BREADCAST - der Wissenspodcast aus dem Museum Brot und Kunst
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BREADCAST - der Wissenspodcast aus dem Museum Brot und Kunst

Museum Brot und Kunst

Beschreibung

Der Wissenspodcast aus dem Museum Brot und Kunst unternimmt, ausgehend von einzelnen Objekten oder Installationen der Ausstellung, eine kleine Tour d'Horizon zu den Themenfeldern des Museums. Die Direktorin Dr. Isabel Greschat und Dr. Marianne Honold tun dies im Gespräch, zu dem sie Expert*innen der verschiedenen Disziplinen einladen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Das Phänomen Honigbiene

09.07.2026

Einführung und Gastvorstellung

Im Podcast wird Prof. Dr. Jürgen Tautz, ein renommierter Bienenforscher, vorgestellt. Er erklärt, wie er zu seiner Arbeit mit Bienen gekommen ist und betont, dass die Faszination für diese Insekten ihn dazu brachte, seine Forschung komplett neu auszurichten.

Die Faszination der Bienen

Prof. Tautz beschreibt das einzigartige soziale Verhalten von Bienen und vergleicht deren Interaktionen mit den neuronalen Prozessen im menschlichen Gehirn. Er hebt hervor, dass Bienen als ein kollektives „Gehirn“ fungieren, in dem individuelle Bienen miteinander kommunizieren und interagieren.

Intelligenz und Wahrnehmung der Bienen

Der Forscher diskutiert die Lernfähigkeit von Bienen, einschließlich ihrer Fähigkeit, Gesichter zu erkennen. Er warnt jedoch davor, diese Fähigkeiten zu überbewerten, da das Erkennen von Bildern nicht gleichbedeutend mit dem Erkennen von Menschen ist.

Wert der Biodiversität

Die Diskussion thematisiert die Wichtigkeit aller Lebewesen und deren ökologische Rollen. Prof. Tautz betont, dass jedes Lebewesen eine Funktion im Netzwerk der Natur hat und dass die Abnahme der Artenvielfalt langfristig negative Folgen haben kann.

Bildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit

Prof. Tautz erklärt seine Projekte zur Förderung des Bewusstseins für Bienen und Biodiversität, darunter das Hobos-Projekt und das BeActive-Projekt, die darauf abzielen, Menschen für die Natur zu sensibilisieren und aktiv einzubinden.

Herausforderungen und Hoffnung

Abschließend äußert sich Prof. Tautz zu den Herausforderungen des Klimawandels und der Biodiversität, gibt jedoch einen optimistischen Ausblick und betont die wichtige Rolle, die jeder Einzelne in der Bewahrung der Umwelt spielen kann.

Einführung und Gastvorstellung

Im Podcast wird Prof. Dr. Jürgen Tautz, ein renommierter Bienenforscher, vorgestellt. Er erklärt, wie er zu seiner Arbeit mit Bienen gekommen ist und betont, dass die Faszination für diese Insekten ihn dazu brachte, seine Forschung komplett neu auszurichten.

Die Faszination der Bienen

Prof. Tautz beschreibt das einzigartige soziale Verhalten von Bienen und vergleicht deren Interaktionen mit den neuronalen Prozessen im menschlichen Gehirn. Er hebt hervor, dass Bienen als ein kollektives „Gehirn“ fungieren, in dem individuelle Bienen miteinander kommunizieren und interagieren.

Intelligenz und Wahrnehmung der Bienen

Der Forscher diskutiert die Lernfähigkeit von Bienen, einschließlich ihrer Fähigkeit, Gesichter zu erkennen. Er warnt jedoch davor, diese Fähigkeiten zu überbewerten, da das Erkennen von Bildern nicht gleichbedeutend mit dem Erkennen von Menschen ist.

Wert der Biodiversität

Die Diskussion thematisiert die Wichtigkeit aller Lebewesen und deren ökologische Rollen. Prof. Tautz betont, dass jedes Lebewesen eine Funktion im Netzwerk der Natur hat und dass die Abnahme der Artenvielfalt langfristig negative Folgen haben kann.

Bildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit

Prof. Tautz erklärt seine Projekte zur Förderung des Bewusstseins für Bienen und Biodiversität, darunter das Hobos-Projekt und das BeActive-Projekt, die darauf abzielen, Menschen für die Natur zu sensibilisieren und aktiv einzubinden.

Herausforderungen und Hoffnung

Abschließend äußert sich Prof. Tautz zu den Herausforderungen des Klimawandels und der Biodiversität, gibt jedoch einen optimistischen Ausblick und betont die wichtige Rolle, die jeder Einzelne in der Bewahrung der Umwelt spielen kann.

Bienenwald

09.07.2026

Einführung in den Bienenwald

Isabel Gréchardt begrüßt die Zuhörer und stellt das Projekt Bienenwald vor, das Teil der Ausstellung "Honig für Kunst und Gesellschaft" im Museum Brot und Kunst ist. Sie hat die Bienenwaldbesitzer Tim und Judith Dreis zu Gast, die ihren Biohof Ruhlengut im Fuldatal bewirtschaften.

