
Literatur Radio Hörbahn
Uwe Kullnick
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Hörbahn - Podcast für Indie- und Substream-Literature
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Kath-Akademie Archiv: Albert von Schirnding spricht mit Hans Pleschinski
23.10.2026
Kath-Akademie Archiv: Albert von Schirnding spricht mit Hans Pleschinski(Hördauer 75 Minuten)Geschichte ist für michetwas sehr Lebendiges.Es gibt für mich keine Geschichte,sondern nur abwesende Gegenwart.Es gibt auch keine Toten für mich,sondern nur abwesende Lebende,die in das Gesamtspektakelunseres Lebens wieder zurückführen.(Hans Pleschinski)In der Reihe „Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding“ konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in den Räumlichkeiten der Katholischen Akademie in Bayern am 10.9.2018 mit Hans Pleschinski in Kontakt treten.Nur wenige Wochen zuvor würdigte eine hochkarätig besetzte Tagung in München das vielfach preisgekrönte Werk des 1957 in Celle geborenen Erzählers, Essayisten, Übersetzers und Herausgebers Hans Pleschinski.Dem Debütroman von 1984 "Gabi Lenz. Werden und Wollen, einer Satire auf die Mechanismen des Literaturbetriebs", folgten rasch zahlreiche Romane, zuletzt die beiden großen auf authentischen Geschehnissen basierenden Romanbiografien über Thomas Mann (Königsallee, 2013) und Gerhard Hauptmann (Wiesenstein, 2018).Außerdem übersetzte Pleschinski eine Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen und "Das Geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ". Da wundert es nicht, dass zu den vielen nationalen Ehrungen auch internationale Auszeichnungen folgten, wie jene zum Chevalier dans l‘ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich.Besser hätte Albert von Schirnding den letzten Abend seiner Literatur-Reihe gar nicht besetzen können.Seine Einführungen und Gespräche seit Herbst 2004 mit insgesamt fünfundzwanzig Schriftstellerinnen und Schriftstellern wurden Zeugnis einer in dieser Qualität nur selten anzutreffenden, unstillbaren Neugier für alles, was Kultur und vor allem Literatur betrifft. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick

"Quimbo" - Karl May und Harriet Beecher Stowe Teil 3 + 4 (4) - KMG 2025
16.10.2026
"Quimbo" - Karl May und Harriet Beecher Stowe -neu illustriert mit KIvon Stefan SchmatzSprecher: Uland SpahlingerQuimbo – treuer Gefährte, mutiger Helfer und eitler Schöngeist: eine literarische Figur Karl MaysDAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset, und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.Prof. Dr. Michael Andermatt, geboren 1956, ist Titularprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, an der er 1985/86 promovierte und 1995 habilitierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere auf den Werken von Ludwig Achim von Arnim, Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer. Er ist Mitherausgeber des Gottfried-Keller-Handbuchs (2018) sowie des Bandes Keller zum Vergnügen (2019) und seit 2021 im Ruhestand.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick

"Quimbo" - Karl May und Harriet Beecher Stowe Teil 1 + 2 (4) - KMG 2025
15.10.2026
"Quimbo" - Karl May und Harriet Beecher Stowe -neu illustriert mit KIvon Stefan SchmatzSprecher: Uland SpahlingerQuimbo – treuer Gefährte, mutiger Helfer und eitler Schöngeist: eine literarische Figur Karl Mays (Teil 1 und 2)DAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset, und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.Prof. Dr. Michael Andermatt, geboren 1956, ist Titularprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, an der er 1985/86 promovierte und 1995 habilitierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere auf den Werken von Ludwig Achim von Arnim, Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer. Er ist Mitherausgeber des Gottfried-Keller-Handbuchs (2018) sowie des Bandes Keller zum Vergnügen (2019) und seit 2021 im Ruhestand.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick