Big Pool Theory - Der Podcast, der für's Schwimmen Wissen schafft
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Big Pool Theory - Der Podcast, der für's Schwimmen Wissen schafft

Big Pool Theory

Beschreibung

Wir sind ein Zusammenschluss aus schwimmbegeisterten Wissenschaftler:innen und möchten an dieser Stelle Forschung an die Beckenränder Deutschlands bringen. Wir freuen uns auch über Wünsche und Anregungen von Trainerseite: Interessiert euch ein spezielles Thema und ihr möchtet den aktuellen Forschungsstand dazu wissen? Dann schreibt uns gerne an: bigpooltheory(at)dstv-schwimmtrainer.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 38: Schwimmen lehren mit der Eule - Einfach, effizient und nachhaltig

08.06.2026

Anfängerschwimmen als wichtiger Bereich

Die Folge widmet sich dem Bereich des Anfänger- und Grundschwimmens, der bisher vernachlässigt wurde. Es wird gefragt, wie Vereine, Schulen und Bildungsträger zusammenwirken können und welche Rolle die Diagnostik spielt. Ein Fokus liegt darauf, wie grundlegende Fertigkeiten systematisch vermittelt und sichtbar gemacht werden können, damit der Lernprozess zielgerichtet und konsistent verläuft.

Diagnostik und das Eulen-Konzept

Es wird das Diagnostikmodell der schwimmerischen Grundbildung vorgestellt. Wichtige Phasen und Schlüsselstellen werden identifiziert, um Lernfortschritte schnell zuordnen zu können. Die Eule steht als Beobachterin im Mittelpunkt und soll Lehrkräfte unterstützen, ohne selbst schwimmen zu müssen. Ein Basischeck sowie Blickpunkte helfen, gezielte Lernanlässe für jede Phase abzuleiten.

Praxiseinsatz in Schulen und Vereinen

Das Modell funktioniert unabhängig vom Setting und lässt sich auf Schulunterricht ebenso anwenden wie auf Schwimmschulen oder Vereine. Unterschiede im Alter erfordern Anpassungen der Lerninhalte und Lernhandlungen. Eine App unterstützt Protokollierung, Anwesenheitskontrolle und die Bereitstellung von Übungen aus einer Poolbar. Damit wird eine individuelle Lernbegleitung auch in größeren Gruppen ermöglicht.

Ausblick und zentrale Erkenntnisse

Es wird betont, dass eine fundierte schwimmerische Grundbildung das Fundament für späteren Leistungssport stärkt. Die Praxis verzahnt Lernziele mit Lernphasen und bietet klare Orientierung für Lehrkräfte. Künftige Publikationen und Praxisberichte sollen die Wirksamkeit des Ansatzes weiter transparent machen und den Transfer in Breiten- und Leistungssport unterstützen.

Anfängerschwimmen als wichtiger Bereich

Die Folge widmet sich dem Bereich des Anfänger- und Grundschwimmens, der bisher vernachlässigt wurde. Es wird gefragt, wie Vereine, Schulen und Bildungsträger zusammenwirken können und welche Rolle die Diagnostik spielt. Ein Fokus liegt darauf, wie grundlegende Fertigkeiten systematisch vermittelt und sichtbar gemacht werden können, damit der Lernprozess zielgerichtet und konsistent verläuft.

Diagnostik und das Eulen-Konzept

Es wird das Diagnostikmodell der schwimmerischen Grundbildung vorgestellt. Wichtige Phasen und Schlüsselstellen werden identifiziert, um Lernfortschritte schnell zuordnen zu können. Die Eule steht als Beobachterin im Mittelpunkt und soll Lehrkräfte unterstützen, ohne selbst schwimmen zu müssen. Ein Basischeck sowie Blickpunkte helfen, gezielte Lernanlässe für jede Phase abzuleiten.

Praxiseinsatz in Schulen und Vereinen

Das Modell funktioniert unabhängig vom Setting und lässt sich auf Schulunterricht ebenso anwenden wie auf Schwimmschulen oder Vereine. Unterschiede im Alter erfordern Anpassungen der Lerninhalte und Lernhandlungen. Eine App unterstützt Protokollierung, Anwesenheitskontrolle und die Bereitstellung von Übungen aus einer Poolbar. Damit wird eine individuelle Lernbegleitung auch in größeren Gruppen ermöglicht.

