RSM Ebner Stolz Mittelstandstalk
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RSM Ebner Stolz Mittelstandstalk

RSM Ebner Stolz Redaktion

Beschreibung

Ohren auf! Jetzt gibt es Ebner Stolz zum Hören. Im Ebner Stolz - Mittelstandstalk geht es um Themen, die mittelständische Unternehmer bewegen.
Zahlen, Daten, Fakten, all das gibt es zum Lesen - nun reden Experten von Ebner Stolz über ihre tägliche Praxis bei der Beratung mittelständischer Unternehmen. Julia Schmitt, Redakteurin bei F.A.Z. Business Media, spricht mit den Experten aus den Bereichen Steuerrecht, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung über spannende Themen, die den Mittelstand beschäftigen. Wie läuft eine Restrukturierung tatsächlich ab? Wo drückt bei Mittelständlern der Schuh im Steuerrecht? Wie gelingt digitale Innovation im Mittelstand? Und: Welche Fallstricke lauern bei einer Generationennachfolge? In zunächst sechs Folgen diskutieren die Gesprächspartner auf den Punkt gebracht die aktuellen Herausforderungen für den Mittelstand.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Finanzkennzahlen im Mittelstand richtig einordnen

26.06.2026

Transparenz als Schlüssel zum Erfolg

Margin Champions im Mittelstand zeichnen sich durch hohe Transparenz aus, was ihre Kunden, Projekte und Produkte betrifft. Diese Transparenz ermöglicht schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen.

Jubiläum und Relevanz der Studie

In der 50. Folge des Podcasts wird die Bedeutung von Finanzkennzahlen im Mittelstand erörtert. Es wird diskutiert, wie Geschäftsführer die Auswirkungen einer sinkenden EBITDA-Marge auf ihr Unternehmen richtig einschätzen können.

Die Rolle der Kennzahlen

Die Analyse von über 1000 Unternehmen zeigt, dass Kennzahlen in Isolation wenig aussagen. Ein Beispiel verdeutlicht, dass ohne Branchenvergleiche eine EBITDA-Marge von 10 Prozent weder gut noch schlecht ist.

Änderungen im Cash Conversion Cycle

Der Cash Conversion Cycle ist branchenübergreifend gestiegen, was für Unternehmen bedeutet, dass mehr Kapital gebunden ist. Ein Anstieg von 7 Tagen könnte für ein Unternehmen mit 100 Millionen Euro Umsatz einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 2 Millionen Euro darstellen.

Handlungsfelder für Geschäftsführer

Empfehlungen zur Verbesserung des Working Capital Managements beinhalten die Überprüfung von Forderungen und Verbindlichkeiten, um kurzfristige Effekte zu erzielen, bevor man sich mit komplexeren Themen wie dem Lagerbestand beschäftigt.

Vorbereitung auf Unternehmensverkäufe

Unternehmer sollten ihre Zahlen bereits Monate oder Jahre vor einem möglichen Verkauf optimieren, um die Kennzahlen zu zeigen, die Käufer als positiv bewerten.

Steuerungsprobleme statt Marktprobleme

Eine zentrale Botschaft ist, dass viele Unternehmen nicht nur Marktprobleme haben, sondern auch interne Steuerungsprobleme, die die Unternehmensentwicklung stark beeinflussen.

Transparenz als Schlüssel zum Erfolg

Margin Champions im Mittelstand zeichnen sich durch hohe Transparenz aus, was ihre Kunden, Projekte und Produkte betrifft. Diese Transparenz ermöglicht schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen.

Jubiläum und Relevanz der Studie

In der 50. Folge des Podcasts wird die Bedeutung von Finanzkennzahlen im Mittelstand erörtert. Es wird diskutiert, wie Geschäftsführer die Auswirkungen einer sinkenden EBITDA-Marge auf ihr Unternehmen richtig einschätzen können.

Die Rolle der Kennzahlen

Die Analyse von über 1000 Unternehmen zeigt, dass Kennzahlen in Isolation wenig aussagen. Ein Beispiel verdeutlicht, dass ohne Branchenvergleiche eine EBITDA-Marge von 10 Prozent weder gut noch schlecht ist.

Änderungen im Cash Conversion Cycle

Der Cash Conversion Cycle ist branchenübergreifend gestiegen, was für Unternehmen bedeutet, dass mehr Kapital gebunden ist. Ein Anstieg von 7 Tagen könnte für ein Unternehmen mit 100 Millionen Euro Umsatz einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 2 Millionen Euro darstellen.

