Podcast
de

Digi-News auf die Ohren!

Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke

Beschreibung

Digi-News auf die Ohren ist der Podcast des Mittelstand-Digital Zentrums WertNetzWerke.

Alle zwei Wochen erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) praxisnahe Einblicke in die digitale Transformation. Wir zeigen, wie Unternehmen Digitalisierung erfolgreich umsetzen, Prozesse optimieren, mit Partnern effizient zusammenarbeiten und neue Technologien gewinnbringend einsetzen.

Freuen Sie sich auf Interviews mit Unternehmer:innen, Expert:innen und Vordenker:innen zu Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Wertschöpfungsnetzwerke, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Datenräume und digitale Geschäftsmodelle. Dabei stehen konkrete Erfahrungen, bewährte Lösungen und direkt umsetzbare Impulse aus der Unternehmenspraxis im Mittelpunkt.

Der Podcast richtet sich an alle, die ihr Unternehmen zukunftsfähig aufstellen möchten und nach Orientierung, Inspiration und praxisnahen Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung suchen.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website: www.wertnetzwerke.de
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Hören!

Das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen sowie im Handwerk.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 82 - EmpCo & Green Claims | Droht das Ende aller Labels?

29.07.2026

Einführung in die Emco-Richtlinie

Die Emco-Richtlinie, die für Empowering Consumers for the Green Transition steht, zielt darauf ab, Verbraucher vor irreführenden Umweltaussagen zu schützen und nachhaltigere Kaufentscheidungen zu fördern. Die Anforderungen gelten für alle Unternehmen, unabhängig von deren Größe, und treten am 27. September in Kraft.

Wichtige Anforderungen der Emco-Richtlinie

Unternehmen müssen ihre Umweltaussagen konkretisieren, quantifizieren und belegen. Allgemeine Umweltaussagen sind nur zulässig, wenn sie spezifiziert sind und entsprechende Nachweise erbracht werden. Werbung mit Reinkompensationsmaßnahmen ist nicht erlaubt, und es müssen spezifische Anforderungen an Labels eingehalten werden.

Handlungsbedarf für Unternehmen

KMUs sind aufgerufen, sofort mit der Status Quo Analyse zu beginnen. Dabei sollten sie Claims identifizieren, die auf Verpackungen oder Websites verwendet werden. Es ist wichtig, die Zuständigkeit innerhalb des Unternehmens zu klären und Schritt für Schritt vorzugehen.

Risiken bei Nichteinhaltung

Unternehmen, die die Emco-Anforderungen nicht erfüllen, riskieren Marktzugang, Abmahnungen, Bußgelder und Reputationsschäden. Das Vertrauen der Verbraucher kann schwer wiederhergestellt werden, wenn es einmal gestört ist.

Tipps zur Umsetzung

Unternehmen sollten Claims schrittweise prüfen und optimieren. Es ist ratsam, sich auf ein Produkt oder Claim gleichzeitig zu konzentrieren und die Kommunikation klarer und belegbarer zu gestalten, um Greenhushing zu vermeiden.

Einführung in die Emco-Richtlinie

Die Emco-Richtlinie, die für Empowering Consumers for the Green Transition steht, zielt darauf ab, Verbraucher vor irreführenden Umweltaussagen zu schützen und nachhaltigere Kaufentscheidungen zu fördern. Die Anforderungen gelten für alle Unternehmen, unabhängig von deren Größe, und treten am 27. September in Kraft.

Wichtige Anforderungen der Emco-Richtlinie

Unternehmen müssen ihre Umweltaussagen konkretisieren, quantifizieren und belegen. Allgemeine Umweltaussagen sind nur zulässig, wenn sie spezifiziert sind und entsprechende Nachweise erbracht werden. Werbung mit Reinkompensationsmaßnahmen ist nicht erlaubt, und es müssen spezifische Anforderungen an Labels eingehalten werden.

Handlungsbedarf für Unternehmen

KMUs sind aufgerufen, sofort mit der Status Quo Analyse zu beginnen. Dabei sollten sie Claims identifizieren, die auf Verpackungen oder Websites verwendet werden. Es ist wichtig, die Zuständigkeit innerhalb des Unternehmens zu klären und Schritt für Schritt vorzugehen.

Risiken bei Nichteinhaltung

Unternehmen, die die Emco-Anforderungen nicht erfüllen, riskieren Marktzugang, Abmahnungen, Bußgelder und Reputationsschäden. Das Vertrauen der Verbraucher kann schwer wiederhergestellt werden, wenn es einmal gestört ist.

