Lobbyland. Demokratie statt Ausverkauf!
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Lobbyland. Demokratie statt Ausverkauf!

Marco Bülow - Lobbyland

Beschreibung

Echte Demokratie statt Ausverkauf der Politik. Gemeinwohl für alle statt Profitlobbyismus!

➔ Ein Podcast aus dem Politikbetrieb: unmittelbar, ungeschminkt und unnachgiebig.
➔ Mittwochs, alle 14 Tage.

Schöne Worte, ritualisierte Talkshows gibt es genug. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Marco Bülow und die Demokratie-Aktivistin Sabrina Hofmann nehmen den politischen Betrieb und das System in die Mangel:
Wie funktioniert der ungleiche Kampf zwischen Konzerninteressen und dem Gemeinwohl?
Wem nützen diese Entscheidungen gegen unsere Zukunft? Was hat das Ganze mit unserem System zu tun?
Und die wichtigste Frage: Wie sieht ein Gegenmodell für echte Demokratie aus?

Marco Bülow ist ein Insider, berichtet aus seinen 18 Jahren Erfahrungen im Deutschen Bundestag und seinen Kampf gegen Profitlobbyismus.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Sozialer Kahlschlag - Lobbyland#92

27.05.2026

Hintergrund des Arbeitspapiers und Kritik an der Beteiligung

Ein intern erarbeitetes Papier aus einer Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden schlägt Kürzungen im sozialen Bereich vor. Kritisch ist, dass Verbandsvertreter der Betroffenen nicht einbezogen wurden. Die Initiative stammt aus dem Kanzleramt und zielt auf Effizienzsteigerung ab, während zentrale Stimmen aus der Praxis fehlen und die Perspektiven von Betroffenen nicht berücksichtigt scheinen.

Kernbereiche der Kürzungsvorschläge und betroffene Gruppen

Betroffen wären vor allem Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe. Vorschläge reichen von der Streichung von Integrationshilfe und Schulassistenz bis zu einer Begrenzung wirtschaftlich angemessener Angebote. Das Ziel ist vermeintliche Kosteneinsparung, doch dadurch drohen Teilhabe, Selbstbestimmung und Bildungschancen von Kindern mit Behinderungen zu vermindern.

Begründungen, Folgen und Grundrechtsbezug

Kritisiert werden die pauschalisierenden Planungen, die individuelle Bedürfnisse außer Acht lassen. Das Papier läuft Gefahr, UN-Behindertenrechtskonvention und UN-Kinderrechtskonvention zu widersprechen. Schulunterstützung, Wunsch- und Wahlrecht sowie individuelle Begleitung könnten in Pauschalangebote überführt werden, wodurch persönliche Lebensführung und Teilhabe eingeschränkt würden.

Gesellschaftliche Implikationen und notwendige Gegenmaßnahmen

Die Debatte weckt Bedenken zur Würde des Menschen, zum demokratischen Gemeinwohl und zur Verantwortung von Politik gegenüber Schwächeren. Es wird eineVerknüpfung von Sparpolitik mit Absenkung sozialer Standards kritisiert. Vernetzung, Petitionen und öffentliche Aufklärung werden als Wege gesehen, Betroffene zu stärken und demokratische Strukturen zu bewahren, ohne einzelne Gruppen auszuschließen.

Hintergrund des Arbeitspapiers und Kritik an der Beteiligung

Ein intern erarbeitetes Papier aus einer Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden schlägt Kürzungen im sozialen Bereich vor. Kritisch ist, dass Verbandsvertreter der Betroffenen nicht einbezogen wurden. Die Initiative stammt aus dem Kanzleramt und zielt auf Effizienzsteigerung ab, während zentrale Stimmen aus der Praxis fehlen und die Perspektiven von Betroffenen nicht berücksichtigt scheinen.

Kernbereiche der Kürzungsvorschläge und betroffene Gruppen

Betroffen wären vor allem Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe. Vorschläge reichen von der Streichung von Integrationshilfe und Schulassistenz bis zu einer Begrenzung wirtschaftlich angemessener Angebote. Das Ziel ist vermeintliche Kosteneinsparung, doch dadurch drohen Teilhabe, Selbstbestimmung und Bildungschancen von Kindern mit Behinderungen zu vermindern.