Handlungsfelder für Geschäftsführer

Empfehlungen zur Verbesserung des Working Capital Managements beinhalten die Überprüfung von Forderungen und Verbindlichkeiten, um kurzfristige Effekte zu erzielen, bevor man sich mit komplexeren Themen wie dem Lagerbestand beschäftigt.

Vorbereitung auf Unternehmensverkäufe

Unternehmer sollten ihre Zahlen bereits Monate oder Jahre vor einem möglichen Verkauf optimieren, um die Kennzahlen zu zeigen, die Käufer als positiv bewerten.

Steuerungsprobleme statt Marktprobleme

Eine zentrale Botschaft ist, dass viele Unternehmen nicht nur Marktprobleme haben, sondern auch interne Steuerungsprobleme, die die Unternehmensentwicklung stark beeinflussen.

Wie man Bankengespräche in Krisenzeiten richtig führt

28.05.2026

Krisenkommunikation und Covenants

Covenants fungieren als Frühwarnsysteme in Kreditverträgen. Sie unterscheiden zwischen Financial Covenants und Non-Financial Covenants wie Berichtsverpflichtungen. Bei Verfehlungen drohen Heilungsperioden, Nachbesicherungen, erhöhten Margen oder im Extremfall Fälligkeiten oder Kreditkündigungen. Eine klare, rechtzeitige Kommunikation mit der Bank hält Bindungen stabil und verhindert Überraschungen in Krisenzeiten.

Frühwarnsystem und Planung

Fortlaufende Planung ist essenziell: Ein Plan muss über Jahre hinweg die Ziele, Risiken und Kennzahlen widerspiegeln und auch Liquidität, Verschuldung und operative Veränderungen berücksichtigen. Szenarien helfen, Abweichungen zu erkennen, deren Ursachen zu verstehen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen abzuleiten. Regelmäßiges Monitoring schafft Transparenz und sichert Handlungsfähigkeit.

Praxis: Vorgehen in Krisen

Bei einer erkannten Verschlechterung gilt: informierter, proaktiver Dialog mit der Bank, keine Panik, klare Darstellung der Situation sowie vorbereitete Optionen. Falls nötig, werden Waiver oder Restrukturierungsmaßnahmen bedacht; externe Unterstützung wie Sanierungsgutachten kann Glaubwürdigkeit erhöhen. Ziel ist, Vertrauen zu bewahren und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, statt Probleme zu vertuschen.

Abschluss-Tipp: zwei Szenarien und Empfehlungen

Ist das Gespräch früh möglich, lässt sich eine veränderte Covenants-Lage oft moderieren oder die Finanzierung neu strukturieren. Verweigert die Bank eine Lösung, drohen restrukturierende Schritte und Einschränkungen. In transparenter, lösungsorientierter Kommunikation liegen die größten Chancen, Krisen zu meistern und Vertrauen zu erhalten.

Krisenkommunikation und Covenants

Covenants fungieren als Frühwarnsysteme in Kreditverträgen. Sie unterscheiden zwischen Financial Covenants und Non-Financial Covenants wie Berichtsverpflichtungen. Bei Verfehlungen drohen Heilungsperioden, Nachbesicherungen, erhöhten Margen oder im Extremfall Fälligkeiten oder Kreditkündigungen. Eine klare, rechtzeitige Kommunikation mit der Bank hält Bindungen stabil und verhindert Überraschungen in Krisenzeiten.

Frühwarnsystem und Planung

Fortlaufende Planung ist essenziell: Ein Plan muss über Jahre hinweg die Ziele, Risiken und Kennzahlen widerspiegeln und auch Liquidität, Verschuldung und operative Veränderungen berücksichtigen. Szenarien helfen, Abweichungen zu erkennen, deren Ursachen zu verstehen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen abzuleiten. Regelmäßiges Monitoring schafft Transparenz und sichert Handlungsfähigkeit.

Praxis: Vorgehen in Krisen

Bei einer erkannten Verschlechterung gilt: informierter, proaktiver Dialog mit der Bank, keine Panik, klare Darstellung der Situation sowie vorbereitete Optionen. Falls nötig, werden Waiver oder Restrukturierungsmaßnahmen bedacht; externe Unterstützung wie Sanierungsgutachten kann Glaubwürdigkeit erhöhen. Ziel ist, Vertrauen zu bewahren und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, statt Probleme zu vertuschen.

