Apropos Psychologie!
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Apropos Psychologie!

Junfermann Verlag

Beschreibung

Immer alles 1000-prozentig machen? Warum habe ich immer was an mir herumzumäkeln? Müsste ich nicht einfach mal genießen? Glücklich sein? Ich bin wie ich bin! Oder doch besser flüchten? Und wohin dann? … Wovor habe ich eigentlich Angst?
Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in Gesprächen mit Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Coaches. Du erfährst aus erster Hand Tricks für ein einfacheres Leben, erhältst überraschende Einblicke in persönliche Erfahrungen und Entwicklungen und lernst eine ganze Menge darüber, wie wir manchmal ticken und warum.

Alle zwei Wochen mittwochs neu.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Apropos ... Diagnose: ADHS!

02.09.2026

Einführung in das Thema ADHS

In dieser Episode wird das Thema Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS) behandelt, das oft lange unerkannt bleibt. Prof. Dr. Jan Kiesewetter, Psychotherapeut und Autor des Buches "ADHS – Was nun?", spricht über die Symptome, Mythen und Missverständnisse rund um ADHS.

Mythen und Missverständnisse

Der Begriff "Zappelphilipp" greift zu kurz, da ADHS mehr als Hyperaktivität umfasst; es beinhaltet auch Unaufmerksamkeit und Impulsivität. ADHS bleibt oft bis ins Erwachsenenalter bestehen und ist eine neurobiologische Besonderheit, nicht eine Charakterschwäche.

Diagnose und Prävalenz

ADHS wird häufiger diagnostiziert als früher, mit geschätzten 8% der Kinder und 2,5-3,1% der Erwachsenen, wobei die Zahlen variieren können. Eine sorgfältige Diagnostik ist wichtig, um ADHS von anderen Störungsbildern abzugrenzen.

Therapeutische Ansätze

ADHS ist nicht heilbar, aber Betroffene können lernen, damit umzugehen. Strategien umfassen Achtsamkeit, Strukturierung des Alltags und die Nutzung von Hilfsmitteln wie Apps. Auch Gruppentherapie wird empfohlen, da der Austausch mit anderen Betroffenen hilfreich sein kann.

Umgang mit ADHS im Alltag

Für ADHS-Betroffene ist es wichtig, den Fokus auf ihre Stärken zu legen und geeignete berufliche Umfelder zu finden, die mehr Stimulation bieten. Achtsamkeit und das Setzen von klaren Grenzen verbessern die sozialen Beziehungen.

Medikation und Selbsthilfe

Medikamente wie Ritalin können helfen, sollten jedoch nur nach gründlicher Diagnostik und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Selbsthilfe durch Strategien und das Verständnis für die eigene Neurodivergenz sind entscheidend für ein selbstbestimmtes Leben.

Einführung in das Thema ADHS

In dieser Episode wird das Thema Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS) behandelt, das oft lange unerkannt bleibt. Prof. Dr. Jan Kiesewetter, Psychotherapeut und Autor des Buches "ADHS – Was nun?", spricht über die Symptome, Mythen und Missverständnisse rund um ADHS.

Mythen und Missverständnisse

Der Begriff "Zappelphilipp" greift zu kurz, da ADHS mehr als Hyperaktivität umfasst; es beinhaltet auch Unaufmerksamkeit und Impulsivität. ADHS bleibt oft bis ins Erwachsenenalter bestehen und ist eine neurobiologische Besonderheit, nicht eine Charakterschwäche.

Diagnose und Prävalenz

ADHS wird häufiger diagnostiziert als früher, mit geschätzten 8% der Kinder und 2,5-3,1% der Erwachsenen, wobei die Zahlen variieren können. Eine sorgfältige Diagnostik ist wichtig, um ADHS von anderen Störungsbildern abzugrenzen.

Therapeutische Ansätze

ADHS ist nicht heilbar, aber Betroffene können lernen, damit umzugehen. Strategien umfassen Achtsamkeit, Strukturierung des Alltags und die Nutzung von Hilfsmitteln wie Apps. Auch Gruppentherapie wird empfohlen, da der Austausch mit anderen Betroffenen hilfreich sein kann.

Umgang mit ADHS im Alltag

Für ADHS-Betroffene ist es wichtig, den Fokus auf ihre Stärken zu legen und geeignete berufliche Umfelder zu finden, die mehr Stimulation bieten. Achtsamkeit und das Setzen von klaren Grenzen verbessern die sozialen Beziehungen.

Medikation und Selbsthilfe

Medikamente wie Ritalin können helfen, sollten jedoch nur nach gründlicher Diagnostik und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Selbsthilfe durch Strategien und das Verständnis für die eigene Neurodivergenz sind entscheidend für ein selbstbestimmtes Leben.

Apropos ... Mental Load!

