Extreme Zeiten
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Extreme Zeiten

Demokratiezentrum Hessen

Beschreibung

„Extreme Zeiten!“, der Podcast des Demokratiezentrums Hessen: Hier sprechen wir einmal im Monat mit Expert*innen und Berater*innen über Einblicke und Hintergründe zu ihrer Arbeit, geben Erfahrungsberichte und Handlungsempfehlungen zu Themen wie Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungen oder gewaltorientierten Islamismus. Wir wollen zum Beispiel wissen, was ist eigentlich Antisemitismus heute oder Antiziganismus? Was tun gegen rechtsextreme Stimmungen in der Schule oder rassistische Parolen am Stammtisch? Was mache ich, wenn mein Kind auf dem rechten Weg ist? Wie rede ich mit Leuten, die an Verschwörungsmythen glauben? Diese und viele andere Fragen - sowie Arbeitsansätze und Analysen aus dem Bereich der Demokratiefeindlichkeit - werden wir hier mit spannenden Gästen aus der Wissenschaft und der Praxis für euch diskutieren - unabhängig von tagespolitischen Konjunkturen. Moderation: Angela Fitsch Redaktion: Nora Zado Musik: „Cloud 1“ von Roland Kah, siehe: https://ronaldkah.de/ Sie haben Anregungen und Ideen? Schreiben Sie uns: podcast@beratungsnetzwerk-hessen.de Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen - gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

SHKs beim Demokratiezentrum

14.08.2026

Einführung in die studentischen Hilfskräfte

Im Podcast wird das Thema der studentischen Hilfskräfte näher beleuchtet. Diese sind Studierende, die neben ihrem Studium praktische Erfahrungen an Universitäten sammeln, insbesondere im Demokratiezentrum, wo aktuell fünf Hilfskräfte beschäftigt sind.

Vorstellung von Leni Schmiedl

Leni Schmiedl, eine der studentischen Hilfskräfte, erzählt von ihrem Werdegang und ihrer Motivation, in Marburg zu studieren. Ihr Interesse an sozialen Themen, insbesondere Antidiskriminierung und Rechtsextremismus, wurde durch den Podcast geweckt.

Erfahrungen im Demokratiezentrum

Seit ihrem Einstieg im Demokratiezentrum vor vier Monaten hat Leni viel Freude an ihrer Arbeit, die abwechslungsreiche Aufgaben umfasst, wie die Erstellung von Monitoring-Berichten und die Öffentlichkeitsarbeit. Sie berichtet von den Herausforderungen, mit der Vielzahl an demokratiefeindlichen Vorfällen umzugehen und der Wichtigkeit, nicht in Ohnmacht zu verfallen.

Zukunftspläne von Leni

Leni plant, in Marburg zu bleiben und ihren Master in internationaler Politik sowie sozialwissenschaftlicher Forschung zu absolvieren. Ihr langfristiges Ziel ist es, in der politischen Bildung und Antidiskriminierungsarbeit aktiv zu bleiben und weiterhin im Demokratiezentrum zu arbeiten.

Einführung in die studentischen Hilfskräfte

Im Podcast wird das Thema der studentischen Hilfskräfte näher beleuchtet. Diese sind Studierende, die neben ihrem Studium praktische Erfahrungen an Universitäten sammeln, insbesondere im Demokratiezentrum, wo aktuell fünf Hilfskräfte beschäftigt sind.

Vorstellung von Leni Schmiedl

Leni Schmiedl, eine der studentischen Hilfskräfte, erzählt von ihrem Werdegang und ihrer Motivation, in Marburg zu studieren. Ihr Interesse an sozialen Themen, insbesondere Antidiskriminierung und Rechtsextremismus, wurde durch den Podcast geweckt.

Erfahrungen im Demokratiezentrum

Seit ihrem Einstieg im Demokratiezentrum vor vier Monaten hat Leni viel Freude an ihrer Arbeit, die abwechslungsreiche Aufgaben umfasst, wie die Erstellung von Monitoring-Berichten und die Öffentlichkeitsarbeit. Sie berichtet von den Herausforderungen, mit der Vielzahl an demokratiefeindlichen Vorfällen umzugehen und der Wichtigkeit, nicht in Ohnmacht zu verfallen.

Zukunftspläne von Leni

Leni plant, in Marburg zu bleiben und ihren Master in internationaler Politik sowie sozialwissenschaftlicher Forschung zu absolvieren. Ihr langfristiges Ziel ist es, in der politischen Bildung und Antidiskriminierungsarbeit aktiv zu bleiben und weiterhin im Demokratiezentrum zu arbeiten.