Tipps zur Umsetzung

Unternehmen sollten Claims schrittweise prüfen und optimieren. Es ist ratsam, sich auf ein Produkt oder Claim gleichzeitig zu konzentrieren und die Kommunikation klarer und belegbarer zu gestalten, um Greenhushing zu vermeiden.

Folge 81 - Cybersecurity | Sind wir zu klein, um gehackt zu werden?

08.07.2026

Einleitung zur Cybersecurity

Die Episode thematisiert die Herausforderungen von Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen. Martina Schellberg und Simon Kennerknecht diskutieren, dass Cybersecurity kein Luxus ist, sondern eine Überlebensfrage für Unternehmen jeder Größe.

Risiken für Unternehmen

Viele Unternehmen glauben, sie seien zu klein, um Ziel von Cyberangriffen zu werden. Laut dem Bundeskriminalamt sind jedoch 90 Prozent der digitalen Erpressungsangriffe auf kleine und mittlere Unternehmen gerichtet. Oft sind sich die Betriebe nicht bewusst, wie stark sie bereits digitalisiert sind und welche Risiken damit verbunden sind.

Folgen eines Cyberangriffs

Ein erfolgreicher Cyberangriff kann dazu führen, dass Unternehmen für Wochen oder Monate nicht mehr arbeiten können, was immense Kosten verursacht. Die durchschnittlichen Schäden für kleine Unternehmen belaufen sich auf etwa 90.000 Euro, was viele Betriebe existenziell bedrohen kann.

Häufige Angriffsszenarien

Phishing-Angriffe sind die häufigsten Bedrohungen, wobei 94 Prozent der Schadsoftware über E-Mails verbreitet werden. Angreifer nutzen menschliches Versagen aus, um in Unternehmenssysteme einzudringen. Gut geschulte Mitarbeiter können jedoch als Schutzfaktor dienen.

Rolle der Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz verbessert sowohl die Qualität von Cyberangriffen als auch die Effektivität von Schutzmaßnahmen. Während Phishing-Mails immer besser werden, helfen KI-gestützte Spam-Filter, viele der Angriffe abzuwehren.

Praktische Maßnahmen für Unternehmen

Unternehmen sollten sich auf drei Bereiche konzentrieren: Mensch, Tools und Organisation. Dazu gehört, das Bewusstsein für Cyberrisiken zu schärfen, Passwortmanager zu verwenden und klare Verantwortlichkeiten für IT-Sicherheit zu definieren.

Schlussfolgerung

Cybersecurity muss nicht perfekt sein, sondern sollte schrittweise angegangen werden. Ein erster Schritt könnte die Einführung eines Passwortmanagers sein, um die Sicherheit der Zugangsdaten zu erhöhen.

Einleitung zur Cybersecurity

Die Episode thematisiert die Herausforderungen von Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen. Martina Schellberg und Simon Kennerknecht diskutieren, dass Cybersecurity kein Luxus ist, sondern eine Überlebensfrage für Unternehmen jeder Größe.

Risiken für Unternehmen

Viele Unternehmen glauben, sie seien zu klein, um Ziel von Cyberangriffen zu werden. Laut dem Bundeskriminalamt sind jedoch 90 Prozent der digitalen Erpressungsangriffe auf kleine und mittlere Unternehmen gerichtet. Oft sind sich die Betriebe nicht bewusst, wie stark sie bereits digitalisiert sind und welche Risiken damit verbunden sind.

Folgen eines Cyberangriffs

Ein erfolgreicher Cyberangriff kann dazu führen, dass Unternehmen für Wochen oder Monate nicht mehr arbeiten können, was immense Kosten verursacht. Die durchschnittlichen Schäden für kleine Unternehmen belaufen sich auf etwa 90.000 Euro, was viele Betriebe existenziell bedrohen kann.

Häufige Angriffsszenarien

Phishing-Angriffe sind die häufigsten Bedrohungen, wobei 94 Prozent der Schadsoftware über E-Mails verbreitet werden. Angreifer nutzen menschliches Versagen aus, um in Unternehmenssysteme einzudringen. Gut geschulte Mitarbeiter können jedoch als Schutzfaktor dienen.

Rolle der Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz verbessert sowohl die Qualität von Cyberangriffen als auch die Effektivität von Schutzmaßnahmen. Während Phishing-Mails immer besser werden, helfen KI-gestützte Spam-Filter, viele der Angriffe abzuwehren.

Praktische Maßnahmen für Unternehmen

Unternehmen sollten sich auf drei Bereiche konzentrieren: Mensch, Tools und Organisation. Dazu gehört, das Bewusstsein für Cyberrisiken zu schärfen, Passwortmanager zu verwenden und klare Verantwortlichkeiten für IT-Sicherheit zu definieren.