19.08.2026

Definition des Mental Load

Mental Load beschreibt eine ständige, unsichtbare Überforderung durch Denk-, Planungs- und Verantwortungsarbeit im Alltag, die sich nicht abstellen lässt. Viele Menschen empfinden es als ein Dauerrauschen, das ihre Energie zieht und sie in einem Zustand permanenter Aktivierung hält.

Psychologische Faktoren und Ambivalenz

Birgit Lange-Bartels erklärt, dass Mental Load nicht nur eine lange To-Do-Liste ist. Es ist ein inneres Verantwortungs- und Kontrollsystem, unter dem viele leiden, gleichzeitig aber auch das Gefühl von Kontrolle vermittelt. Diese Ambivalenz führt dazu, dass Menschen oft nicht bereit sind, Mental Load loszulassen.

Kulturpsychologische Aspekte

Die heutige Gesellschaft bietet viele Möglichkeiten und Informationen, was zu einer Überforderung führt. Die Multioptionalität des Lebens, die Freiheit, sich zu entscheiden, kann zu mentaler Belastung führen. Zudem ist die permanente Erreichbarkeit durch Smartphones eine zusätzliche Quelle der Stressbelastung.

Symptome und Warnsignale von Mental Load

Zu den typischen Symptomen zählen ein nie stillstehender Kopf, das Gefühl, alles sei dringend, Schwierigkeiten bei Entscheidungen, eine enge Verbindung zwischen Selbstwert und To-Do-Listen sowie der Drang, alles kontrollieren zu wollen. Diese Symptome können zur Erschöpfung führen.

Strategien zur Bewältigung

Um den Mental Load zu reduzieren, empfiehlt Lange-Bartels, Verantwortung zu teilen, Pausen zu schätzen und sich mit den eigenen Prioritäten auseinanderzusetzen. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um das eigene Leben zu reflektieren und gesunde Grenzen zu setzen.

Abschließende Gedanken

Mental Load ist ein zentrales Thema der modernen Zeit, das sowohl Herausforderungen als auch Chancen bietet. Der Umgang mit dieser Belastung erfordert Mut zur Entscheidung und zur Selbstfürsorge. Entlastung ist ein Prozess, der nicht über Nacht geschieht.

Definition des Mental Load

Mental Load beschreibt eine ständige, unsichtbare Überforderung durch Denk-, Planungs- und Verantwortungsarbeit im Alltag, die sich nicht abstellen lässt. Viele Menschen empfinden es als ein Dauerrauschen, das ihre Energie zieht und sie in einem Zustand permanenter Aktivierung hält.

Psychologische Faktoren und Ambivalenz

Birgit Lange-Bartels erklärt, dass Mental Load nicht nur eine lange To-Do-Liste ist. Es ist ein inneres Verantwortungs- und Kontrollsystem, unter dem viele leiden, gleichzeitig aber auch das Gefühl von Kontrolle vermittelt. Diese Ambivalenz führt dazu, dass Menschen oft nicht bereit sind, Mental Load loszulassen.

Kulturpsychologische Aspekte

Die heutige Gesellschaft bietet viele Möglichkeiten und Informationen, was zu einer Überforderung führt. Die Multioptionalität des Lebens, die Freiheit, sich zu entscheiden, kann zu mentaler Belastung führen. Zudem ist die permanente Erreichbarkeit durch Smartphones eine zusätzliche Quelle der Stressbelastung.

Symptome und Warnsignale von Mental Load

Zu den typischen Symptomen zählen ein nie stillstehender Kopf, das Gefühl, alles sei dringend, Schwierigkeiten bei Entscheidungen, eine enge Verbindung zwischen Selbstwert und To-Do-Listen sowie der Drang, alles kontrollieren zu wollen. Diese Symptome können zur Erschöpfung führen.

Strategien zur Bewältigung

Um den Mental Load zu reduzieren, empfiehlt Lange-Bartels, Verantwortung zu teilen, Pausen zu schätzen und sich mit den eigenen Prioritäten auseinanderzusetzen. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um das eigene Leben zu reflektieren und gesunde Grenzen zu setzen.

Abschließende Gedanken

Mental Load ist ein zentrales Thema der modernen Zeit, das sowohl Herausforderungen als auch Chancen bietet. Der Umgang mit dieser Belastung erfordert Mut zur Entscheidung und zur Selbstfürsorge. Entlastung ist ein Prozess, der nicht über Nacht geschieht.

Apropos ... der Glückskind-Effekt!

05.08.2026

Was ist Glück?

Im Gespräch mit Maja und Johannes Storch wird die Definition von Glück hinterfragt. Johannes betont, dass Glück oft übertrieben dargestellt wird und spricht von tiefer Zufriedenheit als wichtigerem Ziel. Maja ergänzt, dass Glück nicht in einem konstanten euphorischen Zustand bestehen sollte, sondern in einem Alltagsglück, das durch Selbstmanagement erreicht werden kann.