Ausblick und zentrale Erkenntnisse

Es wird betont, dass eine fundierte schwimmerische Grundbildung das Fundament für späteren Leistungssport stärkt. Die Praxis verzahnt Lernziele mit Lernphasen und bietet klare Orientierung für Lehrkräfte. Künftige Publikationen und Praxisberichte sollen die Wirksamkeit des Ansatzes weiter transparent machen und den Transfer in Breiten- und Leistungssport unterstützen.

Folge 37: Der analytische Blick ins Wasser: Diagnostikerin Kerstin Vogel im Interview

05.05.2026

Beruflicher Hintergrund und heutige Perspektive

Kerstin Vogel arbeitet am Bundesstützpunkt Essen als Trainingswissenschaftlerin und begleitet Athleten. Sie hat eine A-Lizenz und war zuvor Schwimmtrainerin. Rückblickend betont sie die Bedeutung der eigenen Karriere, sieht sich nun aber stärker hinter der Kamera und als Diagnostikerin, die Videoanalysen mit Sportlern und Trainern bespricht.

Aktuelle Schwerpunkte in der Nachwuchsförderung

Aus ihrer Sicht ist Mobilität zentral: Vor allem Jugendliche weisen Beweglichkeitsdefizite auf, die Leistung im Wasser einschränken. Sie betont regelmäßige Übungen zur Schulter- und Brustwirbelsäulenmobilität sowie die Bedeutung von Grundlagentraining mit viel Variation und täglicher Umsetzung statt sporadischer Einheiten.

Technikfokus und Trainingsprinzipien

Im Delfin-Bein-Training plädiert sie für frühzeitiges, ganzheitliches Grundlagentraining. Sie setzt auf differenzierte, plötzliche Anpassungen von Grob- zu Feinelementen, variiert Lage und Intensität und bevorzugt regelmäßige Blocks zur Technikverbesserung. Videoanalyse soll zeitnah, fokussiert und kindgerecht eingesetzt werden.

Videoanalyse im Alltag und Schlussbemerkungen

Sie spricht über den sinnvollen Einsatz von Videoaufnahmen mit Jugendlichen ab etwa dem Alter von 14 Jahren, begleitet von klaren Arbeitsaufträgen. Ziel ist ein praktischer Lernprozess – sichtbares Verstehen eigener Bewegungen und gezieltes Üben. Der Austausch mit Trainern, Athleten und Eltern wird als zentraler Bestandteil gesehen, um individuelle Lösungen zu finden.

Beruflicher Hintergrund und heutige Perspektive

Kerstin Vogel arbeitet am Bundesstützpunkt Essen als Trainingswissenschaftlerin und begleitet Athleten. Sie hat eine A-Lizenz und war zuvor Schwimmtrainerin. Rückblickend betont sie die Bedeutung der eigenen Karriere, sieht sich nun aber stärker hinter der Kamera und als Diagnostikerin, die Videoanalysen mit Sportlern und Trainern bespricht.

Aktuelle Schwerpunkte in der Nachwuchsförderung

Aus ihrer Sicht ist Mobilität zentral: Vor allem Jugendliche weisen Beweglichkeitsdefizite auf, die Leistung im Wasser einschränken. Sie betont regelmäßige Übungen zur Schulter- und Brustwirbelsäulenmobilität sowie die Bedeutung von Grundlagentraining mit viel Variation und täglicher Umsetzung statt sporadischer Einheiten.

Technikfokus und Trainingsprinzipien

Im Delfin-Bein-Training plädiert sie für frühzeitiges, ganzheitliches Grundlagentraining. Sie setzt auf differenzierte, plötzliche Anpassungen von Grob- zu Feinelementen, variiert Lage und Intensität und bevorzugt regelmäßige Blocks zur Technikverbesserung. Videoanalyse soll zeitnah, fokussiert und kindgerecht eingesetzt werden.