Schlussfolgerung

Cybersecurity muss nicht perfekt sein, sondern sollte schrittweise angegangen werden. Ein erster Schritt könnte die Einführung eines Passwortmanagers sein, um die Sicherheit der Zugangsdaten zu erhöhen.

Folge 80 – Chatbots und Haftung | Wer steht für KI‑Antworten gerade?

24.06.2026

Einführung in die Thematik

Die Nutzung von Chatbots und KI-Tools in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wächst stetig, vor allem im Kundenservice. Es stellt sich jedoch die Frage, wer die Verantwortung trägt, wenn diese Technologien falsche Informationen bereitstellen.

Haftungsfragen und rechtliche Aspekte

Der Einsatz von Chatbots ist aus rechtlicher Sicht komplex und erfordert eine sorgfältige Betrachtung. Ein Beispiel aus einem Gerichtsfall zeigt, dass ungenaue KI-gestützte Informationen zu ernsthaften rechtlichen Konsequenzen führen können, auch wenn ein Haftungsausschluss vorhanden ist.

Reale Gerichtsfälle

In einem Fall veröffentlichte ein Wirtschaftsinformationsdienst falsche Informationen über ein Unternehmen aufgrund fehlerhafter KI-Programmierung. Das Gericht entschied, dass das Unternehmen für die fehlerhaften Angaben haftet, was die Bedeutung einer genauen Überprüfung von KI-Inhalten unterstreicht.

Halluzinationen bei Chatbots

Ein weiteres Problem sind die sogenannten Halluzinationen, bei denen Chatbots falsche, aber überzeugend klingende Aussagen treffen. Unternehmen müssen sich der Haftung bewusst sein, die aus solchen Fehlern resultiert, insbesondere wenn diese Aussagen als geschäftliche Handlungen angesehen werden.

Pflichten von Unternehmen

Unternehmen sollten vor der Implementierung von Chatbots eine Risikoanalyse durchführen und klare KI-Leitlinien aufstellen, um die Verantwortung und die Prozesse zu definieren, die für die Überprüfung von KI-Inhalten nötig sind.

Schlussfolgerung für KMUs

KMUs sollten sich bewusst sein, dass der Einsatz von Chatbots nicht nur technische, sondern auch rechtliche Herausforderungen mit sich bringt. Eine sorgfältige Planung und klare Richtlinien sind entscheidend, um rechtliche Risiken zu minimieren.

Einführung in die Thematik

Die Nutzung von Chatbots und KI-Tools in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wächst stetig, vor allem im Kundenservice. Es stellt sich jedoch die Frage, wer die Verantwortung trägt, wenn diese Technologien falsche Informationen bereitstellen.

Haftungsfragen und rechtliche Aspekte

Der Einsatz von Chatbots ist aus rechtlicher Sicht komplex und erfordert eine sorgfältige Betrachtung. Ein Beispiel aus einem Gerichtsfall zeigt, dass ungenaue KI-gestützte Informationen zu ernsthaften rechtlichen Konsequenzen führen können, auch wenn ein Haftungsausschluss vorhanden ist.

Reale Gerichtsfälle

In einem Fall veröffentlichte ein Wirtschaftsinformationsdienst falsche Informationen über ein Unternehmen aufgrund fehlerhafter KI-Programmierung. Das Gericht entschied, dass das Unternehmen für die fehlerhaften Angaben haftet, was die Bedeutung einer genauen Überprüfung von KI-Inhalten unterstreicht.

Halluzinationen bei Chatbots

Ein weiteres Problem sind die sogenannten Halluzinationen, bei denen Chatbots falsche, aber überzeugend klingende Aussagen treffen. Unternehmen müssen sich der Haftung bewusst sein, die aus solchen Fehlern resultiert, insbesondere wenn diese Aussagen als geschäftliche Handlungen angesehen werden.

Pflichten von Unternehmen

Unternehmen sollten vor der Implementierung von Chatbots eine Risikoanalyse durchführen und klare KI-Leitlinien aufstellen, um die Verantwortung und die Prozesse zu definieren, die für die Überprüfung von KI-Inhalten nötig sind.

Schlussfolgerung für KMUs

KMUs sollten sich bewusst sein, dass der Einsatz von Chatbots nicht nur technische, sondern auch rechtliche Herausforderungen mit sich bringt. Eine sorgfältige Planung und klare Richtlinien sind entscheidend, um rechtliche Risiken zu minimieren.