
einbiszwei
UBSKM
Beschreibung
einbiszwei ist der Podcast über Sexismus, sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. einbiszwei? Ja genau – in jeder Schulklasse in Deutschland gibt es ein bis zwei Kinder, die sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Wieso das so häufig passiert und was man gegen sexuelle Übergriffe tun kann – darüber spricht Nadia Kailouli bei einbiszwei mit Kinderschutzexpert:innen, Ärzt:innen, Betroffenen, Polizist:innen, Forscher:innen, Journalist:innen oder Erziehungsprofis. Bei einbiszwei erfahrt ihr, wieso eine Frau, die in ihrer Kindheit sexuelle Gewalt erleben musste, heute Miss Germany werden möchte, was passieren kann, wenn freizügige Privatfotos ins Netz gelangen, wie ein Fahnder im Internet sogenannter Kinderpornographie hinterherspürt, wieso gerade in Familien so häufig Missbrauch passiert oder auch, warum Catcalling endlich strafbar werden sollte. Das und noch mehr bei einbiszwei. Spannende Gespräche und Wissenswertes aus einer Welt, die den meisten vermutlich fremd ist. einbiszwei – damit sich etwas ändert. Mehr dazu: https://beauftragter-missbrauch.de/einbiszwei || Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne: einbiszwei@ubskm.bund.de
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Krisen und Kriege weltweit – wie hilft deine Organisation medica mondiale, Monika Hauser?
07.09.2026
Als sie 1992 im STERN einen Artikel über die Massenvergewaltigungen von Frauen und Mädchen in bosnischen Lagern liest, beschließt Monika Hauser, dass sie helfen muss. Sie macht sich auf den Weg, was für eine junge, angehende Ärztin nicht so einfach ist. Monika Hauser kommt tatsächlich in Bosnien an – und stößt dort auf Ablehnung bei den Männern und auf Schweigen bei den Frauen. Noch mitten im Krieg eröffnet sie ein Jahr später das weltweit erste Zentrum für kriegstraumatisierte Frauen. Dies ist der Anfang von medica mondiale, einer Organisation, die in Kriegen und Konflikten gegen sexualisierte Kriegsgewalt und für traumatisierte Frauen kämpft.
Heute ist die Organisation weltweit tätig. Medica mondiale ist weiterhin in Südosteuropa aktiv, aber auch in Ländern wie Afghanistan und der Demokratischen Republik Kongo. Im Zentrum steht ein langfristiger, nachhaltiger Ansatz.
Hilfe soll nicht nur in akuten Krisen- und Kriegssituationen stattfinden, sondern auch darüber hinaus. Dafür arbeitet medica mondiale mit lokalen Partnerorganisationen zusammen und hat aus der praktischen Arbeit heraus einen eigenen traumasensiblen Ansatz entwickelt.
Grundlegend ist dabei die Perspektive, dass sexualisierte Gewalt nicht nur in Kriegszeiten passiert, sondern als Kontinuum verstanden werden muss. Frauen und Mädchen sind vor, während und nach Kriegen betroffen. Wie medica mondiale arbeitet und was sie in Kriegsgebieten erleben musste, erzählt Monika Hauser bei einbiszwei.
Wenn ihr Fragen, Ideen oder Vorschläge habt – schreibt uns: einbiszwei@ubskm.bund.de
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WEITERE INFOS
Zum Instagram-Account von medica mondiale
@medicamondiale
Zur Website von medica mondiale
Mehr erfahren
Interviewpodcast „Alles gesagt?” der Zeit mit Monika Hauser (12/2023)
Monika Hauser, wie helfen Sie Frauen im Krieg?
Zur 3sat-Sendung mit Monika Hauser (01/2024)
Monika Hauser über Gewalt gegen Frauen im Krieg
Deutschland.de: Interview mit Monika Hauser (02/2024)
Hilfe für Frauen in Konflikten
Artikel über Monika Hauser und medica mondiale der ÄrzteZeitung (09/2024)
Sexualisierte Kriegsgewalt hat gravierende Langzeitfolgen
Deutschlandfunk-Artikel über Sexualisierte Gewalt im Krieg (08/2025)
Vergewaltigung als Kriegswaffe
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HILFEANGEBOTE:
Wenn du Missbrauch erlebt hast, und Hilfe oder Beratung suchst, kannst du dich auch an diese Stellen wenden:
Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch
0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei
Telefonzeiten:
Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr
Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr
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Von dir wurden pornografische KI-Deepfakes erstellt – Was muss sich ändern, Theresia Crone?
06.07.2026
„Hey, ich glaube, das bist nicht du – aber es gibt einen Account mit deinem Namen, deinem Gesicht und: Nacktbildern von dir”. Diese Nachricht bekam Theresia Crone im Dezember 2023 – und entdeckte Nacktbilder von sich, die sie nie aufgenommen hatte. Jemand hatte einen Account mit sogenannten „Deepnudes” von ihr angelegt, das sind gefälschte Bilder oder Videos, wo der Kopf einer Frau auf einen nackten Körper von jemand anderem montiert wird.