Die Bedeutung von Privatwäldern

Tim und Judith erklären, dass in Hessen viele landwirtschaftliche Betriebe einen Privatwald besitzen, der historisch für die Holzernte genutzt wurde. Der Wald ist für sie sowohl ökonomisch als auch emotional wichtig, insbesondere nach den Schäden durch Sturmtrockenheit und Borkenkäfer, die ihre Fichtenbestände stark beeinträchtigt haben.

Entwicklung des Bienenwaldprojekts

Nach den Zerstörungen diskutieren die Dreis über mögliche Lösungen und entscheiden sich, einen Bienenwald anzulegen, um eine nachhaltige Lösung für die Bienenpopulation zu finden. Sie arbeiten mit dem Bieneninstitut zusammen, um geeignete Baumarten zu identifizieren, die den Bienen Nahrung bieten und gleichzeitig Holz liefern.

Wirtschaftliche Aspekte des Bienenwaldes

Das Projekt zeigt, dass der Bienenwald nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Möglichkeit darstellt. Neben Holz können auch Honig und andere Produkte wie Maronen und Walnüsse geerntet werden, was langfristig zu einem höheren Einkommen führen kann.

Emotionale Bindung und persönliche Entwicklung

Judith und Tim berichten von ihrer emotionalen Reise mit dem Wald und der Entwicklung einer neuen Beziehung zu ihrem Land. Der Bienenwald hat ihnen nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch die Möglichkeit gegeben, aktiv zur Biodiversität beizutragen.

Resonanz und Interesse

Das Projekt hat viel Interesse bei anderen Waldbewirtschaftern und Imkern geweckt. Tim und Judith sind optimistisch, dass ihr Ansatz Nachahmer finden wird, auch wenn nicht jeder die gleichen Bedingungen hat. Sie betonen die Wichtigkeit innovativer Ansätze in der Waldwirtschaft.

Einführung in den Bienenwald

Isabel Gréchardt begrüßt die Zuhörer und stellt das Projekt Bienenwald vor, das Teil der Ausstellung "Honig für Kunst und Gesellschaft" im Museum Brot und Kunst ist. Sie hat die Bienenwaldbesitzer Tim und Judith Dreis zu Gast, die ihren Biohof Ruhlengut im Fuldatal bewirtschaften.

Die Bedeutung von Privatwäldern

Tim und Judith erklären, dass in Hessen viele landwirtschaftliche Betriebe einen Privatwald besitzen, der historisch für die Holzernte genutzt wurde. Der Wald ist für sie sowohl ökonomisch als auch emotional wichtig, insbesondere nach den Schäden durch Sturmtrockenheit und Borkenkäfer, die ihre Fichtenbestände stark beeinträchtigt haben.

Entwicklung des Bienenwaldprojekts

Nach den Zerstörungen diskutieren die Dreis über mögliche Lösungen und entscheiden sich, einen Bienenwald anzulegen, um eine nachhaltige Lösung für die Bienenpopulation zu finden. Sie arbeiten mit dem Bieneninstitut zusammen, um geeignete Baumarten zu identifizieren, die den Bienen Nahrung bieten und gleichzeitig Holz liefern.

Wirtschaftliche Aspekte des Bienenwaldes

Das Projekt zeigt, dass der Bienenwald nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Möglichkeit darstellt. Neben Holz können auch Honig und andere Produkte wie Maronen und Walnüsse geerntet werden, was langfristig zu einem höheren Einkommen führen kann.

Emotionale Bindung und persönliche Entwicklung

Judith und Tim berichten von ihrer emotionalen Reise mit dem Wald und der Entwicklung einer neuen Beziehung zu ihrem Land. Der Bienenwald hat ihnen nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch die Möglichkeit gegeben, aktiv zur Biodiversität beizutragen.

Resonanz und Interesse

Das Projekt hat viel Interesse bei anderen Waldbewirtschaftern und Imkern geweckt. Tim und Judith sind optimistisch, dass ihr Ansatz Nachahmer finden wird, auch wenn nicht jeder die gleichen Bedingungen hat. Sie betonen die Wichtigkeit innovativer Ansätze in der Waldwirtschaft.

Kehrtwende für unser Ernährungssystem

25.03.2024
Dass wir eine „Kehrtwende für unser Ernährungssystem“ brauchen, davon ist Wilfried Bommert überzeugt. Der Leiter des Instituts für Welternährung erklärt im Gespräch, warum und wo neue Ansätze ein nachhaltigeres Handeln versprechen.  Dr. Wilfried Bommert (Jahrgang 1950) studierte Agrarwissenschaften in Bonn und kam 1979 als Journalist zum WDR. Dort war er viele Jahre Leiter des Landfunks und der ersten Umweltredaktion des WDR, die er maßgeblich geprägt hat. Seit dieser Zeit beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Gentechnik, Klimawandel, Welternährung und demografische Entwicklung.