Begründungen, Folgen und Grundrechtsbezug

Kritisiert werden die pauschalisierenden Planungen, die individuelle Bedürfnisse außer Acht lassen. Das Papier läuft Gefahr, UN-Behindertenrechtskonvention und UN-Kinderrechtskonvention zu widersprechen. Schulunterstützung, Wunsch- und Wahlrecht sowie individuelle Begleitung könnten in Pauschalangebote überführt werden, wodurch persönliche Lebensführung und Teilhabe eingeschränkt würden.

Gesellschaftliche Implikationen und notwendige Gegenmaßnahmen

Die Debatte weckt Bedenken zur Würde des Menschen, zum demokratischen Gemeinwohl und zur Verantwortung von Politik gegenüber Schwächeren. Es wird eineVerknüpfung von Sparpolitik mit Absenkung sozialer Standards kritisiert. Vernetzung, Petitionen und öffentliche Aufklärung werden als Wege gesehen, Betroffene zu stärken und demokratische Strukturen zu bewahren, ohne einzelne Gruppen auszuschließen.

Zivilgesellschaft unter Beschuss? - Lobbyland#91

29.04.2026

Framing von zivilgesellschaftlichem Engagement

Die Diskussion dreht sich um die Wahrnehmung von zivilgesellschaftlichen Organisationen als potenzielle Gegenmacht. Das Thema wird als Framing genutzt, um NGOs als linksextrem darzustellen und zivilgesellschaftliche Räume als Bedrohung zu beschreiben. Kritisch wird bemerkt, dass solche Darstellungen mit Bildwelten und dramatischen Erzählungen arbeiten und dadurch ein Feindbild aufgebaut wird, statt konstruktive Debatten zu fördern.

Angriffspfade auf zivilgesellschaftliche Akteure

Es werden Muster identifiziert, wie Diffamierung, Delegitimation und Defunding eingesetzt werden, um zivilgesellschaftliches Engagement zu schwächen. Auch wird auf Netzwerke und Finanzströme verwiesen, die PR-Strategien nutzen, um Umwelt- und Bürgerinitiativen zu diskreditieren. Die Folge sei eine Verengung des politischen Spielraums für zivilgesellschaftliche Initiativen.

Politische und wirtschaftliche Einflüsse

Parteipolitische Akteure und Medienstrukturen werden als Unterstützer problematischer Narrative beschrieben. Links-rechts-Allianzen, Think Tanks sowie Verbindungen zu Industrie und Wirtschaft werden als Träger von Gegenöffentlichkeiten dargestellt. Das Bild zeigt eine mögliche Verzahnung von Politik, Medien und wirtschaftlichen Interessen, die die Unabhängigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure unter Druck setzt.

Zivilgesellschaft als Vielfalt und Begegnungsraum

Es wird betont, dass Demokratie von Beteiligung, Austausch und verbindenden Räumen abhängt. Demokratische Formate wie Begegnungsräume und kooperative Initiativen sollen Räume schaffen, in denen Ideen diskutiert und gemeinsam Lösungen entwickelt werden. Die Bedeutung von Transparenz, Vielfalt und gerechter Interessenvertretung wird hervorgehoben, um eine widerständige Zivilgesellschaft zu stärken.

Framing von zivilgesellschaftlichem Engagement

Die Diskussion dreht sich um die Wahrnehmung von zivilgesellschaftlichen Organisationen als potenzielle Gegenmacht. Das Thema wird als Framing genutzt, um NGOs als linksextrem darzustellen und zivilgesellschaftliche Räume als Bedrohung zu beschreiben. Kritisch wird bemerkt, dass solche Darstellungen mit Bildwelten und dramatischen Erzählungen arbeiten und dadurch ein Feindbild aufgebaut wird, statt konstruktive Debatten zu fördern.

Angriffspfade auf zivilgesellschaftliche Akteure

Es werden Muster identifiziert, wie Diffamierung, Delegitimation und Defunding eingesetzt werden, um zivilgesellschaftliches Engagement zu schwächen. Auch wird auf Netzwerke und Finanzströme verwiesen, die PR-Strategien nutzen, um Umwelt- und Bürgerinitiativen zu diskreditieren. Die Folge sei eine Verengung des politischen Spielraums für zivilgesellschaftliche Initiativen.