Auch sogenannte „Auszieh-Apps“ gibt es, bspw. den Chatbot „Grok“ von Elon Musk: User nutzen dieses KI-Werkzeug massenhaft, um vor allem Kinder, Jugendliche und junge Frauen auszuziehen. Die KI macht, was der User wünscht – und die Sprachbefehle, die gerade öffentlich gemacht wurden, lesen sich so:
„Steck sie in einen kleinen Bikini“ oder: „Mach, dass sie ihren Po zur Seite dreht“ oder: „Gib ihr ein hübsches, sexy Teenager Outfit, kaum bekleidet.“
Die Technik dafür ist unfassbarerweise frei verfügbar und leicht zu bedienen. Zwar hat „Grok“ die Auszieh-Funktion nach erheblicher Kritik eingeschränkt, dennoch bleibt die Frage nach der Verantwortung der Plattformen.
Ein weiteres Problem: Rechtlich kann man gegen Deepnudes in Deutschland bisher kaum etwas tun. Ein Gesetz fehlt bisher, es gibt keinen eigenen Straftatbestand zur Erstellung oder Verbreitung von Deepnudes. Betroffene können so kaum gegen die Täter vorgehen.
Theresia Crone, seit ihrer Jugend Aktivistin, fühlt sich vom Rechtsstaat im Stich gelassen – und das obwohl in ihrem Fall der Täter sogar ermittelt und verurteilt wurde. Sie kämpft mit Petitionen und Demonstrationen dafür, dass Deepnudes ein eigenständiger Straftatbestand im Strafrecht werden sollen. Mit dem neuen Gesetzentwurf, den Justizministerin Stefanie Hubig nach dem Fall Collien Fernandes im April vorgelegt hat, könnte das sogar klappen.
Wenn ihr Fragen, Ideen oder Vorschläge habt – schreibt uns: einbiszwei@ubskm.bund.de
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WEITERE INFOS
Zu Theresias Instagram-Account
@theresiacrone
Zu Theresias TikTok-Account
@theresiacrone
Zur Petition gegen Deepnudes mit HateAid
Unsere Nudes sind nicht euer Business
Die Zeit: Artikel über Theresia und ihre Erfahrung mit Deepfakes (01/2026)
Ihr Gesicht, aber der Rest ist Deepfake
Kollegin KI: Podcast-Folge mit Theresia Crone (01/2026)
Grok, Deepfakes und Jura-KI – mit Theresia Crone
TikTok-Beitrag zu Theresias Erfahrung (09/2025)
Zu TikTok
Verfassungsblog: Theresias Forderung (01/2026)
Warum pornografische Deepfakes eigenständig verboten werden müssen
Der Spiegel: Interview mit Theresia Crone (03/2026)
„Das, was Collien erlebt hat, ist kein Einzelfall”
ARD: Caren Miosga Sendung zu digitaler Gewalt (03/2026)
Digitale Gewalt · wie können Frauen besser geschützt werden?
Tagesschau: Beitrag zu digitaler Gewalt (04/2026)
Justizministerin Hubig stellt Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vor
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Wie gut ist in Deutschland die Ausbildung zur Erzieherin, Lisa Weisbrod?
29.06.2026
72.800 – so viele Kinder und Jugendliche waren 2024 von Vernachlässigung, psychischer, körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Damit ist die Zahl der Fälle von Kindeswohlgefährdung innerhalb von 5 Jahren um fast ein Drittel gestiegen. Und obwohl das so häufig passiert, lernen die Menschen, die täglich mit Kindern arbeiten – Erzieher:innen und Pädagog:innen – in ihrer Ausbildung und im Studium oft nur wenig zum Thema Kinderschutz. Sie lernen nicht ausreichend, wie sie mögliche Gefährdungen erkennen und wie sie dann handeln müssen. Dabei gehört genau das zu ihrem Auftrag im Beruf.
Lisa Weisbrod kennt diese große Wissenslücke aus eigener Erfahrung. Sie ist gelernte Erzieherin, hat in Kitas gearbeitet und später Sozialpädagogik mit einem Master mit Schwerpunkt Kinderschutz studiert. Um Kitas und Schulen dabei zu unterstützen, Schutzkonzepte zu entwickeln und Kinderschutz tatsächlich im Alltag zu verankern, hat Lisa Weisbrod die „SchutzManufaktur“ gegründet und was sie da macht, erzählt sie bei einbiszwei.
Wenn ihr Fragen, Ideen oder Vorschläge habt – schreibt uns: einbiszwei@ubskm.bund.de
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WEITERE INFOS
Zum Instagram-Account der „SchutzManufaktur“
@schutzmanufaktur
Mehr über die „SchutzManufaktur“
Zur Website
Kinderschutz-Podcast: Interview mit Lisa Weisbrod (10/2021)
Bei uns gibt´s sowas nicht – der zähe Kampf um Sensibilisierung von Fachpersonal
UBSKM: Schutzkonzepte
Zum Artikeleintrag
„Frau Weisbrod, dein Popo ist echt zu groß für den Stuhl!” 111 Gründe, Erzieherin zu sein
Zum Buch von Lisa Weisbrod
Mehr über Prof. Dr. Kathinka Beckmann
Zur Website
Sozialgesetzbuch (SGB): §8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
Zum SGB-Eintrag
Sozialgestezbuch (SGB): §47 Melde- und Dokumentationspflichten, Aufbewahrung von Unterlagen
Zum SGB-Eintrag
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