Selbstverantwortung für das Glück

Die Storchs betonen die Bedeutung der Eigenverantwortung in Bezug auf das persönliche Glück. Johannes erklärt, dass jeder selbst der Schmied seines Glückes ist und dass äußere Umstände nicht für das eigene Wohlbefinden verantwortlich sind. Man sollte aktiv an seinem Glück arbeiten und die eigenen Rahmenbedingungen kritisch überprüfen.

Wissenschaftliche Grundlagen

Die Storchs stellen in ihrem Buch verschiedene wissenschaftliche Theorien vor, die für das persönliche Glück relevant sind, darunter die System- und Chaos-Theorie. Sie möchten diese komplexen Theorien verständlich machen und deren praktische Anwendung im Alltag aufzeigen.

Änderung der Rahmenbedingungen

Ein zentraler Punkt ihrer Argumentation ist, dass Menschen ihre Rahmenbedingungen aktiv gestalten sollten. Johannes beschreibt, wie man durch das Überprüfen und Anpassen dieser Bedingungen mehr Kontrolle über das eigene Leben gewinnen kann. Maja hebt hervor, dass es wichtig ist, sich seines Glücksbiotops bewusst zu werden und es aktiv zu gestalten.

Selbstmanagement und Ressourcenmodell

Das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) spielt eine zentrale Rolle im Selbstmanagement der Storchs. Es hilft den Menschen, ihre inneren Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, um ein zufriedenes Leben zu führen. Dabei werden auch somatische Marker, die körperliche Reaktionen auf innere Bedürfnisse darstellen, thematisiert.

Das Glückskind-Effekt

Der Glückskind-Effekt wird als Ansatz vorgestellt, der Menschen dabei unterstützt, ihre Erwartungen und Wahrnehmungen zu verändern. Die Storchs betonen, dass die Veränderung von Erwartungen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass positive Ereignisse eintreten. Dieser Prozess wird durch das ZRM unterstützt.

Praktische Beispiele

Im Gespräch wird ein Beispiel einer Nachbarin erzählt, die lernt, ihre Einstellung zu Glück zu ändern und damit besser mit Herausforderungen umzugehen. Dies verdeutlicht, wie das ZRM in der Praxis angewendet werden kann, um die eigene Wahrnehmung und das Verhalten zu beeinflussen.

Was ist Glück?

Im Gespräch mit Maja und Johannes Storch wird die Definition von Glück hinterfragt. Johannes betont, dass Glück oft übertrieben dargestellt wird und spricht von tiefer Zufriedenheit als wichtigerem Ziel. Maja ergänzt, dass Glück nicht in einem konstanten euphorischen Zustand bestehen sollte, sondern in einem Alltagsglück, das durch Selbstmanagement erreicht werden kann.

Selbstverantwortung für das Glück

Die Storchs betonen die Bedeutung der Eigenverantwortung in Bezug auf das persönliche Glück. Johannes erklärt, dass jeder selbst der Schmied seines Glückes ist und dass äußere Umstände nicht für das eigene Wohlbefinden verantwortlich sind. Man sollte aktiv an seinem Glück arbeiten und die eigenen Rahmenbedingungen kritisch überprüfen.

Wissenschaftliche Grundlagen

Die Storchs stellen in ihrem Buch verschiedene wissenschaftliche Theorien vor, die für das persönliche Glück relevant sind, darunter die System- und Chaos-Theorie. Sie möchten diese komplexen Theorien verständlich machen und deren praktische Anwendung im Alltag aufzeigen.

Änderung der Rahmenbedingungen

Ein zentraler Punkt ihrer Argumentation ist, dass Menschen ihre Rahmenbedingungen aktiv gestalten sollten. Johannes beschreibt, wie man durch das Überprüfen und Anpassen dieser Bedingungen mehr Kontrolle über das eigene Leben gewinnen kann. Maja hebt hervor, dass es wichtig ist, sich seines Glücksbiotops bewusst zu werden und es aktiv zu gestalten.

Selbstmanagement und Ressourcenmodell

Das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) spielt eine zentrale Rolle im Selbstmanagement der Storchs. Es hilft den Menschen, ihre inneren Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, um ein zufriedenes Leben zu führen. Dabei werden auch somatische Marker, die körperliche Reaktionen auf innere Bedürfnisse darstellen, thematisiert.

Das Glückskind-Effekt

Der Glückskind-Effekt wird als Ansatz vorgestellt, der Menschen dabei unterstützt, ihre Erwartungen und Wahrnehmungen zu verändern. Die Storchs betonen, dass die Veränderung von Erwartungen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass positive Ereignisse eintreten. Dieser Prozess wird durch das ZRM unterstützt.

Praktische Beispiele

Im Gespräch wird ein Beispiel einer Nachbarin erzählt, die lernt, ihre Einstellung zu Glück zu ändern und damit besser mit Herausforderungen umzugehen. Dies verdeutlicht, wie das ZRM in der Praxis angewendet werden kann, um die eigene Wahrnehmung und das Verhalten zu beeinflussen.