Videoanalyse im Alltag und Schlussbemerkungen

Sie spricht über den sinnvollen Einsatz von Videoaufnahmen mit Jugendlichen ab etwa dem Alter von 14 Jahren, begleitet von klaren Arbeitsaufträgen. Ziel ist ein praktischer Lernprozess – sichtbares Verstehen eigener Bewegungen und gezieltes Üben. Der Austausch mit Trainern, Athleten und Eltern wird als zentraler Bestandteil gesehen, um individuelle Lösungen zu finden.

Folge 36: Das Herrenberg-Urteil - Auch für uns Schwimmtrainer relevant?

31.03.2026

Einführung in das Thema

In dieser Episode begrüßt Lukas den Rechtsanwalt Helmut Reitz, um über das Herrenberg-Urteil und dessen Bedeutung für Schwimmtrainer und Vereine zu diskutieren. Helmut bringt seine Erfahrung und seine Verbindung zum Deutschen Schwimmtrainerverband (dstv) mit, wo er Mitglieder rechtlich berät.

Das Herrenberg-Urteil

Das Urteil bezieht sich auf einen Fall, in dem die Stadt Herrenberg gegen die Entscheidung eines Rentenversicherers Widerspruch einlegte, der eine Musiklehrerin als angestellt und nicht selbstständig einstufte. Das Bundessozialgericht entschied zugunsten des Rentenversicherers und stellte die Kriterien für Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit klar.

Folgen für Schwimmtrainer

Die Entscheidung hat weitreichende Auswirkungen auf Schwimmtrainer, insbesondere wenn sie allein für einen Verein tätig sind und über der Übungsleiterpauschale von 3.300 Euro verdienen. In solchen Fällen könnte die Gefahr bestehen, als angestellter Trainer eingestuft zu werden, was zusätzliche finanzielle Belastungen für die Vereine mit sich bringen würde.

Kreative Lösungen und Handlungsmöglichkeiten

Helmut schlägt vor, dass Schwimmtrainer versuchen sollten, mehrere Auftraggeber zu haben, um ihre Selbstständigkeit zu wahren. Auch die Idee, dass Trainer selbst die Bahnmiete zahlen, könnte helfen, die Kriterien für Selbstständigkeit zu erfüllen. Wichtig ist, dass alle vertraglichen Regelungen klar sind, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Betonung, dass das Thema rechtliche Aspekte für Schwimmtrainer und Vereine nicht vernachlässigt werden sollte. Hörer sind eingeladen, Fragen oder Themen für zukünftige Episoden einzureichen.

Einführung in das Thema

In dieser Episode begrüßt Lukas den Rechtsanwalt Helmut Reitz, um über das Herrenberg-Urteil und dessen Bedeutung für Schwimmtrainer und Vereine zu diskutieren. Helmut bringt seine Erfahrung und seine Verbindung zum Deutschen Schwimmtrainerverband (dstv) mit, wo er Mitglieder rechtlich berät.

Das Herrenberg-Urteil

Das Urteil bezieht sich auf einen Fall, in dem die Stadt Herrenberg gegen die Entscheidung eines Rentenversicherers Widerspruch einlegte, der eine Musiklehrerin als angestellt und nicht selbstständig einstufte. Das Bundessozialgericht entschied zugunsten des Rentenversicherers und stellte die Kriterien für Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit klar.

Folgen für Schwimmtrainer

Die Entscheidung hat weitreichende Auswirkungen auf Schwimmtrainer, insbesondere wenn sie allein für einen Verein tätig sind und über der Übungsleiterpauschale von 3.300 Euro verdienen. In solchen Fällen könnte die Gefahr bestehen, als angestellter Trainer eingestuft zu werden, was zusätzliche finanzielle Belastungen für die Vereine mit sich bringen würde.

Kreative Lösungen und Handlungsmöglichkeiten

Helmut schlägt vor, dass Schwimmtrainer versuchen sollten, mehrere Auftraggeber zu haben, um ihre Selbstständigkeit zu wahren. Auch die Idee, dass Trainer selbst die Bahnmiete zahlen, könnte helfen, die Kriterien für Selbstständigkeit zu erfüllen. Wichtig ist, dass alle vertraglichen Regelungen klar sind, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Betonung, dass das Thema rechtliche Aspekte für Schwimmtrainer und Vereine nicht vernachlässigt werden sollte. Hörer sind eingeladen, Fragen oder Themen für zukünftige Episoden einzureichen.