Wer hilft Opfern? Response!

31.07.2026

Einführung in Response

Response ist eine Beratungsstelle in Hessen, die Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt Unterstützung bietet. Gegründet 2015, ist sie Teil des Beratungsnetzwerks Hessen und bietet sowohl persönliche als auch mobile Beratungen an.

Jahresbericht und Statistiken

Der aktuelle Jahresbericht zeigt einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe in Hessen auf 158 Fälle, die vor allem Körperverletzungen beinhalten. Response hat 141 neue Beratungen aufgenommen, ein Anstieg von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Betroffene und Gewaltformen

Die Beratungen betreffen unterschiedlichste Fälle, von körperlichen Angriffen bis hin zu Bedrohungen, meist in Schulen, Nachbarschaften oder im öffentlichen Raum. Rassismus ist das Hauptmotiv dieser Angriffe.

Beratungsansatz und -angebote

Response bietet vertrauliche, kostenfreie und individuelle Beratungen an, unabhängig davon, ob eine Anzeige erstattet wurde. Die Mitarbeiterinnen begleiten Betroffene zu Polizei und Gericht, um den Prozess zu erleichtern.

Zusammenarbeit mit Institutionen

Response arbeitet mit verschiedenen Institutionen zusammen, um Betroffene zu unterstützen, darunter die Meldestelle für Antisemitismus und die Opferhilfe OFEG Hessen. Außerdem wird versucht, mit der Polizei und der Justiz besser zu vernetzen.

Empowerment von Betroffenen

Ein zentraler Aspekt der Arbeit ist das Empowerment der Betroffenen, indem ihnen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Auch Angehörige und Zeugen erhalten Unterstützung, um die Auswirkungen von Gewalt besser zu verarbeiten.

Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung

Response nutzt die gesammelten Daten für Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Problematik rassistischer Gewalt aufmerksam zu machen und politische Sensibilisierung zu fördern. Die Zusammenarbeit mit politischen Institutionen gestaltet sich unterschiedlich.

Fazit und Ausblick

Die Arbeit von Response bleibt notwendig, da rassistische Gewalt ein anhaltendes Problem darstellt. Der Fokus liegt darauf, Betroffenen zu helfen und langfristige Unterstützung zu bieten, um eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Einführung in Response

Response ist eine Beratungsstelle in Hessen, die Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt Unterstützung bietet. Gegründet 2015, ist sie Teil des Beratungsnetzwerks Hessen und bietet sowohl persönliche als auch mobile Beratungen an.

Jahresbericht und Statistiken

Der aktuelle Jahresbericht zeigt einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe in Hessen auf 158 Fälle, die vor allem Körperverletzungen beinhalten. Response hat 141 neue Beratungen aufgenommen, ein Anstieg von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Betroffene und Gewaltformen

Die Beratungen betreffen unterschiedlichste Fälle, von körperlichen Angriffen bis hin zu Bedrohungen, meist in Schulen, Nachbarschaften oder im öffentlichen Raum. Rassismus ist das Hauptmotiv dieser Angriffe.

Beratungsansatz und -angebote

Response bietet vertrauliche, kostenfreie und individuelle Beratungen an, unabhängig davon, ob eine Anzeige erstattet wurde. Die Mitarbeiterinnen begleiten Betroffene zu Polizei und Gericht, um den Prozess zu erleichtern.

Zusammenarbeit mit Institutionen

Response arbeitet mit verschiedenen Institutionen zusammen, um Betroffene zu unterstützen, darunter die Meldestelle für Antisemitismus und die Opferhilfe OFEG Hessen. Außerdem wird versucht, mit der Polizei und der Justiz besser zu vernetzen.

Empowerment von Betroffenen

Ein zentraler Aspekt der Arbeit ist das Empowerment der Betroffenen, indem ihnen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Auch Angehörige und Zeugen erhalten Unterstützung, um die Auswirkungen von Gewalt besser zu verarbeiten.

Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung

Response nutzt die gesammelten Daten für Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Problematik rassistischer Gewalt aufmerksam zu machen und politische Sensibilisierung zu fördern. Die Zusammenarbeit mit politischen Institutionen gestaltet sich unterschiedlich.