Politische und wirtschaftliche Einflüsse

Parteipolitische Akteure und Medienstrukturen werden als Unterstützer problematischer Narrative beschrieben. Links-rechts-Allianzen, Think Tanks sowie Verbindungen zu Industrie und Wirtschaft werden als Träger von Gegenöffentlichkeiten dargestellt. Das Bild zeigt eine mögliche Verzahnung von Politik, Medien und wirtschaftlichen Interessen, die die Unabhängigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure unter Druck setzt.

Zivilgesellschaft als Vielfalt und Begegnungsraum

Es wird betont, dass Demokratie von Beteiligung, Austausch und verbindenden Räumen abhängt. Demokratische Formate wie Begegnungsräume und kooperative Initiativen sollen Räume schaffen, in denen Ideen diskutiert und gemeinsam Lösungen entwickelt werden. Die Bedeutung von Transparenz, Vielfalt und gerechter Interessenvertretung wird hervorgehoben, um eine widerständige Zivilgesellschaft zu stärken.

Ein Mensch in der Revolte - Lobbyland#90

11.03.2026

Die Bedeutung der Revolte für die Demokratie

Die Erhaltung und Belebung der Demokratie erfordert eine ständige Revolte. Dies umfasst ein Nein zur Zerstörung der demokratischen Strukturen und zur Vorherrschaft des Profits weniger über das Wohl der Mehrheit. Die Revolte ist nicht nur ein Widerstand, sondern auch ein Ja zu den Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen sowie zu Freude und Neugier.

Erinnerung an Marco Bülow

In dieser besonderen Folge wird Marco Bülow gewürdigt, der überraschend verstorben ist. Sarah, die Co-Moderatorin, reflektiert über Marcos Einfluss, seine Ideen und seine unermüdliche Arbeit für die Demokratie. Marco fehlt als Freund und kritischer Denker, und sein Engagement wird in den Erinnerungen lebendig gehalten.

Texte und Gedanken zur Revolte

Es werden Texte vorgelesen, die die Gedanken und die Philosophie von Marco widerspiegeln, einschließlich Passagen von Albert Camus und Ingo Schulze, die sich mit der Revolte und dem Zustand der Gesellschaft auseinandersetzen. Diese Werke betonen die Notwendigkeit des kollektiven Bewusstseins und der Solidarität in der Revolte.

Auszüge aus "Der Herr der Ringe"

Die Episode schließt mit bedeutenden Textpassagen aus "Der Herr der Ringe", die den fortwährenden Kampf gegen Unterdrückung und für ein gutes Leben thematisieren. Die Charaktere stehen für den Widerstand gegen das Böse und die Stärke der Gemeinschaft, die notwendig ist, um Herausforderungen zu bewältigen.

Die Bedeutung der Revolte für die Demokratie

Die Erhaltung und Belebung der Demokratie erfordert eine ständige Revolte. Dies umfasst ein Nein zur Zerstörung der demokratischen Strukturen und zur Vorherrschaft des Profits weniger über das Wohl der Mehrheit. Die Revolte ist nicht nur ein Widerstand, sondern auch ein Ja zu den Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen sowie zu Freude und Neugier.

Erinnerung an Marco Bülow

In dieser besonderen Folge wird Marco Bülow gewürdigt, der überraschend verstorben ist. Sarah, die Co-Moderatorin, reflektiert über Marcos Einfluss, seine Ideen und seine unermüdliche Arbeit für die Demokratie. Marco fehlt als Freund und kritischer Denker, und sein Engagement wird in den Erinnerungen lebendig gehalten.

Texte und Gedanken zur Revolte

Es werden Texte vorgelesen, die die Gedanken und die Philosophie von Marco widerspiegeln, einschließlich Passagen von Albert Camus und Ingo Schulze, die sich mit der Revolte und dem Zustand der Gesellschaft auseinandersetzen. Diese Werke betonen die Notwendigkeit des kollektiven Bewusstseins und der Solidarität in der Revolte.

Auszüge aus "Der Herr der Ringe"

Die Episode schließt mit bedeutenden Textpassagen aus "Der Herr der Ringe", die den fortwährenden Kampf gegen Unterdrückung und für ein gutes Leben thematisieren. Die Charaktere stehen für den Widerstand gegen das Böse und die Stärke der Gemeinschaft, die notwendig ist, um Herausforderungen zu bewältigen.