Abschluss-Tipp: zwei Szenarien und Empfehlungen

Ist das Gespräch früh möglich, lässt sich eine veränderte Covenants-Lage oft moderieren oder die Finanzierung neu strukturieren. Verweigert die Bank eine Lösung, drohen restrukturierende Schritte und Einschränkungen. In transparenter, lösungsorientierter Kommunikation liegen die größten Chancen, Krisen zu meistern und Vertrauen zu erhalten.

Schluss mit Greenwashing – Was die EmpCo-Richtlinie für den Mittelstand bedeutete Episode

30.04.2026

Härtung der Regeln gegen Greenwashing

Die EU- und nationale Umsetzung der EMCO-Richtlinie führt zu deutlich strengeren Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen im Marketing. Aussagen wie grün oder CO2-neutral dürfen nur noch mit belegbarer, anerkannter Umweltleistung erfolgen. Wer solche Behauptungen verwendet, muss diese klar rechtfertigen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher besser geschützt sind und Missbrauch reduziert wird.

Was als Greenwashing gilt und wie Aussagen belegt werden

Greenwashing beschreibt jene Praktiken, bei denen Produkte oder Unternehmen sich nachhaltiger darstellen, als sie tatsächlich sind. Typische Kennzeichen sind vermehrte Werbeversprechen, die ohne ausreichende Nachweise erscheinen. Als Beleg gelten nachweisbare Umweltleistungen, Zertifikate oder EU-Siegel. Aussagen müssen verständlich auf dem Medium erscheinen und unmittelbar durch belegbare Informationen gestützt werden.

Informationspflichten, Nachweisführung und Vergleichsangaben

Unternehmen müssen umfassende Informationen zur Umweltleistung bereitstellen, etwa durch offizielle Siegel oder Verweis auf geltende Normen. Bei allgemeinen Umweltaussagen ist der Nachweis zwingend, und bei Vergleichen muss klares Bezugspaar, Gegenstand und Vorgehen genannt werden. Informationen können über QR-Codes oder Marketingmaterialien zugänglich gemacht werden, begleitet von klaren Kriterien der Beurteilung.

Zukünftige Labels und praktische Umsetzung

Viele Nachhaltigkeitssiegel verlieren ihren Geltungsbereich, während staatliche oder EU-zertifizierte Kennzeichen bestehen bleiben. Unternehmen sollten ihre Angaben gründlich prüfen, Unstimmigkeiten korrigieren und gegebenenfalls rechtliche Beratung hinzuziehen. Erste Schritte umfassen die Prüfung aller Werbeaussagen auf Übereinstimmung mit den neuen Vorgaben und die Bereitstellung nachvollziehbarer Nachweise.

Härtung der Regeln gegen Greenwashing

Die EU- und nationale Umsetzung der EMCO-Richtlinie führt zu deutlich strengeren Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen im Marketing. Aussagen wie grün oder CO2-neutral dürfen nur noch mit belegbarer, anerkannter Umweltleistung erfolgen. Wer solche Behauptungen verwendet, muss diese klar rechtfertigen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher besser geschützt sind und Missbrauch reduziert wird.

Was als Greenwashing gilt und wie Aussagen belegt werden

Greenwashing beschreibt jene Praktiken, bei denen Produkte oder Unternehmen sich nachhaltiger darstellen, als sie tatsächlich sind. Typische Kennzeichen sind vermehrte Werbeversprechen, die ohne ausreichende Nachweise erscheinen. Als Beleg gelten nachweisbare Umweltleistungen, Zertifikate oder EU-Siegel. Aussagen müssen verständlich auf dem Medium erscheinen und unmittelbar durch belegbare Informationen gestützt werden.

Informationspflichten, Nachweisführung und Vergleichsangaben

Unternehmen müssen umfassende Informationen zur Umweltleistung bereitstellen, etwa durch offizielle Siegel oder Verweis auf geltende Normen. Bei allgemeinen Umweltaussagen ist der Nachweis zwingend, und bei Vergleichen muss klares Bezugspaar, Gegenstand und Vorgehen genannt werden. Informationen können über QR-Codes oder Marketingmaterialien zugänglich gemacht werden, begleitet von klaren Kriterien der Beurteilung.

Zukünftige Labels und praktische Umsetzung

Viele Nachhaltigkeitssiegel verlieren ihren Geltungsbereich, während staatliche oder EU-zertifizierte Kennzeichen bestehen bleiben. Unternehmen sollten ihre Angaben gründlich prüfen, Unstimmigkeiten korrigieren und gegebenenfalls rechtliche Beratung hinzuziehen. Erste Schritte umfassen die Prüfung aller Werbeaussagen auf Übereinstimmung mit den neuen Vorgaben und die Bereitstellung nachvollziehbarer Nachweise.