Fazit und Ausblick

Die Arbeit von Response bleibt notwendig, da rassistische Gewalt ein anhaltendes Problem darstellt. Der Fokus liegt darauf, Betroffenen zu helfen und langfristige Unterstützung zu bieten, um eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Das Neutralitätsgebot

30.06.2026

Einführung in das Neutralitätsgebot

Im Podcast wird das Neutralitätsgebot diskutiert, insbesondere im Kontext von Schulen und wie dieses von der AfD instrumentalisiert wird. Die AfD greift Lehrer an, die sich kritisch zu ihrer Position äußern, und versucht, Druck auf demokratische Institutionen und zivilgesellschaftliches Engagement auszuüben.

Was beinhaltet das Neutralitätsgebot?

Das Neutralitätsgebot besagt, dass Amtsträger sich nicht für oder gegen Parteien positionieren dürfen. Es schützt die Chancengleichheit im politischen Wettbewerb und ist grundlegend an den Schutz der Menschenwürde gebunden. Es wird betont, dass Lehrer auch die Pflicht haben, für die Grundprinzipien der Menschenrechte einzutreten und diskriminierende Äußerungen im Unterricht zu thematisieren.

Missverständnisse und Instrumentalisierung

Der Begriff des Neutralitätsgebots wird als irreführend beschrieben, da er oft von rechtsextremen Akteuren genutzt wird, um demokratisches Engagement zu delegitimieren. Lehrkräfte sollen nicht zur Neutralität gezwungen werden, wenn es um den Schutz der Menschenwürde geht.

Rechtliche Perspektiven und Gerichtsurteile

Es gibt Gerichtsurteile, die den Schutzauftrag staatlicher Gewalt betonen und die AfD in ihrer Argumentation einschränken. Diese Urteile bekräftigen, dass staatliche Institutionen und deren Vertreter die Menschenwürde schützen müssen, was auch eine kritische Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen einschließt.

Auswirkungen auf die Bildungsarbeit

Der Podcast betont die Notwendigkeit von Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte, um ihnen Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und antidemokratischen Tendenzen zu geben. Die Unsicherheiten der Lehrkräfte in Bezug auf ihre Verantwortung und den Umgang mit solchen Themen werden thematisiert.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Es ist wichtig, dass Lehrkräfte sich ihrer Rolle im demokratischen Prozess bewusst sind und aktiv für die Menschenrechte eintreten. Der Podcast ermutigt dazu, nicht nur defensiv auf Angriffe zu reagieren, sondern auch proaktiv Visionen für ein respektvolles und demokratisches Zusammenleben zu entwickeln.

Einführung in das Neutralitätsgebot

Im Podcast wird das Neutralitätsgebot diskutiert, insbesondere im Kontext von Schulen und wie dieses von der AfD instrumentalisiert wird. Die AfD greift Lehrer an, die sich kritisch zu ihrer Position äußern, und versucht, Druck auf demokratische Institutionen und zivilgesellschaftliches Engagement auszuüben.

Was beinhaltet das Neutralitätsgebot?

Das Neutralitätsgebot besagt, dass Amtsträger sich nicht für oder gegen Parteien positionieren dürfen. Es schützt die Chancengleichheit im politischen Wettbewerb und ist grundlegend an den Schutz der Menschenwürde gebunden. Es wird betont, dass Lehrer auch die Pflicht haben, für die Grundprinzipien der Menschenrechte einzutreten und diskriminierende Äußerungen im Unterricht zu thematisieren.

Missverständnisse und Instrumentalisierung

Der Begriff des Neutralitätsgebots wird als irreführend beschrieben, da er oft von rechtsextremen Akteuren genutzt wird, um demokratisches Engagement zu delegitimieren. Lehrkräfte sollen nicht zur Neutralität gezwungen werden, wenn es um den Schutz der Menschenwürde geht.

Rechtliche Perspektiven und Gerichtsurteile

Es gibt Gerichtsurteile, die den Schutzauftrag staatlicher Gewalt betonen und die AfD in ihrer Argumentation einschränken. Diese Urteile bekräftigen, dass staatliche Institutionen und deren Vertreter die Menschenwürde schützen müssen, was auch eine kritische Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen einschließt.

Auswirkungen auf die Bildungsarbeit

Der Podcast betont die Notwendigkeit von Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte, um ihnen Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und antidemokratischen Tendenzen zu geben. Die Unsicherheiten der Lehrkräfte in Bezug auf ihre Verantwortung und den Umgang mit solchen Themen werden thematisiert.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Es ist wichtig, dass Lehrkräfte sich ihrer Rolle im demokratischen Prozess bewusst sind und aktiv für die Menschenrechte eintreten. Der Podcast ermutigt dazu, nicht nur defensiv auf Angriffe zu reagieren, sondern auch proaktiv Visionen für ein respektvolles und demokratisches Zusammenleben zu entwickeln.