie Stimmen präsentiert werden, verändert hat. Historische Radiostimmen klangen tiefer und ruhiger, während moderne Podcaster und Creator eine schnellere, emotionalere Sprechweise pflegen. Diese Entwicklung betrifft auch die Wahrnehmung von Frauenstimmen in den Medien.
Einfluss der digitalen Kommunikation
Das Tempo der Sprache hat sich im digitalen Raum deutlich erhöht, beeinflusst durch Plattformen wie TikTok. Die intime Art des Sprechens, wie sie in Podcasts üblich ist, hat die Erwartungen an die Sprechweise verändert und die Wahrnehmung von langsamer Sprache als Stillstand geprägt.
Fazit
Das Shifting Baseline Syndrome beeinflusst unsere Wahrnehmung nicht nur von Umwelt und Natur, sondern auch von Sprache und Kommunikation. Jede Generation passt sich unbewusst an die dominante Klangumgebung an, was zu einem schleichenden Wandel in unserem Verständnis von Normalität führt.

#77 Auf Tauchstation
Leidenschaft für das Tauchen
In diesem Podcast nimmt Teresa Freudenthaler die Hörer mit in die faszinierende Unterwasserwelt und teilt ihre Leidenschaft fürs Tauchen. Sie beschreibt drei Hauptgründe, warum Tauchen für sie so besonders ist: die meditative Stille unter Wasser, die Vielfalt an bunten Tieren und Pflanzen sowie das befreiende Gefühl der Schwerelosigkeit.
Einladung zur Interaktion
Teresa ermutigt die Zuhörer, mehr über ihre Erfahrungen zu erfahren und die Schule des Sprechens in Wien zu besuchen, sowie ihr auf verschiedenen sozialen Medien zu folgen.

Sichtbarkeit: Die Welt klopft nicht, sie scrollt
Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter
Die heutige Diskussion dreht sich um die Frage der Sichtbarkeit in einer Welt, die von digitalem Content überflutet wird. Anstatt sich lediglich darauf zu konzentrieren, wie man sichtbarer wird, sollten Individuen überlegen, für was sie sichtbar sein möchten. Die Fülle an Inhalten führt dazu, dass Haltung oft als optional angesehen wird, was sowohl ein Problem als auch eine Chance darstellt.
Sieben Tipps für bessere Sichtbarkeit
Die Episode bietet sieben wertvolle Tipps, um die eigene Sichtbarkeit zu verbessern:
Tipp 1: Wähle ein Thema
Anstatt eine Zielgruppe zu definieren, sollte man sich auf ein spezifisches Thema konzentrieren, das man gut versteht. Wer für alle schreibt, erreicht am Ende niemanden.
Tipp 2: Vermeide Substanzlosigkeit
Präsenz ist wichtig, jedoch sollte man sich nicht auf mehrere Plattformen gleichzeitig verstreuen. Es ist besser, eine Plattform gut zu bewirtschaften und qualitativ hochwertige Inhalte zu liefern.
Tipp 3: Schreibe über Gedanken
Statt Karriere-Höhepunkte zu teilen, sollten Geschichten und Konfliktlösungen im Vordergrund stehen. Menschen sind eher an narrativen Spannungen interessiert als an Erfolgen.
Tipp 4: Kommentiere klug
Engagiere dich in Kommentarspalten anderer und suche aktiv das Gespräch. Sichtbarkeit entsteht oft außerhalb der eigenen Plattform.
Tipp 5: Der 48-Stunden-Test
Frage dich vor der Veröffentlichung, ob du den Inhalt auch in zwei Tagen noch vertreten kannst. Dies hilft, impulsive Entscheidungen zu vermeiden.
Tipp 6: Persönliche Geschichten
Persönliche Erlebnisse wirken oft authentischer als PR-Posts. Plattformen wie LinkedIn belohnen bedeutungsvolle Interaktionen.
Tipp 7: Teile deine Meinung
Sei mutig und teile echte Meinungen, auch wenn sie kontrovers sind. Sichtbarkeit und Einfluss hängen oft davon ab, dass man auch mal aneckt.
Fazit
Sichtbarkeit wird häufig mit Reputation verwechselt. Um gesehen zu werden, braucht es Inhalte, die es wert sind, betrachtet zu werden. Andernfalls bleibt die Aufmerksamkeit oberflächlich.